• 11.07.2009

Chefredakteurin Bascha Mika über ihren Abschied

"Ich habe eine Ahnung von Freiheit"

Von der seltsamen Sehnsucht nach jemandem, der führt – aber keine unangenehmen Entscheidungen treffen soll. Und warum Frauen viel mehr Probleme mit weiblichen Führungskräften haben als Männer.von Stefan Kuzmany & Stefan Reinecke

  • 18.07.2009 22:43 Uhr

    von Daniel:

    Liebe Frau Mika,
    kommen Sie bitte trotzdem noch in den Presseclub? Mir fällt es nach der Sendung mit der Maus immer so schwer abzuschalten und endlich aus dem Bett aufzustehen. Wenn ich dann in Zukunft den Presseclub ganz ohne Sie ertragen muss, ist der ganze Tag im Eimer!
    Daniel

  • 12.07.2009 00:30 Uhr

    von Lea:

    Liebe Bascha,
    Danke für die schöne Zeit!
    Lea

  • 11.07.2009 22:19 Uhr

    von Roland Weigelt:

    Ein interessantes Interview, dass uns Leser auf bissige Weise an den unvermeindlichen Reflektionen ihrer Arbeit teilhaben lässt und ganz nebenbei - ich nehme an das ist das letztendliche Motiv - ahnen lässt, womit sich tazler alltäglich konfrontieren müssen. Eine Frage,liebe Frau Mika, bevor sie ganz gehen, vielleicht finden Sie einen Augenblick um mir aus einem latenten Unbehagen zu helfen: Wie kam es, dass in der Bericherstattung über die Attentate in Spanien, in der taz, aus meiner Perspektive völlig unreflektiert, die Eta umghend zum vermeidlichen Täter wurde?
    Liebe Grüße, vielen Dank für Ihre Arbeit und viel Erfolg auf Ihren weiteren Wegen,
    Roland Weigelt.

  • 11.07.2009 21:25 Uhr

    von Schwierig:

    Für den Leser ein bisschen schwierig zu verstehen, das Ganze. Aber für die neue Chefin gewiss von Bedeutung. Bequem dürfte sie's demnach nicht haben. Fast ein bisschen schlafraubend. Tief durchatmen!

  • 11.07.2009 18:23 Uhr

    von Kuddel:

    Liebe Leitwölfinnenquäler,

    da habt ihr ja ein feines Interview gemacht! Und habt das Argument gleich mitgeliefert, warum ihr's auch ohne sie könnt, - möge die Realität euch bestätigen! Und wenn sie's bestätigt, dann seid ihr an ihr 'reifer' geworden, igittigitt! Womöglich selber (Doppel-)Leitwölfe & -innen?! Betet zur heiligen Jungfrau dass das nicht so ist!!

  • 11.07.2009 14:09 Uhr

    von Klaus Keller:

    Lücke:
    innere Führung klingt nach Bundeswehr, die Idee dahinter war, denke ich,Verantwortung zu deligieren.
    Entscheidungen laufen nicht nur von oben nach unten sondern ein Auftrag wird beschrieben und auch der durchführende hat Verantwortung und Handlunsspielräume und es gibt Strukturen die Sicherheit geben(im Zweifel oder Konfliktfall auch Rechtssicherheit)

    Wenn die Struktur nur mit der Chefin verbunden ist geht sie verloren wenn Sie geht.
    Ist das der Fall hat Sie(und das Team) einen Fehler gemacht, Sie hätte helfen müssen verlässliche strukturen zu schaffen die unabhängig von ihr funktionieren.

    klaus keller hanau

  • 11.07.2009 13:39 Uhr

    von M.R.:

    Danke Bascha für dein Schaffen bei der taz!

  • 11.07.2009 13:14 Uhr

    von Bodo Bender:

    Freundlich, sympathisch, kompetent, klar im Kopf, überzeugend - und noch einiges mehr. Keine Larmoyanz erkennbar, aber ein Schuss von Campari bitter eben doch. Warum machen es sich die Linken, die Frauen, überhaupt die Gutmeinenden so schwer untereinander?

  • 11.07.2009 12:46 Uhr

    von Erika Oczipka:

    Bis auf "Aber hallo" und "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" hat sich Bascha Mika in diesem Interview gut geschlagen. Natürlich ist die taz eine linke Zeitung, aber Gottseidank nicht mehr mit den früheren Scheuklappen und dem Reizvokabular von einst. Es ist der seriöse, engagierte, intelligente Journalismus, nicht mehr der zum Teil verbohrte und humorlose aus früheren Jahren, der auch treue Leser aus der "Mitte" überzeugt. Welchen Anteil nun die einstige Chefredakteurin daran hat, erschließt sich mir als Leserin nicht. Es muss aber ein beträchtlicher gewesen sein. Hut ab!

  • 11.07.2009 11:12 Uhr

    von Peter:

    Sehr verehrte Frau Mika,

    in der taz heißt es immer noch: Ein Indigener kennt keinen Schmerz! Mit Verlaub!!

  • 11.07.2009 09:28 Uhr

    von Jenny:

    Ein wirklich schönes Interview. Es ist interessant An- und Einsichten über die taz von jemandem zu lesen, die schon so lange dabei ist.

    Ich wünsche Bascha Mika alles Gute für die Zukunft!

  • 11.07.2009 06:12 Uhr

    von vic:

    Schönes Interview von Ihnen, und ich befürchtete schon Sie gehen "einfach so".
    Zunächst aber: Wäre die taz eine Zeitung aus der unsäglichen Mitte, würde ich nicht mit ihr jeden Tag beginnen. Sie ist auch nicht mit anderen Blättern auf Augenhöhe, für mich ist weit darüber. Wäre sie auf Augenhöhe mit dem Mainstream wäre sie für mich uninteressant.
    Diese Unterschiede zum Rest der Branche und vieles mehr sind verantwortlich dafür, dass ich die taz so brauche. Mir gefällt nicht immer alles was ich lese, und das ist ok so.
    Ich mag Sie Frau Mika, und ich wünsche Ihnen viel Glück und Freiheit für die Zukunft.
    Und vielleicht kommen Sie mal wieder auf `nen Besuch bei uns Lesern vorbei?
    Take care, passt gut an dieser Stelle.

  • 11.07.2009 04:44 Uhr

    von Jack Salinger:

    As time goes by. Frage mich nur, wo Mischa hin will in dieser völlig verrotteten Medienlandschaft.

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