• 07.05.2009

Buskampagne gegen Gott

Atheisten starten Roadtrip

Mit ihrem Wunsch, atheistische Werbeslogans auf Nahverkehrsbusse zu kleben, scheiterte eine Initiative in 17 deutschen Städten. Darum fahren sie nun mit einem gemieteten Bus durch ganz Deutschland.von M. Laaff

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Edwing:

    @pipe: Wieso, ist doch leider konsequent, dass für Thor-Steinar-Klamotten Werbung gemacht wird aber nicht für Atheismus - Rechtsradikalismus hat den Spießbürger ja schon immer weniger gestört als wenn es um seine Religion ging. (Tja, die Religion anderer - z.B. Judentum im Deutschland der 30er Jahre - war dann schon wieder weniger wichtig...) ;~)

    Allgemein muss man zu den Problemen der Kampagne in diesem Land sagen:

    Typisch deutsch, dieses Es-nicht-ertragen-können-dass-jemand-anders-ist.

    Man könnte geradezu sagen, die gesellschaftliche Intoleranz geht mit der weltanschaulichen von Religionen (besonders der monotheistischen) eine "unheilige Allianz" ein...

  • 04.04.2011 19:17 Uhr

    von Katharina Schneider:

    @Von Donkey Rhubarb:

    Wie wird jemand, der von einem Priester missbraucht wurde, diesen Satz erleben?

    "Jesus liebt Dich"

    Die Kirche hat Millionen von Opfern gefordert!

    Ich verstehe nicht, warum das Ganze nicht schon lange vor einem Gericht ist. Die Verkehrsbetriebe sind öffentliche Betriebe, die auf dreiste Weise und ohne jegliches Unrechtsbewusstsein Andersgläubige (wissen tut's nämlich keiner!) diskriminieren. Das ist ein klarer Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz.

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Skeptiker:

    "Und wollen dennoch keine Ruhe geben, irgendetwas anfangen mit den 34.515 Euro Spendengeldern, die sie gesammelt haben."

    Man MUSS ja auch zwingend erstmal Spendengelder eintreiben...hinterher findet sich ja dann immer eine improvisorische Lösung...haun wa das Geld halt für n Bus raus...Die Gesellschaft ist von dem bereits existenten Übermaß an Werbung an Bus und Bahn und überall nicht schon überladen genug...
    Wenn schon provozieren-dann richtig.

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Peter:

    Ich bin schon gespannt auf die Ankunft des Busses in "meiner" Stadt! :-)
    Tja, und bei den Meinungen stimme ich also Nathanael, Dr. E. Schreck, anke, Cäcilia, pipe und NetReaper mehr oder weniger zu.

    Nur noch eine Bemerkung zu häusler, der da schreibt, daß die Fahrgäste automatisch für den Spruch auf dem Bus mit in Haftung genommen würden. Also, ersten finde ich das unzutreffend, da das ja dann auf jede andere Aufschrift, egal ob für Schokolade, Damenbinden oder das städtische Theater. Und zum anderen sieht man immer wieder Aufschriften mit Bibelzitaten oder anderen religiösen Parolen. Da verlange ich als Atheist ja auch nicht, diese zu entfernen, bevor ich in den Bus einsteige...

    Also, man mag über diese Bus-Aktion verschiedener Meinung sein, aber ich finde es nicht schlecht. Eher noch hätte ich den Text zwischen den Klammern weggelassen. Das kommt mir so vor, als hätten die Akteure im letzten Moment doch noch Angst vor der eigenen Courage bekommen und/oder daß man die Gläubigen nicht ganz so dolle vor den Kopf stoßen möchte.

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Marco Grandmann:

    Die urspruengliche Aktion in England durch Dawkins und Kollegen war originell, neu und provokant und hat wohl mehr zum Nachdenken angeregt denn zur oeffentlichen Diskussion . Daraus jetzt weltweit eine fast organisierte Quasi-Werbekampagne zu starten ist konterproduktiv und eigentlich nur noch provokativ.Die Zahlen in den meisten westeuropaeischen Laendern sprechen bereits dafuer, dass zumindest das Christentum in Frage gestellt wird -Ratzi hilft hier wie von selbst-, der Islam tut dies durch Aktion auf Dauer ohnehin . Zunehmender Bildungsstand und Zugang zu Information tun das Ihre dazu und der Machteinfluss organisierter Religionen zumindest im Westen schwindet. Die Gedankengaenge Dawkins sind ja nicht gerade neu und erfordern dennoch eine fast totale Wende der inneren Haltung bei den meisten Menschen, ob sie sich dessen gewahr sind oder nicht und sind zunaechst einmal ein westlicher Luxus dank Bildung. Eine Polarisierung mit aehnlich dogmatischer Haltung wie organisierte Religion scheint da nicht sehr sinnvoll. Dass Verkehrsbetriebe solche Texte ablehnen.....bittschoen, wer sind denn diese Buerokraten die den Griff auf die Werbeschilder haben? Hat jemand etwas anderes erwartet? Wir gehen ja auch nicht in eine Bank und sind pikiert wenn der Banker soziales Verhalten als etwas ekliges ansieht.

