• 01.12.2008

Change mit Clinton, Gates und Jones?

Obamas Putztruppe

Obama holt sich Clinton als Außenministerin, Gates als Verteidigungsminister und Jones als Sicherheitsberater ins Boot. Klingt mehr nach Kontinuität als nach Wandel.von Bettina Gaus

  • 03.12.2008 17:25 Uhr

    von Pas Materski:

    ok,
    an alle! wie verhält man sich denn in Zukunft zu Staaten wie Irak, Jugoslawien, Iran usw.?
    Ich weiß, Iran unterstüzt die Hisbollah und eiert um das eigene Atomprogramm herum, nicht seit gestern und darum auch kein wirklicher Aufreger, Isreal mit dem Radiergummi bearbeiten kann man so oder so verstehen, aber was tun? Jarzehntelange Staats und/oder Religionshetze ist nicht zu unterschätzen und rational ist sie auch nicht.

    und an Von annaradack: ist derselbe staatsapparat immernoch die gleichen people wie gestern!

  • 02.12.2008 17:35 Uhr

    von Boris:

    Dem Kommentar von Manfred Müller ist nichts hinzuzufügen.
    Eine Bitte an Frau Gaus:
    Sie schreiben:"Weder Hillary Clinton noch Joe Biden sind heute noch glücklich über ihre einstige Unterstützung für den Irak-Krieg. Wenn man nicht unterstellen möchte, dass sämtliche Politiker und Politikerinnen alle Entscheidungen stets und ausschließlich unter dem Gesichtspunkt des persönlichen Machtzuwachses fällen, kann man davon ausgehen, dass eine Fehlentscheidung, die tausende von Menschenleben gekostet hat, diejenigen verfolgt, die sie mitgetragen haben."

    Tausende? Bitte seien Sie doch zukünftig etwas sorgfältiger bei der Erwähnung von
    zivilen Opfern amerikanischer Privatisierungskriege. Laut IraqBodyCount kann man von annähernd 98000 dokumentierten zivilen Opfern im aktuellen Irakkrieg ausgehen.
    Ganz zu Schweigen von den 1,4 Millionen Opfern der vorangegangenen amerikanischen Embargopolitik gegenüber dem Irak. Oder die zivilen Opfer in Afghanistan. Lauter Fehlentscheidungen ? Statt der unerquicklichen Kaffeesatzleserei von Frau Gaus+ würde ich mir lieber eine klare Analyse der Kontinuitäten amerikanischer Aussenpolitik
    und ihrer Vertreter wünschen.

  • 01.12.2008 22:57 Uhr

    von manfred müller:

    tja, an alle die dachten...
    eine ganz klare Ansage - Change will not come! US-Politik hat seit den 60er Jahren stets dieselben Eckpfeiler:
    a) Ausbau und Förderung des militärisch-industriellen Komplexes (Gates => War against Terror) und
    b) Totale Unterstützung israelischer Besatzungspolitik

    Und was soll ein Obama da ausrichten, wenn er soviel Erfahrung von der Welt hat, wie Bush vom Führen einer Baseballmanschaft?

  • 01.12.2008 17:49 Uhr

    von annaradack:

    Nicht nur der zukünftige Präsident der USA, sondern auch die TAZ beginnen offenbar schon frühzeitig unter Begeisterungsschwund für ein neues Zeitalter zu leiden. Politik ist ein schmutziges Geschäft.

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