• 28.02.2010

Castorf inszeniert "Die Soldaten"

Scherz oder Schmerz

An der Berliner Volksbühne inszeniert Frank Castorf "Die Soldaten". Doch dem Stück ist weder Schmerz noch Glück anzumerken. Dafür quälen sich die Zuschauer drei Stunden lang.von Eva Behrendt

  • 28.02.2010

Castorf inszeniert "Die Soldaten"

Scherz oder Schmerz

An der Berliner Volksbühne inszeniert Frank Castorf "Die Soldaten". Doch dem Stück ist weder Schmerz noch Glück anzumerken. Dafür quälen sich die Zuschauer drei Stunden lang.von Eva Behrendt

  • 06.03.2010 20:37 Uhr

    von Olaf:

    Einfallsloses Elend bescheinige ich an dieser Stelle lediglich der einfallslosen Kritikerin. So einen blöden Kommentar habe ich schon lange nicht gelesen. Vielleicht geben Sie sich einfach einmal die Mühe und schauen Sie hin, was Sie da sehen und kommentieren dann. Ein wenig intellektuelle Voraussetzungen muss eine Kritikerin schon haben; sich zumindest darum bemühen. Mehr Kommentar meinerseits zu diesem dümmlichen Geschrieb an dieser Stelle nicht, denn auch die Kritik beschäftigt sich ja nicht mehr mit der Inszenierung.

  • 01.03.2010 14:40 Uhr

    von anke:

    Nun will der Lenz uns grüßen, richtig? Mit viel zu viel Wind, wie es aussieht.

    Dass Jakob Michael Reinhold Lenz auf Grund seiner Theaterstücke ausgegrentz worden ist, scheinen diejenigen, die sich ernsthaft mit ihm befassen, nicht anzunehmen. Vielmehr soll er, so heißt es jedenfalls im Lexikon, das Missfallen (wenn nicht gar die Feindschaft) Goethes erregt haben auf Grund einer "Eseley", die vermutlich eher in den privaten Bereich fällt. (Literarische Diskrepanzen hätte Goethe niemals so vehement totgeschwiegen, dass keiner seiner vielen Nachlassverwalter auch nur eine einzige Zeile einer schriftlichen Überlieferung deselben zwecks Verkauf auf den Kunstmarkt der Eitelkeiten tragen konnte). Aber einen Mann wie Castorf ficht so etwas natürlich nicht an. Wer als aufrechter Verfechter des neuen, Postdramatischen Theaters literarische Vorlagen für die Propagierung seiner ganz persönlichen Sicht auf die Welt bis zur Unkenntlichkeit entstellt, der schreckt gewiss auch vor Biografien toter Opfer nicht zurück. Das Stück ist dann lediglich ein Verfremdungsmittel wie andere auch. Ein Schelm, wer behauptet, er nähme solche Inszenierungen irgendwie ernst.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder