• 02.01.2010

CCC-Aktionen gegen Rechts

Hacker outen Thor-Steinar-Fans

Am Rande des Jahreskongresses des Chaos Computer Clubs enterten Hacker rechte Seiten. Und veröffentlichten etwa, wo Kleidung von Thor Steinar gerne getragen wird.von Luise Strothmann

  • 17.03.2010 22:22 Uhr

    von Ich:

    Ich finde diese Anschuldigungen unverschämt!!!
    Bis zum heutigen Tag habe ich noch nie etwas vom CCC gehört und plötzlich haben heute alle in meiner Straße einen Zettel im Briefkasten ich sei ein "Neonazi"!
    Das ist die Höhe!
    Ich habe vor fast 3 Jahren mal etwas für einen Freund zum Geburtstag bestellt und werde jetzt so verleumdet?

    Keiner sollte sich so etwas gefallen lassen! Logische Konsequenzen sind für mich die Polizei und ein Anwalt!

  • 20.01.2010 20:26 Uhr

    von Einheer:

    Na und?
    Wenn jemand aufgrund dieser Daten mit seiner Linksreligion gegen Privatpersonen vorgeht, dann wird sich das sehr schnell herumsprechen.

    Und der sollte soich nicht wundern, wenn diese auch reagieren. Actio=Reactio

    Ich würde mir das jedenfalls nicht einfach so gefallen lassen.

  • 14.01.2010 11:28 Uhr

    von Michael:

    Guten Tag,

    bitte grenzen Sie schärfer die Begriffe "rechts", "rechtsradikal" und "Nazi" voneinander ab. Ich bin "rechts-konservativ" und sehe mich trotzdem als guten Menschen und keinen, den es zu verfolgen gilt oder "gegen den man vorgehen muss". Durch die ständigen Kampagnen "gegen Rechts" fühle ich mich beleidigt und mittlerweile verfolgt. Es ist ja auch niemand "gegen Links". Die ständige Gleichmachung von allem rechts der Mitte muss aufhören. Ich danke Ihnen.

    Mit freundlichen Grüßen

  • 06.01.2010 17:17 Uhr

    von cuboo:

    Nicht nur fehlt die Legende der zugebenermaßen eindrucksvollen Grafik, auch die Art der Visualisierung der Informationen aus der Thor-Steinar-Datenbank ist tendenziös ... der Osten erscheint komplett Thor-Steinar durchsetzt. Völliger Blödsinn!

    Der Ersteller dieser Grafik hat als Datenbasis die absolute Anzahl der Besteller aus einem Postleitzahlen(PLZ)-Gebiet ins Verhältnis zu der Bevölkerungshöhe diese PLZ-Gebiets gesetzt.
    Dies führt nach Adam Riese dazu, dass ländliche Gebiete mit geringer Bevölkerungsdichte bei gleich hoher Bestellanzahl höhere Werte im Vergleich zu Städten aufweisen. Unterstellt man darüber hinaus, dass rechtsradikales Gedankengut eher in dünn besiedelten Gebieten beheimatet ist und damit relativ mehr Bestellungen bei Thor Steinar existieren, verstärkt sich dieser Effekt: die Gebiete werden rot und roter …
    Zu guter Letzt die Nutzung der sogenannte choropleth-Map, durch die ländliche Gebiete in Ihrer Wirkung überbetont werden. Um den Effekt nicht zu vermindern, tauchen die Namen von Städten auf der Karte nicht auf. Wir werden komplett verschaukelt ... aber das sehr gekonnt! Dieses Bild gehört aus meiner Sicht nicht unkommentiert in die TAZ.

  • 05.01.2010 17:14 Uhr

    von Paula:

    Big CCC is watching you!

  • 05.01.2010 16:17 Uhr

    von Beteigeuze:

    @peter:

    Ihr Zitat: "Wenn ich herausbekomme, dass mein Nachbar/meine Nachbarin eifriger Kunde bei Thor Steinar ist, dann werde ich sie/ihn darauf ansprechen.
    Wer eine menschenverachtende Ideologie (Neofaschismus) cool findet, gerne mit NS-Symbolen herumläuft der muss sich dafür rechtfertigen können."

