Viele Millionen Menschen verfolgten gestern die Trauerfeier für den "King of Pop" in Los Angeles. Mit Michael Jackson haben sie auch die globale Popkultur zu Grabe getragen.von Carsten Zorn
Und was ist mit Barack Obama? Ich denke große Idole (hier halt mal ein Politiker wird es immer wieder geben. Sie werden gewalltige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wie das im Web 2.0 geht hat ja gerade Obama gezeigt. Den Artikel kann ich eigentlich garnicht nachvollziehen.
08.07.2009 17:16 Uhr
von aus potsdam::
an herrn michael storch:
das ihr namensvetter kinder in gewisser art und weise sehr mochte und ihnen eine bessere welt wünschte ist selbstverständlich bekannt und keine neuigkeit. doch die behauptung michael jackson würde durch täuschende songtexte kinder verführen wollen und sich möglicher weise sexuell um sich kümmern wurde nie bewiesen, darum: vorsicht! bei der formulierung...
im übrigen find ich die taz total klasse. ich habe mir alle jackson artikel mit hohem interesse durchgelesen und finde im vergleich zu anderen tageszeitungen, dass es bis heute sehr wenige waren!
viele grüße aus potsdam
08.07.2009 13:02 Uhr
von Michael Storch:
Was ist mit der TAZ los??? da wird ein Pädophiler beerdigt und ihr schreibt ganze Artikel zu dieser Person, ohne ihn ins "richtige", weil selbst verursachte Licht zu rücken. Es kann doch nicht sein, dass da so ein Mistkerl beerdigt wird und die Welt feiert und IHR macht mit, protestiert nicht mal mit den Mittel der Zeitung: mit guten wachrüttelnden Schlagzeilen. Ich bin enttäuscht, Michael Storch
08.07.2009 12:39 Uhr
von noldenh:
Wer braucht denn globale Popstars? Liegt denn darin etwa der Sinn des Lebens? In diesen Kitsch-Ikonen, die von einer Popmusik-und Medien-Industrie instrumentalisiert werden? Ist doch alles nur Marketing......
08.07.2009 12:31 Uhr
von Hans:
Irgendwie hat mich der Tod von Michael Jackson getroffen ich hätte selbst nicht damit gerechnet Aber irgendwie gehörte er wohl zu meiner Kindheit (geb.1977) Es gab ihn für mich schon "immer" Habe mir gestern die Trauerfeier mit meiner Frau angesehen und war richtig gerührt. Ich bin selbst erstaunt das es mich echt bewegt hat. g
08.07.2009 12:18 Uhr
von Anne Pötz:
Ich liebe die Taz, aber langsam bekomm' ich die Krise, wenn ich bei Euch das Wort Michael Jackson lese. Schade um das verschwendete Papier!
08.07.2009 12:18 Uhr
von fil:
"... melancholischen Diskurs von über 30- und vor allem über 40-Jährigen?" - Ja. Für unsereins (33 ich) war das höchstens ein willkommener Anlass mal gesammelt die schönsten MJ-Cover aufzulegen (mein Favorit: Billy Jean von Patriotic Sunday, http://www.myspace.com/thepatrioticsunday. Nix für Laptop. Nimm HiFi!)
"... alle Kommunikation in Minutenfrist synchronisierte" - So ein Quatsch. Alles andere ging weiter wie eh und je. Wer natürlich nur noch auf das eine starrt sieht auch nur noch das. Das liegt aber an den eigenen durch vergangene Tage geprägten Gewohnheiten und ist kein Feature des Netzes oder seiner Kultur.
"... erstmals die potenzielle Handlungsmacht dieser "neuen globalen Popkultur" sichtbar" - Hä? Wer kannte nochmal vor zwei Jahren den gegenwärtigen US-Präsidenten?
"Die neue globale Popkultur also hängt am Tropf der alten ..." - Kein Stück. Was wir sehen ist ein riesiges Medien-"Tamtam" der alten Sorte: Fernsehen, Radio, Boulevard, Zeitschriften ... Das ganze hat sein Echo im Netz, klar. Hat einen gewissen Unterhaltungswert, verzichten wir aber auch gern drauf. Es zeigt nur daß das Internet keine abgeschlossene eigene Welt ist (huch?) sondern natürlich durch seine Protagonisten eng mit jeglicher anderer Kommunikation verwoben. Ja, wir fernsehen, hören Radio, lesen Zeitung und telefonieren. Wir reden sogar beim Essen miteinander. Wundert das jetzt irgendwen?