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Nathanael:

    Was zum geier soll das bitte mit Missionierungsarbeit zu tun haben? Der Slogan sagt den Leuten nicht sie sollen ihre Religion aufgeben, sondern es sagt den ganzen scheinheiligen und heuchlern die sich da profi-religiöse nennen (Bischof, Papst, usw) dass Werte nichts mit der einen oder anderen Religion zu tun haben. Es ist sogar genau gegenteilig. Es ist mehr ein verzweifelter Schrei dannach das Rationalisten endlich mal wahrgenommen werden. Wer was anderes behauptet hat offenbar die Slogans nicht gelesen. Und natürlich mein Lieblingsargument: Es verletze ja die Gefühle Religiöser Menschen. Als ob es mich als denkenden Menschen nicht verletzen würde wenn mal wieder die Kirche mit Menschlichkeit in verbindung gebracht wird. Da könnte Ich jedesmal meinen Magen entleeren.

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Filzstift:

    Huiuiui! Hier geht es aber zur Sache!

    Ich denke Fakt ist: Kein "Atheist" hat einen Beweis der Gottes Existenz ausschließt.
    Genauso hat kein "Gläubiger" einen Beweis für sie.

    In erster Linie sollten beide Parteien im Dialog miteinander und in der Debatte dem Anderen die nötige Achtung erweisen, Bereitschaft zeigen sich seine Meinung auch mal durch den Kopf gehen zu lassen und außerdem auch ein bisschen Mut mitbringen, über sich selbst zu lachen.:)

    Der Gott der Bibel sagt:"Wer sucht der wird finden, wer anklopft, dem wird aufgetan."

    Das ist immernoch keine "JaGottExistiertFormel", aber ausprobieren lohnt sich!

    Man hat ja schließlich nichts zu verlieren...

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Beyond.Evil:

    Wenn ich das hier so lese:
    "Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Allah nicht, und Mohammed ist kein Prophet."
    wunder ich mich schon über die Intolleranz mancher Menschen...
    Allah ist nichts als die arabische Bezeichnung für Gott...
    Sie können ja die Moslems per Gesetz verpflichten auf Deutsch zu beten, so dass sie sich auch angesprochen fühlen.
    Unglaublich diese Intolleranz und Macht der Kirchen in Deutschland.

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von uwe werner:

    Hallo miteinander, ich bin praktizierender Christ, ohne enge Anbindung an eine Kirchgemeinde.
    Solche Werbung provoziert, Gespräche, Foren...
    das ist doch gar nicht so schlecht. Nachdenken über Gott, Allah, Budda. Auch das kommt dadurch zustande. Lasst uns doch diskutieren darüber - besser als der sonstige Kaugummi fürs Großhirn der Springerpresse oder das Mainstreamgedudel der Fernseh und Radioanstalten.

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Parrain:

    Warum sieht ihr die Dinge so trocken, Gott oder glaube heißt nicht einfach Religion, das ist nur die Glaube und das Streben nach was wichtigeres was schönerest, was perfekteres als was wir haben oder erleben; Gott kan mehreres bedeuten die sache muss philosophisch gesehen werden, Gott kann von jeneiger auch bedeuten: das Gute, Die Natur, Der mensch in sich, Frieden, Liebe, Glück für alle, Egolosen Welt, rationalität, logik etc... jeder hat seine Vision seine Vorstellung, Gott ist die grosste philosophische Frage alle Zeiten und die hat eine unglaublische höhe Kraft und Einfluss dinge zu ändern und zu bewältigen schöner für alle zu machen, aber diese Frage (Gott und das Glauben) muss nicht von unrationalistischen und unphilosophischen mit Sophismus, nur wenn das geschieht ist dann es gefährlich und deswegen, und der große Einstein ist ein Beispiel für einen perfekten gleichgewicht und er sagte:
    Probleme unserer Zeit sind nicht Atomkraft sondern die herzen der Menschen....

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Jason Peper:

    @Quigley: Please define "dogmatic atheism"! One thing about (most) atheist is, that they reject any form of dogma.

    To say it with some other guy's words:


    "Atheism has one doctrine: To Question
    Atheism has one dogma: To Doubt
    The Atheist Bible has but one word: THINK."
    [Emmett F. Fields]

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von NetReaper:

    Das interessante:

    Werbung FÜR Religion ist in Deutschland auf Bussen erlaubt, Werbung GEGEN Theismus wird abgeschmettert.

