• 12.03.2010

Caren Miosga geht in Babypause

Neeeiiiinnnn!!!

Am Donnerstag hat "Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga ihre vorerst letzte Sendung moderiert. Oh, Graus: Die Welt wird für unseren Autoren nicht mehr dieselbe sein.von Sebastian Dörfler

  • 07.06.2010 14:58 Uhr

    von Beipflichter:

    Ich brauchte ein bisschen um mich daran zu gewöhnen, nicht mehr von Ullrich Wickert in die Nacht genuschelt zu werden, aber Caren hat mich zuletzt auch mehr als drüber hinweg getröstet. Schön, dass es hier gleichgesinnte gibt... wobei ich sagen muss, dass ein so präsentes Wesen, kaum eine schmerzliche Sehnsucht hinterlässt, sondern man quasi beschwingt in ein "wir sehen uns wieder" abschwenkt und einfach, dankbar für die gemeinsamen halben Stunden, alles Gute wünscht.

    Wirklich schmerzlich sind nur die immer wieder auftauchenden Symphatisaten (oder sogar Verehrer) der Konkurrenzveranstaltung. Die fängt schon mit dieser zdaffigen weltuntergangsstimme an "UND JETZT DAS HEUTE-JOURNAL...", wo ich immer schon denke "okok, is ja in ordnung" - die wichtigste Nachricht scheint damit immer schon verkündet. Währenddessen macht das Pärchen hinter der Enterprise-Konsole eifrig letzte wichtige Absprachen, um dann in beschwörendem Tonfall, den Tag zu erklären. Da wirkt selbst Claus Klevers schiefes Gesicht aufgesetzt.
    Meine Eltern sind regelrecht gerührt von den beiden. Nicht zum aushalten!

  • 02.05.2010 21:30 Uhr

    von Christian:

    Caren Miosga hat ein Mädchen zur Welt gebracht. :-)

  • 29.04.2010 06:09 Uhr

    von Kai Blum:

    @ k. waller

    wie weniger intelligent doch immer oberflächlicher die welt wird, sieht man bestens an ihnen!

  • 16.03.2010 23:51 Uhr

    von Siegfried Paul Posch:

    Ich darf zum Kalender, zu einem Fest "25. März",
    an meinen "Leserkommentar" vom "20.10.2009"
    erinnern.
    S. P. Posch

    [Kopie:]

    * 07.10.2009
    ...

    Unicef-Bericht
    Die unsichtbaren Kinder

    Gewalt, Ausbeutung, Misshandlung: Die Lage der Kinder auf der Welt ist erschreckend. Laut Unicef werden viele Neugeborene erst gar nicht registriert und existieren offiziell nicht. VON DOMINIC JOHNSON
    ...

    20.10.2009 18:50 Uhr:
    von Siegfried Paul Posch:

    Ich darf, was K i n d e r o h n e
    b e g l a u b i g t e N a m e n
    angeht, noch erwähnen:
    Am 29. September 2009 sollte ein
    Fest der Engel Gabriel und Michael
    gefeiert werden.
    Nun ist betreffend Gabriel aber
    immer noch die Frage offen:
    Gabriel sagt im "Lukasevangelium",
    1,28, zu Maria, der Mutter Jesu: "Der
    Herr ist mit dir."
    In welchem Maß kann "H e r r" hier
    das gleiche bedeuten, wie für Elisabeth,
    die Mutter des Täufers Johannes, die
    im "Lukasevangelium", 1,43, zu Maria
    sagt: "Woher kommt mir dies, daß die
    Mutter meines Herrn zu mir kommt?"
    Siegfried Paul Posch
    Carnerigasse 10/E/2
    A-8010 Graz III. - Geidorf
    Tel. 0043 (0)316 67 31 90
    bzw. 0043 (0)664 913 5616
    Keine Antwort per E-Mail möglich!
    Soll u.e. ergehen an:
    "bundesministerium finanzen österreich"
    (z.H. von
    Staatssekretär Reinhold Lopatka)
    etc.