    Er muss sich rechtfertigen können? Bei Ihnen??? Sind Sie von der Gesinnungspolizei oder was???
    Was passiert, wenn er sich nicht rechtfertigen möchte?

    Ihr Zitat: "Außerdem ist es eine direkte Prävention von Gewalttaten gegen Migrant_innen, Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, Punks, Linke, nicht-deutsch aussehende Menschen und alle anderen die nicht in eine faschistische Volksgemeinschaft passen."

    Die Veröffentlichung von Bestellungen von Jacken und Hemden ist also "direkte Gewaltprävention"; hört sich zwar kurios an, aber wenn Sie meinen...

    Sind Sie dann konsequenter Weise auch dafür, daß Listen veröffentlicht werden, in welchem Haus in meiner Stadt verurteilte Kinderschänder wohnen? Wäre doch auch Gewaltprävention; und in diesem Fall sogar ziemlich Konkrete.

    Zitat: "Wer weiß, dass der Nachbar eventuell ein Nazi ist, der kann daraufhin dies nachfragen und gegebenenfalls den Kontakt abbrechen, bzw. das bekannt machen."

    Aha. Er kann also Zeitungsannoncen schalten, Flyer drucken, die örtliche Antifa aus dem Bett klingeln, eine Mahnwache halten?
    Bringt mich thematisch nochmals zum Kinderschänder; obwohl ich nicht glaube, daß sich die Antifa um derlei Kleinigkeiten kümmert... aber der Rest ist doch ok, oder?

    Wie dem auch sei; Ihre Antwort geht an meiner Frage vorbei. Diese lautete: Was hat er (in diesem Falle Ihr Nachbar) davon, wenn seine persönlichen Daten im Netz stehen?
    (Außer daß Sie dann bei ihm klingeln und er "sich rechtfertigen muß"?)

  • 05.01.2010 02:42 Uhr

    von Robin:

    Erst mal find ich das deutsche rechtsextremisten-Symbole-Verbot sinnlos und veraltet. Mit Erkennungszeichen konnte man noch nie eine Bewegung verhindern.

    Außerdem finde ich diese Hacker-Aktion affig. Denn nicht jeder Online-Shop-Besteller ist automatisch Rechtsextremist. Gibt ja auch durchaus unbescholtene Leute, die über einen Shop stolpern und einfach mal was Hübsches bestellen, oder die Tante eines Neffen, die ihm seinen Konfirmationswunsch erfüllt. Und selbst wenn sie alle Rechtsextremisten wären - was ist mit Datenschutz und muss man da unbedingt einen auf Schäuble machen und die verdächtigen Personen auf Karteikarten festhalten?

    Diese Aktion war allerdings keine offizielle CCC-Aktion, soweit ich informiert bin.

  • 03.01.2010 20:09 Uhr

    von Sandra:

    Die taz ist so peinlich. :)

  • 03.01.2010 20:00 Uhr

    von Josef Raddy:

    Komisch, ich hab auch schon dort gekauft, aber stehe nicht auf der gehackten Seite. Wie kommt das?

  • 03.01.2010 19:15 Uhr

    von peter:

    @ Beteigeuze: Wenn ich herausbekomme, dass mein Nachbar/meine Nachbarin eifriger Kunde bei Thor Steinar ist, dann werde ich sie/ihn darauf ansprechen.
    Wer eine menschenverachtende Ideologie (Neofaschismus) cool findet, gerne mit NS-Symbolen herumläuft der muss sich dafür rechtfertigen können.
    Außerdem ist es eine direkte Prävention von Gewalttaten gegen Migrant_innen, Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, Punks, Linke, nicht-deutsch aussehende Menschen und alle anderen die nicht in eine faschistische Volksgemeinschaft passen.
    Wer weiß, dass der Nachbar eventuell ein Nazi ist, der kann daraufhin dies nachfragen und gegebenenfalls den Kontakt abbrechen, bzw. das bekannt machen.

  • 03.01.2010 15:50 Uhr

    von Beteigeuze:

    @ peter
    "Diesen Menschen kann es nur gut tun, wenn sie damit konfroniert werden, dass sie mittelbar Nazis unterstützen und sich somit defitiniv sculdig machen."

