• 29.03.2010

Dänemark gegen Weichmacher

Dildos unter Kontrolle

Das dänische Umweltministerium warnt vor krebserregenden Inhaltsstoffen in Sexspielzeugen, rät zur Kondom-Benutzung und will sich EU-weit für strengere Grenzwerte einsetzen.von Reinhard Wolff

  • 17.06.2010 15:42 Uhr

    von Bio-Onkel:

    Nehmt einfach Gurken, Bananen, nen schön Rettich oder sonstwas. Back to the Roots :)

  • 12.04.2010 00:21 Uhr

    von Priscilla:

    Wunderbar und verwunderlich zugleich, dass die Dänen handeln... da nimmt doch glatt jemand seinen Regierungsauftrag 'zum Wohl des Volkes' ernst... dass die Gesundheitsämter in D und A nicht reagierten wie Thomas Schwabe beschreibt, passt sehr gut in die schnarchige konservative Tradition hierzulande, unbequeme Wahrheiten unter den Teppich zu kehren, koste es was es wolle... back to nature sag ich da nur... dabei kann man nicht mal mehr ins Weizenfeld hüpfen, da man von den Pestiziden Ausschläge kriegt...
    Also die Guten unterstützen! Reflektierter Konsum beeinflusst ja bekanntermaßen die da draußen. Überall. Und das ist immerhin der Spaß, der einem bleibt.

  • 29.03.2010 12:03 Uhr

    von Thomas Schwabe:

    Wird ja auch Zeit, dass sich die Politik mal darum kümmert. Wir haben 2009 eine große Eintauschaktion für Jelly-Vibratoren auf ENGEL9.com und LustundLiebe.at gemacht.

    Auf unsere entsprechenden Informationen und die Bitte ein Verbot oder zumindest eine Kennzeichnungspflicht einzuführen bzw. sich dafür einzusetzen, haben die (mehrmals) angeschriebenen Gesundheits- und Familienminister in Deutschland und Österreich nicht einmal mit einer Standardantwort reagiert.

    Ist wohl ein zu heikles Thema für die Damen und Herren Volksvertreter.

    Siehe auch: http://www.ir-magazin.com/2009/04/gesundheitsrisiko-durch-sexspielzeug-ignoriert.html

  • 29.03.2010 11:21 Uhr

    von Martin:

    Guilt by association.

    Wahrscheinlich nehmt ihr auch nur irgendwelche Stock Photography um eure Artikel zu illustrieren. Trotzdem finde ich es ja schon ein bisschen gemein bzw. nachlässig von der Taz, einen Artikel über krebserregendes Sexspielzeug mit einem Foto von den markanten und leicht wiederzuerkennenden Fun Factory Produkten zu bebildern (in der Druckausgabe!).
    ...die aus Silikon, made in Germany und mit Öko Test "sehr gut" (Modell elLove) bewertet sind.

    Es gibt wahrlich grauenvolles Sexspielzeug. Aber Fun Factory Produkte gehören imo nicht dazu.

  • 29.03.2010 09:53 Uhr

    von okay:

    @ashton:
    Sorry, aber ich erwarte von der taz, daß sie mich umfassend informiert. Da gehört auch ein Artikel wie dieser unbedingt dazu.

  • 28.03.2010 21:34 Uhr

    von Anja Koschemann:

    Na endlich bewegt sich eine Regierung in die richtige Richtung. Ich begrüße dies wirklich sehr. Allen anderen Hersteller, die wie wir ebenfalls verantwortungsbewusst produzieren geht es ganz sicher genauso. Zum Thema ist ja wirklich schon genug herausgefunden und gesagt worden. Es fehlen lediglich noch die Konsequenzen.

    Bleibt zu wünschen, dass die Menschheit recht schnell von den giftigen Spielzeugen befreit wird.

    Vielen Dank für den Artikel, auf den ich auch gern in unserem Forum verweise.
    http://forum.selfdelve.com/viewtopic.php?t=119

  • 28.03.2010 19:56 Uhr

    von Kristen Dunst:

    Gerade weil es um Sexspielzeug geht, sollte ein Verbot gesundheitsschädlicher Produkte schnellstens erfolgen. Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, warum solche Dinger überhaupt noch verkauft werden dürfen. Jelly-Vibratoren z. B. stinken so stark nach Gift, dass man sich leicht vorstellen kann, dass ein dünnes Kondom den Kontakt mit den darin enthaltenen Chemikalien nicht widerstehen kann und sich auflöst. Welche Auswirkungen dieser Chemo-Cocktail auf die empfindlichsten Teile hat, kann frau sich ja denken.

