Der Kampf zwischen Alice Schwarzer und den jüngeren Feministinnen wird immer härter. Der Alleinvertretungsanspruch ihres konservativen Feminismus blockiert den Fortschritt.
"...besonders abwegige Thesen von Emma, wie etwa den Vergleich der Massentierhaltung mit dem Holocaust"
Ach ja?
"Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka“
Es ist Herr Isaak Bashevis Singer, von dem diese Worte stammen ...
Aber wahrscheinlich weiß der Schreiberling dieses "Aufsatzes" nicht, um wen es sich handelt...
07.06.2008 00:46 Uhr
von bbux:
alice schwarzer und die 'emma' drängten zu einer zeit ins gesellschaftliche blickfeld, als ich gerade dabei war, mich als junges, emanzipiertes mädchen in dieser welt zu positionieren. für die vielen sinnvollen anregungen, die berechtigten forderungen (weg mit §218!), das konsequente anprangern der benachteiligung und ausbeutung von frauen bin ich ihr und ihren mitstreiterinnen bis in alle ewigkeit dankbar!
aber spätestens seit sie so seltsame dinge tut, wie etwa angela merkel zu unterstützen oder mit der bildzeitung zu kooperieren, habe ich mich abgewendet - von ihr und von der emma. lisa ortgies war tatsächlich eine hoffnung, schade dass sie nie eine chance hatte.
05.06.2008 22:19 Uhr
von christina:
Sehr geehrte Frau Kappert,
Sie werfen hier den jungen Feministinnen vor, eine unnötige und abfällige Diskussion über Alice Schwarzer zu vertiefen und, sich selbst als Elite darstellend, zu borniert oder blöd zu sein, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Vielleicht gibt es solche Feministinnen tatsächlich. Ich kenne keine. Und zumindest die "Alphamädchen", die Sie hier explizit erwähnen, schreiben etwas völlig anderes in ihrer Stellungnahme (vgl. http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/ ). Ich persönlich finde es sehr schade, dass man als junge Feministin hundertmal sagen kann, dass man Alice Schwarzer respektiert und bewundert, aber neue Wege beschreiten will, um postwendend unterstellt zu bekommen, man wolle sie diffamieren und blende Realitäten aus.
Artikel wie dieser sorgen dafür, dass nur der unselige Teil einer notwendigen Diskussion über die Zukunft des deutschen Feminismus Aufmerksamkeit bekommt. Vielleicht laden Sie das nächste Mal zwei Feministinnen unterschiedlicher Generationen zu einer konstruktiven Diskussion ein. Es könnte Sie überraschen, wie nah man sich ist.
05.06.2008 19:10 Uhr
von Lola:
Dank an die Autorin für die sehr treffende Analyse.
05.06.2008 17:15 Uhr
von Hans Meinke:
Die taz scheint immer wieder, immer aufs neue und immer wieder reflexhaft die Hetzerei über Alice Schwarzer ins Programm nehmen zu müssen. Das ist absolut zwanghaft. Marschiert doch einfach mal geschlossen zur Gruppentherapie. Das ist nicht als Beleidigung zu sehen, sondern als eine Idee, Eure wahnhaften Zustände in den Griff zu kriegen. Was verwechseln weite Teile Eurer Redakteure da nur?
05.06.2008 16:02 Uhr
von hans:
Kann man nicht mal die Frau in Ruhe lassen? Ich finde es unfair, nur weil sie sich in letzter Zeit ständig selbst desavoirt, da auch noch nachzutreten.
05.06.2008 09:16 Uhr
von anke:
Wer sein ganzes Leben dem immerwährenden Kampf gegen einen einzigen Feind widmet, der wird diesem Feind am Schluss zum Verwechseln ähnlich sehen. Er wir genau so denken, genau so reden und genau so handeln, wie der Feind.
05.06.2008 09:12 Uhr
von Christine Müller-Schätzle:
Schon zu Beginn, die alten Hasstiraden auf Frau Schwarzer. Ich hatte schon keine Lust mehr den Artikel durchzulesen. Und nur weil Frau Schwarzer immer wieder zu gesellschaftlich relevanten Themen äußert, sieht sie sich, glaube ich, nicht als Übermutter. Das ist wohl eher ein Problem der taz. Aber das Thema Frauen, Emanzipation scheint Euch ja öfter mal Probleme zu machen.
04.06.2008 22:21 Uhr
von Wilhelm Armingeon:
Aber Herr Gojny, 90% waren berauscht-besoffen, warum habe ich davon nichts gemerkt (war ich etwa auch besoffen ?). Wohin gehörten übrigens sie? Zu den 10 % falschen oder ähh richtigerweise Intoleranten, oder waren sie etwa auch besoffen. Nüchtern sein muss wohl auch sehr schwer gewesen sein. Und jetzt? Zu den nun besoffenen 95 % (Anti)- islamisten -(isten) ? Ist die Gesellschaft wacher ? oder ist das ganze nur pervertiert ? Gerne eine Diskussion, aber bitte nicht so plump und undifferenziert. Ich gehöre eigentlich auch gerne zu den wenigstens einigermaßen guten ....
04.06.2008 21:26 Uhr
von Andrea:
Laaangweilig.
04.06.2008 17:34 Uhr
von Elvis Maria:
Sie beleidigen Fidel Castro!
04.06.2008 17:08 Uhr
von Jürgen Gojny:
Alice Schwarzer mit immer neuen Namen zu versehen hilft der Frauenbewegung nicht weiter. Ortiges und irgendwelche Alpha- oder Betamädchen sollten sich in einer stillen Stunde nach dem Cui-Bono dieses Konfliktes fragen. Alice Schwarzer legte schon immer darauf Wert zu vielen gesellschaftlichen Fragen, nicht nur bezüglich des Geschlechterverhältnisses, ihre ganz persönliche Meinung zu entwickeln. So warnte sie bereits publizistisch vor der falschen Toleranz, als noch 90 % der Bevölkerung dem Multi-Kulti-Rausch frönten. Vor dem Hintergrund dieses wichtigen Aspekts muß gefragt werden, ob die Medien-Kampagnen der letzten Zeit Alice Schwarzer gesellschaftlich isolieren und sie damit für Extremisten auch körperlich angreifbar machen sollen. Wenn Islamisten dann die Dreckarbeit erledigt haben, läßt sich dies dann sicher von Schirrmacher und Co. im konservativen Sinne ausbeuten, während Pseudolinke und ehemalige oder vermeintliche WeggefährtInnen, in Wahrheit aufatmend, nach außen Krodilstränen vergießen können!
Leserkommentare
07.06.2008 05:50 Uhr
von Luise Frei:
"...besonders abwegige Thesen von Emma, wie etwa den Vergleich der Massentierhaltung mit dem Holocaust"
Ach ja?
"Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka“
Es ist Herr Isaak Bashevis Singer, von dem diese Worte stammen ...
Aber wahrscheinlich weiß der Schreiberling dieses "Aufsatzes" nicht, um wen es sich handelt...
07.06.2008 00:46 Uhr
von bbux:
alice schwarzer und die 'emma' drängten zu einer zeit ins gesellschaftliche blickfeld, als ich gerade dabei war, mich als junges, emanzipiertes mädchen in dieser welt zu positionieren. für die vielen sinnvollen anregungen, die berechtigten forderungen (weg mit §218!), das konsequente anprangern der benachteiligung und ausbeutung von frauen bin ich ihr und ihren mitstreiterinnen bis in alle ewigkeit dankbar!
aber spätestens seit sie so seltsame dinge tut, wie etwa angela merkel zu unterstützen oder mit der bildzeitung zu kooperieren, habe ich mich abgewendet - von ihr und von der emma. lisa ortgies war tatsächlich eine hoffnung, schade dass sie nie eine chance hatte.
05.06.2008 22:19 Uhr
von christina:
Sehr geehrte Frau Kappert,
Sie werfen hier den jungen Feministinnen vor, eine unnötige und abfällige Diskussion über Alice Schwarzer zu vertiefen und, sich selbst als Elite darstellend, zu borniert oder blöd zu sein, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Vielleicht gibt es solche Feministinnen tatsächlich. Ich kenne keine. Und zumindest die "Alphamädchen", die Sie hier explizit erwähnen, schreiben etwas völlig anderes in ihrer Stellungnahme (vgl. http://maedchenmannschaft.net/fur-eine-lebendige-feministische-debatte/ ). Ich persönlich finde es sehr schade, dass man als junge Feministin hundertmal sagen kann, dass man Alice Schwarzer respektiert und bewundert, aber neue Wege beschreiten will, um postwendend unterstellt zu bekommen, man wolle sie diffamieren und blende Realitäten aus.