  • 13.03.2010 23:54 Uhr

    von Jott Dee:

    echt ein ganz lieber und süßer Artikel, auch gut geschrieben! auch lustige Leserbriefe! ... aber ich hatte aber mal ne Freundin auch mit Leberfleck an der Stelle, und mich hat der immer gestört, also so von nahem.

  • 13.03.2010 18:49 Uhr

    von york:

    @ "Die Grammatik":

    "Hä, was ist das denn bitte für ein Satz:
    Oh, Graus: Die Welt wird für unseren Auroren mehr die gleiche sein."

    Nicht der Satz ist unkorrekt, sondern die Deklination eines Hauptwortes. Das fehlerhaft deklinierte Wort lautete "Autoren", nicht "Auroren". Im Übrigen sind Zitate in Anführungszeichen zu setzen und Fragesätze mit einem Fragezeichen abzuschließen. Ich hasse Oberlehrer, aber im Zweifelsfall kann ich es immer noch besser.

  • 13.03.2010 13:09 Uhr

    von Magda:

    Schön, wenn Menschen noch so huldigen können. Ich finde ja auch Miosga um Klassen besser als die Dame vom ZDF - wie heißt die gleich - ach ja Slomka. Slomka ist eine Kindergartentante, Miosga hingegen eine Dame, im altmodischsten und besten Sinne.

    Die Endungen bei beiden Damen erinnern an die slawische Regel von den Frauennamen: Immer ein "a" hinten.
    Und weil ich gerade dabei bin: Lieber Herr Doerfler, Bertolt Brecht - das "d" am Ende muss weg, bitte, bitte.
    Oder frei nach Brecht. Nimm doch das "d" am Ende weg, Du Hund. :-)) Ein "t" muss hin.

    Magda vom Freitagsblog

  • 13.03.2010 12:45 Uhr

    von Joachim Bovier:

    Mit Susanne Holst sitzt auf Miosgas Stuhl jetzt ein mindestens ebenso kluger Kopf, eine echte Hanseatin dazu, eine charmante Dame von großer Eleganz wie sie seit dem Weggang von Sabine Christiansen im Lokstedter Studio fehlt. Die Tagesthemen können nur gewinnen.

  • 13.03.2010 10:38 Uhr

    von Siegfried Paul Posch:

    [Hinzufügung zu meinem heute früh an diese
    Seite übersendeten Kommentar - unten Beigefügtes
    wurde vor weniger als einer Stunde auf
    dem Gästebuch der Stadt Graz freigeschaltet:]


    Zu der Frage, ob Jesus mit zwei, drei oder vier Nägeln
    an das Kreuz geschlagen wurde: ich gab zuletzt auf
    der Leserkommentar-Seite einer deutschen Zeitung
    hiezu tangierend W e g k r e u z e als Reiseliteratur
    für das geographische Gebiet der Wegkreuze die zwei
    Bücher
    Barbara Dmytrasz
    DIE RINGSTRASSE - EINE EUROPÄISCHE BAUIDEE
    und
    Heinrich Geuder
    TRAUMZIELE IN TSCHECHIEN, DER SLOWAKEI, UNGARN
    UND SLOWENIEN - DIE SCHÖNSTEN TAGESAUSFLÜGE ZU
    DEN NACHBARN
    an.
    Aber: mein Zug ... hatte zuletzt, auf der Reise von Jena
    nach Graz, wegen Schnee am Abend in München
    Verspätung. Deshalb übernachtete ich in Freising. So
    durfte ich auch den dortigen Dombezirk ein bißchen
    kennenlernen: und kaufte in Freising (als Adresse ist
    zu nennen: Schwalbenweg 1, 86356 Freising, ob mit
    "Schwalben" in der "Neger"-Stadt der Blutschnabelweber,
    Quelea quelea, gemäß der Klassifikation von Carl von
    Linné für Pflanzen, Tiere und Pilze gemeint ist, der in
    Südafrika Schwärme von mehreren Millionen Tieren
    bildet?) das Buch
    Adolf Widmann
    GELOBT SEI JESUS CHRISTUS
    FELDKREUZE UND MARTERL IM LANDKREIS FREISING
    in welchem viele Fotos des Gekreuzigten mit drei und
    mit vier Nägeln zu finden sind. Und auch der folgende
    Bericht - Seite 30:

