• 05.08.2009

Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer

Umstrittene Ordensträgerin

Felicia Langer ist Holocaust-Überlebende und Menschenrechtsanwältin. Dass sie mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, hat einen fulminanten Streit ausgelöst.von Gordon Repinski

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von UweRietmöller:

    Es fehlt der Platz, um auf alle Seiten der Verlogenheit einzugehen. Deshalb hier nur ein Aspekt:
    Das Apartheid-Regime in Südafrika war durch eine ungleiche Repräsentation der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Parlament charakterisiert. Schwarze und Farbige durften nicht die gleichen Toiletten, Zugabteile etc. benutzen; jegliche sexuelle Beziehung zwischen Weißen und Schwarzen bzw. Farbigen war streng untersagt. In Israel hingegen wird kein Unterschied zwischen jüdischen und arabischen Stimmen bei der Wahl zur Knesset gemacht, in den öffentlichen Verkehrsmitteln sitzen Juden und Araber nebeneinander, in den Krankenhäusern liegen sie in den gleichen Räumen. Weder sexuelle Beziehungen noch Ehen zwischen Juden/Jüdinnen und Araber/Araberinnen sind verboten. Also ist das Argument „Apartheid“ an den Haaren herbeigezogen. Auch von einer „Apartheidmauer“ kann keine Rede sein: Der Sicherheitszaun wurde wegen des Terrors notwendig, und die Anzahl der Terroropfer nahm nicht zuletzt seinetwegen ab.
    .
    Nein, der Bundespräsident ist kein Judenhasser.
    Aber er ist ein Feminist. Klingt komisch, ist aber so. Er hat durchgesetzt, dass 30% des Blechs an Powerfrauen vergeben werden muss.
    Das ist aber gar nicht so einfach, weil Frauen nun mal nichts tun. Sie tun nichts gutes (deshalb sind die auch nur ausnahmesweise in den Führungspositionen) und sie tun (vom Ermorden der Kinder abgesehen) nichts schlechtes (deshalb sind die nur ausnahmesweise im Knast).
    Das ist der Grund, warum Köhlen diesen unsäglichen Vorschlag abgesegnet hat.
    .
    Mir müsst Ihr das nicht glauben. Fragt den Präsident einfach selbst. Er wird es (natürlich mit der üblichen Rabulistik) bestätigen.

  • 11.02.2011 17:55 Uhr

    von Dr. Said Essaid:

    Felicia Langer hat Palästina nicht besetzt.
    Felicia Langer hat das palästinensiche Volk nicht seiner Menschen -und Völkerrechte beraubt. Sie hat die monströsen Kriege im Libanon 2006 und den Überfall auf die Zivilisten in Gaza nicht begangen.
    Felicia Langer hat die Verantwortlichen und ihre Verbrechen beim Namen genannt. Eine Tatsache, die die Herren Giordano, Broder und andere nicht wahr haben wollen und können

  • 06.08.2009 06:53 Uhr

    von Versöhner:

    Herr Giordano wird immer mehr zum Anti-Israelit mit seiner völlig einseitigen, indifferenzierten Verbalbrutalität.

    Ein Ghetto ist kein Begriff, der im Zusammenhang mit dem Holocaust geprägt wurde. Flippt der Herr auch aus, wenn man in den USA von Ghettos spricht oder auch hier von Ghettoisierung?

    Seine Masslosigkeit schadet Israel und der jüdischen Gemeinde mehr, als sie hilft.

  • 06.08.2009 00:21 Uhr

    von Dr. Harald Wenk:

    Da hatte also @Donatus aus dem Kommentar zu Micha Brumlik Orginalartikel
    über die Bundesverdientkreuzrückagebe recht, dass
    eben nur "gedroht" wird.
    Als "Belohnung" noch die technische Auflösung des
    "Lügenden Kreters":

    A :def= A ist falsch (:def= Definition),

    ist die zirkuläre, Sinnlosigkeit erzeugende logische Struktur des Satzes: "Ich lüge jetzt".

    Die Herren Giordano und auch Henryk M. Broder,
    der einen stark polemisch und polemisierenden Emailwechsel zum Fall Langer mit Herr Plamer veröffentlichte,
    sind offensichtlich mit einem moralisch und rhetorisch unglaublich harten "pro Israel"
    Rigorismus am Werke, der sich in seiner blinden Einseitigkeit stark unglaubwürdig macht.
    Herr Palmer hat wahrscheinlich in den letzten Tagen gelernt, nicht gleich auf jede Verbalattacke wie auf ein rotes Tuch gezeigt bekommender Stier zu reagieren.
    Hoffentlich auch, nicht gleich Angst vor der eigenen Courage bei "moralischem" Gegenwind zu bekommen.
    Das "Pulverfass" Palestinakonflikt mit seinen extrem hohen Feindseligkeiten von beiden Seiten
    läßt nur Entemotionaliserung und Differenzierung
    als halbwegs angemessen Strategien übrig.

    Da, wie im Moment im Iran, wo eine Art Schauprozess gegen 100 führednde Oppsostiosnpolitiker, als staatliche, immer sehr effektive profesionelle, Gewalt ZU RECHT moralische
    Solidarität erzeugt, sollte man mit dieser eigentlich recht schwachen "privaten Stimme"
    eben angemessen umgehen.

    Der Iran ist ein Hauptfinanzier der palestinänsischen HAMAS. Das kann man alles differenziert moralisch würdigen, anstatt sich durch moralischen Rigorismus mindestens ein moralisches Auge ausstechen zu lassen.
    Wird aber sehr torpediert, wie durch solche Rückgabeaktionen.

    Gewalt, insbesondere sehr mächtige staatliche, und Krieg sind die großen "Vereinfacher",
    sagt Nietzsche, der leider dieser tückischen
    Verführung durch die "Sieger" in meinen Augen doch etwas zu sehr erlegen war.
    Es gewinnen viel zu viel und zu lange die Falschen.

    Frau Langer jedenfalls sei ihre Bundesverdientkreuz gegönnt.
    Der rechtliche Schutz gegen den in Rechtsdingen allmächtigen Staat ist ein sehr kostaberes Gut.





  • 05.08.2009 23:14 Uhr

    von UweRietmöller:

    Es fehlt der Platz, um auf alle Seiten der Verlogenheit einzugehen. Deshalb hier nur ein Aspekt:
    Das Apartheid-Regime in Südafrika war durch eine ungleiche Repräsentation der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Parlament charakterisiert. Schwarze und Farbige durften nicht die gleichen Toiletten, Zugabteile etc. benutzen; jegliche sexuelle Beziehung zwischen Weißen und Schwarzen bzw. Farbigen war streng untersagt. In Israel hingegen wird kein Unterschied zwischen jüdischen und arabischen Stimmen bei der Wahl zur Knesset gemacht, in den öffentlichen Verkehrsmitteln sitzen Juden und Araber nebeneinander, in den Krankenhäusern liegen sie in den gleichen Räumen. Weder sexuelle Beziehungen noch Ehen zwischen Juden/Jüdinnen und Araber/Araberinnen sind verboten. Also ist das Argument „Apartheid“ an den Haaren herbeigezogen. Auch von einer „Apartheidmauer“ kann keine Rede sein: Der Sicherheitszaun wurde wegen des Terrors notwendig, und die Anzahl der Terroropfer nahm nicht zuletzt seinetwegen ab.
    .
    Nein, der Bundespräsident ist kein Judenhasser.
    Aber er ist ein Feminist. Klingt komisch, ist aber so. Er hat durchgesetzt, dass 30% des Blechs an Powerfrauen vergeben werden muss.
    Das ist aber gar nicht so einfach, weil Frauen nun mal nichts tun. Sie tun nichts gutes (deshalb sind die auch nur ausnahmesweise in den Führungspositionen) und sie tun (vom Ermorden der Kinder abgesehen) nichts schlechtes (deshalb sind die nur ausnahmesweise im Knast).
    Das ist der Grund, warum Köhlen diesen unsäglichen Vorschlag abgesegnet hat.
    .
    Mir müsst Ihr das nicht glauben. Fragt den Präsident einfach selbst. Er wird es (natürlich mit der üblichen Rabulistik) bestätigen.

  • 05.08.2009 20:32 Uhr

    von Dr. Said Essaid:

    Felicia Langer hat Palästina nicht besetzt.
    Felicia Langer hat das palästinensiche Volk nicht seiner Menschen -und Völkerrechte beraubt. Sie hat die monströsen Kriege im Libanon 2006 und den Überfall auf die Zivilisten in Gaza nicht begangen.
    Felicia Langer hat die Verantwortlichen und ihre Verbrechen beim Namen genannt. Eine Tatsache, die die Herren Giordano, Broder und andere nicht wahr haben wollen und können

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