08.07.2009 11:58 Uhr
von Renago:
Aber nicht nur die zwitschernde Internet Gemeinde trauerte, auch Angela Merkel versucht sich in diesem 40 Sekunden Spot im moonwalken http://spinwebtv.de/index.php/2009/07/07/frau-merkel-62-dem-king-of-pop/
08.07.2009 11:42 Uhr
von Schulz:
Wie krank ist ein arbeitender Mensch, wenn zahllose den gesamten Koerper verunstaltende Nadeleinstiche zum Tod gefuehrt haben? Vielleicht hat er absichtlich seinen eigenen Tod inszeniert. Vielleicht, um seinen eigenen Kindern ein anderes Leben zu ermoeglichen. Ob diese es jemals schaffen werden, entgegen dem Trend ihres Vaters zu leben? Ein Leben entgegen irgendwelcher katholischen Soziallehre... ist zu Ende gegangen. Dabei ist der Katholizismus nicht sooo wichtig, aber wie wirklich ist Gott wirklich? Braucht ein Mensch wirklich niemals Vergebung? Wie soll dann die Ewigkeit gelebt werden? Gemessen am Finanzstatur, am Musikstatus oder an den Krankheiten, welche zum Tod fuehrten? Womit findet ein Mensch Annahme, Eingang in Gottes ewige Welt? Das koennen wohl auch 1,5 Millionen Trauergaeste nicht beantworten.
08.07.2009 11:02 Uhr
von schwester:
was für eine unglaublich, herrlich kranke und absurde veranstaltung.
08.07.2009 10:52 Uhr
von Rod:
Hat eigentlich irgendjemand bemerkt, dass am 3. Juni 09 Charlotte Mbango verstorben ist? Eine der größten afrikanischen Stars des Makossa?
Leserkommentare
09.07.2009 20:52 Uhr
von olylyo:
Und was ist mit Barack Obama?
Ich denke große Idole (hier halt mal ein Politiker wird es immer wieder geben. Sie werden gewalltige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wie das im Web 2.0 geht hat ja gerade Obama gezeigt. Den Artikel kann ich eigentlich garnicht nachvollziehen.
08.07.2009 17:16 Uhr
von aus potsdam::
an herrn michael storch:
das ihr namensvetter kinder in gewisser art und weise sehr mochte und ihnen eine bessere welt wünschte ist selbstverständlich bekannt und keine neuigkeit. doch die behauptung michael jackson würde durch täuschende songtexte kinder verführen wollen und sich möglicher weise sexuell um sich kümmern wurde nie bewiesen, darum: vorsicht! bei der formulierung...
im übrigen find ich die taz total klasse. ich habe mir alle jackson artikel mit hohem interesse durchgelesen und finde im vergleich zu anderen tageszeitungen, dass es bis heute sehr wenige waren!
viele grüße aus potsdam
08.07.2009 13:02 Uhr
von Michael Storch:
Was ist mit der TAZ los??? da wird ein Pädophiler beerdigt und ihr schreibt ganze Artikel zu dieser Person, ohne ihn ins "richtige", weil selbst verursachte Licht zu rücken. Es kann doch nicht sein, dass da so ein Mistkerl beerdigt wird und die Welt feiert und IHR macht mit, protestiert nicht mal mit den Mittel der Zeitung: mit guten wachrüttelnden Schlagzeilen.
Ich bin enttäuscht,
Michael Storch
08.07.2009 12:39 Uhr
von noldenh:
Wer braucht denn globale Popstars? Liegt denn darin etwa der Sinn des Lebens? In diesen Kitsch-Ikonen, die von einer Popmusik-und Medien-Industrie instrumentalisiert werden? Ist doch alles nur Marketing......