    Auf halber Strecke zwischen Mauern und Enghausen
    liegt westlich der Kreisstraße die stattliche Einöde
    [ein Wort, das unser Vater, auch ein Bauernsohn und
    Zimmermann, liebte] Hartshausen. Dieser Hof ist seit
    1811 ununterbrochen und nun schon in der 6.
    Generation im Eigentum der Familie Hagl. Am 17.
    Juni 1896 übernahm Kastulus Hagl nach seiner Heirat
    mit Katharina Radlmaier den Hof. Die Ehefrau
    erwartete 1905 wieder ein Kind. An einem Sonntag
    Ende März 1905 [vor 105 Jahren also] war die
    schwangere Bäurin nach einem Kirchenbesuch in
    Mauern zu Fuß auf dem Heimweg nach Hartshausen.
    Kurz vor Hartshausen führt der Weg eine kurze
    Strecke durch den Wald, in dem sich eine heute noch
    erkennbare Kiesgrube befand [ich schrieb einmal K. K.
    nach Kyoto über Gruben im Wald]. In diesem Bereich
    näherte sich der 33jährigen Frau ein weitgehend
    nackter Mann, ein Exhibitionist würde man heute
    sagen. Dieser setzte die Frau dermaßen in Schrecken,
    dass sie [nur] mit letzter Kraft fliehen und den Hof
    erreichen konnte. Der Schrecken zeigte aber Folgen:
    Die Hagl-Bäuerin verlor das Kind und am 30. März 1905
    auch ihr eigenes Leben.

    S. P. Posch

  • 13.03.2010 06:12 Uhr

    von Siegfried Paul Posch:

    Der Herr Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark
    Ulf Hainzl ist bereit, ein Gespräch über die Frage
    zu führen: "Schonen Hybridtaxis die Umwelt?" Da
    drei Sekretariate meinen Kontakt mit ihm
    vermittelten, wird man nicht unbedingt sagen
    können, ich bilde mir das ein.
    Ein Ort für das Gespräch stünde bereits zur
    Verfügung, und eine Terminvereinbarung für eine
    Teilnahme von Herrn Dr. P. und Herrn F. von den
    "Grünen", ist angebahnt: vermittelt durch zwei
    Sekretariate. - Aber was die Wirtschaft angeht,
    noch die Frage: ist nicht das deutsche Wort
    "B a b y p a u s e" 10.000 Mal besser
    als das österreichische "Karenzurlaub"?
    Siegfried P. Posch
    Diese Mitteilung an das Gästebuch der Stadt Graz

    http://www.graz.at/cms/ziel/340531/DE/

    stellt eine Hinzufügung zu meiner Notiz zu dem
    Kommentar von Ralph Bollmann "Kritik an
    Westerwelles Reisebegleitung - Gatte in der
    Retroschleife" - "11.03.2010,15:25" - auf der
    TAGESZEITUNG, Berlin, dar.

  • 12.03.2010 21:39 Uhr

    von Carsten:

    Vor lauter Verzückung sind dem Autoren scheinbar noch weitere Worte wie "zu" oder "er" abhanden gekommen. Trotzdem kann man in jedem Satz wahre Emotion spüren. Ich fühle es jetzt auch: Die Wärme und gleichzeitig die angekündigte Leere. Ja, wir werden ihr Lächeln vermissen.

    ... fast kündigt sich eine Mona Lisa des Fernsehens an ...

  • 12.03.2010 18:16 Uhr

    von Lyriker:

    an "reblek":
    Wer will, dass die Welt bleibt, wie sie ist, der will nicht dass sie bleibt (Erich Fried).

  • 12.03.2010 18:04 Uhr

    von Joachim Bovier:

    Sehts mal positiv, Frau Miosga muss jetzt nicht mehr spät abends im Studio in Lokstedt rumhängen, sondern kann als Mutter der wichtigsten Aufgabe einer Frau nachkommen, ein Kind zu gebären und zu erziehen.

