Warum versagen Klimaanlagen? Der Bahnchef konnte es dem Bundestag nicht erklären. Er wertet lieber meteorologische Daten aus - und verspricht, die "Ärmel hochzukrempeln".von Hanna Gersmann
Stimmt: Alle reden nur noch vom Wetter. Wenn die Temperaturen aber moderat sind, kommt man trotzdem zwei von drei mal entweder zu spät, weil man den Anschlußzug verpasst, oder muss rennen, um ihn zu erreichen, obwohl zehn Minuten zwischen Ankunft des einen und Abfahrt des anderen liegen sollten.
Als an besagtem Chaoswochenende der erste von zwei Zügen, von denen ich betroffen war, eine Stunde später fuhr (dafür aber nicht mal mehr zum Zielbahnhof), war keine Klimaanlage Schuld, weil dieser Zug kein ICE war. Mit funktionierenden Klimaanlagen wäre diese Panne auch passiert: ein verspäteter Regionalzug, der einen eine Stunde später nichtmal mehr ans gebuchte Ziel bringt und der letzte an diesem Abend ist.
Die Bahn funktioniert hinten und vorne nicht, und meiner Erfahrung nach handelt es sich bei all den Störungen nicht nur um ein paar Prozent, sondern um einen Großteil aller Fahrten. Die Klimaanlagen sind nur ein Symptom von vielen.
MfG, Dr. Schreck
22.07.2010 21:58 Uhr
von Egon:
Auf klar deutsch: Grube hat keinen Schimmer was da nicht klappt und in Wirklichkeit auch keinen Plan wie es demnächst klappen könnte mit den ICE´s. Er - der hochbezahlte Manager eines gigantischen weltweit aggierenden Logistikkonzerns - hofft auf ein bisschen kühleres Wetter. Bewundernswert unsere Leistungsträger, sobald mal was nicht klappt sind sie nicht schuld und wenn alles klappt tun sie so als ob es an ihnen lag.
22.07.2010 21:38 Uhr
von Susi:
die haben davor immer auf 19°C runter gekühlt? Haben die noch alle? Da braucht man im Sommer im Zug ja noch ne Strickjacke um nicht zu frieren. Warum nicht einfach 7° unterhalb der Außentemperatur? Dann ist das auch kein so großer Schock für den Körper wenn man ein und aussteigt. Es wäre also besser für den Körper, den Energieverbrauch und auch für die Klimaanlage selbst. Ich verstehs einfach nicht, warum Klimaanlagen meistens so eingestellt sind, dass Frackträger im Wollstoff nicht schwitzen. Sowas von hirnrissig.... sollen die Modefuzzis doch die Herren-Business-Garderobe mal sommertauglich machen. Bzw vielleicht auch ne Sommerbahnuniform entwerfen, die etwas luftiger ist.
Leserkommentare
23.07.2010 11:46 Uhr
von Dr. Schreck:
Stimmt: Alle reden nur noch vom Wetter. Wenn die Temperaturen aber moderat sind, kommt man trotzdem zwei von drei mal entweder zu spät, weil man den Anschlußzug verpasst, oder muss rennen, um ihn zu erreichen, obwohl zehn Minuten zwischen Ankunft des einen und Abfahrt des anderen liegen sollten.
Als an besagtem Chaoswochenende der erste von zwei Zügen, von denen ich betroffen war, eine Stunde später fuhr (dafür aber nicht mal mehr zum Zielbahnhof), war keine Klimaanlage Schuld, weil dieser Zug kein ICE war. Mit funktionierenden Klimaanlagen wäre diese Panne auch passiert: ein verspäteter Regionalzug, der einen eine Stunde später nichtmal mehr ans gebuchte Ziel bringt und der letzte an diesem Abend ist.
Die Bahn funktioniert hinten und vorne nicht, und meiner Erfahrung nach handelt es sich bei all den Störungen nicht nur um ein paar Prozent, sondern um einen Großteil aller Fahrten. Die Klimaanlagen sind nur ein Symptom von vielen.
MfG, Dr. Schreck
22.07.2010 21:58 Uhr
von Egon:
Auf klar deutsch: Grube hat keinen Schimmer was da nicht klappt und in Wirklichkeit auch keinen Plan wie es demnächst klappen könnte mit den ICE´s. Er - der hochbezahlte Manager eines gigantischen weltweit aggierenden Logistikkonzerns - hofft auf ein bisschen kühleres Wetter.
Bewundernswert unsere Leistungsträger, sobald mal was nicht klappt sind sie nicht schuld und wenn alles klappt tun sie so als ob es an ihnen lag.
22.07.2010 21:38 Uhr
von Susi:
die haben davor immer auf 19°C runter gekühlt? Haben die noch alle? Da braucht man im Sommer im Zug ja noch ne Strickjacke um nicht zu frieren. Warum nicht einfach 7° unterhalb der Außentemperatur? Dann ist das auch kein so großer Schock für den Körper wenn man ein und aussteigt. Es wäre also besser für den Körper, den Energieverbrauch und auch für die Klimaanlage selbst.
Ich verstehs einfach nicht, warum Klimaanlagen meistens so eingestellt sind, dass Frackträger im Wollstoff nicht schwitzen. Sowas von hirnrissig.... sollen die Modefuzzis doch die Herren-Business-Garderobe mal sommertauglich machen. Bzw vielleicht auch ne Sommerbahnuniform entwerfen, die etwas luftiger ist.