• 18.07.2009

Bondage-SM-Treffen in Berlin

Komposition der Peitsche

Ein Choreograf lässt Menschen beim Berliner Xplore-Festival ihre Körper erforschen. Auch mit Peitschen und Fesseln. Ist das noch Kunst? Oder nur Sex? Und was heißt eigentlich nur?von Johannes Gernert

  • 21.07.2009 21:11 Uhr

    von Boundi:

    @Vic
    Schmerz ist nicht gleich Schmerz.
    Der Kontext in dem der Schmerz zugefügt wird, wo und wie spielt die größere Rolle.
    Ich glaub nicht, dass die meisten Masochisten Spaß beim Zahnarzt haben oder mit empfindlichen Zähnen haben.

  • 19.07.2009 06:24 Uhr

    von vic:

    Nur zu Leute, wenn´s Spaß macht und kickt.
    Mein Ding ist das nicht.
    Mir reicht dieser Zahn der immer bei Kontakt mit Kaltem heftige Impulse gibt. Das hat unheimliche Prasenz, aber geil finde ich das nicht.

  • 18.07.2009 17:15 Uhr

    von Schulz:

    Das ist Kriminalitaet und frueher wurde da wohl Gefaengnis gegeben, wobei es dort nicht besser wurde, die Psychiatrischen Kliniken vielleicht dieselben Methoden zur Ruhigstellung von Patienten anwenden.

  • 18.07.2009 16:12 Uhr

    von Thomas.Sankara.in.memoriam:

    Solange Spiele für alle Beteiligten freiwillig sind und auch hinterher ohne Gruppenzwang etc. nicht bereut werden, und auch keine langfristigen (Neben)Wirkungen haben, für die das Gegenteil gilt, ist eigtl. jedes Spiel okay!

    Der Artikel hätte aber zumindest andeuten sollen, dass Peitschen keinesfalls so harmlos sind, sondern - auch ungewollt - schwere Verletzungen zufügen können.

    Die im Artikel erwähnte Ausschüttung von Endorphinen gibt es übrigens bei Wirbeltieren (also auch Menschen) unter anderen auch, um den Schmerz zu lindern. Das gilt sogar für Fische am Angelhaken. Damit allein ist noch lange nicht gesagt, dass es insgesamt ein tolles Erlebnis ist, für das es nicht vielleicht noch bessere Alternativen gäbe.

  • 18.07.2009 15:46 Uhr

    von Fabio:

    Ich freue mich sehr über diesen Artikel, denn er geht an das Thema nicht mit dem üblichen "Ihhh, ist das pervers!"-Klischee ran; stattdessen lässt er sich schön darauf ein.

    Vorbildlich!

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder