• 21.11.2009

Das Dreamteam der EU

Europas ungeschminktes Gesicht

Mit ihren Stellenbesetzungen haben die europäischen Staatschefs klargemacht, was sie vom neuen Führungspersonal erwarten: Es soll schlichten, nicht repräsentieren.von Daniela Weingärtner

  • 23.11.2009 22:27 Uhr

    von MEin NAme:

    Sch*** auf die EU! Wir brauchen Bündnisse aber nicht in diesem Ausmaß und über die Köpfe der Bürger hinweg...!
    Und die Leute die jetzt noch die EU für gut befinden haben 1. keine Ahnung und werden 2. bald ziemlich auf die Schnauze fallen...

  • 22.11.2009 16:00 Uhr

    von Dr. Giuseppe Tussiwand:

    Die Zeitungen tragen selbst dazu bei, daß die nationalen Regierungen sich zu eigenständig verhalten, denn:

    1) Wenn aus der EU seltsame und unpopuläre Regelungsbeschlüsse kommen, und die nationalen Politiker wie Kanzlerin, Außenminister oder Finanz- und Wirtschaftsminister dann scheinheilig und schizofren gegen die "Bürokraten aus Brüssel" wettern stellt keine die entscheidende Fragen: "wie haben Sie im Rat diesbezüglich gestimmt?", oder "was haben Sie für Deutschlands Zustimmung ausgehandelt?", oder "was wollen Sie konkret unternehmen, um diese Regel beim nächsten EU Ratsgipfel oder über eine Einflussnahme auf die Parlamentarier abzuschaffen?". Der Paradebeispiel ist die Gurkenverordnung: die Regelung über den Verkaufsverbot von schiefe Gurken war zugunsten der Verpackungsindustrie und der großen Handelsketten gemacht worden. Jeder hat sich darüber beklagt, kein Politiker hat es aber abgeschafft, weil diese Branche eben besser spendet als Bauern und Obstverkäufern.

    2) Bei den Europawahlen keiner seriös darüber berichtet und statt der europäische Kontext immer nur der nationale thematisiert wird (z.B. werden die REgierungsparteien Einbußen einstecken müssen?).

    Ich habe die Nase voll vom "EU bashing". Wir sind die EU und Deutschland der einflußreichste EU Staat.Die EU Beiträge sichern Deutschlands Interessen, denn die Auträge und die Gesetze werden entsprechend den Beiträgen ausgelegt.

    Außerdem will man nicht diesen Leuten die Chance geben, zu arbeiten, bevor man urteilt? Lady Ashton hat mehrfach bewiesen, daß sie auch gegen die Interessen mächtiger Industrielobbies sich für den Verbraucher einsetzen kann (siehe den Handelsabkommen mit Korea über Autoimporte).

    Ihre Kompetenz ist gefordert, nicht ihr Aussehen. Diese Leute werden eben nicht über einen casting-show gewählt sondern weil sie gut vermitteln können. Und durch Lissabon kann jetzt keiner alle anderen blockieren...Präsident und neue Außenministerin wissen das genau und werden das nutzen. Wie glaubwürdig wird ein Land sein, wenn es alleine dann eine andere Außenpolitische Linie fährt, gegen alle anderen Mitgliedern?


  • 22.11.2009 15:15 Uhr

    von Daniel Spalthoff:

    Ein Problem der EU ist, dass sie von den Bürgern so schlecht verstanden wird. Journalisten sollten dazu beitragen, dass sich dies ändert. Zu behaupten, die Kommissarin vertete in der EU-Kommission die Interessen ihres Heimatlandes, ist kontraproduktiv, zeugt es doch von einem oberflächlich-unzureichenden Verständnis der Struktur der EU: die Kommission ist als Gegnpool zum Rat gerade dazu da, über die Interessen der Mitgliedstaaten hinaus das Interesse der EU zu vertreten.

  • 21.11.2009 16:58 Uhr

    von Anne De Wachter:

    Als ungeschminkte und häufig schlecht frisierte Fünfzigjährige mit Doppelkinn hätte ich gerne gewußt, was diese äußerlichen Merkmale über Intelligenz, erwiesene Fähigkeiten und Charaktereigenschaften aussagen. Genauso aussagekräftig erscheint mir die Anzahl der verbliebenen Haare auf einem männlichen Kopf. Sollten diese Punkte nicht so wichtig sein, könnte man in diesem Artikel auch glatt darauf verzichten.

  • 21.11.2009 15:43 Uhr

    von paulyy:

    korrekterweise vertritt einE kommissarIn nicht die interessen des herkunfslandes (wie im text erwähnt), sondern die EUropas

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