    Willkommen im quasifaschistischen Gottesstaat. Vielleicht wäre mein Spendengeld in einer gewaltbereiten Untergrundbewegung besser angelegt gewesen? An einer freiheitlichen Gesellschaft scheinen die Betreiber von Buslinien ja kein Interesse zu haben. Zum Kotzen.

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von mister vernunft:

    ich finds gut. religion führte, führt und wird in zukunft zu hass, gewalt und krieg führen...

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Quigley down under:

    O my god(n)ess ;-))

    There was an australian philosopher, John Leslie Mackie, who wrote an interesting book about reasons for atheism: The Miracle of Theism. But even this intelligent man made the deep mistake, that giving reasons against some theisms does not imply to have reasons against all. Some - and nearly all of the established - religions are indeed full of sth. like self-contradictions and so far just not rational. But for example some forms of old Zoroaster belief (good and evil fighting in and beyond the universe) have not less evidence than some athesims, namely because in the end b.o.t.h. cannot proof (in a narrow scientific meaning of "to proof") their propositions, namely not only "there is a god" but also "there is no god" are b.o.t.h. meatphysical propositions! The cognitive alternative would be not atheism, but agnosticism! But this, as J. S. Mill in the 19th century proposed quite correct, does hardly fit to human emotions. We yearn for the truth, and so we do even with questions, to which we cannot find a rational answer in this world, being small animals on a small planet in this universe.

    Not only dogmatic theism/religion, but also dogmatic atheism is a stupid self-overestimation.

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von motherEarth:

    Christianity: The belief that a cosmic Jewish Zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Freigeist:

    Hallo,
    es erstaunt mich immer wieder welche Gottesvorstellungen in mancher Leute Gehirn halluziniert wird. Sie spielen lediglich Kino im Kopf und vergessen dabei, dass es naturwissenschaftlich keinerlei Beweise für einen Schöpfer gibt.
    Ziemlich lächerlich diese Eigenkinoveranstaltung - könnte auch Kasperletheater genannt werden.
    Grüße
    Freigeist

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Edwing:

    @pipe: Wieso, ist doch leider konsequent, dass für Thor-Steinar-Klamotten Werbung gemacht wird aber nicht für Atheismus - Rechtsradikalismus hat den Spießbürger ja schon immer weniger gestört als wenn es um seine Religion ging. (Tja, die Religion anderer - z.B. Judentum im Deutschland der 30er Jahre - war dann schon wieder weniger wichtig...) ;~)

    Allgemein muss man zu den Problemen der Kampagne in diesem Land sagen:

    Typisch deutsch, dieses Es-nicht-ertragen-können-dass-jemand-anders-ist.

    Man könnte geradezu sagen, die gesellschaftliche Intoleranz geht mit der weltanschaulichen von Religionen (besonders der monotheistischen) eine "unheilige Allianz" ein...

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Katharina Schneider:

    @Von Donkey Rhubarb:

    Wie wird jemand, der von einem Priester missbraucht wurde, diesen Satz erleben?

    "Jesus liebt Dich"

    Die Kirche hat Millionen von Opfern gefordert!

    Ich verstehe nicht, warum das Ganze nicht schon lange vor einem Gericht ist. Die Verkehrsbetriebe sind öffentliche Betriebe, die auf dreiste Weise und ohne jegliches Unrechtsbewusstsein Andersgläubige (wissen tut's nämlich keiner!) diskriminieren. Das ist ein klarer Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Peter:

    Ich bin schon gespannt auf die Ankunft des Busses in "meiner" Stadt! :-)
    Tja, und bei den Meinungen stimme ich also Nathanael, Dr. E. Schreck, anke, Cäcilia, pipe und NetReaper mehr oder weniger zu.

    Nur noch eine Bemerkung zu häusler, der da schreibt, daß die Fahrgäste automatisch für den Spruch auf dem Bus mit in Haftung genommen würden. Also, ersten finde ich das unzutreffend, da das ja dann auf jede andere Aufschrift, egal ob für Schokolade, Damenbinden oder das städtische Theater. Und zum anderen sieht man immer wieder Aufschriften mit Bibelzitaten oder anderen religiösen Parolen. Da verlange ich als Atheist ja auch nicht, diese zu entfernen, bevor ich in den Bus einsteige...

