Keine beliebigen Gesundheitstests, kein Schnüffeln in sozialen Netzwerken: Arbeitnehmer sollen künftig besseren Datenschutz genießen. Offene Überwachung könnte aber einfacher werden.von Wolf Schmidt
Das mit der "offen sichtbaren Überwachung" ist so eine Sache:
1) Menschen über 50+ erkennen eine Kamera als Kamera. Nicht aber "verspiegelte Halbkugeln". (Könnt ja mal ne Umfrage machen!)
2) Jünge Menschen --vielleicht-- schon... manche. einige.
3) Diese Kameras werden zunehmen kleiner: In Hamburgs S-Bahnen z.B. ist die neueste Generation Kugeln nur noch 1/3 so groß...
Faktisch also haben wir schon lang verdeckte überwachung...
4) In modernen Gebäuden werden sie perfiderweise gern in Lautsprecherboxen integrierte (so als Messebau-System). Neben den "kugeligen" Dingen (Membrane,Schalotten,...) für 99% der Leute unsichtbar. Auch am Flughafen Heathrow zu bewundern.
Da müsste man wohl auch bald mal eine farbige Markierung wie bei Feuerlöschern, Sprinklern oder Notausgängen vorschreiben... (zB schwarz-gelber Ring drum, 2cm Breite). Wem das zu hässlich ist, der soll halt nicht überwachen... Feuerlöscher, Pflichtaushänge und anderer Mist sind außerdem auch häßlich. That's it.
Wird aber kein Schwein tun:
Bei den derzeitigen Maßnahmen geht es nur darum, den Wind rauszunehmen. Damit aus 2% nicht vielleicht doch irgendwann 5% werden... Aus keinem anderen Grunde wurde Zensursula umdrapiert...
27.08.2010 14:47 Uhr
von Peter und Paul:
Wenn die deutschen Bürger und Arbeitnehmer mer "Arsch inder Hose" hätten, bräuchten wir hier keine Gesetze. Der Mitarbeiter müsste nur sagen: In einer solchen Firma werde ich nicht anfangen bzw. Ich kündige! Wenn das genügend Leute machen würden, könnten sich die Firmen das nicht mehr erlauben.
Alles was uns fehlt ist die Solidarität und ein bisschen Kampfgeist und kurzfristige Opferbereitschaft für unsere Interessen und Rechte. Wer dazu aber mal wieder keinen "Bock" hat, soll halt alles mitmachen und ertragen, aber auch den Mund halten und nicht nach der Regierung schreien.
Leserkommentare
06.09.2010 20:54 Uhr
von HambargerJung:
Abgesehen von allem anderen:
Das mit der "offen sichtbaren Überwachung" ist so eine Sache:
1) Menschen über 50+ erkennen eine Kamera als Kamera. Nicht aber "verspiegelte Halbkugeln". (Könnt ja mal ne Umfrage machen!)
2) Jünge Menschen --vielleicht-- schon... manche. einige.
3) Diese Kameras werden zunehmen kleiner: In Hamburgs S-Bahnen z.B. ist die neueste Generation Kugeln nur noch 1/3 so groß...
Faktisch also haben wir schon lang verdeckte überwachung...
4) In modernen Gebäuden werden sie perfiderweise gern in Lautsprecherboxen integrierte (so als Messebau-System). Neben den "kugeligen" Dingen (Membrane,Schalotten,...) für 99% der Leute unsichtbar. Auch am Flughafen Heathrow zu bewundern.
Da müsste man wohl auch bald mal eine farbige Markierung wie bei Feuerlöschern, Sprinklern oder Notausgängen vorschreiben... (zB schwarz-gelber Ring drum, 2cm Breite). Wem das zu hässlich ist, der soll halt nicht überwachen... Feuerlöscher, Pflichtaushänge und anderer Mist sind außerdem auch häßlich. That's it.
Wird aber kein Schwein tun:
Bei den derzeitigen Maßnahmen geht es nur darum, den Wind rauszunehmen. Damit aus 2% nicht vielleicht doch irgendwann 5% werden... Aus keinem anderen Grunde wurde Zensursula umdrapiert...
27.08.2010 14:47 Uhr
von Peter und Paul:
Wenn die deutschen Bürger und Arbeitnehmer mer "Arsch inder Hose" hätten, bräuchten wir hier keine Gesetze. Der Mitarbeiter müsste nur sagen: In einer solchen Firma werde ich nicht anfangen bzw. Ich kündige! Wenn das genügend Leute machen würden, könnten sich die Firmen das nicht mehr erlauben.
Alles was uns fehlt ist die Solidarität und ein bisschen Kampfgeist und kurzfristige Opferbereitschaft für unsere Interessen und Rechte.
Wer dazu aber mal wieder keinen "Bock" hat, soll halt alles mitmachen und ertragen, aber auch den Mund halten und nicht nach der Regierung schreien.