• 22.07.2010

CDU-Abgeordnetem droht der Fraktionsausschluss

Stadtkewitz bleibt auf Rechtskurs

Parteiloser hält trotz Drängen von Fraktionschef Henkel an Einladung für den Rechtspopulisten Wilders fest. Nun droht ihm der Ausschluss aus der Fraktion.von Stefan Alberti

  • 24.07.2010 14:39 Uhr

    von Dietrich:

    Das wars wohl Frank Henkel. Mit dem Bürgermeister, das können Sie jetzt vergessen.
    Da war ja sogar Ole von Beust schlauer als er sich 2001 zum Bürgermeister hat wählen lassen. Naja manche lernens eben nicht


    Berlin hat jetzt die Wahl zwischen Wowi und Künast. Ein echter Politikwechsel wird das wohl nicht aber immerhin ein neues Gesicht.

  • 24.07.2010 12:47 Uhr

    von Eduard Heydt:

    Lieber Herr Alberti, ich würde doch zu gerne endlich mal wissen, welche über uns allen schwebende Macht eigentlich festgelegt hat, dass gegen den Islam eingestellte Kräfte "rechts" sind? Zieren Sie sich nicht, klären Sie uns auf!

  • 24.07.2010 06:46 Uhr

    von GastrechtS:

    Uwe Sak: >"Wer aber davon träumt, dass hier bald Steinigungen eingeführt werden, dem möchte man den Gang zum Arzt nahelegen"<

    Der angesprochene van Gogh ist bekanntlich "ziemlich rituell" abgeschlachtet worden, nein, "zum Arzt gehen" brauchte der nicht mehr. Gewiss, ein weit vorausgreifender "Einzelfall"...


    >"Man kann das Chistentum krtisieren, man kann den Atheismus kritisieren und vieles mehr. Und eben auch die islamische Religion.
    ...
    Die Religionsfreiheit gilt für alle und eben auch für Muslime. Traurig, dass man solche Slebstverständlichkeiten heute einfordern muß."<


    ...Da präsentiert sich ein geradezu *exorbitantes* Problembewusstsein.


    Im Ernst: die typische TAZ-Leserschaft mit Islam-Aufklärung zu nerven wie einige der Vorredner -- ersparen wir uns das.
    Andererseits lassen "typische" Repliken -so wie oben zitiert- nicht die geringste Weitsicht erkennen, wie wir (in Europa) langsam und stetig auf eine Katastrophe epischen Ausmaßes zurollen.

    Geistreiche Essays, die die Tiefe des Konflikts (zwischen dem Westen und dem "Eindringling") ausloten? Eine Rarität.
    Und so perpetuiert sich eine sinnlose (inner-westliche) Auseinandersetzung.


    Frage an die "Uwes" dieser Stelle: Was war denn der persönliche Eindruck, die Gedanken beim ersten Kennenlernen der "Schrift" dieser ..hm.. "Religion"?

  • 23.07.2010 16:31 Uhr

    von Uwe Sak:

    Man sieht ja schon an den ersten Reaktionen hier, wie leicht es rechte Rattenfänger haben.
    Man kann das Chistentum krtisieren, man kann den Atheismus kritisieren und vieles mehr. Und eben auch die islamische Religion.
    Wer aber davon träumt, dass hier bald Steinigungen eingeführt werden, dem möchte man den Gang zum Arzt nahelegen.
    Die Religionsfreiheit gilt für alle und eben auch für Muslime. Traurig, dass man solche Slebstverständlichkeiten heute einfordern muß.

  • 23.07.2010 10:05 Uhr

    von Unbequemer:

    Wer ein Schaufenster in der Gegenwart braucht um sich fragen zu können, ob die gesellschaftlich Entwicklung in Deutschland den Werten eines modernen, aufgeklärten Staates stärken, oder diametral entgegenwirken, dem sei folgende Reportage des ARD ans Herz gelegt:

    http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,heuhbfd4r1wrc00h~cm.asp

    Dort kann man dann auf der rechten Seite bei "Video zum Beitrag" die Reportage online ansehen. Ich kann Ihnen das nur ans Herzen legen.

    Zu Herrn Stadtkewitz: Es bleibt zu hoffen, daß Herr Stadtkewitz sieht, daß diese CDU keine Zukunftperspektive besitzt. Diese CDU hat sich erfolgreich im Gesundbeten und Hoffen auf Wunder eingeschlossen. Herr Stadtkewitz - zeigen Sie, wies besser geht. Viel Glück

  • 23.07.2010 08:52 Uhr

    von Max:

    Islam, Immigration und Integration sind Themen, die uns alle angehen und das auch noch in weiter Zukunft.

    Es ist nur konsequent, dass man in einer Demokratie auch darüber diskutieren kann. Wenn islamkritisches Denken aber derart dämonisiert wird, ist irgendwas mit der Demokratie schiefgelaufen. Die Leute sollen sich lieber mal anhören, warum der Islam kritisiert wird anstatt den Kritikern Redeverbot zu erteilen.

  • 22.07.2010 22:08 Uhr

    von Fritz:

    Wilders ist ja kein "rechter" im traditionellen Sinne. Die islamfreundlichkeit weiter linker Kreise gründet sich ja wohl eher auf das gestörte Verhältnis dieser Herrschaften zum eigenen Volk.

    Wenn die ersten Homosexuellen der rituellen Steinigung zum Opfer gefallen sind und die ersten Frauenrechtlerinnen mit Kopftuch rumlaufen müssen, wird es wohl zu spät sein. Pym Fortyn und Theo von Gogh waren auch keine traditionellen rechten.

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