    Also, man mag über diese Bus-Aktion verschiedener Meinung sein, aber ich finde es nicht schlecht. Eher noch hätte ich den Text zwischen den Klammern weggelassen. Das kommt mir so vor, als hätten die Akteure im letzten Moment doch noch Angst vor der eigenen Courage bekommen und/oder daß man die Gläubigen nicht ganz so dolle vor den Kopf stoßen möchte.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Nathanael:

    Was zum geier soll das bitte mit Missionierungsarbeit zu tun haben? Der Slogan sagt den Leuten nicht sie sollen ihre Religion aufgeben, sondern es sagt den ganzen scheinheiligen und heuchlern die sich da profi-religiöse nennen (Bischof, Papst, usw) dass Werte nichts mit der einen oder anderen Religion zu tun haben. Es ist sogar genau gegenteilig. Es ist mehr ein verzweifelter Schrei dannach das Rationalisten endlich mal wahrgenommen werden. Wer was anderes behauptet hat offenbar die Slogans nicht gelesen. Und natürlich mein Lieblingsargument: Es verletze ja die Gefühle Religiöser Menschen. Als ob es mich als denkenden Menschen nicht verletzen würde wenn mal wieder die Kirche mit Menschlichkeit in verbindung gebracht wird. Da könnte Ich jedesmal meinen Magen entleeren.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Soundso:

    Es ist auch ein Unterschied zwischen FÜR und GEGEN Gott und Religion zu werben.
    FÜR ist Werbung, DAGEGEN ist Meinung. Zumindest in diesem Fall.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Quigley down under:

    O my god(n)ess ;-))

    There was an australian philosopher, John Leslie Mackie, who wrote an interesting book about reasons for atheism: The Miracle of Theism. But even this intelligent man made the deep mistake, that giving reasons against some theisms does not imply to have reasons against all. Some - and nearly all of the established - religions are indeed full of sth. like self-contradictions and so far just not rational. But for example some forms of old Zoroaster belief (good and evil fighting in and beyond the universe) have not less evidence than some athesims, namely because in the end b.o.t.h. cannot proof (in a narrow scientific meaning of "to proof") their propositions, namely not only "there is a god" but also "there is no god" are b.o.t.h. meatphysical propositions! The cognitive alternative would be not atheism, but agnosticism! But this, as J. S. Mill in the 19th century proposed quite correct, does hardly fit to human emotions. We yearn for the truth, and so we do even with questions, to which we cannot find a rational answer in this world, being small animals on a small planet in this universe.

    Not only dogmatic theism/religion, but also dogmatic atheism is a stupid self-overestimation.

  • 18.06.2009 02:05 Uhr

    von motherEarth:

    Christianity: The belief that a cosmic Jewish Zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.

  • 17.06.2009 00:44 Uhr

    von Freigeist:

    Hallo,
    es erstaunt mich immer wieder welche Gottesvorstellungen in mancher Leute Gehirn halluziniert wird. Sie spielen lediglich Kino im Kopf und vergessen dabei, dass es naturwissenschaftlich keinerlei Beweise für einen Schöpfer gibt.
    Ziemlich lächerlich diese Eigenkinoveranstaltung - könnte auch Kasperletheater genannt werden.
    Grüße
    Freigeist

  • 15.05.2009 03:10 Uhr

    von Edwing:

    @pipe: Wieso, ist doch leider konsequent, dass für Thor-Steinar-Klamotten Werbung gemacht wird aber nicht für Atheismus - Rechtsradikalismus hat den Spießbürger ja schon immer weniger gestört als wenn es um seine Religion ging. (Tja, die Religion anderer - z.B. Judentum im Deutschland der 30er Jahre - war dann schon wieder weniger wichtig...) ;~)

    Allgemein muss man zu den Problemen der Kampagne in diesem Land sagen:

    Typisch deutsch, dieses Es-nicht-ertragen-können-dass-jemand-anders-ist.

    Man könnte geradezu sagen, die gesellschaftliche Intoleranz geht mit der weltanschaulichen von Religionen (besonders der monotheistischen) eine "unheilige Allianz" ein...

  • 14.05.2009 01:53 Uhr

    von Katharina Schneider:

    @Von Donkey Rhubarb:

    Wie wird jemand, der von einem Priester missbraucht wurde, diesen Satz erleben?

    "Jesus liebt Dich"

    Die Kirche hat Millionen von Opfern gefordert!

    Ich verstehe nicht, warum das Ganze nicht schon lange vor einem Gericht ist. Die Verkehrsbetriebe sind öffentliche Betriebe, die auf dreiste Weise und ohne jegliches Unrechtsbewusstsein Andersgläubige (wissen tut's nämlich keiner!) diskriminieren. Das ist ein klarer Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz.

  • 08.05.2009 17:10 Uhr

    von Skeptiker:

    "Und wollen dennoch keine Ruhe geben, irgendetwas anfangen mit den 34.515 Euro Spendengeldern, die sie gesammelt haben."