Artikel wie dieser sorgen dafür, dass nur der unselige Teil einer notwendigen Diskussion über die Zukunft des deutschen Feminismus Aufmerksamkeit bekommt. Vielleicht laden Sie das nächste Mal zwei Feministinnen unterschiedlicher Generationen zu einer konstruktiven Diskussion ein. Es könnte Sie überraschen, wie nah man sich ist.
05.06.2008 19:10 Uhr
von Lola:
Dank an die Autorin für die sehr treffende Analyse.
05.06.2008 17:15 Uhr
von Hans Meinke:
Die taz scheint immer wieder, immer aufs neue und immer wieder reflexhaft die Hetzerei über Alice Schwarzer ins Programm nehmen zu müssen.
Das ist absolut zwanghaft. Marschiert doch einfach mal geschlossen zur Gruppentherapie. Das ist nicht als Beleidigung zu sehen, sondern als eine Idee, Eure wahnhaften Zustände in den Griff zu kriegen. Was verwechseln weite Teile Eurer
Redakteure da nur?
05.06.2008 16:02 Uhr
von hans:
Kann man nicht mal die Frau in Ruhe lassen?
Ich finde es unfair, nur weil sie sich in letzter Zeit ständig selbst desavoirt, da auch noch nachzutreten.
05.06.2008 09:16 Uhr
von anke:
Wer sein ganzes Leben dem immerwährenden Kampf gegen einen einzigen Feind widmet, der wird diesem Feind am Schluss zum Verwechseln ähnlich sehen. Er wir genau so denken, genau so reden und genau so handeln, wie der Feind.
05.06.2008 09:12 Uhr
von Christine Müller-Schätzle:
Schon zu Beginn, die alten Hasstiraden auf Frau Schwarzer. Ich hatte schon keine Lust mehr den Artikel durchzulesen. Und nur weil Frau Schwarzer immer wieder zu gesellschaftlich relevanten Themen äußert, sieht sie sich, glaube ich, nicht als Übermutter. Das ist wohl eher ein Problem der taz. Aber das Thema Frauen, Emanzipation scheint Euch ja öfter mal Probleme zu machen.
04.06.2008 22:21 Uhr
von Wilhelm Armingeon:
Aber Herr Gojny,
90% waren berauscht-besoffen, warum habe ich davon nichts gemerkt (war ich etwa auch besoffen ?).
Wohin gehörten übrigens sie? Zu den 10 % falschen oder ähh richtigerweise Intoleranten, oder waren sie etwa auch besoffen. Nüchtern sein muss wohl auch sehr schwer gewesen sein. Und jetzt? Zu den nun besoffenen 95 % (Anti)- islamisten -(isten) ? Ist die Gesellschaft wacher ? oder ist das ganze nur pervertiert ?
Gerne eine Diskussion, aber bitte nicht so plump und undifferenziert. Ich gehöre eigentlich auch gerne zu den wenigstens einigermaßen guten ....
04.06.2008 21:26 Uhr
von Andrea:
Laaangweilig.
04.06.2008 17:34 Uhr
von Elvis Maria:
Sie beleidigen Fidel Castro!
04.06.2008 17:08 Uhr
von Jürgen Gojny:
Alice Schwarzer mit immer neuen Namen zu versehen hilft der Frauenbewegung nicht weiter. Ortiges und irgendwelche Alpha- oder Betamädchen sollten sich in einer stillen Stunde nach dem Cui-Bono dieses Konfliktes fragen. Alice Schwarzer legte schon immer darauf Wert zu vielen gesellschaftlichen Fragen, nicht nur bezüglich des Geschlechterverhältnisses, ihre ganz persönliche Meinung zu entwickeln. So warnte sie bereits publizistisch vor der falschen Toleranz, als noch 90 % der Bevölkerung dem Multi-Kulti-Rausch frönten. Vor dem Hintergrund dieses wichtigen Aspekts muß gefragt werden, ob die Medien-Kampagnen der letzten Zeit Alice Schwarzer gesellschaftlich isolieren und sie damit für Extremisten auch körperlich angreifbar machen sollen. Wenn Islamisten dann die Dreckarbeit erledigt haben, läßt sich dies dann sicher von Schirrmacher und Co. im konservativen Sinne ausbeuten, während Pseudolinke und ehemalige oder vermeintliche WeggefährtInnen, in Wahrheit aufatmend, nach außen Krodilstränen vergießen können!