    "Jelly Vibrator
    Vibratoren aus Jelly fallen meist durch ihre flexible Form und die außergewöhnlichen Farben auf. Jelly enthält jedoch oft noch weichmachende Phtalate, die in mehreren Studien als gesundheitsschädlich eingestuft wurden. Derartige Vibratoren können auch nicht problemlos mit allen Sorten von Kondomen verwendet werden, so dass von diesem Material eher abzuraten ist. "
    Quelle: www.vibrator-beratung.de

    Ja, ja, die Comments in diesem Forum zeugen teilweise davon, dass Scham mit aufgeklärtem Verbraucher-Bewusstsein auch heutzutage möglicherweise nicht zusammen passt. Und gerade davon profitieren wohl die Produzenten des Mülls. Denn es ist ja klar, dass man mit einem gebrauchten Dildo keine Umtauschaktion starten und das Teil nur noch heimlich in den Müll pfeffern kann. In einer beiligenden Gebrauchsanweisung wird noch darauf hingewiesen, dass der Kontakt mit "entzündeten Schleimhäuten" nicht empfohlen wird; kann frau sich ja denken, woher ihre Entzündung dann stammt.

    Dass aber gerade in diesen Forum lustfeindliche Äusserungen fallen, wundert mich aber schon. Erotik, Spass und Gesundheit zu verbinden, ist ja wohl eine der vornehmsten Pflichten aufgeklärter Feministinnen und keine, die in die Deutungshoheit der Springer-Presse fällt. Eher im Gegenteil.

  • 28.03.2010 19:54 Uhr

    von Ashton:

    @ Frau Nickels:

    Ihh, wie gemein! Ich habe das natürlich alles ganz ernst gemeint! Wenn wir als Art bedroht werden, also bitte, darüber macht man doch keine Witze!
    Und damit Sie merken, wie ernst ich es meine, gebe ich an dieser Stelle mein exklusives Geheimwissen preis (sollte eigentlich erst morgen in der BILD erscheinen, die zahlen sehr gut für derartige Informationen):
    Hinter der Verseuchung von Sexspielzeug mit Schadstoffen steht niemand anders als - na, man ahnt es schon?! - die katholische Kirche!
    Damit diese schreckliche Wichserei endlich aufhört. Das soll man nämlich nicht tun. Und jetzt kann der Vatikan endlich beweisen: Masturbation schadet der Gesundheit!

  • 28.03.2010 18:14 Uhr

    von Sabine Nickels:

    Sehr gut, dass diesem Umweltministerium das Thema nicht zu "anrüchig" ist. Die Hersteller glauben, dass sowieso niemand drauf achtet, und verwenden billige Materialien, die niemals die Ansprüche erfüllen würden, die z.B. an Lebensmittelbehälter oder Kinderspielzeug gestellt werden. Dabei kommen diese Produkte sehr intensiv mit der Haut und Schleimhäuten in Berührung, wobei Schadstoffe übertragen werden.

    Dass es wirklich nötig ist, das Thema ganz seriös anzugehen und Grenzwerte einzurichten, sieht man an dem ersten Kommentar hier... bloß weil es um "Dildos" und "Sexspielzeug" geht, glaubt jemand schon das veralbern zu müssen.

  • 28.03.2010 17:54 Uhr

    von Mark Hellenberger:

    Mal nebenbei... STOCKHOLM liegt nicht in Dänemark :-) und so wie ich die Dänen kenne wird Ihnen das ncith gefallen... da ist doch bestimmt Kopenhagen gemeint...

  • 28.03.2010 16:52 Uhr

    von Ashton:

    Huuhhu, wie schrecklich. Jetzt hab' ich aber Angst...

    Danke für diesen unglaublich wahnsinnig enorm wichtigen Artikel! Wie gut, dass ihr die Öffentlichkeit umgehend über diese fürchterlichen und bedrohlichen Misstände informiert. Schließlich geht es "... um nichts weniger als das Überleben der Menschheit", wie ja schon richtig erkannt wurde.

    Aber mal ehrlich... die Kernkomptenzen für derartige Meldungen dürften ja wohl eher bei Springer et al. liegen.
    Aber wenn´s schon sein muss, dann doch bitte auch eine angemessene Schlagzeile, wie z.B.
    "Killer-Dildos bedrohen Fortbestand der Menschheit!"

    tss tsss tsss

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