    Man MUSS ja auch zwingend erstmal Spendengelder eintreiben...hinterher findet sich ja dann immer eine improvisorische Lösung...haun wa das Geld halt für n Bus raus...Die Gesellschaft ist von dem bereits existenten Übermaß an Werbung an Bus und Bahn und überall nicht schon überladen genug...
    Wenn schon provozieren-dann richtig.

  • 08.05.2009 13:33 Uhr

    von Peter:

    Ich bin schon gespannt auf die Ankunft des Busses in "meiner" Stadt! :-)
    Tja, und bei den Meinungen stimme ich also Nathanael, Dr. E. Schreck, anke, Cäcilia, pipe und NetReaper mehr oder weniger zu.

    Nur noch eine Bemerkung zu häusler, der da schreibt, daß die Fahrgäste automatisch für den Spruch auf dem Bus mit in Haftung genommen würden. Also, ersten finde ich das unzutreffend, da das ja dann auf jede andere Aufschrift, egal ob für Schokolade, Damenbinden oder das städtische Theater. Und zum anderen sieht man immer wieder Aufschriften mit Bibelzitaten oder anderen religiösen Parolen. Da verlange ich als Atheist ja auch nicht, diese zu entfernen, bevor ich in den Bus einsteige...

    Also, man mag über diese Bus-Aktion verschiedener Meinung sein, aber ich finde es nicht schlecht. Eher noch hätte ich den Text zwischen den Klammern weggelassen. Das kommt mir so vor, als hätten die Akteure im letzten Moment doch noch Angst vor der eigenen Courage bekommen und/oder daß man die Gläubigen nicht ganz so dolle vor den Kopf stoßen möchte.

  • 08.05.2009 03:33 Uhr

    von Marco Grandmann:

    Die urspruengliche Aktion in England durch Dawkins und Kollegen war originell, neu und provokant und hat wohl mehr zum Nachdenken angeregt denn zur oeffentlichen Diskussion . Daraus jetzt weltweit eine fast organisierte Quasi-Werbekampagne zu starten ist konterproduktiv und eigentlich nur noch provokativ.Die Zahlen in den meisten westeuropaeischen Laendern sprechen bereits dafuer, dass zumindest das Christentum in Frage gestellt wird -Ratzi hilft hier wie von selbst-, der Islam tut dies durch Aktion auf Dauer ohnehin . Zunehmender Bildungsstand und Zugang zu Information tun das Ihre dazu und der Machteinfluss organisierter Religionen zumindest im Westen schwindet. Die Gedankengaenge Dawkins sind ja nicht gerade neu und erfordern dennoch eine fast totale Wende der inneren Haltung bei den meisten Menschen, ob sie sich dessen gewahr sind oder nicht und sind zunaechst einmal ein westlicher Luxus dank Bildung. Eine Polarisierung mit aehnlich dogmatischer Haltung wie organisierte Religion scheint da nicht sehr sinnvoll. Dass Verkehrsbetriebe solche Texte ablehnen.....bittschoen, wer sind denn diese Buerokraten die den Griff auf die Werbeschilder haben? Hat jemand etwas anderes erwartet? Wir gehen ja auch nicht in eine Bank und sind pikiert wenn der Banker soziales Verhalten als etwas ekliges ansieht.

  • 07.05.2009 23:42 Uhr

    von Nathanael:

    Was zum geier soll das bitte mit Missionierungsarbeit zu tun haben? Der Slogan sagt den Leuten nicht sie sollen ihre Religion aufgeben, sondern es sagt den ganzen scheinheiligen und heuchlern die sich da profi-religiöse nennen (Bischof, Papst, usw) dass Werte nichts mit der einen oder anderen Religion zu tun haben. Es ist sogar genau gegenteilig. Es ist mehr ein verzweifelter Schrei dannach das Rationalisten endlich mal wahrgenommen werden. Wer was anderes behauptet hat offenbar die Slogans nicht gelesen. Und natürlich mein Lieblingsargument: Es verletze ja die Gefühle Religiöser Menschen. Als ob es mich als denkenden Menschen nicht verletzen würde wenn mal wieder die Kirche mit Menschlichkeit in verbindung gebracht wird. Da könnte Ich jedesmal meinen Magen entleeren.

  • 07.05.2009 20:27 Uhr

    von Filzstift:

    Huiuiui! Hier geht es aber zur Sache!

    Ich denke Fakt ist: Kein "Atheist" hat einen Beweis der Gottes Existenz ausschließt.
    Genauso hat kein "Gläubiger" einen Beweis für sie.

    In erster Linie sollten beide Parteien im Dialog miteinander und in der Debatte dem Anderen die nötige Achtung erweisen, Bereitschaft zeigen sich seine Meinung auch mal durch den Kopf gehen zu lassen und außerdem auch ein bisschen Mut mitbringen, über sich selbst zu lachen.:)

    Der Gott der Bibel sagt:"Wer sucht der wird finden, wer anklopft, dem wird aufgetan."