  • 12.03.2010 17:47 Uhr

    von GEZ & Co. die Schnauze voll:

    Jeden Tag ein Schmuseartikel von den Zeitungen zugunsten des öffentlich-rechlichen Rundfilz wirkt sicher Wunder, wenn es um das angestrebte "Leistungsschutzrecht" nach dem Vorbild des GEZ geht, gell?

  • 12.03.2010 17:13 Uhr

    von k.waller:

    aha...soso..na dann....

    Was soll so ein text hier? Lustig ist er nicht, informativ ist er nicht und stehen sollte er allenfalls in der Kategorie Kitsch. Und überhaupt, wer schaut denn noch Tagesthemen wenn er Internet hat? Hoffentlich ist dafür nirgends Papier verschwendet worden.

  • 12.03.2010 16:53 Uhr

    von reblek:

    "Oh, Graus: Die Welt wird für unseren Autoren nicht mehr dieselbe sein." So, so, "für unseren Autoren"? So kariert reden sie bei den "Tagesthemen" daher, wenn sie Tom Buhrow heißen. Der nette Mensch schreibt nach wie vor "für unseren Autor", oder?

  • 12.03.2010 16:44 Uhr

    von Herr KieZ:

    Lieber Sebastian,
    Deinen Text hätte nicht treffender sein können. Sowohl was Du über Caren Miosga schreibst, als auch Deine Kritik an den nun wirklich wie Puppen scheinenden Moderatoren vom "heute Journal", allen voran Marietta Slomka mit ihrer Märchenerzählerstimme, die nun wirklich nicht zu einer Nachrichtensendung, gleich gar nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, passen will. Auch mir wird Caren Miosga mit ihrer frischen, freundlichen und doch seriösen Art fehlen. Und ich finde, dass man das auch ruhig mal laut sagen darf. Liebe Caren Miosga, kommen sie bitte bald wieder!

  • 12.03.2010 16:28 Uhr

    von daniel:

    hehe...

    gut zu lesen, das ich nicht der einzige bin, der von dieser Nachricht tief getroffen wurde.

    ich selbst bin ja nicht so recht begeistert von der Stellvertreterin. Auf mich wirkt sie vor allem im Vergleich zu Miosga kalt und langweilig.

    in tiefer (vorübergehender) Trauer

    Daniel

  • 12.03.2010 16:15 Uhr

    von Nigredo:

    Sebastian liebt Caren! Sebastian liebt Caren!


    :D

  • 12.03.2010 16:13 Uhr

    von jan:

    hier ist das Original:

    titanic-magazin.de/ard-girls.html?&no_cache=1&sword_list[0]=miosga

  • 12.03.2010 15:34 Uhr

    von Jan:

    Die steifen Konkurrenten des Heute-Journals? Ich weiß ja nicht, welche Sendung der Herr Autor im ZDF schaut, aber mit dem Heute-Journal hat das eher weniger zu tun. Aber gut, jedem seine Meinung;)

  • 12.03.2010 15:32 Uhr

    von Micha:

    jetzt ärgere ich mich erst recht, das ich kein ard empfangen kann...

  • 12.03.2010 15:12 Uhr

    von christian d.:

    Danke dafür! Und bitte haltet mich auch auf dem Laufenden, wenn sie ihn die Meno-Pause kommt!

  • 12.03.2010 14:04 Uhr

    von vereeehrer:

    lieber sebastian,
    welch liebliche zeilen sich inmitten von schlimme-welt-nachrichten und taz-lesers kommentar-kotze empor heben!
    ich werde glatt neidisch bei dem gedanken, dass caren miosga wahrscheinlich deinen charmanten artikel liest und rote öhrchen davon bekommt.
    wie viel würde ich darum geben, ihr einmal zu sagen, was für ein feiner kerl sie ist.
    du hast es einfach mal gemacht. gut so. bestimmt wird der artikel ihr solche freude bereiten, dass auch ihr baby nun für den rest seines leben davon tanken kann.

  • 12.03.2010 13:57 Uhr

    von Die Grammatik:

    Hä, was ist das denn bitte für ein Satz:
    Oh, Graus: Die Welt wird für unseren Auroren mehr die gleiche sein.

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