• 10.12.2009

Chilenischer Präsidentschaftskandidat

"Über vieles wird nicht gesprochen"

Der Kandidat Enríquez-Ominami über irrende Politiker, Twitter und die Folgen von 1973. Er sagt: "Vorsicht – Gegen Pinochet zu sein, macht dich nicht zum Linken."von Jürgen Vogt

  • 10.12.2009 09:26 Uhr

    von Domas:

    Man muss sich schon wundern, wie tief die TAZ in das Tagesgeschehen einsteigt, um diesen Kandidaten zu skizzieren.

    In der Mehrzahl der Wähler wird Ominami abgelehnt und das liegt daran, wie er kritisiert und mit wem er sich abgibt.

    Wenn man mit den Blutsaugern der Bevölkerung Gut-Freund ist, dann strahlt das über die netten Wahlplakate und eine feche Aufmachung hinaus.

    Ominami ist ein Blender und wird nichts gewinnen. Er spielt diesem verrückten Pineira in die Hände, in dem er Glauben macht, dass die Concertation abgewirtschaftet hat.

  • 09.12.2009 21:52 Uhr

    von MEO para Chile:

    Ein sehr interessantes Interview mit einem ambitionierten Politiker. Aber:
    Im TazBlog L@tinrama wurde das komplette Interview abgedruckt. WARUM WURDE FOLGENDE FRAGE UND ANTWORT GESTRICHEN? Es ist eine Frechheit, dass sich die TAZ mal wieder dem in Europa & den USA vorherrschenden Diskurs gegenüber Lateinamerika anschliesst und dieses überaus treffende Statement von Enríquez-Ominami über Hugo Chávez zensiert.

    "Was macht ein Präsident Enríquez-Ominami außenpolitisch?

    MEO: Wiederum drei Säulen. Erstens, Schwerpunkt auf die Beziehungen zu den Nachbarländern legen. Zweitens, die regionalen Integration weiter vorantreiben. Und drittens, nicht alles was aus den USA kommt ist gut für Chile. Hugo Chávez beispielsweise verteidigt eine multipolare Welt und das gefällt mir. Ebenso sein Diskurs über die Rolle des Staates bei der Bekämpfung der Armut. Chávez hat aber auch Erklärungen abgegeben, die mir nicht gefallen, dennoch bin ich gegen die Karikatur, die man aus ihm macht."

    http://blogs.taz.de/latinorama/2009/12/09/ich_twittere_den_ganzen_tag/

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