• 19.09.2008

Bürgermeister Schramma gegen Rassismus

"Da sind wir Kölner intolerant"

Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma will nicht, dass sich die "Crème des Eurofaschismus" in seiner Stadt versammelt. Verhindern konnte er es aber nicht.

  • 04.04.2011 18:57 Uhr

    von Zak:

    Welch ein grandioser Sieg war das heute in Köln für Freiheit und Demokratie!

    Keine Meinungsfreiheit für Rechte!

  • 04.04.2011 18:57 Uhr

    von Udo Lihs:

    Wer glaubt, Juden und Christen seien im Koran Ungläubige, der hat den Koran nicht verstanden. Wer glaubt, der Islam glaube nur an den Koran, der hat den Islam nicht verstanden. Wer glaubt, auf der Anti-Islam-Konferenz treffen sich Rechtsradikale, der hat die Konferenz nicht verstanden. Es wäre sinnvoll, den Verstand zu nutzen, um nicht in Negativakzenten und Stereotypen zu verhärten.

  • 04.04.2011 18:57 Uhr

    von bernhard wagner:

    @ Carlo u.a.: Das erste, zweite und dritte, was die Menschen versuchen sollten, bevor sie sich gegenseitig als Feinde behandeln, ist ein möglichst offenes, aber nicht beleidigendes Gespräch, ruhig auch kontrovers, aber immer mit dem ehrlichen Bemühen zu gegenseitigem Verstehen und einer Lösung, mit der möglichst alle langfristig zwanglos zufrieden sind - auch wenn dieses Ideal nie zu 100% erreicht wird, aber als leitende Idee.

    Ich schlage vor, in der neuen Moschee und außerhalb, Gespräche über solche problematischen und ggf. auch missverständlichen oder wie auch immer auslegbaren Textstellen zu führen.

    Entsprechendes gilt auch für Verse der jüdischen oder der christlichen Bibel, aber auch ganz andere Dinge, die Anlässe für Feindseligkeit sein können. Neben echter Dialog-Bereitschaft wäre auch einge gewisse Geduld nötig, nicht bei erster, zweiter oder dritter Gelegenheit das Gespräch zu beenden, wie es im Alltag oft wegen Missverständnissen geschieht.

    Langfristig halte ich das für einen bessere und nachhaltigern Ansatz, als zu schnell auf Konfrontation zu setzen, auch wenn 'man' sicher ist, dafür doch gute Gründe zu haben. Ich habe schon oft erlebt/beobachtet, wie sich das dann doch anders, und zwar zum Besseren entwickelt hat, als manche Leute vorhergesagt hatten, während umgekehrt zu schnelle Konfrontation meistens in einen - evtl. sehr lange kaum wieder überwindbaren - circulus vitiosus führt, von Hass, Gewalt und Unglück auf allen Seiten. Wir sollten aus den bisherigen Kriegen der Menschheit doch endlich lernen.

  • 04.04.2011 18:57 Uhr

    von Anne:

    @ Carlo: Wenn man einige etwas wenig eindeutige Stellen im sog. Neue Testament ebenso durch Interpretation hinbiegen würde, würde man dort z.B. finden:

    Jesus habe behauptet, die Juden (alle, außer vielleicht er selbst und seine Jünger) seien "Söhne des Satans", oder:

    Paulus habe geschrieben, eine Frau dürfe in jeder Art von Gemeindeversammlung (Gottesdienst etc.) kein einziges Wort reden, oder:

    Männer sollten zwar ihre Ehefrauen gern haben, aber - davon unabhängig - sollen Frauen den Männern untergeben sein bzw sich unterwerfen

    - und manches andere.

    Diese Leseweisen entbehren ziemlich einer Untersuchung zu evtl. historischem Kontext der Entstehung, sind insofern fundamentalistisch.

    Darüber hinaus wäre es fundamentalistisch, alles was im Neuen Testament steht - selbst wenn klar wäre, wie die jew. Verfasser_innen es "gemeint" hatten - für uneingeschränkt wahr zu halten.

    Keine Religion - auch nicht der Islam - ist in der einen oder andere oder in beiden Formen a priori fundamentalistisch. Fundamentalistisch einen Text zu lesen, ist immer eine Entscheidung, die der Text niemals zwangsläufig impliziert, auch dann übrigens nicht, wenn im Text selbst irgenwo stünde: "Lies das alles fundametalistisch!" denn gerade dieser Satz kann ja ein Irrtum sein.

    Die Frage, ob und/oder in welchem Maße der Islam heute oder in Zukunft fundamentalistisch ist, und mit welchen konkreten dogmatischen Inhalten, hängt weder an Texten, noch an Gebäuden, sondern daran, was die Menschen daraus machen - und dass ausgerechnet das Christentum, das von pro Köln merkwürdig inkonsequent mit Kritik verschont wird, immer vom Geist der Weisheit geleitet sein soll, können nur Leute behaupten, die historisch völlig ignorant sind, ggf. durch Gehirnwäsche.

    Hat übrigens das Christentum seinen Fundamentalismus schon mehrheitlich überwunden?

    p.s. Da fällt mir ein: Ich erinnere mich aus meinem Religionsunterricht an eine Stelle am Ende des Mk Evangeliums. Dort steht (was immer das heißen soll - und welcher Einfallspinsel das auch immer geschrieben hat, sinngemäß in etwa: Wer nicht an Jesus glaubt, wird verdammt werden ("verdammt" ist evtl. schon eine problematische Übersetzung, vermute ich). Da haben die christlichen Fundamentalisten auch ein sehr humanes Credo (je nachdem, was sie da hineinlesen), nicht wahr? Ich bin übrigens ziemlich sicher, dass die Behauptung, dieser Jesus habe das so behauptet, wie es bisher überwiegend gedeutet wurde, falsch ist - ebenso, wie ihm zu unterstellen, er habe eine neue Religion gründen wollen und manches andere - aber das nur als historische Notiz am Rande.

  • 04.04.2011 18:57 Uhr

    von Carlo:

    Skandalnudel Schramma: " ... Ausgrenzung von Minderheiten zu propagieren ..."

    Guter Vorsatz. Wie schön, daß die DITIB sich von jenen +200 Koranversen distanziert hat, die zu Haß und Diskriminierug gegen sog. "Ungläubige" aufrufen.*

    Böse Zungen behaupten, Skandalschramma muß dringend davon ablenken, daß die Staatsanwaltschaft mal wieder wg. des begründeten Anfangsverdachtes der Korruption gegen ihn und seine Klüngelkumpels ermittelt.

    *
    Sure 98:6 "Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen):
    Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten".

  • 11.02.2011 17:47 Uhr

    von Zak:

    Welch ein grandioser Sieg war das heute in Köln für Freiheit und Demokratie!

    Keine Meinungsfreiheit für Rechte!

  • 11.02.2011 17:47 Uhr

    von Udo Lihs:

    Wer glaubt, Juden und Christen seien im Koran Ungläubige, der hat den Koran nicht verstanden. Wer glaubt, der Islam glaube nur an den Koran, der hat den Islam nicht verstanden. Wer glaubt, auf der Anti-Islam-Konferenz treffen sich Rechtsradikale, der hat die Konferenz nicht verstanden. Es wäre sinnvoll, den Verstand zu nutzen, um nicht in Negativakzenten und Stereotypen zu verhärten.

  • 11.02.2011 17:47 Uhr

    von Anne:

    @ Carlo: Wenn man einige etwas wenig eindeutige Stellen im sog. Neue Testament ebenso durch Interpretation hinbiegen würde, würde man dort z.B. finden:

    Jesus habe behauptet, die Juden (alle, außer vielleicht er selbst und seine Jünger) seien "Söhne des Satans", oder:

    Paulus habe geschrieben, eine Frau dürfe in jeder Art von Gemeindeversammlung (Gottesdienst etc.) kein einziges Wort reden, oder:

    Männer sollten zwar ihre Ehefrauen gern haben, aber - davon unabhängig - sollen Frauen den Männern untergeben sein bzw sich unterwerfen

    - und manches andere.

    Diese Leseweisen entbehren ziemlich einer Untersuchung zu evtl. historischem Kontext der Entstehung, sind insofern fundamentalistisch.

    Darüber hinaus wäre es fundamentalistisch, alles was im Neuen Testament steht - selbst wenn klar wäre, wie die jew. Verfasser_innen es "gemeint" hatten - für uneingeschränkt wahr zu halten.

    Keine Religion - auch nicht der Islam - ist in der einen oder andere oder in beiden Formen a priori fundamentalistisch. Fundamentalistisch einen Text zu lesen, ist immer eine Entscheidung, die der Text niemals zwangsläufig impliziert, auch dann übrigens nicht, wenn im Text selbst irgenwo stünde: "Lies das alles fundametalistisch!" denn gerade dieser Satz kann ja ein Irrtum sein.

    Die Frage, ob und/oder in welchem Maße der Islam heute oder in Zukunft fundamentalistisch ist, und mit welchen konkreten dogmatischen Inhalten, hängt weder an Texten, noch an Gebäuden, sondern daran, was die Menschen daraus machen - und dass ausgerechnet das Christentum, das von pro Köln merkwürdig inkonsequent mit Kritik verschont wird, immer vom Geist der Weisheit geleitet sein soll, können nur Leute behaupten, die historisch völlig ignorant sind, ggf. durch Gehirnwäsche.

    Hat übrigens das Christentum seinen Fundamentalismus schon mehrheitlich überwunden?

    p.s. Da fällt mir ein: Ich erinnere mich aus meinem Religionsunterricht an eine Stelle am Ende des Mk Evangeliums. Dort steht (was immer das heißen soll - und welcher Einfallspinsel das auch immer geschrieben hat, sinngemäß in etwa: Wer nicht an Jesus glaubt, wird verdammt werden ("verdammt" ist evtl. schon eine problematische Übersetzung, vermute ich). Da haben die christlichen Fundamentalisten auch ein sehr humanes Credo (je nachdem, was sie da hineinlesen), nicht wahr? Ich bin übrigens ziemlich sicher, dass die Behauptung, dieser Jesus habe das so behauptet, wie es bisher überwiegend gedeutet wurde, falsch ist - ebenso, wie ihm zu unterstellen, er habe eine neue Religion gründen wollen und manches andere - aber das nur als historische Notiz am Rande.

  • 11.02.2011 17:47 Uhr

    von Carlo:

    Skandalnudel Schramma: " ... Ausgrenzung von Minderheiten zu propagieren ..."

    Guter Vorsatz. Wie schön, daß die DITIB sich von jenen +200 Koranversen distanziert hat, die zu Haß und Diskriminierug gegen sog. "Ungläubige" aufrufen.*

    Böse Zungen behaupten, Skandalschramma muß dringend davon ablenken, daß die Staatsanwaltschaft mal wieder wg. des begründeten Anfangsverdachtes der Korruption gegen ihn und seine Klüngelkumpels ermittelt.

    *
    Sure 98:6 "Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen):
    Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten".

  • 20.09.2008 16:59 Uhr

    von Zak:

    Welch ein grandioser Sieg war das heute in Köln für Freiheit und Demokratie!

    Keine Meinungsfreiheit für Rechte!

  • 19.09.2008 06:50 Uhr

    von Udo Lihs:

    Wer glaubt, Juden und Christen seien im Koran Ungläubige, der hat den Koran nicht verstanden. Wer glaubt, der Islam glaube nur an den Koran, der hat den Islam nicht verstanden. Wer glaubt, auf der Anti-Islam-Konferenz treffen sich Rechtsradikale, der hat die Konferenz nicht verstanden. Es wäre sinnvoll, den Verstand zu nutzen, um nicht in Negativakzenten und Stereotypen zu verhärten.

  • 18.09.2008 22:03 Uhr

    von Wrlfxszr:

    @Carlo: Schon mal in die Bibel geschaut? Da stehen noch deutlich schlimmere Sachen drin. Abschlachten von ganzen Völkern, Vergewaltigungen usw.
    Aber vielleicht bist du ja so ein Runen kritzelnder Neuheidler, das ist natürlich die friedlichste aller Religionen.

    Ich bin ehrlich: Ich bin gläubiger Christ, aber es gibt Teile der Bibel mit denen ich nichts anfangen kann.


    Ich wünsche Ihnen gute Besserung

    Ihr Wrlfxszr

  • 18.09.2008 20:37 Uhr

    von bernhard wagner:

    @ Carlo u.a.: Das erste, zweite und dritte, was die Menschen versuchen sollten, bevor sie sich gegenseitig als Feinde behandeln, ist ein möglichst offenes, aber nicht beleidigendes Gespräch, ruhig auch kontrovers, aber immer mit dem ehrlichen Bemühen zu gegenseitigem Verstehen und einer Lösung, mit der möglichst alle langfristig zwanglos zufrieden sind - auch wenn dieses Ideal nie zu 100% erreicht wird, aber als leitende Idee.

    Ich schlage vor, in der neuen Moschee und außerhalb, Gespräche über solche problematischen und ggf. auch missverständlichen oder wie auch immer auslegbaren Textstellen zu führen.

    Entsprechendes gilt auch für Verse der jüdischen oder der christlichen Bibel, aber auch ganz andere Dinge, die Anlässe für Feindseligkeit sein können. Neben echter Dialog-Bereitschaft wäre auch einge gewisse Geduld nötig, nicht bei erster, zweiter oder dritter Gelegenheit das Gespräch zu beenden, wie es im Alltag oft wegen Missverständnissen geschieht.