    Das ist immernoch keine "JaGottExistiertFormel", aber ausprobieren lohnt sich!

    Man hat ja schließlich nichts zu verlieren...

  • 07.05.2009 19:02 Uhr

    von Beyond.Evil:

    Wenn ich das hier so lese:
    "Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Allah nicht, und Mohammed ist kein Prophet."
    wunder ich mich schon über die Intolleranz mancher Menschen...
    Allah ist nichts als die arabische Bezeichnung für Gott...
    Sie können ja die Moslems per Gesetz verpflichten auf Deutsch zu beten, so dass sie sich auch angesprochen fühlen.
    Unglaublich diese Intolleranz und Macht der Kirchen in Deutschland.

  • 07.05.2009 17:24 Uhr

    von Knight Rider :

    In erster Linie ist die/eine Religion eine Organisation.Menschen organisieren sich und folgen einem Buch, Dogmen, Glaubenssätzen.
    Im Grunde tun jene Atheisten nichts anderes!
    Sie organisieren sich und folgem ihrem "Glauben", dem "Nicht-Glauben".
    Ich selbst bin gläubig und glaube an einen Schöpfer, folge jedoch weder einer Religion noch besuche ich die Kirche.
    Zu diesem Thema kann ich allen Vorrednern und anderen ein Buch bzw. Lektüre von Jiddu Krishnamurti empfehlen.

    Gruß

  • 07.05.2009 17:21 Uhr

    von Dr. E. Schreck:

    Grundsätzlich halte ich es auch für nicht so dolle, "antichristliche" Mission zu betreiben. Allerdings vertrete ich die Meinung, dass man unhinterfragten, in der Öffentlichkeit weitgehend akzeptierten und durchaus unschön öffentlich Macht ausübenden absurd selbstgerechten "Wahrheiten" durchaus mal mit einem provokanten Fragezeichen begegnen darf.

    Jedem sein Glaube, sicher. Und persönlich freue ich mich für jeden Christen, der im Glauben seinen Frieden und sein Glück gefunden hat. Aber, pardon, die Christen lassen mich ja auch nicht in Ruhe mit ihrem Glauben: Überall bimmeln Kirchenglocken, immer mehr stößt man in der Öffentlichkeit auf christlichen Kram jeder Couleur, überall wird mit christlichen Werten argumentiert, die sich von meinen Werten gar nicht so sehr unterscheiden, aber im Gegensatz zu mir behaupten, sie hätten unhinterfragbar Recht.
    Und endlich gibt es ein atheistisches Gegengewicht in der Öffentlichkeit, ebenso wie die Giordano-Bruno-Stiftung. Die ist zwar auch in einigem zu kritisieren, aber ich bin froh, dass es zur wachsenden religiösen Öffentlichkeit auch endlich eine Gegenöffentlichkeit gibt. Dass die erst mit - manchmal befremdlichem - Aktionismus auf sich aufmerksam machen muss, ist klar, sonst ginge sie ja gleich unter.
    Ich freue mich auf den Bus in meiner Stadt und bin gespannt auf die christlichen Reaktionen: Ob die wohl genauso tolerant sind, wie sie es von der Welt für sich einfordern?

    MfG, Dr. E. Schreck

  • 07.05.2009 17:14 Uhr

    von anke:

    @Jason Peper:
    Do you belive in Emmett F. Fields? If not, than ask, doubt and think. And than try to imagine: agnosticism ist possible!

    @Soundso:
    Mag sein, dass Sie Recht haben. Und anders als die Werbefreiheit steht die Meinungsfreiheit sogar im Grundgesetzt. Die Frage ist nur, ob es im vorliegenden Fall wirklich moralisch wäre, dieses Recht in Anspruch zu nehmen. Ich fürchte, weder die Werber noch die Meiner sind in der Lage, die Verantwortung für die Folgen ihres Tuns zu tragen. Allein nicht und gemeinsam gleich gar nicht.

  • 07.05.2009 17:02 Uhr

    von Cäcilia:

    Gut, dass sie jetzt wenigstens mit einem eigenen Bus die Kampagne starten.

    Wer soll sich darüber aufregen?

    Die Schichtarbeiter, die tags ohnehin schlecht schlafen können und dennoch mit Glockenkrach gestört werden, zum Dank dafür, dass sie sich die Nacht wachhalten im Dienst für andere Menschen? Die Schichtarbeiter werden der Buskampagne dankbar sein!

    Die Frauen, die trotz islamischer Entrechtung bzw. trotz christlicher Hexenverbrennung mit Kopftüchern bzw. römischen Henkerskreuzchen rumlaufen? Diese sollen nur motzen und damit abermals ihre Bildungsferne demonstrieren!

