• 27.05.2009

CSU-Politiker Geis über NS-Kriegsverräter

"Keinen Grund, etwas zu ändern"

CSU-Politiker Norbert Geis ist ein entschiedener Gegner einer pauschalen Rehabilitierung der Kriegsverräter. Er meint: "Warum sollen wir jetzt ändern, was 2002 richtig war?"von Stefan Reinecke

  • 04.04.2011 19:19 Uhr

    von karlchen:

    Ist ja nicht so, dass es sich beim NS-Regime um einen Unrechtsstaat wie die DDR gehandelt hätte, gell, Herr Geis?

  • 11.02.2011 17:54 Uhr

    von Don Giovanni:

    Norbert Geis ist ein sehr guter Politiker, der noch sagt, was er denkt und geradlinig ist.

    Ich teile seine Position in diesem Fall auch - einen pauschaler Freispruch darf es nie geben, die Einzelfalluntersuchung ist stets notwendig.

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Tobias:

    Das Interview ist mal echt der Hammer:
    - Zu behaupten, es könne wissenschaftlich nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass die Verurteilung Unrecht gewesen sei, ohne einen einzigen Fall zu kennen, in dem es „Recht“ war. Fachleute wie Herrn Wette gelten scheinbar nicht, obwohl Geis keine validen Argumente hat, um ihm zu widersprechen.
    - Geis’ Interpretation zufolge muss der NS-Staat ein Rechtsstaat gewesen sein.
    - Aus heutiger Perspektive sind sämtliche vom Dritten Reich geführten Kriege zu verurteilen, Rechtsstaat hin oder her. Heute halten wir es für moralisch positiv, dass Menschen bei diesem Krieg nicht mitmachen wollten, sei es aus politischer, persönlicher, religiöser Überzeugung oder weil sie einfach Angst hatten. Gegenüber diesem Handeln das falsche Argument des Rechtsstaates zu verwenden bedeutet, die Verurteilung dieser Menschen zu bestätigen – und damit die deutschen Angriffskriege auf unsere europäischen Nachbarn zu legitimieren.
    Fazit: Norbert Geis ist ungeheuerlich und für eine Partei wie die CSU nicht tragbar. Hoffentlich sehen das seine Parteikolleg_innen ähnlich und pfeifen ihn zur Räson.

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von karlchen:

    Ist ja nicht so, dass es sich beim NS-Regime um einen Unrechtsstaat wie die DDR gehandelt hätte, gell, Herr Geis?

  • 19.07.2009 19:03 Uhr

    von Don Giovanni:

    Norbert Geis ist ein sehr guter Politiker, der noch sagt, was er denkt und geradlinig ist.

    Ich teile seine Position in diesem Fall auch - einen pauschaler Freispruch darf es nie geben, die Einzelfalluntersuchung ist stets notwendig.

  • 19.06.2009 17:28 Uhr

    von Tobias:

    Das Interview ist mal echt der Hammer:
    - Zu behaupten, es könne wissenschaftlich nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass die Verurteilung Unrecht gewesen sei, ohne einen einzigen Fall zu kennen, in dem es „Recht“ war. Fachleute wie Herrn Wette gelten scheinbar nicht, obwohl Geis keine validen Argumente hat, um ihm zu widersprechen.
    - Geis’ Interpretation zufolge muss der NS-Staat ein Rechtsstaat gewesen sein.
    - Aus heutiger Perspektive sind sämtliche vom Dritten Reich geführten Kriege zu verurteilen, Rechtsstaat hin oder her. Heute halten wir es für moralisch positiv, dass Menschen bei diesem Krieg nicht mitmachen wollten, sei es aus politischer, persönlicher, religiöser Überzeugung oder weil sie einfach Angst hatten. Gegenüber diesem Handeln das falsche Argument des Rechtsstaates zu verwenden bedeutet, die Verurteilung dieser Menschen zu bestätigen – und damit die deutschen Angriffskriege auf unsere europäischen Nachbarn zu legitimieren.
    Fazit: Norbert Geis ist ungeheuerlich und für eine Partei wie die CSU nicht tragbar. Hoffentlich sehen das seine Parteikolleg_innen ähnlich und pfeifen ihn zur Räson.

  • 28.05.2009 06:29 Uhr

    von karlchen:

    Ist ja nicht so, dass es sich beim NS-Regime um einen Unrechtsstaat wie die DDR gehandelt hätte, gell, Herr Geis?

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