• 02.08.2009

Debatte Deutsche Bank

Das Prinzip Ackermann

Nichts gelernt. Der Deutsche-Bank-Chef nutzt die Finanzkrise, um den eigenen Profit zu steigern. Dieses riskante Spiel führt unweigerlich zum nächsten Crash.von Ulrike Herrmann

  • 03.08.2009 20:47 Uhr

    von Henning Schweichel:

    Liebe Ulrike Herrmann, dieser Kommentar ist für mich ein Kandidat für das dicke TAZ Dossier zur Finanzkrise. Oder für die Liste der dauerhaften Wahrheiten, oder ... Und erstmal hänge ich ihn mir an die Wand.

    Schönen Gruß
    Henning Schweichel

  • 03.08.2009 09:17 Uhr

    von MeinName:

    24.02.2003 Handelsblatt
    Indiskretion nach Spitzentreffen
    „Bad Bank“ sorgt für Aufregung


    Diskussionen um eine Auffanggesellschaft für notleidende Kredite deutscher Institute schrecken die gesamte Finanzbranche auf. Der hochbrisante Vorschlag wurde bei der jüngsten Kanzlerrunde mit Spitzenkräften aus der Banken- und der Versicherungsbranche gemacht.

    Eine Indiskretion über das Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder, Finanzminister Hans Eichel und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement mit Spitzenvertretern der deutschen Banken und Versicherungen sorgte am Wochenende für helle Aufregung. Nach Informationen des Handelsblatts schlug der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Josef Ackermann, in der hochrangigen Runde die Gründung einer Auffanggesellschaft vor.

    Diese Kreditwerkstatt wird auch als Bad Bank bezeichnet und soll dazu dienen, die Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter. Die Großbanken und Berlin sind über die Veröffentlichung massiv verärgert.

    Das war 2003 - und jeder mag sich selber ein Bild machen...wie heisst die große bad bank ???

  • 03.08.2009 06:10 Uhr

    von vic:

    Ackermann hat gut zocken; wer für Verluste aufzukommen hat ist ja geklärt. So eine tolle Bank wie die Deutsche ist doch "systemisch" und somit too big to fail.
    Da dürfen wir nicht so kleinlich sein.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder