• 19.03.2010

Bürgermeister-Wahl in Freiburg

Der Mann der anderen Seite

Der Grüne Dieter Salomon wurde 2002 von einer grün-rot-roten Mehrheit zum Oberbürgermeister von Freiburg gewählt. Nun will er wiedergewählt werden - gegen SPD und Linkspartei.von Peter Unfried

  • 20.04.2010 16:39 Uhr

    von Edgar:

    Titel eines Artikels im "Schwarzwälder Bote" v. 27.02.2010:

    "Salomon ist der beste CDU-Kandidat"

  • 29.03.2010 01:02 Uhr

    von Friedrich J.:

    Auja! Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Verschwörungstheoretiker daher! Nach der BZ, dem SWR, aller anderen Medien steckt nun also auch noch die taz mit Dieter Salomon unter einer Decke!? Glaubt ihr das wirklich?
    Dieter Salomon wird hier also das Riesenars**lo** beschrieben, die aber nur mit Gefühlen und unbelegten Zitaten „belegt“. Die Bilanz der letzten Jahre ist gut ( http://dieter-salomon.de/ ), die Fakten sprechen für ihn, konkrete Unterschiede zwischen den einzelnen Kandidaten – abgesehen vom versprochenen Grad der Bürgerbeteiligung – gibt es nicht.

  • 22.03.2010 15:20 Uhr

    von max:

    in eurem informationskästchen zu den kommunahlwahlergebnissen 2009 habt ihr die spd gleich ganz weggelassen. das unterbewusstsein ist wunderbar.

  • 22.03.2010 14:24 Uhr

    von Nils:

    Ich bin grün, auch Mitglied bei der Grünen Jugend und kann dazu nur sagen, dass ich so jemanden nicht wählen würde. Und genau das kann ich auch den Freiburgen empfehlen. Es gibt andere Kandidaten, die das denke ich besser machen würden. Und nicht so, wie ein Verräter an den früheren grünen Idealen.

  • 21.03.2010 13:32 Uhr

    von Weiterentwickeln:

    Zitat von Kirchbach(SPD,im Gemeinderat) über Freiburgs OB-Politik von Salomon:
    "Ich habe acht Jahre genug damit zu tun gehabt, den größten Unsinn zu verhindern."
    Da hat er Recht! Viele Grüne haben sich darum in Freiburg auch abgewendet. Diejenigen, die Salomon vor 8 Jahren gewählt haben, weil sie dachten, dass er ein Grüner sei, wählen ihn dieses Mal nicht mehr, weil er sich als Schwarzer entpuppt hat. Also Freiburger: macht es dieses Mal besser, es gibt ja echte alternative OB-Kandidaten in Freiburg, die wirklich umweltbewusst Grün sind und sozial und Pädagogen obendrein!

  • 21.03.2010 13:30 Uhr

    von Dieter Reiprich:

    Bisher fand ich die Artikel in der TAZ immer interessant bis gut. Das hat sich mit diesem Artikel geändert. Es entsteht der Eindruck die Regenbogenpresse hat nun auch den Fuss bei der TAZ in der Türe. Was hat Euch dieser OB Salomon für diese PR bezahlt? Ich jedenfalls kaufe diesen Artikel nicht!

  • 21.03.2010 02:47 Uhr

    von vic:

    Ein Abgesang. Die Grünen werden zunehmend schwärzer, Salomon ist es längst.
    Ich bin nicht der Ansicht, dass die BRD noch weitere sinnlose Jahre unter CDU Herrschaft fristen sollte. Die Grünen bieten sich jedoch genau zu diesem Zweck an.
    Es wird vielleicht nicht mehr Merkel auf dem Thron sitzen, aber Kandidat Guttenberg wäre noch wesentlich gefährlicher, denn gegen IHN ist SIE harmlos.

  • 21.03.2010 00:13 Uhr

    von Heidrun Maitreau :

    bei dieser Berichterstattung ist mir erstmal die Spucke weggeblieben,nach einem taz-kaffee gings mir wieder besser.
    Sollte der Dieter bei der taz einen PR- Artikel geordert haben? Ein raffinierter Stratege ist er ja,einer der gut für seine Klientel sorgt. Und das macht richtig viel Arbeit.Mindestens die ganze welt spricht von Freiburg ,da kann man schon mal die Nöte und Bedürfnisse der paar zehntausend Ärmeren in der eigenen Stadt übersehen..
    Mir ist unklar,welche Intention diese parteiische Darstellung im OB Wahlkampf soll,zuerst der Dalei Lama als typischer OB-Gesprächspartner, ein paar Witzeleien,kurz locker abfällig abgehandelte Mitkandidaten, und dann eine richtig genüßliche, selbstgefällige Selbstdarstellung eines Noch-Amtsträgers.Sollte die taz bereits heimlich von irgendeiner Regenbogenpresse übernommen worden sein ? Soviel unsachlich recherchierte Berichterstattung lässt's vermuten.

  • 20.03.2010 23:14 Uhr

    von Martin Grohmann:

    Salomon ist nicht nur ein kompromissloser Karrierist, sondern auch charakterlich unangenehm: hart und unverschämt, wenns ums Austeilen geht, seehr empfindlich im Einstecken. Politisch auf dem neoliberalen Trip: der soziale Ausverkauf konnte nur durch das breite Engagement der Bürger verhindert werden; die Stadt will er führen "wie ein Unternehmen". Nach der Finanzkrise ist er entgültig zum politischen Fossil geworden. In Peter Unfrieds Artikel kommt er immer noch viel zu gut weg, und ich hoffe, dass ihm die Freiburger auch diesmal eine Klatsche verabreichen werden!

  • 20.03.2010 18:34 Uhr

    von Tina Gröbmayr:

    der feiert den verrat am großteil der urgrünen werte echt öffentlich als erfolg?!?!? entsetzend!!!
    und er glaubt wirklich, dass er nicht abgestraft wird dafür, dass er soziale und bürgerrechtliche themen seit 8 jahren derart arrogant mit füßen tritt?!?!?
    er scheint die augen davor zu verschließen, dass die grüne alternative freiburg sich mit guten gründen gegründet hat. und sie hat bei der kommunalwahl im juni aus dem stand 2 sitze errungen, obwohl sie angesichts sehr begrenzter finanzieller mittel nur ca. der hälfte aller wähler und wählerinnen überhaupt bekannt war! und bei den bundestagswahlen haben die b90/grünen in freiburger wahllokalen im vergleich zur letzten bundestagswahl so viele stimmen verloren, wie bundesweit nirgenwo!
    mit dieser politik für die besserverdiener erreicht er nunmal nur einen kleinen prozentualen bevölkerungsanteil. die ihm nur rechte, erschreckend große zahl der nichtwähler, die das vertrauen in die politik verloren haben, weil sie ihre anliegen nicht vertreten sehen, hat er gar nicht mehr auf dem schirm. welch großer fehler! waren sie es doch, die günter rausch 2006 an die urnen mobilisiert hat und die dem neoliberalen regenten und seiner elitären gemeinderatsfraktion, die sich für ein bündnis mit den atomkraft-und staatseigentumausverkaufsparteien nicht zu schade waren, eine herbe niederlage verpassten! eine niederlage, die nach aufdeckung der lügen des amtsinhabers eigentlich von jedem ethisch-moralischen wesen einen rücktritt gefordert hätten! die tatsache, dass er jede wurzel der bürgerbeteiligung austrocknet, wo es nur geht, zeigt, dass ihm die "gefahr" doch irgendwie bewusst ist.
    ihre zeitung verkennt dies völlig! und sie irrt auch darin, dass günter rausch "ein linker" ist oder "für die linken" antritt! günter rausch tritt als bürger für die bürger und bürgerinnen an! als einer von uns! als einer, der nicht nur von bürgerbeteiligung redet, wie der kandidat der spd, sondern sie zu leben weiß! günter rausch steht für ein gläsernes rathaus und maximale direkte demokratische partizipation, als grundvoraussetzung für ein gutes leben für ALLE bürgerinnen und bürger!
    damit erreicht er auch wirklich ALLE!
    genauere informationen erhalten sie hier: http://wechsel-im-rathaus.de/cms/
    der amtsinhaber wird sich noch umkucken!

  • 20.03.2010 17:58 Uhr

    von Kunz Jehle:

    Wer wissen will, wie Salomon wirklich drauf ist, muss sich nur ein Zitat von ihm auf der Zunge zergehen lassen. Es bezieht sich auf eine Gruppe von WagenbewohnerInnen, die er räumen und deren Wagen er verschrotten ließ:

    "[...] Wir werden dieser Personengruppe ein Angebot machen, dass sich allerdings in ummauerten Gebäuden befindet. Also das ist klar, ich kann es nicht anders sagen.
    Es kann nicht sein, dass sich die Wagenburgen hier vermehren wie die Pilze am Boden. Wenn ich erzähle, was bei der Räumung da vorgefunden wurde, müsste man eigentlich sagen, eher müsste man die Seuchenpolizei hinschicken, [...]"

  • 20.03.2010 17:08 Uhr

    von bus:

    Der Salomon ist so ein arroganter, machtgieriger Schnösel.. Er repräsentiert die Grünen einfach bestens.. Nicht nur in Freiburg, sondern Bundesweit.

  • 20.03.2010 16:32 Uhr

    von Nicolas:

    da sieht man es mal wieder, die günen sind extrem rehts geworden.anfang sich durch die spd hohpushen lassen und jetzt einfach politik zum machterhalt und nicht zum bürgerwohl machen.
    weg mit diesen verrätern

  • 20.03.2010 16:29 Uhr

    von Schwarzwälder:

    Vor 15-20 Jahre gehörte Freiburg noch zu den schönsten Städten im Badischen. Heute ist Freiburg links - und runtergekommen. Eine gesprayte grau-verdreckte Multikulti-Stadt, vollgepumpt mit Alt-68ern und verzogenen Studenten, die allesamt niemals etwas leisten werden. Dafür ist Freiburg HEUTE berühmt.

    Die blöden Spießer, die die Stadt einstmals schön gemacht, aufgebaut und erhalten haben, wohnen längst zum größten Teil in den Vororten. Bald wird's auch den 68ern dort keinen Spass mehr machen. Schliesslich kann man in einem Multikulti-... Torben-Maximilian und Charlotte-Sophie kaum mehr zur Schule schicken.

    Danke für die rot-grüne Regierung.
    Gruß aus dem Schwarzwald.

  • 20.03.2010 14:06 Uhr

    von H. Martin:

    Warum läßt sich ein demokratisch gewählter Politiker ausgerechnet mit dem theokratisch orientierten Dalai Lama photographieren? Und warum hat die taz ausgerechnet dieses Photo ausgewählt?

  • 20.03.2010 13:51 Uhr

    von Justice:

    In Freiburg gibt es viele vollkommen normale Leute, die vom Amtsgericht, trotz absoluter Normalität für verrückt erklärt wurden und zwangsbetreut werden ! Ist das Freiburger Amtsgericht nicht zufälligerweise grün bestimmt, und wie äussert sich Salomon zu diesen Vorfällen ?

  • 20.03.2010 10:48 Uhr

    von Jochen:

    Aus Salomons Sicht haben die Parteigänger der Grünen mittlerweile eingesehen, "dass die Grünen eine bürgerliche, werteorientierte Partei mit hohem Bildungsniveau und ab bestimmtem Alter auch mit einem hohen Einkommen sind und keine Prekariatspartei"....
    Dieser...ist der Grund, warum man die Grüner nicht wählen darf!
    Ich bleibe bei meiner Verschwörungstheorie: Die Partei die Grünen wurde 1980 von den neoliberalen Kräften gegründet, um die Stimmen der Linken und Unzufriedenen "eizusammeln" und damit zu verhindern, dass andere linke Parteien, die wirklich ihre Interessen verteten, diese Stimmen bekommen - und die "tat" ist ihr Sprachrohr.
    Haben Sie (die Leser) sich einmal gefragt, warum hier nur - natürlich mit tiefsinniger Schmierfinkskunst - über oberflächlichen Mainstream-Müll berichtet wird?
    Warum berichtet ihr z.B. nicht mal über die politischen Morde in Kolumbien, die von den Regierungsgetreuen verübt werden und denen im Jahr über 15.000 Menschen zum Opfer fallen?
    Oder ihr berichtet von der "demokratischen" Wahl in Kolumbien, wo die Stimmen gekauft werden.
    Diesen ganzen Mist, über den ihr schreibt, kann ich auch bei "Welt", "Spiegel" oder im "Focus" lesen. Nur euer Drumherum ist "kritisch" angehaucht.

  • 20.03.2010 10:29 Uhr

    von Dr. Harald Wenk:

    OB werden als Person im Grunde meist in einem Duelll gewählt.
    Da kann versucht werden, die "Wurzeln" und die machtgarantierende grün-linke Poltikkultur in der Traditionsunsistadt Freiburg (daher der "Weltgeist") noch etwas länger mit dem "kleineren Übel" Argument versucht werden, wie "der Bär am Nasenring"(Ypsilanti) mit der "Blankoscheck" Amtsperiode zu neoliberaler Privatisierungspolitik vorgeführt zu werden.
    Sieht so aus, als ob (statt OB) es nicht klappt.
    Stattdessen ist schon seit Gründung der BRD eine solide Finanzierung der Kommumern und des Staatshaushaltes
    zu installieren. Wird von den LINKEn und auch der Memorandumgruppe um Hickel schon lange gefordert.
    Die OBs des Städtetages, meist aus den großen Volkspartien, können sich da "seltsamerweise" (wer hat da Kapitalmacht gesagt?) einfach nicht "durchsetzen".

  • 20.03.2010 09:56 Uhr

    von Mr. Bungle:

    Wie macht der Salomon das nur. Die Freiburger Monopol-Tageszeitung macht schon richtig Wahlkampf für Ihn - jetzt kommt auch noch die taz dazu.
    Für Freiburger-Insider ist dieser Artikel einfach nur traurig. Selten hat die Presse sich getraut so parteiisch einen OB-Kanditaten zu protegieren.
    :-(

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