Die rechte "Tea Party"-Bewegung vertieft die Spaltung der Gesellschaft. Doch sie wird vorübergehen, glaubt der Bürgerrechts- veteran John Lewis.von Bernd Pickert
Einer der seltenen Menschen, die mir Respekt einflößen. John Lewis bringt die Dinge auf den Punkt, und jeder dieser Punkte ist bemerkenswert. Z.B.:
"Linke und Liberale haben 2008 einen großen Sieg errungen und sich dann zurückgelehnt. Aber ich sage es immer wieder: Wir können uns das nicht leisten, wir müssen weiter organisieren und mobilisieren."
Wie auch Obama immer sagte, er werde den Wandel nicht alleine schaffen. Aber er kann wohl kaum sagen: "Hey Leute, geht auf die Strasse und macht mir Druck für den Change! Zeigt dem Land, was euch wichtig ist! Dann kann und muss ich reagieren. Überlasst das Feld doch nicht den geistig Ärmsten und ihren verlogenen Demagogen!"
Wird denn der Change überhaupt noch gewollt??? Hoffe, die Leute bewegen wenigstens zu den Wahlen ausnahmsweise mal wieder ihren Arsch!
Respekt!
03.09.2010 16:22 Uhr
von erikius:
Manchmal wünsche ich mir bei der TAZ eine Art Leitfaden, in denen sie Begriffe, die sie inflationär oft gebrauchen, erklären. Ganz oben steht rechts (ich bin mir nicht sicher, ob hier eigentlich konservativ gemeint ist). Aber auch rassistisch, demokratisch, faschistisch. Wenn die TAZ so einen Sprachschlüssel veröffentlicht, dann kann man die manchmal etwas verworrenen Artikel und Meinungsbilder auch ins Deutsche übersetzen. Dieses Interview ist wieder so ein Fall, es wird in den Fragen einfach vorausgesetzt, dass die Tea-Party rechts sei. Aus den Antworten ist das nicht heraus zu lesen. (und für alles Echauffierten: Natürlich habe ich die erste Antwort gelesen, aber wenn ein paar auf einer so großen Demo dämliche Sachen hochhalten, lässt das nicht auf die Bewegung schließen - denn sonst wäre ja jeder Gewerkschaftler ein gewaltbereiter AntiFant).
Leserkommentare
06.09.2010 07:30 Uhr
von Daniel:
Einer der seltenen Menschen, die mir Respekt einflößen. John Lewis bringt die Dinge auf den Punkt, und jeder dieser Punkte ist bemerkenswert. Z.B.:
"Linke und Liberale haben 2008 einen großen Sieg errungen und sich dann zurückgelehnt. Aber ich sage es immer wieder: Wir können uns das nicht leisten, wir müssen weiter organisieren und mobilisieren."
Wie auch Obama immer sagte, er werde den Wandel nicht alleine schaffen. Aber er kann wohl kaum sagen: "Hey Leute, geht auf die Strasse und macht mir Druck für den Change! Zeigt dem Land, was euch wichtig ist! Dann kann und muss ich reagieren. Überlasst das Feld doch nicht den geistig Ärmsten und ihren verlogenen Demagogen!"
Wird denn der Change überhaupt noch gewollt??? Hoffe, die Leute bewegen wenigstens zu den Wahlen ausnahmsweise mal wieder ihren Arsch!
Respekt!
03.09.2010 16:22 Uhr
von erikius:
Manchmal wünsche ich mir bei der TAZ eine Art Leitfaden, in denen sie Begriffe, die sie inflationär oft gebrauchen, erklären. Ganz oben steht rechts (ich bin mir nicht sicher, ob hier eigentlich konservativ gemeint ist). Aber auch rassistisch, demokratisch, faschistisch. Wenn die TAZ so einen Sprachschlüssel veröffentlicht, dann kann man die manchmal etwas verworrenen Artikel und Meinungsbilder auch ins Deutsche übersetzen.
Dieses Interview ist wieder so ein Fall, es wird in den Fragen einfach vorausgesetzt, dass die Tea-Party rechts sei. Aus den Antworten ist das nicht heraus zu lesen. (und für alles Echauffierten: Natürlich habe ich die erste Antwort gelesen, aber wenn ein paar auf einer so großen Demo dämliche Sachen hochhalten, lässt das nicht auf die Bewegung schließen - denn sonst wäre ja jeder Gewerkschaftler ein gewaltbereiter AntiFant).