08.07.2009 12:31 Uhr
von Hans:
Irgendwie hat mich der Tod von Michael Jackson
getroffen ich hätte selbst nicht damit gerechnet
Aber irgendwie gehörte er wohl zu meiner Kindheit
(geb.1977)
Es gab ihn für mich schon "immer" Habe mir gestern
die Trauerfeier mit meiner Frau angesehen und
war richtig gerührt.
Ich bin selbst erstaunt das es mich echt bewegt hat.
g
08.07.2009 12:18 Uhr
von Anne Pötz:
Ich liebe die Taz, aber langsam bekomm' ich die Krise, wenn ich bei Euch das Wort Michael Jackson lese.
Schade um das verschwendete Papier!
08.07.2009 12:18 Uhr
von fil:
"... melancholischen Diskurs von über 30- und vor allem über 40-Jährigen?"
- Ja. Für unsereins (33 ich) war das höchstens ein willkommener Anlass mal gesammelt die schönsten MJ-Cover aufzulegen (mein Favorit: Billy Jean von Patriotic Sunday, http://www.myspace.com/thepatrioticsunday. Nix für Laptop. Nimm HiFi!)
"... alle Kommunikation in Minutenfrist synchronisierte"
- So ein Quatsch. Alles andere ging weiter wie eh und je. Wer natürlich nur noch auf das eine starrt sieht auch nur noch das. Das liegt aber an den eigenen durch vergangene Tage geprägten Gewohnheiten und ist kein Feature des Netzes oder seiner Kultur.
"... erstmals die potenzielle Handlungsmacht dieser "neuen globalen Popkultur" sichtbar"
- Hä? Wer kannte nochmal vor zwei Jahren den gegenwärtigen US-Präsidenten?
"Die neue globale Popkultur also hängt am Tropf der alten ..."
- Kein Stück. Was wir sehen ist ein riesiges Medien-"Tamtam" der alten Sorte: Fernsehen, Radio, Boulevard, Zeitschriften ...
Das ganze hat sein Echo im Netz, klar. Hat einen gewissen Unterhaltungswert, verzichten wir aber auch gern drauf. Es zeigt nur daß das Internet keine abgeschlossene eigene Welt ist (huch?) sondern natürlich durch seine Protagonisten eng mit jeglicher anderer Kommunikation verwoben. Ja, wir fernsehen, hören Radio, lesen Zeitung und telefonieren. Wir reden sogar beim Essen miteinander. Wundert das jetzt irgendwen?
08.07.2009 11:58 Uhr
von Renago:
Aber nicht nur die zwitschernde Internet Gemeinde trauerte, auch Angela Merkel versucht sich in diesem 40 Sekunden Spot im moonwalken http://spinwebtv.de/index.php/2009/07/07/frau-merkel-62-dem-king-of-pop/
08.07.2009 11:42 Uhr
von Schulz:
Wie krank ist ein arbeitender Mensch, wenn zahllose den gesamten Koerper verunstaltende Nadeleinstiche zum Tod gefuehrt haben?
Vielleicht hat er absichtlich seinen eigenen Tod inszeniert.
Vielleicht, um seinen eigenen Kindern ein anderes Leben zu ermoeglichen.
Ob diese es jemals schaffen werden,
entgegen dem Trend ihres Vaters zu leben?
Ein Leben entgegen irgendwelcher katholischen Soziallehre...
ist zu Ende gegangen.
Dabei ist der Katholizismus nicht sooo wichtig,
aber wie wirklich ist Gott wirklich?
Braucht ein Mensch wirklich niemals Vergebung?
Wie soll dann die Ewigkeit gelebt werden?
Gemessen am Finanzstatur, am Musikstatus
oder an den Krankheiten, welche zum Tod fuehrten?
Womit findet ein Mensch Annahme, Eingang in Gottes ewige Welt?
Das koennen wohl auch 1,5 Millionen Trauergaeste nicht beantworten.
08.07.2009 11:02 Uhr
von schwester:
was für eine unglaublich, herrlich kranke und absurde veranstaltung.
08.07.2009 10:52 Uhr
von Rod:
Hat eigentlich irgendjemand bemerkt, dass am 3. Juni 09 Charlotte Mbango verstorben ist? Eine der größten afrikanischen Stars des Makossa?