Auf ihrer Reise durch den Kontinent geling es Hillary Clinton nicht, ihre Gesprächspartner von der US-Politik gegenüber Iran und Venezuela zu überzeugen.von Gerhard Dilger
Clinton in Lateinamerika Im Regen stehengelassen WIE? AUF WELCHER WEISE? BETRACHTET DIES http://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/xl/clinton_19.jpg BILD UND GEBT EINE BILDANALYSE UND EINE BILDINTERPRETATION AB. BITTE. DAS BILD BEEINDRUCKT MICH SEHR. GERN SEHE ICH ANALYSEN UND INTERPRETATIONEN ENTGEGEN.
05.03.2010 09:19 Uhr
von Anna:
Freie und gerechte Wahlen in Honduras? Der Putschist Micheletti hat die Wahl organisiert, kritische Medien vorher beseitigt, Demonstrationen gewaltätig verhindert. Die Wahlen sind nicht geprüft worden, die Mehrheit der Bevölkerung hat die Wahlen boykottiert, da es nur Kandidaten aus dem Putschisten-Lager gab. Was da Frau Clinten sagt, zeigt, wo Sie steht, wenn sie Lobo als rechtmäßigen Präsidenten bezeichnet.
05.03.2010 03:51 Uhr
von vic:
Lateinamerika kuscht nicht vor dem großen Bruder im Norden, das ist eine gute Nachricht. Noch nicht. Hoffentlich bleibt das so. Die USA werden nichts unversucht lassen, aus dem lateinamerikanischen Kuchen möglichst viele Stücke rauszubrechen.
04.03.2010 22:03 Uhr
von fariborsm:
Im Regen stehengelassen, und was entnehme ich daraus? Insbesondere wenn ich das wunderschlöne Bild mit selbst regenschirm tragender Frau außenministerin der Vereinigten Staaten betrachte? Eigentlich ein gemeines aber realistisches Bild. Es impliziert: Es ist aus mit dem Imperialisten und mit dem Imperialismus. Oder? Etwa noch immer nicht?
04.03.2010 20:48 Uhr
von Claudio Struck:
Na der Artikel kommt mir doch arg bekannt vor, stammen doch wohl rd. 2/3 von einem Artikel aus der Folha de Sao Paulo vom 4. März. Interessanter wäre mal eine Einschätzung gewesen, was von der brasilianischen Außenpolitik unter Amorim und seinem umtriebigen Staatssekretär zu halten ist. Die demonstrativen Freundschaftsbekundungen mit dem Antisemiten Ahmadinedschad, dem Operettendiktator Chavez und der lebenden Ikone Fidel zeugt dabei nicht nur von Selbstbewusstsein, sondern auch von einer brutal-realpolitischen Strategie, die bei dem Streben nach regionaler Hegemonie buchstäblich über Leichen geht.
04.03.2010 20:43 Uhr
von jan z. volens:
Arme Hillary: Sie musste ausgerechnet die Opfer der USA-"Sicherheitspolitik" in Suedamerika besuchen: In Chile, Praesidentin Dr. Bachelet - gefoltert, der Vater ermordet von Pinochets Militaer. In Urugay - Praesident Mujica - 12 Jahre Gefaengnis unter der Militaerdiktatur, in Argentinien - Praesidentin Fernandez de Kirchner - ihr Mann, vorheriger Praesident Krichner - inhaftiert von der Militaerdiktatur, und in Brasilien - Praesident Lula - inhaftiert von der Militaerdiktatur! Nun besucht die arme Hillary noch Guatemala wo das Militaer ueber 100,000 ermordet hatte - meist Maya Indianer. Das war in der Epoche "Kissinger"... Das und die zweihundert Jahre USA Ueberfaelle auf Lateinamerika lasten auf allen diplomatischen Beziehungen!
04.03.2010 19:36 Uhr
von der Mauer:
Die Amis behandeln die Südamerikaner wie Vieh. In diesem Punkt sind sich Regierung und die Mehrheit der Bevölkerung in den VSA einig. Es gibt zwar auch besorgte Stimmen in den VSA, aber diese sucht man in den gleichgeschalteten Medien vergebens.
