• 09.02.2010

Buchenhofwald

Eilkahlschlag gegen Volkswillen

Kaum hat der Senat den Bürgerentscheid kassiert und das Fällen genehmigt, nehmen die Kettensägen ihre Arbeit auf.von Marco Carini

  • 11.02.2010 11:17 Uhr

    von Döscher Skarlatos:

    Liebe Redaktion,
    Lieber Herr Carini,

    vielen Dank für den allgemein in der Presse erstmals fundierteren Artikel!

    Der Wald ist weg, aber diese Hamburger "Bananen - Republik- Politk" muss
    bekämpft werden, und die Grünen brauchen eine Abmahnung.
    Die vielen Millionen Euro, die die Stadt für die gefällten und nicht
    neu aufgeforsteten Bäume kassiert sind elendig verseucht.

    Der Wald und die im Moment noch umher irrenden Tiere kommen nicht zurück, aber auch eine unter Denkmalschutz stehende Villa gilt es noch zu retten. Zur Zeit wird sie u.a. als Aufenthaltsraum für die vielen Sicherheitsleuten benötigt, die hoffentlich nicht aus versehen einmal eine Zigarette dort liegen lassen.....!!!!!

    Vielen Dank
    A.D.


  • 10.02.2010 15:32 Uhr

    von Christine:

    Liebe Demokratie,
    so langsam mache ich mir ernsthaft Sorgen um Dich. Warum lässt Du Dir das gefallen? Was nützen Dir Bürgerentscheide, wenn diese sang- und klanglos in Amtsschubladen verschwinden? Die Natur wird reihenweise abgeholzt und das gleichzeitig als Klimahauptstadt und angehende Green Capital 2011? Mir ist ganz schwer ums Herz. Ich wünsche Dir einen guten Anwalt!

  • 10.02.2010 09:19 Uhr

    von Schreberspacken:

    Bankrotterklärung "Grüner" Prostitiker: wegen "Gefahr im Verzug" wurden 30 gestern Buchen im Buchenhofwald gefällt.
    Das kleine Anhängsel in der schwarz-"grünen" Koalition muss dem mächtigen Partner offenbar demonstrieren, dass es funktioniert. Zugunsten der Koalitions-Mechanik wurde ein weiteres Stück ursprünglichen Grüns in Hamburg unwiderbringlich geopfert. Aus Politik wird Prostitution: die häßliche Fratze der Machtversessenheit.

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