Bundespräsident Wulffs Ex-Sprecher
Ermittler durchsuchen Glaesekers Büro
Die Staatsanwaltschaft hat im Bundespräsidialamt das Büro von Christian Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker durchsucht. So etwas gab es in der Geschichte der Behörde noch nicht.von Gordon Repinski
Leserkommentare
30.01.2012 09:05 Uhr
von Gabriele:
Ich denke Herr Glaeseker ist einmal mehr das Bauernopfer, das sich in der Politik grosser Beliebtheit erfreut. Ein genialer Schachzug Wulffs, wieder einmal von sich abzulenken. Wie oft noch?
30.01.2012 03:49 Uhr
von vic:
Das ist wirklich ein Präsident der Superlative.
Erstmals wurde der Amtssitz eines Bundespräsidenten von Ermittlungsbehörden durchsucht.
Der Mann schreibt Geschichte.
30.01.2012 00:33 Uhr
von polyphem.os:
"Wenn man dem den kleinen Finger gibt, nimmt er gleich den ganzen Arm.", sagt der Volksmund über Menschen mit besonderen Nehmer-Qualitäten.
Mit einer Pose voll Anmut und Demut führte nun "unser" Präsident Arm-selig in der Holocaust-Gedenkstunde Marcel Reich-Ranicki ans Rednerpult. Dieser zeigte später in ironischer Umkehrung des Sprichworts dem, der ihm den Arm lieh, den moralischen Zeigefinger. "Er soll zurück treten." Oder war es gar ein St....finger?
29.01.2012 17:58 Uhr
von vic:
Als ich heute hörte, die Polizei untersuchrt das Bundespräsidialamt, dachte ich zuerst: Na endlich!
Doch wieder geht es nicht um Wulff. Aber immerhin- die Einschläge kommen näher.
29.01.2012 17:39 Uhr
von goofy3:
Da fehlt noch ein wenig!
Es war demnach im Hause Wulff, also Bellevue, bereits seit Wochen bekannt, dass eine Durchsuchung des Büros des engsten Vertrauten Wulffs ("Zwilling") anstand.
Die Herausgabe wurde erst abgelehnt, weil ein Dienstherr keine privaten Daten herausgeben darf, da diese schützenswert sind (Wulff)!
Da wartet man förmlich noch auf die Feststellung, dass auch evtl. Vorteilsnahmen ebenfalls als Privat zu werten sind.
Es bliebe auch noch ein Versprechen ala Kohl.
Für wie dumm wird die Bevölkerung eigentlich gehalten, wenn man noch das Interview mit Angie liest bez. Bürgerbeteiligung übers Internet ab 1.2.2012 scheinbar gar für nicht einmal des Denkens fähig.
Deshalb also Schönblick für das Haus des obersten Amtes.
29.01.2012 12:27 Uhr
von Pater Brown:
"Ermittelt wird gegen den ehemaligen Sprecher und engen Vertrauten von Bundespräsident Wulff sowie gegen den Partymanager Manfred Schmidt wegen des 'Verdachts der Bestechlichkeit'". - Einer von beiden muss wohl eher wegen "Bestechung" mit etwas rechnen.
"... dass er sich von seinem Sprecher und engem Vertrauten Glaeseker getrennt habe." - Vielleicht eher "engen"?