• 28.10.2009

Dänische Zeitung "Jyllands-Posten"

Neuer Terrorverdacht im Karikaturstreit

FBI und dänischer Geheimdienst haben angebliche Terrorpläne gegen die Tageszeitung „Jyllands Posten“ enthüllt. Hintergrund sollen die Mohammed-Karikaturen von 2005 sein.von Reinhard Wolff

  • 29.10.2009 12:04 Uhr

    von Flo:

    Grade in den Kulturkreisen werden täglich die unglaublichsten Karikaturen über Juden gezeichnet/ veröffentlicht.
    Wer sowas macht, darf nicht heulen wenn die eigene Kultur auch mal Ziel solcher Bilder wird.

  • 29.10.2009 10:22 Uhr

    von alcibiades:

    Timeo danaos ut dona ferentes.
    "Fürchte die Dänen, wenn sie Geschenke bringen."
    Sie geben vor, ein kleines, freundliches Volk im Norden zu sein, das ausser dänischem Höhlenkäse und ein paar schlecht synchronisierten Krimis nicht viel zuwege bringt. Aber weit gefehlt. Schon die Krimis zeigen, wie der Däne wirklich tickt: Meist müssen da wieder mal die anständigen, netten Jungs von nebenan raus aus dem gemütlichen, warmen Bettenhaus, mal eben die Anoraks anziehen und überaus böse Bösewichter fangen, die entweder den dänischen Höhlenkäse in die Luft sprengen, Kinder schänden oder überhaupt Serienkiller sind. Am Ende wird gern mal einer trotz dünner Beweislage erschossen, wonach sich die Dänen erleichtert im Blaulicht zusammenstellen und Atemfahnen haben, weil doch alle etwas aufgeregt waren und es in Dänemark auch ganz schön kalt wird abends. Dann gehen sie in die dänische Dämmerung und singen langsame, getragene Lieder von der Schönheit der Bettenhäuser, dem Überwachungsstaat und der Vernichtung alles nichtdänischen Lebens. Nehmt Euch vor den Dänen in Acht. Die Dänen sind unter uns.

  • 29.10.2009 09:07 Uhr

    von aso:

    „...die von „Jyllands-Posten“ im September 2005 veröffentlichen zwölf Karikaturen über den Propheten Mohammed ... hatten mit mehrmonatiger Verspätung Anfang 2006 teilweise gewaltsame Proteste in mehreren islamischen Ländern ausgelöst...“:

    Die Karikaturen wurden bereits zeitnah in einer ägyptischen Zeitung abgedruckt, was niemanden störte.
    Die Empörungsmaschinerie wurde viel später in Gang gesetzt durch dänische Muslime, die mit einer Broschüre eine Rundreise durch arabische Länder starteten:

    Drei der Karikaturen, die für das meiste Ärgernis der Moslems sorgten, wurden gar nicht in der Dänischen Zeitung abgedruckt, sondern wurden nachträglich in der Broschüre "hinzugefügt", die ein in Dänemark lebender Iman dann in der moslemischen Welt verbreitete und so für die gewünschte Stimmung sorgte. Die „hinzugefügten“ Zeichnungen waren nicht so harmlos wie die in der
    Jyllands-Posten, um die Empörung zu garantieren.
    Indirekt sind also die dänischen Imane für die Todes-Fatwa gegen die Zeichner verantwortlich.

  • 29.10.2009 00:41 Uhr

    von keetenheuve:

    Wieso diese Vernebelung? Ein langer Artikel über die Terrorpläne gegen eine dänische Zeitung, aber wer sind die Urheber? Ein "kanadischer und ein US-amerikanischer Bürger", aha; und an einer Stelle wird noch etwas von "militanten Extremisten" geschrieben. Sehr merkwürdig. Dass es sich um die mutmaßlichen Terrorpläne muslimischer Täter handeln wird, kann man nur aus dem Kontext ahnen. Wenigstens von "Islamisten" hätte man doch schreiben können, auch wenn es diesen Begriff in muslimischen Staaten gar nicht gibt. Die Angst vor der Wahrheit ist offensichtlich schon in den deutschen Redaktionen angekommen.

  • 29.10.2009 00:17 Uhr

    von Manfred:

    Die erneuten schweren Bombendanschläge in Pakistan und Afghanistan zeigen ebenso wie die Bedrohung der Pressefreiheit in Europa schon wieder:

    IslaMist düngt nur
    die Diktatur!

  • 28.10.2009 23:16 Uhr

    von UweRietmöller:

    Damit es die anderen nicht sagen müssen:
    Das ist ein Einzelfall, der nichts mit dem Islam zu tun hat.
    Und wer das anders sieht, der steht in einer geistigen Reihe mit Meyer, Müller, Schulze und Lehmann.

  • 28.10.2009 20:39 Uhr

    von Christoph Wender:

    Die "Religion des Friedens" zeigt mal wieder ihr wahres Gesicht.

  • 28.10.2009 20:13 Uhr

    von Lulu:

    "[...]man werde aber die Überwachung spezifischer Personen und Objekte verstärken."
    Soll heißen, jeder Moslem (v.a. Konvertiten) könnte Schläfer, jede Mosche eine Schläferzelle sein. Ist siese Zeitreise in die dreissiger Jahre wirklich nötig?

  • 28.10.2009 14:51 Uhr

    von reblek:

    "FBI und dänischer Geheimdienst haben angebliche Terrorpläne gegen die Tageszeitung 'Jyllands Posten' enthüllt." So ist das mit der deutschen Sprache, überall Stolpersteine. Wer in der taz-Redaktion glaubt wirklich, dass FBI und dänischer Geheimdienst so dämlich sind, zu verkünden "Wir enthüllen angebliche Terrorpläne"? Entweder sie "enthüllen angeblich", dann weiß mensch, dass die Wertung von der taz kommt, oder die taz macht anders deutlich, dass sie es ist, die die Pläne für angebliche hält. Ansonsten handelt es sich schlicht um eine Falschmeldung.

  • 28.10.2009 14:31 Uhr

    von Karl Gernholz:

    Selbst kleinste und nichtigste Anlässe, wie zeichnen und veröffentlichen von Karikaturen, werden von der islamischen Welt, zu einem Frontalangriff auf westliche Gesellschaften benutzt. Die wahren Hintergründe basieren auf der Spaltung und der Zerstörung der zivilisierten Welt.
    Die Verurteilung von Anschlägen oder Anschlagsplanungen, seitens muslimischer Organisationen, wie in diesem Fall durch die dänische Dachorganisation „Muslimernes Fællesråd“, ist bedeutungslos, da bei einer Bejahung sofort der dänische Rechtstaat in Aktion treten würde.
    Die Begründung: „Derartiges steht im direkten Widerspruch zu den Grundwerten des Islam“, ist ein allgemein Platz und kann für jeden Angriff herangezogen werden. Die Grundwerte im Islam beziehen sich nur auf die Mitglieder der muslimischen Gemeinschaft, die Ungläubigen fallen per se aus der „Werteskala“ des Islams heraus.
    Rassismus setzt die Abwesenheit von Intelligenz voraus, von Eigenständigem Denken und Handeln und das wird den Moslems, seitens der islamischen Gelehrten verwehrt.
    Wir können nur hoffen, dass der dänische Staat und der Westen, zivilisiert Rückrat zeigt und entsprechend Paroli bietet.
    Karl Gernholz

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder