Bürgermeister zur Liebigstraße 14
"Eine Räumung hätte Symbolwirkung"
Am Donnerstag trifft sich der runde Tisch zur Rettung der Liebigstraße 14 - allerdings wohl ohne die Eigentümer, sagt Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) im taz-Interview.von Luise Strothmann
Leserkommentare
28.01.2010 11:35 Uhr
von kuwer:
Leider sind viele Hausprojekte (wohl aufgrund ständiger Bedrohung und Überwachung) sehr destruktiv und paranoid in ihrer Außenwirkung und entfalten kaum mehr Attraktivität auf ihr direktes Umfeld. Das ist Schade, denn genau dort könnten sie für ihre Gesellschaftsform werben und dadurch politische Relevants erreichen. Privateigentum in der direkten Lebenswelt der Menschen, wie Wohnraum, in Frage zu stellen ist mehr als berechtigt. Zum einen folgen die Eigentümer dem Prinzip Gier (Immobilienfirmen) und zum anderen verlieren die Bewohner den Bezug zueinander, da sie keinerlei Verantwortung (z.B. für ihr Haus) mehr miteinander verbindet.