    Was genau soll diesen Menschen gut tun, wenn ihre persönlichen Daten veröffentlicht werden? Sicher können Sie mir das ein wenig präzisieren.

  • 03.01.2010 13:58 Uhr

    von Dirk Gober:

    "Von Eli:

    Das geht schon in Richtung Hexenjagd ... ob links oder rechts ... Adressen und Namen ins Web zu stellen, zumal keiner überprüfen kann, ob die Daten nicht manipuliert wurden (sprich ob unliebsame Adressen/Namen hinzugefügt wurden), ist komplett gegen jegliche Hacker-Ethik und mehr als schwach."

    Eli, so funktioniert eben die Handhabung persönlicher Rechte nach dem Verständnis der Stralinisten. Verlogen, denunziatorisch, krank.

  • 03.01.2010 00:28 Uhr

    von vman-hack:

    Oh, haben ja bereits den 03.01.2010, Korrektur: Gelöscht wurden die Seiten im CCC-Wiki über TS und MA-Flirt am Abend des 01.01.2010.

    Grüße

  • 03.01.2010 00:24 Uhr

    von vman-hack:

    Nochmal:

    Dieser Hack ist nicht neu: Angeblich wurden die Daten im März 2009 geklaut. Erst während des Chaos Communication Congress wurden diese Daten veröffentlicht, wer das war ist nicht bekannt, aber es war angeblich NIEMAND vom CCC.

    Veröffentlich wurden die Links auf die Daten im Wiki des Kongress. Gestern wurden diese aus dem Wiki gelöscht, wohl aufgrund einer Beschwerde, verfügbar sind sie aber weiterhin, weil diese nie auf Servern des CCC lagen.

    Ebenfalls im Wiki gelöscht wurde der Hinweis auf den MA-Flirt Hack.

    Grüße

  • 02.01.2010 23:01 Uhr

    von Lars:

    Thor Steinar Träger kann man gerne über einen Kamm scheren, auch wenn einige stolze Patrioten das wieder nicht wahrhaben wollen. Das Tragen von Thor Steinar ist ein eindeutiges Zeichen. Wer was anderes behauptet lügt, basta.

  • 02.01.2010 21:20 Uhr

    von peter:

    Also, für alle die immer noch behaupte, Thor Steinar wäre eine "normale" Mode-Marke, es wäre also nur Zufall, dass die Marke bei Nazis so beliebt ist, dass NS-Symbolik und völkische Anspielungen bestimmt nicht gewollt sind:
    eine kritische Auseindersetzung mit TS
    http://investigatethorsteinar.blogsport.de/

    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/thorsteinardiemarkederneonazis/


    Achja, nartürlich ist nicht jede_r Thor Steinar Träger_in ein Nazi. Vielmehr gibt es viele MitläuferInnen und Rechtsoffene, die zwar keine Nazis sind die auf Demos gehen und MigrantInnen verprügeln, sondern schlicht Anflüge eines neonazistischen Gedankengutes haben.

    Diesen Menschen kann es nur gut tun, wenn sie damit konfroniert werden, dass sie mittelbar Nazis unterstützen und sich somit defitiniv sculdig machen.

    Diverse Fußballstadien haben Thor Steinar Träger_innen wissentlich den zutritt verweigert. Hoffentlich setzt sich dies auch bundesweit durch! Und zwar nicht nur in der 1. Liga

  • 02.01.2010 21:03 Uhr

    von Leser:

    Seid Ihr eigentlich zu blöd eure eigenen Artikel zu lesen?!

    Der CCC hat sich ausdrücklich von dieser Aktion distanziert und Ihr schreibt in der Überschrift das Gegenteil! Wohl noch nicht ganz nüchtern oder was?

    Mann, Mann, Mann! Frau, Frau, Frau!

  • 02.01.2010 20:42 Uhr

    von Eli:

    Das geht schon in Richtung Hexenjagd ... ob links oder rechts ... Adressen und Namen ins Web zu stellen, zumal keiner überprüfen kann, ob die Daten nicht manipuliert wurden (sprich ob unliebsame Adressen/Namen hinzugefügt wurden), ist komplett gegen jegliche Hacker-Ethik und mehr als schwach.

