Alarmismus sei nicht hilfreich, die bestehenden Programme müssten ausgebaut werden, sagt Thomas de Maizière. Man brauche deutlich mehr Lehrer mit Migrationshintergrund.von Karin Schädler
Auf solch unkonstruktive und gar ausländerfeindliche Leserkommentare auf Stammtischniveau kann man getrost verzichten! Sie sind eine Zumutung für eine Gesellschaft, die auf Demokratie und Gleichberechtigung basieren sollte! Es ist immer wieder aufs Neue enttäuschend und vor allem beschämend, wie manche meiner Landsleute ewig gestrig bleiben. Der Kommentar von Seelensammler geht völlig am Thema vorbei: staatlich geprüfte Lehrer "mit Migrationshintergrund" können in aller Regel auf eine erfolgreiche eigene Integrationsgeschichte zurückblicken; sie können eine Vorbildfunktion für Migrantenkinder einnehmen und so zur erfolgreichen Integration weiterer Zuwanderergenerationen beitragen. Mit solchen Vorbildern machen Migrantenkinder nicht nur die bisherige Erfahrung der Ohnmacht und Perspektivlosigkeit, sie erkennen vielmehr, dass sozialer Aufstieg durchaus möglich ist, sollte man entsprechende Leistungen erbringen! Der besagte Beitrag lässt eine krankhafte, panische Angst vor "Überfremdung" erkennen, und erinnert an das Herrenmenschendenken der düstersten Epoche deutscher Geschichte.
Seelensammler schrieb: "Eine Balkanisierung, Gettos oder Enklaven werden das Miteinander verbessern. Geschichtliche Beispiele zeigen, wie glücklich Menschen dann zusammenleben." Diese Aussage zeugt von einer Ignoranz sondergleichen. Gerade Lehrer mit Migrationshintergrund können einer Ghettoisierung entgegenwirken. Zudem zeugt das kanadische Beispiel in der Tat davon, dass Menschen unterschiedlichster Hintergründe "unglücklich" zusammenleben! Lächerlich!
09.09.2010 09:58 Uhr
von gesucht? Bitte...:
Heuchlerischer gehts wohl kaum. Gesucht werden keine Lehrer mit Migrantenhintergrund, denn ansonsten würden ausländische Abschlüsse und Studien anerkannt und dürften Frauen mit Kopftuch unterrichten, es gibt genug Akademiker, aber unsere Regierung möchte nicht, dass "die" unsere Kinder unterrichten. Alles nur blabla, wie in allen Angelegenheiten.
09.09.2010 00:03 Uhr
von Seelensammler:
Neben den Lehrern fehlen noch migrantische Polizisten, Verwaltungsangestellte und Gebiete, die unter die Autonomie ausländischer Regierungen gestellt werden. Eine Balkanisierung, Gettos oder Enklaven werden das Miteinander verbessern. Geschichtliche Beispiele zeigen, wie glücklich Menschen dann zusammenleben.
Leserkommentare
09.09.2010 11:59 Uhr
von Seelenklempner:
Auf solch unkonstruktive und gar ausländerfeindliche Leserkommentare auf Stammtischniveau kann man getrost verzichten! Sie sind eine Zumutung für eine Gesellschaft, die auf Demokratie und Gleichberechtigung basieren sollte! Es ist immer wieder aufs Neue enttäuschend und vor allem beschämend, wie manche meiner Landsleute ewig gestrig bleiben. Der Kommentar von Seelensammler geht völlig am Thema vorbei: staatlich geprüfte Lehrer "mit Migrationshintergrund" können in aller Regel auf eine erfolgreiche eigene Integrationsgeschichte zurückblicken; sie können eine Vorbildfunktion für Migrantenkinder einnehmen und so zur erfolgreichen Integration weiterer Zuwanderergenerationen beitragen. Mit solchen Vorbildern machen Migrantenkinder nicht nur die bisherige Erfahrung der Ohnmacht und Perspektivlosigkeit, sie erkennen vielmehr, dass sozialer Aufstieg durchaus möglich ist, sollte man entsprechende Leistungen erbringen! Der besagte Beitrag lässt eine krankhafte, panische Angst vor "Überfremdung" erkennen, und erinnert an das Herrenmenschendenken der düstersten Epoche deutscher Geschichte.
Seelensammler schrieb: "Eine Balkanisierung, Gettos oder Enklaven werden das Miteinander verbessern. Geschichtliche Beispiele zeigen, wie glücklich Menschen dann zusammenleben." Diese Aussage zeugt von einer Ignoranz sondergleichen. Gerade Lehrer mit Migrationshintergrund können einer Ghettoisierung entgegenwirken. Zudem zeugt das kanadische Beispiel in der Tat davon, dass Menschen unterschiedlichster Hintergründe "unglücklich" zusammenleben! Lächerlich!
09.09.2010 09:58 Uhr
von gesucht? Bitte...:
Heuchlerischer gehts wohl kaum. Gesucht werden keine Lehrer mit Migrantenhintergrund, denn ansonsten würden ausländische Abschlüsse und Studien anerkannt und dürften Frauen mit Kopftuch unterrichten, es gibt genug Akademiker, aber unsere Regierung möchte nicht, dass "die" unsere Kinder unterrichten. Alles nur blabla, wie in allen Angelegenheiten.
09.09.2010 00:03 Uhr
von Seelensammler:
Neben den Lehrern fehlen noch migrantische Polizisten, Verwaltungsangestellte und Gebiete, die unter die Autonomie ausländischer Regierungen gestellt werden. Eine Balkanisierung, Gettos oder Enklaven werden das Miteinander verbessern. Geschichtliche Beispiele zeigen, wie glücklich Menschen dann zusammenleben.
08.09.2010 20:47 Uhr
von lope:
Sie sollten lieber nach fähigen Lehrern suchen!