• 25.02.2010

125 Jahre nach der Berliner Konferenz zur kolonialen Aufteilung Afrikas beginnt der Kontinent endlich, sich seine Geschichte zurückzuholen.

Aufbegehren im Vorgarten

KOMMENTARvon Muepu Muamba, Paul Indongo-Imbanda

  • 27.02.2010 08:23 Uhr

    von Elke Zwinge-Makamizile:

    Diese Gedanken, diese Fakten können nicht oft genug geäußert werden(Bezug auf vorherigen Leserbrief). Danke für den Artikel, der seine Verbreitung finden sollte. Insbesondere gefällt mir die historische Einbettung der Kongo-Konferenz ins Damals und Heute.
    Übernimmt nicht heute die NATO mit ihren Kriegen die Rolle der alten Kolonisatoren?
    fragt Elke

  • 26.02.2010 21:01 Uhr

    von Daniel Preissler:

    "Von da an gab es keine kostspieligen Sklavenrazzien mehr, keine unkoordinierten Besatzungszüge, nur noch durchdachte und gut organisierte Ausplünderung. Die Ausbeutung wurde systematisch und dauerhaft."

    Kostspielige Sklavenrazzien wurden auch vorher ausschließlich von Afrikanern durchgeführt; unkoordinierte Besatungszüge gab es auch danach noch (1898 Faschoda-Krise). Die "durchdachte und gut organisierte Ausplünderung" gab es lediglich manchmal bei Briten und Belgiern. Die andern haben (trotz Willen zur systematischen Ausbeutung) als Staaten eher drauf gezahlt. Dauerhaft (und skrupellos) war die Unterdrückung uns Ausbeutung aber allemal.
    Grüße, dp

  • 25.02.2010 18:08 Uhr

    von heinz.rothenpieler@dialog-international.org , Heinz Rothenpieler:

    Muepu Muamba und Paul Indongo haben diese Gedanken erstmals auf einer Veranstaltung von Dialog International mit der VHS Berlin-Pankow am 17.2. zum Thema "Afrikanische Debatte zur Jahre Berliner Konferenz" vorgetragen.

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