  • 02.01.2010 20:10 Uhr

    von mr. nym:

    @Lobo
    Aus Trotz irgendwelche Firmen unterstützen, die einen vorher nicht interessierten? Wie alt sind Sie? Fünf?

  • 02.01.2010 20:02 Uhr

    von blabla:

    die eindrucksvolle graphik ist natürlich von der ccc-seite übernommen, d.h. die taz trifft keine direkte schuld daran, dass ein maßstab zur sinnvollen interpretation fehlt. Ist tiefrot nun einer von zehn oder einer von von hundertausend und ist tiefgrün nun tausendmal weniger als tiefrot oder vielleicht nur ein paar weniger? Ohne diese Infos ist die Graphik wertlos. Im übrigen schön zu sehen, dass die urheber die daten zumindest mit dieser graphik anonymisiert veröffentlicht haben.

  • 02.01.2010 19:53 Uhr

    von blabla:

    die eindrucksvolle graphik ist natürlich direkt von der quelle übernehmen, also nicht von den taz-leuten schlecht gemacht, aber eine legende mit einer darstellung des massstabes wäre hilfreich zur interpretation. Ist tief rot einer von zehn oder einer von hunderttausend? Wenn jemand noch die orginaldaten findet, kann er das ja schöner machen und bitte irgendwo auffindbar posten. So lobe ich mir übrigens eine ordentliche anonymisierung sensibler daten durch aggregation. Die Message bleibt nämlich schön erhalten.

  • 02.01.2010 19:23 Uhr

    von Thomas:

    Beim Lesen dieses Artikels musste ich mehrfach einfach nur den Kopf schütteln.

    Zum einen über die mal wieder brilliante Überschrift dieses Textes: "CCC-Aktionen gegen Rechts". "Rechts" ist mal wieder jener dubiose Bereich, zu dem irgendwie alles von nationalkonservativen Kreisen bis hin zu glühenden Hitleristen gezählt wird. Die sind so auf Details und eine abgestufte Sprache achtende taz folg mal wieder blin dem linken Gutmenschen-Sprech.

    Zum anderen musste ich meinen Kopfschütteln über die Heuchlerei des CCC und seiner Mitglieder bzw. Anhänger. Gegen Sicherheitsgesetze mit Hinweis auf die Unverletzlichkeit privater Daten vorgehen, aber dann solche Aktionen starten... Ob dies nun im Zuge des allumfassenden "Kampf gegen Rechts" geschieht oder nicht ist unerheblich. Ein weiterer Beweis wie heuchlerisch gewiße Kreise eingestellt sind und vorgehen. Nicht neues eben...

    Zum dritten musste ich meinen Kopf schütteln über den letzten Absatz. Sicherlich sehr erheiternd, diese kruden Verschwörungstheorien des Herrn von Leitner zu lesen. Aber frage ich mich, warum dies überhaupt abgedruckt wird. Vermutlich um solche Gedanken überhaupt erst zu verbreiten und die in linken Kreisen verbreitete Ablehung des Staates weiter anzufachen.

    Super Leistung sowohl von der taz wie auch vom CCC !!

  • 02.01.2010 18:31 Uhr

    von MeinName:

    Ein Artikel mit noch einigen Zusatzinfos:
    http://de.indymedia.org/2009/12/270089.shtml?c=on

  • 02.01.2010 17:53 Uhr

    von Rene Hoffmann:

    "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant." Heimliche Flüsterparole aus der Zeit des 3.Reiches. Passt immer wieder. Und die TAZ liefert die öffentliche Aufmerksamkeit für die Lumpen. Passt auch ?

  • 02.01.2010 15:29 Uhr

    von keinrechter:

    Die Überschrift ist irreführend, es ist keine CCC-Aktion gegen rechts, sondern es sind Trittbrettfahrer. Wer nur dsie Überschrift liest könnte den Eindruck bekommen, es sei eine CCC-Aktion. Ein wenig mehr Sorgfalt wäre angebracht.

  • 02.01.2010 13:59 Uhr

    von normalo:

    Habt Ihr keine anderen Sorgen? Thor-Steinar Sachen haben einfach einen sportlichen Stil. Desweiteren sind die Klamotten sauteuer und werden garantiert nicht vom einfachen "Nazi" gekauft.
    Dem CCC hätte ich mehr Stil zu getraut als sich auf so eine billige Schiene herab zulassen.

