• 18.02.2010

Die Studierenden sind schlecht auf den Bildungsgipfel vorbereitet. Sie sollten ihren Streik im Mai fort setzen, um Druck auf die Politik zu machen.

Mehr Zeit zum Nachdenken

KOMMENTARvon Peter Grottian

  • 22.02.2010 18:56 Uhr

    von wn030-5:

    diskutiert über grottians kürzlich via taz an die studis mitgeteilten terminverschiebungsvorschlag wird derzeit unterhalb des folgenden links:
    http://wikinews030.wordpress.com/2009/12/02/abgerundete-tischecken-unter-studenten-der-fu-rumort-es/#comment-319

  • 19.02.2010 13:59 Uhr

    von Dr. Matthias Burchardt:

    Vielen Dank für den genauen und scharfsinnigen Kommentar. Insbesondere der Anspruch, die Diskussion in einer breiten Öffentlichkeit zu führen, kann ich nur unterstützen. Auch sollte die Gruppe der kritischen Lehrenden, die ja nun tagtäglich die gescheiterte Bolognareform ertragen müssen, nicht unterschätzt werden. Nicht zuletzt wurde die Bologna-kritische Kölner Erklärung über 1300 mal unterzeichnet. Hier wäre auch die Kompetenz zu suchen, die Alternativen aufzeigen könnte.
    Wenn man etwas Falsches optimiert, wird daraus noch lange nichts Gutes! Bologna ist nicht nur an den eigenen Zielen gescheitert, sondern war insgesamt ein Schritt in die falsche Richtung. Bachelor-Studiengänge sind in der Breite weder berufsqualifizierend noch wissenschaftlich bildend.Sie sind schlicht ein Verbrechen an der jetzigen Generation von Studierenden, deren Studienbiographien für ein halbgares Experiment verpfuscht werden und diese Studiengänge zeitigen auch einen gewaltigen kulturellen und volkswirtschaftlichen Schaden.

    Wir können uns Bologna nicht mehr leisten! Weg damit!

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