• 15.08.2009

Cem Yildiz über sein Leben als Escort

"Hose runter, Schwanz raus, geschämt"

Cem Yildiz lässt sich für Sex bezahlen, seit er siebzehn ist. Jetzt hat er ein Buch geschrieben. Ein Interview über den Unterschied von Freiern und Klienten und warum Yildiz sich abgewöhnt hat, zu helfen.von Luise Strothmann

  • 26.03.2010 14:03 Uhr

    von Maritta:

    Wir haben (weibl.)dieses Buch gelesen.Es war sehr interessant und aufklärungsreich beschrieben.Wir wünschen Cem alles Gute!

  • 15.01.2010 19:34 Uhr

    von thats live:

    Das Buch ist der Burner,ich persönlich,ich als Frau, würde Cem gerne mal kennenlernen. Es ist wie es ist. Keiner hat gesagt, dass das Leben einfach wäre...und genau so,wie Cem schreibt, siehts da draußen nämlich aus. So und nicht anders. Alle kuschen, sagen brav ja und amen. 5% der Gesellschaft macht den Mund auf und genau die werden gehasst, weil die anderen mit der Ehrlichkeit nicht klarkommen. Mit der Wahrheit- und die geht an dem zu Grunde,wovon der Irrtum lebt, dem Beifall der Welt! Er hat sich sein Leben vielleicht anders gewünscht, aber er steht zu dem was er macht. Er hält den Schwanz hin-im wahrsten Sinne des Worte. Und er vermarktet seine Erfahrung und seine Menschenkenntniss in seinem Buch "Fucking Germany" und macht damit auch noch Geld. und es ist geil.Ich habe lange kein so gutes Buch gelesen! Und ich wünsche ihm das Beste!

  • 21.12.2009 12:50 Uhr

    von Flyerman:

    Ich habe das Buch gelesen und ich muss sagen, ich dachte mir als Schwuler Mann ist nichts menschliches fremd, aber es gibt doch noch Dinge, die ich fast unglaublich finde! Aber ich denke, dass Buch zeigt, wie weit wir von der Offenheit bei Sexualität entfernt sind. Schade!
    Ich finde die ausdrucksweise in dem Buch keineswegs widerlich, so ist nun mal kurzer heftiger (machmal schmutziger)Sex, auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen oder können, da auch sie sich gerne mal f..... lassen würden, es sich nur nicht trauen wegen der Gesellschaft!

  • 28.10.2009 13:22 Uhr

    von Grams:

    ich lese grad das buch und find es gut,ist mal was anderes und gibt nen einblick in eine welt die ich nicht kenne.
    und der autor kommt mir eigentlich sympathisch rüber,vielleicht soll das so sein vielelicht ists auch echt...ich kenne ihn ja nicht aber mich sprichts an.
    vor allem als frau finde ich es interessant.

  • 22.08.2009 10:07 Uhr

    von spieglein:

    wie so häufig:

    die meisten Kommentare sagen mehr über denjenigen, von dem sie stammen als über das kommentierte Thema.

  • 21.08.2009 09:34 Uhr

    von SilverLight:

    Das wird noch weiter so gehen wieviele bücher gibt es über stricher-escorts die ihre geschichte schreiben aber im grunde genommen sind das alle jungs die einfach nur stricher an nem Bahnhofsvorplatzt waren oda durch drogen so abgestürtzt sind das sie eben alles machen ich mus sagen meine escort zeit war nicht schlecht ich ich konnte mir die Kunden aussuchen und hatte spaß dabei noch. Also finde ich das was da oben geschrieben wird entwas daran vorbei an dem wie es da drausen ab geht klar gibt es solche und solche aber man sollte nicht alles auf einen wagschale legen



    15.08.2009 11:42 Uhr:
    Von Leidkultur:

    (Manchmal denke ich, wäre eine islamische Gesellschaft vielleicht doch nicht so schlecht: dann würde so ein Dreck nicht veröffentlicht werden.)

    Was soll das den bitte erst hirn einschlaten dan was sagen

  • 19.08.2009 14:32 Uhr

    von Suad Farah:

    Was ist mit Euch geschehen ? gibt es keine Themen mehr ? Ich habe es gelesen (und las weiter trotzdem es doof war) in der Annahme das vielleicht jetzt ... ja aber sicherlich jetzt ein Sinn fuer dieses Interview ergeben wird aber mitnichten, es war einfach ekelig, ordinaer und einfach sinnlos. Ich werde so ein Interview nie wieder lesen. Pfuiteufen ...

  • 17.08.2009 17:32 Uhr

    von Deblockierer:

    Mich hat die ganze Sache abgestoßen und angeekelt.Der einzigeste Gewinner war wohl der Schreiber,denn er hat bei völlig überflüssigen zwei Seiten für den Schmutz ein fettes Zeilenhonorar von den Abonenten und Genossen erhalten.
    Macht so etwas bitte nicht wieder, sonst abonniere ich gleich die "Blödzeitung".

  • 15.08.2009 14:08 Uhr

    von Huessein:

    Oberflächlich und nur ein geringen Anteil der Wirklichkeit wiederspiegelnd!


    In der heutigen Zeit, hier in Deutschland!, ist es erstaunlich, wie frauenverachtend immer noch sexuelle Praktiken bewertet werden. Darin zeigt sich, dass Gleichberechtigung innerhalb einer gewünschten pluralistischen Gesellschaft noch immer eine illusionäre Vorstellung ist, trotz aller Bemühungen.

    In diesem selbstgerechten Interview, antwortet Cem stets arrogant, eingebildet und angeblich
    überlegen. Es erweckt sich der Eindruck, jeder Mensch sei nur eine Ware, die materielle Gegenleistung: Geld, das Maß aller Dinge. Das klingt wenig glaubwürdig, eher nach einer archaischen Prägung mit unglaublich peinlichen Komplexen.
    Wenn man diesen Job so verstanden hat, denkt man immer noch im Muster eines überkommenen Gesellschaftsbilds.

    Es gibt Unterschiede in der Qualität bei sexuellen Dienstleistungen, allerdings ist es nicht sehr
    intelligent sich mit Begrifflichkeiten zu schmücken, die einem selbst anmaßende Überlegenheit unterstellen.
    Da ist wohl eher die soziokulturelle Einordnung der eigenen Person als Wunschvorstellung im Hintergrund verantwortlich.

    Schade daran ist, sexuelle Dienstleistungen werden in einem solchen Zusammenhang keine Aufwertung erfahren.
    Wer sich so versteht, hat keine Achtung vor der Arbeit anderer. Vielleicht sollte man erst mal Menschenwürde, Achtung und Respekt gegenüber anderen üben, bevor man sich zu solchen kleingeistigen Kommentaren hinreißen lässt.

    Mitleid beim Sex !? Was ist das denn? Darin zeigt sich der Supermacho und der Megahengst in seiner
    gnädigsten huldvollen Großzügigkeit: So viel Zynismus grenzt schon an Lächerlichkeit.

    Sexualität ist frei und findet weder in einem zwanghaften Rollenverständnis noch in einem
    Schubladendenken statt. Wie fern sind diese Ansichten denn noch Bestandteil des vergangenen
    Jahrhunderts?

    Die sexuelle Aufklärung scheint an Cem vorbei gegangen zu sein. Es kann aber auch an unüberbrückbaren kulturellen Vorurteilen liegen, wie sich seine Gedankengänge mir erschließen.


    Huessein at msn dot com

    http://metajam.mobi/cinema-actor/-/-/Huessein/e+huessein

  • 15.08.2009 13:15 Uhr

    von DiversityAndEquality:

    Ich finde es erschreckend, dass die @taz so eifrig darum bemüht ist, schwulen Sex gegen Geld pauschal zu diffamieren, während uns weibliche Prostituierte in den Massenmediem im Namen der weiblichen Emanzipation (!) immer wieder erzählen, dass viele Frauen Spaß in diesem Geschäft (und auch ein Recht auf diesen Spaß) haben. Die Einzelmeinung eines männlichen Prostituierten derart in den Vordergrund zu spielen, damit gegen männliche homosexuelle Prostitution zu moralisieren und dabei auch noch dümmlichste "Männlichkeits"diskurse aufzuwärmen, ist jedenfalls alles, nur kein Beitrag, der die Emanzipation von Männern im Allgemeinen und von schwulen Männern im Besonderen in dieser Gesellschaft voranbringen würde oder dem Abbau von Vorurteilen und Klischees dienlich wäre. Auch bei der taz wird deutlich: Der gesellschaftliche Rollback ist in vollem Gange, und die Gleichberechtigung von Homosexuellen beschränkt sich nach dem vorherrschenden pseudoliberalen Verständnis einzig und allein auf formalrechtliche Fragen, die die Übernahme mittelalterlicher Konstrukte wie der "Ehe" durch eine spießbürgerliche Minderheit unter Lesben und Schwulen betreffen. Um einen gänzlich anderen Umgang mit sexueller Identität in dieser Gesellschaft, d.h. die Anerkennung, dass es nicht die eine "Norm" gibt und noch nie gegeben hat, sondern dass jeder Mensch SEINE EIGENE Sexualität hat, geht es dabei nicht nur nicht, sondern dieser andere Umgang und dieses längst überfällige Stadium menschlicher Aufklärung (!) wird mit allen Mitteln sabotiert.

  • 15.08.2009 12:49 Uhr

    von anonym:

    Nicht mal die blöd-Zeitung lässt sich auf so ein Niveau herunter. Ficken ficken und nochmals ficken! Wirklich intellektuell! Gratulation!

  • 15.08.2009 11:42 Uhr

    von Leidkultur:

    Manchmal denke ich, wäre eine islamische Gesellschaft vielleicht doch nicht so schlecht: dann würde so ein Dreck nicht veröffentlicht werden.

  • 15.08.2009 10:15 Uhr

    von Meli:

    Danke für das höchst interessante Interview! Das läßt tief blicken in Bereiche, die gerne ausgeblendet/übersehen werden.
    Bin gespannt auf das Buch! Und Cem alles Gute!

  • 14.08.2009 23:03 Uhr

    von küstenstelze:

    Gut gemacht, das Interview, alle Achtung! Ich höre schon die Nation aufstöhnen: zu allem Überfluss noch ein Türke. Er nimmt uns nicht nur die Frauen weg, sondern auch die Männer! Ja, so sieht die Wirklichkeit aus. Das ist zu akzeptieren. Wieder einmal, wie neulich bei dem Bordell-Thema, ein Spiel von Angebot und Nachfrage. Nichts Erstaunenswertes also. Wäre ich Biologe, Psychologe, Psychiater und Sexualforscher, hätte ich mehr Antworten als Fragen, vielleicht. So bleibt mir nur die eine Frage: Stimmt die Richtung, in die die Menschheit treibt auf dem Weg in die Selbstvernichtung, gesteuert von den Gesetzen der Evolution? Ich glaube daran, dass unser Gastspiel irgendwann ein Ende hat. Spätestens dann werden viele zugeben müssen, dass wir nur ein Teil der Natur waren (wir wollten eigentlich mehr sein) und unser Verschwinden Teil eines übergeordneten Programms.

  • 14.08.2009 22:24 Uhr

    von kein Freund der Mustafas (auch ich will ehrlich sein):

    Ojej+fuj!

  • 14.08.2009 19:52 Uhr

    von Phil:

    Okay, habe ich durchgelesen. Und jetzt? Hat mir nichts gegeben, hat mich nicht bewegt. Irgendwie belanglos.

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