    PS: Ich bin weder ein Nazi noch ein Antifa oder was weis ich für ein Extremist

  • 02.01.2010 12:43 Uhr

    von Jamel:

    Gaehn.
    Die Themen der TAZ sind ideologisch festgefahren.
    Letzendlich werden die Methoden des alten DDR-Regimes angewandt, um Leute zu bespitzeln, zu hacken, zu diffamieren, zu verfolgen, die nicht der Meinung linken Waechterrats sind.

  • 02.01.2010 11:05 Uhr

    von Franz Hoegl:

    Ich befürchte, damit hat sich der CCC ein schlimmes Ei gelegt.

    Und: Aus dem Schutze der Anonymität heraus - und im selbstgerechten Gefühl, dadurch bei einer "Großen Sache" dabei zu sein - andere Menschen zu denunzieren und öffentlich für vogelfrei zu erklären (inklusive der Pauschalfreigabe zum Dissen: Sind doch alle ungeprüft-und-wenn-schon: "Nazis"), das ist sehr, sehr eklig. Mit Antifa hat das nix zu tun.

  • 02.01.2010 10:43 Uhr

    von Lobo:

    Diese Idioten. Ich bin weder rechtsextrem, noch hab ich solche Klamotten. Aber jetzt werde ich wegen dieser Hetze die Fima unterstützen.
    Hier kann man online bestellen.
    http://www.thorsteinar.de/
    Falls die Mod das löscht könnt ihr ja ne Suchmaschine benutzen.
    Teilweise ganz hübsche Sachen.
    Jeder sollte tragen was er/sie will....

  • 02.01.2010 10:00 Uhr

    von plexiglas:

    zum einen finde ich solche hacking aktionen gut, zum anderen stinkt das alles inzwischen so sehr nach antifa das man sich überlegt wo man eigentlich ist. freie welt, freies netz! aber man sollte sich nicht der methoden des anderen bedienen. sonst ist man nicht besser als die, die man versucht bloss zustellen.

    hacking ja, daten misshandeln nein!

    just my 2 cents.

  • 02.01.2010 07:10 Uhr

    von hicke:

    Dass diese Daten so leicht zu bekommen waren, ist erschreckend.

    Da werden die Daten aus der Vorratsdatenspeicherung auch nicht viel besser vor Hackern gesichert sein.
    Da werden ja noch mehrere zentrale Datenbanken angelegt. Infolge der bundeseinheitlichen Steuernummer und der Gesundheitskarte werden weitere zentrale Datenbanken angelegt und irgendwann gehackt.

  • 02.01.2010 03:08 Uhr

    von Gustav:

    Also ein wirklich sehr spannender und gut geschriebener Artikel

  • 02.01.2010 01:41 Uhr

    von atypixx:

    "Am Rande des Jahreskongresses des Chaos Computer Clubs enterten Hacker die Seite und veröffentlichten Profile sowie eine Top-Ten-Liste der Passwörter."

    Find ich ne scheiß Aktion.

    Datenschutz solls wohl nur für Leute mit der rechten, pardon: richtigen Gesinnung geben.

  • 02.01.2010 01:04 Uhr

    von zalog:

    Jetzt steckt auch noch der Verfassungsschutz dahinter, dass der CCC beim Datenschutz mit zweierlei Maß misst!

    Herr von Leitner sollte öfter mal an die frische Luft gehen und weniger Computerdämpfe einatmen.

  • 02.01.2010 00:08 Uhr

    von linx:

    und alle so: "yeeeaah"... :)

  • 02.01.2010 00:08 Uhr

    von Unfassbar:

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die heldenhaften Kämpfer gegen "Rechts" vom CCC den ersten Toten zu verantworten haben. Solche Denunzianten gereichen jedem totalitären System zur Ehre.

  • 01.01.2010 23:20 Uhr

    von Gerald:

    Der CCC ist wohl auch nur dann für den Schutz privater Daten, wenn es ihm selber gerade ihn den Kram passt.