    Langfristig halte ich das für einen bessere und nachhaltigern Ansatz, als zu schnell auf Konfrontation zu setzen, auch wenn 'man' sicher ist, dafür doch gute Gründe zu haben. Ich habe schon oft erlebt/beobachtet, wie sich das dann doch anders, und zwar zum Besseren entwickelt hat, als manche Leute vorhergesagt hatten, während umgekehrt zu schnelle Konfrontation meistens in einen - evtl. sehr lange kaum wieder überwindbaren - circulus vitiosus führt, von Hass, Gewalt und Unglück auf allen Seiten. Wir sollten aus den bisherigen Kriegen der Menschheit doch endlich lernen.

  • 18.09.2008 19:51 Uhr

    von Anne:

    @ Carlo: Wenn man einige etwas wenig eindeutige Stellen im sog. Neue Testament ebenso durch Interpretation hinbiegen würde, würde man dort z.B. finden:

    Jesus habe behauptet, die Juden (alle, außer vielleicht er selbst und seine Jünger) seien "Söhne des Satans", oder:

    Paulus habe geschrieben, eine Frau dürfe in jeder Art von Gemeindeversammlung (Gottesdienst etc.) kein einziges Wort reden, oder:

    Männer sollten zwar ihre Ehefrauen gern haben, aber - davon unabhängig - sollen Frauen den Männern untergeben sein bzw sich unterwerfen

    - und manches andere.

    Diese Leseweisen entbehren ziemlich einer Untersuchung zu evtl. historischem Kontext der Entstehung, sind insofern fundamentalistisch.

    Darüber hinaus wäre es fundamentalistisch, alles was im Neuen Testament steht - selbst wenn klar wäre, wie die jew. Verfasser_innen es "gemeint" hatten - für uneingeschränkt wahr zu halten.

    Keine Religion - auch nicht der Islam - ist in der einen oder andere oder in beiden Formen a priori fundamentalistisch. Fundamentalistisch einen Text zu lesen, ist immer eine Entscheidung, die der Text niemals zwangsläufig impliziert, auch dann übrigens nicht, wenn im Text selbst irgenwo stünde: "Lies das alles fundametalistisch!" denn gerade dieser Satz kann ja ein Irrtum sein.

    Die Frage, ob und/oder in welchem Maße der Islam heute oder in Zukunft fundamentalistisch ist, und mit welchen konkreten dogmatischen Inhalten, hängt weder an Texten, noch an Gebäuden, sondern daran, was die Menschen daraus machen - und dass ausgerechnet das Christentum, das von pro Köln merkwürdig inkonsequent mit Kritik verschont wird, immer vom Geist der Weisheit geleitet sein soll, können nur Leute behaupten, die historisch völlig ignorant sind, ggf. durch Gehirnwäsche.

    Hat übrigens das Christentum seinen Fundamentalismus schon mehrheitlich überwunden?

    p.s. Da fällt mir ein: Ich erinnere mich aus meinem Religionsunterricht an eine Stelle am Ende des Mk Evangeliums. Dort steht (was immer das heißen soll - und welcher Einfallspinsel das auch immer geschrieben hat, sinngemäß in etwa: Wer nicht an Jesus glaubt, wird verdammt werden ("verdammt" ist evtl. schon eine problematische Übersetzung, vermute ich). Da haben die christlichen Fundamentalisten auch ein sehr humanes Credo (je nachdem, was sie da hineinlesen), nicht wahr? Ich bin übrigens ziemlich sicher, dass die Behauptung, dieser Jesus habe das so behauptet, wie es bisher überwiegend gedeutet wurde, falsch ist - ebenso, wie ihm zu unterstellen, er habe eine neue Religion gründen wollen und manches andere - aber das nur als historische Notiz am Rande.

  • 18.09.2008 17:08 Uhr

    von Carlo:

    Skandalnudel Schramma: " ... Ausgrenzung von Minderheiten zu propagieren ..."

    Guter Vorsatz. Wie schön, daß die DITIB sich von jenen +200 Koranversen distanziert hat, die zu Haß und Diskriminierug gegen sog. "Ungläubige" aufrufen.*

    Böse Zungen behaupten, Skandalschramma muß dringend davon ablenken, daß die Staatsanwaltschaft mal wieder wg. des begründeten Anfangsverdachtes der Korruption gegen ihn und seine Klüngelkumpels ermittelt.

    *
    Sure 98:6 "Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen):
    Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten".

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