Wer es nicht glaubt oder einfach nur ein paar interessante Bilder vom Land der unbegrenzten Freiheit sehen will, sollte sich die Grenze im Süden der VSA ansehen. http://cryptome.org/eyeball/border-wall/border-wall.htm
Leserkommentare
06.03.2010 11:19 Uhr
von fariborsm:
Clinton in Lateinamerika
Im Regen stehengelassen
WIE? AUF WELCHER WEISE? BETRACHTET DIES
http://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/xl/clinton_19.jpg
BILD UND GEBT EINE BILDANALYSE UND EINE BILDINTERPRETATION AB. BITTE.
DAS BILD BEEINDRUCKT MICH SEHR. GERN SEHE ICH ANALYSEN UND INTERPRETATIONEN ENTGEGEN.
05.03.2010 09:19 Uhr
von Anna:
Freie und gerechte Wahlen in Honduras? Der Putschist Micheletti hat die Wahl organisiert, kritische Medien vorher beseitigt, Demonstrationen gewaltätig verhindert. Die Wahlen sind nicht geprüft worden, die Mehrheit der Bevölkerung hat die Wahlen boykottiert, da es nur Kandidaten aus dem Putschisten-Lager gab. Was da Frau Clinten sagt, zeigt, wo Sie steht, wenn sie Lobo als rechtmäßigen Präsidenten bezeichnet.
05.03.2010 03:51 Uhr
von vic:
Lateinamerika kuscht nicht vor dem großen Bruder im Norden, das ist eine gute Nachricht. Noch nicht.
Hoffentlich bleibt das so.
Die USA werden nichts unversucht lassen, aus dem lateinamerikanischen Kuchen möglichst viele Stücke rauszubrechen.
04.03.2010 22:03 Uhr
von fariborsm:
Im Regen stehengelassen, und was entnehme ich daraus? Insbesondere wenn ich das wunderschlöne Bild mit selbst regenschirm tragender Frau außenministerin der Vereinigten Staaten betrachte? Eigentlich ein gemeines aber realistisches Bild. Es impliziert: Es ist aus mit dem Imperialisten und mit dem Imperialismus. Oder? Etwa noch immer nicht?
04.03.2010 20:48 Uhr
von Claudio Struck:
Na der Artikel kommt mir doch arg bekannt vor, stammen doch wohl rd. 2/3 von einem Artikel aus der Folha de Sao Paulo vom 4. März. Interessanter wäre mal eine Einschätzung gewesen, was von der brasilianischen Außenpolitik unter Amorim und seinem umtriebigen Staatssekretär zu halten ist. Die demonstrativen Freundschaftsbekundungen mit dem Antisemiten Ahmadinedschad, dem Operettendiktator Chavez und der lebenden Ikone Fidel zeugt dabei nicht nur von Selbstbewusstsein, sondern auch von einer brutal-realpolitischen Strategie, die bei dem Streben nach regionaler Hegemonie buchstäblich über Leichen geht.
04.03.2010 20:43 Uhr
von jan z. volens:
Arme Hillary: Sie musste ausgerechnet die Opfer der USA-"Sicherheitspolitik" in Suedamerika besuchen: In Chile, Praesidentin Dr. Bachelet - gefoltert, der Vater ermordet von Pinochets Militaer. In Urugay - Praesident Mujica - 12 Jahre Gefaengnis unter der Militaerdiktatur, in Argentinien - Praesidentin Fernandez de Kirchner - ihr Mann, vorheriger Praesident Krichner - inhaftiert von der Militaerdiktatur, und in Brasilien - Praesident Lula - inhaftiert von der Militaerdiktatur! Nun besucht die arme Hillary noch Guatemala wo das Militaer ueber 100,000 ermordet hatte - meist Maya Indianer. Das war in der Epoche "Kissinger"... Das und die zweihundert Jahre USA Ueberfaelle auf Lateinamerika lasten auf allen diplomatischen Beziehungen!
04.03.2010 19:36 Uhr
von der Mauer:
Die Amis behandeln die Südamerikaner wie Vieh. In diesem Punkt sind sich Regierung und die Mehrheit der Bevölkerung in den VSA einig. Es gibt zwar auch besorgte Stimmen in den VSA, aber diese sucht man in den gleichgeschalteten Medien vergebens.
Wer es nicht glaubt oder einfach nur ein paar interessante Bilder vom Land der unbegrenzten Freiheit sehen will, sollte sich die Grenze im Süden der VSA ansehen.
http://cryptome.org/eyeball/border-wall/border-wall.htm