    Noch besser freilich wäre etwas Positives, also z.B. für Rousseau, für Kant, für Marx oder für Rosa Luxemburg!

  • 07.05.2009 16:48 Uhr

    von uwe werner:

    Hallo miteinander, ich bin praktizierender Christ, ohne enge Anbindung an eine Kirchgemeinde.
    Solche Werbung provoziert, Gespräche, Foren...
    das ist doch gar nicht so schlecht. Nachdenken über Gott, Allah, Budda. Auch das kommt dadurch zustande. Lasst uns doch diskutieren darüber - besser als der sonstige Kaugummi fürs Großhirn der Springerpresse oder das Mainstreamgedudel der Fernseh und Radioanstalten.

  • 07.05.2009 16:29 Uhr

    von Soundso:

    Es ist auch ein Unterschied zwischen FÜR und GEGEN Gott und Religion zu werben.
    FÜR ist Werbung, DAGEGEN ist Meinung. Zumindest in diesem Fall.

  • 07.05.2009 16:14 Uhr

    von Jengre:

    Wer sich als Atheist in Deutschland heute noch glaubt organisieren zu müssen und derartigen missionarischen Eifer zeigt, leidet ebenso unter religiöser Zwangsneurose wie an die Notwendigkeit bestimmter Rituale gebundene Gläubige. Die ablehnende Haltung einiger Verkehrsbetriebe zeigt ja nicht etwa, daß hierzulande Menschen zum Glauben gezwungen würden, sondern daß man, durch die Auseinandersetzung mit islamischer Religiosität, religiöse Gefühle wieder für schützenswert hält. Man stelle sich einen Bus vor, auf dem steht: "Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Allah nicht, und Mohammed ist kein Prophet."

  • 07.05.2009 16:13 Uhr

    von guter mensch:

    Ich bin Atheistin, und dennoch finde ich, sollte man solche Slogans nicht auf öffentliche Verkehrsmittel kleben.
    Die Werbung von Kirche und anderen religiösen Gruppierungen nervt, ja. Das ist aber kein Grund, es ihnen gleichzutun.
    Ob jemand glaubt oder nicht, ist seine Sache. Ich kann mir gut vorstellen, dass sehr religiöse Menschen sich von Anti-Gott-Propaganda angegriffen fühlen und das verständlicherweise. Jemanden zum Atheismus zu bekehren ist genauso sinnlos, wie jemanden zu einer Religion zu bekehren. Und wer wirklich gläubig (oder auch ungläubig) ist, lässt sich auf diese Weise auch nicht beeinflussen.
    Ich denke übrigens nicht, dass es die Religion bzw der Glaube an sich ist, die zu Hass, Gewalt oder Krieg führt, sie wird nur oft genug als Begründung vorgeschoben.

  • 07.05.2009 16:13 Uhr

    von Anonym:

    Ich finds klasse, dass in dem Artikel kein einziges Mal das Wort Islam fällt. Denn von den Kirchen/Christen sind höchstens Protestschreiben zu erwarten, von den Muslimen hingegen Radikalisierung und Allahu akbar Demonstrationen (langfristig), wo dann wieder Israel Fahnen von Polizisten abgehangen werden...

  • 07.05.2009 16:12 Uhr

    von Parrain:

    Warum sieht ihr die Dinge so trocken, Gott oder glaube heißt nicht einfach Religion, das ist nur die Glaube und das Streben nach was wichtigeres was schönerest, was perfekteres als was wir haben oder erleben; Gott kan mehreres bedeuten die sache muss philosophisch gesehen werden, Gott kann von jeneiger auch bedeuten: das Gute, Die Natur, Der mensch in sich, Frieden, Liebe, Glück für alle, Egolosen Welt, rationalität, logik etc... jeder hat seine Vision seine Vorstellung, Gott ist die grosste philosophische Frage alle Zeiten und die hat eine unglaublische höhe Kraft und Einfluss dinge zu ändern und zu bewältigen schöner für alle zu machen, aber diese Frage (Gott und das Glauben) muss nicht von unrationalistischen und unphilosophischen mit Sophismus, nur wenn das geschieht ist dann es gefährlich und deswegen, und der große Einstein ist ein Beispiel für einen perfekten gleichgewicht und er sagte:
    Probleme unserer Zeit sind nicht Atomkraft sondern die herzen der Menschen....

  • 07.05.2009 15:55 Uhr

    von Theloneous Honk:

    PRAISE THE LARD!

  • 07.05.2009 15:49 Uhr

    von Donkey Rhubarb:

    Wie wird einer mit Leid, Krankheit und Trauer diese Sätze erleben? "Es gibt keinen Gott - genießen Sie ihr Leben!"

    Ich glaube auch nicht an Gott, aber das ist furchtbar.