  • 01.01.2010 22:32 Uhr

    von vman-hack:

    In diesem Zusammenhang interessiert mich, welche verdeckten Tätigkeiten der Verfassungsschutz hier betreibt. Da der Hack von TS angeblich im März stattfand, die Daten allerdings sogar noch älter sein könnten, wie auf altermedia zu lesen, ist der Ursprung der Daten schon sehr zweifelhaft. Vielleicht war es ja der StasiSchäuble mit seinem Bundestrojaner!

  • 01.01.2010 21:26 Uhr

    von Wolololoh:

    Frau Strothmann nimmt fefe aber schon ziemlich ernst. :3

  • 01.01.2010 20:58 Uhr

    von stephan:

    Was ein Onlineshop mit der Vernetzung von Neonazis zu tun hat, erschliesst sich mir nicht ganz. Dazu kommt noch, dass nicht jeder Träger von "Thor Steinar" Bekleidung rechts oder gar ein Nazi ist.

    Abzulehnen ist die Aktion, wenn man für Datenschutz und Schutz der Privatsphäre ist. So gesehen ist die Aktion nur ein weiterer Beleg dafür, dass die politisch-aktive-Linke im Kampf gegen Rechts und Nazis gerne Dinge wie Bürgerrechte abschaffen würde, weil hinderlich - und somit ein Beweis für ihre Heuchelei und Doppelmoral

    Änlich ist es mit den Begründungen für das Abfackeln von Auto, die darauf hinauslaufen bestimmen zu wollen wer wo wohnt

    moralisch bankrott + politisch korrupt (machtgeil) = politisch-aktive Linke

  • 01.01.2010 20:50 Uhr

    von looony:

    Im Artikel steht, dass der CCC sich von den Aktionen distanziert. Über dem Artikel ist jedoch von "CCC-Aktionen" die Rede. Wenn die Autorin Beweise dafür hat hat, dass Frau Kurt lügt und es sich doch um eine CCC-Aktion handelt, warum macht sie diese nicht öffentlich?

  • 01.01.2010 20:05 Uhr

    von Brian von Nazareth:

    Die Hacker haben nicht nur Glatzen in Springerstiefeln, sondern auch welche in Anzügen gehackt: http://tinyurl.com/ybdm3dr
    LOL!

  • 01.01.2010 19:09 Uhr

    von afew:

    Was die Hacker getan haben, verletzt das allgemeine Persönlichkeitsrecht; konkret: Recht auf öffentliche Selbstdarstellung. Ich rate jedem betroffenen Kunden von Thor Steinar zur einer Klage auf Schadensersatz.

  • 01.01.2010 18:26 Uhr

    von Bread:

    Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, dass viele Leute in der Kundendatenbank vorhanden sind die aus Unwissenheit diese Marke tragen. Menschen die einfach nicht aufgeklärt sind und nicht wissen was hinter der Marke "Thor Steinar" steckt.

    Nicht jeder der Thor Steinar trägt ist auch gleich ein Fascho. Deshalb ist diese Liste vielleicht ganz interessant, aber nicht pauschal auf Jeden in der DB anwendbar.

    Also keine voreiligen Entschlüsse ziehen und einen gleich Verurteilen.

    mfg

  • 01.01.2010 18:07 Uhr

    von stabil:

    Wie kommt es eigentlich, dass trotz der Betonung von Constanze Kurz, dass es sich hierbei NICHT um Aktionen des CCC handelt eben genau dieses in die Überschrift gesetzt wird?
    Liebe taz, dafür gibt's das BILD des Tages von mir.

  • 01.01.2010 17:09 Uhr

    von susi:

    Wahre Helden, die Nerds vom CCC. Für Thor-Steinar-Kunden gelten natürlich keine Grundrechte, da sind sich hier ja wohl alle einig.

  • 01.01.2010 17:05 Uhr

    von seb:

    Wirft auf jeden Fall ein schlechtes Licht auf den CCC wenn man sowas öffentlich macht. Besser wäre es gewesen wenn man die Inhaber direkt darauf aufmerksam macht damit die ihre Sicherheitseinstellungen nachbessern. Ich hoffe mal das die Veröffentlicher dazu zur Rechenschaft gezogen werden können.

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