  • 07.05.2009 15:47 Uhr

    von pipe:

    Die berliner BVG fährt lieber die Werbung für einen Klamottenladen rum, der Naziklamotten (Thor Steinar) verkauft. Ist es dann nicht leicht zynisch zu behaupten, man wolle mit der Werbung auf den Bussen die Fahrgäste nicht aufregen?

  • 07.05.2009 15:37 Uhr

    von o m g:

    Das ist doch alles Käse.
    Ich finde jeder sollte in Ruhe leben dürfen wie er will. Ob nun gläubig oder nicht. Aber was mir daran noch nie gefallen hat, ist die Missionierung, und das was diese Atheisten dort machen ist auch nichts anderes.

    Jeder soll leben dürfen wie er will. Und alle anderen so leben lassen wie sie wollen.

  • 07.05.2009 15:35 Uhr

    von Jason Peper:

    @Quigley: Please define "dogmatic atheism"! One thing about (most) atheist is, that they reject any form of dogma.

    To say it with some other guy's words:


    "Atheism has one doctrine: To Question
    Atheism has one dogma: To Doubt
    The Atheist Bible has but one word: THINK."
    [Emmett F. Fields]

  • 07.05.2009 15:31 Uhr

    von häusler:

    Wenn man auf einen Bus schreibt "Es gibt keinen Gott", zwingt man gläubige, auf den Bus angewiesene Leute dazu, sich als notgedrungener Passant nach außen hin (d.h. für Leute, die diesen Bus durch die Straßen fahren sehen) als Bestandteil dieses Busses zu zeigen; sich den Slogan sozusagen zu eigen zu machen.

    Das ist schon sehr viel mehr als nur das Hinnehmen einer verbalen Äußerung. Daher finde ich es gut, dass die Aktion nicht durchgeführt wird.

  • 07.05.2009 15:30 Uhr

    von NetReaper:

    Das interessante:

    Werbung FÜR Religion ist in Deutschland auf Bussen erlaubt, Werbung GEGEN Theismus wird abgeschmettert.

    Willkommen im quasifaschistischen Gottesstaat. Vielleicht wäre mein Spendengeld in einer gewaltbereiten Untergrundbewegung besser angelegt gewesen? An einer freiheitlichen Gesellschaft scheinen die Betreiber von Buslinien ja kein Interesse zu haben. Zum Kotzen.

  • 07.05.2009 15:24 Uhr

    von cmos:

    Nun gut,

    Ich bin Atheist, aber die Aktion hier ist doch mal vollkommener Blödsinn. Wo soll das hinführen? Kommen dann die Kirchen an und wollen pflastern dann ihrerseits sämtliche Fahrzeuge mit ihren Sprüchen voll? Dann will wieder jeder der dickste Fisch (*hust*) im Wasser sein und ein jeder versucht, den anderen mit immer kesseren Sprüchen und größeren Aufmachern zu überbieten. Frei nach dem Motto "Wer am lautesten schreit, am (am meisten?) Recht". Herzlichen Glückwunsch. Von Atheisten hätte ich ein wenig mehr logisches Denkvermögen erwartet. Ein Armutzeugnis. Das stiftet nur Unfrieden.
    Ein jeder soll an das glauben, was ihm/ihr beliebt. Meiner Meinung nach, gehört Missionierungsarbeit verboten. Und nichts anderes findet gerade hier statt: Atheisten versuchen, Gläubige zu "bekehren". Was für eine Ironie!

  • 07.05.2009 15:09 Uhr

    von mister vernunft:

    ich finds gut. religion führte, führt und wird in zukunft zu hass, gewalt und krieg führen...

  • 07.05.2009 15:01 Uhr

    von Quigley down under:

    O my god(n)ess ;-))

    There was an australian philosopher, John Leslie Mackie, who wrote an interesting book about reasons for atheism: The Miracle of Theism. But even this intelligent man made the deep mistake, that giving reasons against some theisms does not imply to have reasons against all. Some - and nearly all of the established - religions are indeed full of sth. like self-contradictions and so far just not rational. But for example some forms of old Zoroaster belief (good and evil fighting in and beyond the universe) have not less evidence than some athesims, namely because in the end b.o.t.h. cannot proof (in a narrow scientific meaning of "to proof") their propositions, namely not only "there is a god" but also "there is no god" are b.o.t.h. meatphysical propositions! The cognitive alternative would be not atheism, but agnosticism! But this, as J. S. Mill in the 19th century proposed quite correct, does hardly fit to human emotions. We yearn for the truth, and so we do even with questions, to which we cannot find a rational answer in this world, being small animals on a small planet in this universe.

    Not only dogmatic theism/religion, but also dogmatic atheism is a stupid self-overestimation.

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