• 27.01.2009

Böse Dinge im Kinderzimmer

Die vier Reiter der Apokalypse

Das Böse hat viele Gesichter. Gerade jungen Eltern begegnet es in der verdächtig harmlosen Gestalt von vier Marken, ohne die heute kein Kinderzimmer mehr Kinderzimmer genannt werden kann.von Arno Frank / Natalie Tenberg

  • 24.02.2009 16:21 Uhr

    von Victor C. Pankouken:

    ...und wo passt da SIMS2 (oder gar SIMS3) hinein ?Schlimmer als ein Computervirus...
    Victor

  • 28.01.2009 14:00 Uhr

    von saxbass:

    Danke für die Warnung vor R.Z. Hoffentlich lesen's und beherzigen's viele.
    Meine Drei (2-5 Jahre) lieben z.B. Grieg: Peer Gynt, In der Halle des Bergkönigs oder Haydns Schöpfung, aber auch Queen: We will rock you... Man muss es nur oft genug anhören :-)

  • 27.01.2009 13:02 Uhr

    von Bärbel:

    Ich finde überhaupt nicht in Ordnung was Sie da über Rolf Zuckowski schreiben, denn ich bin seit Jahren ein riesen Rolf-Zuckowski-Fan. Der schlimmste satz den Sie schreiben "wer Musik liebt, muss Rolf Zuckowski hassen" geht überhaupt nicht und außerdem muss ich dann eine Ausnahme sein, denn ich liebe Musik. Ich singe und spiele Keyboard.
    Außerdem hat jeder einen anderen Musikgeschmack.

  • 27.01.2009 11:57 Uhr

    von Malea:

    Was geht uns der Kram an, den die Kinder gut finden? Wieso müssen wir ihnen unseren ach so tollen Erwachsenengeschmack aufzwingen? Kinder sind laut, mögen blödes Zeug und fressen Popel. Na und?

    Fast alle Mädchen entwickeln (von alleine!) zwischen drei und sechs Jahren eine Vorliebe für rosa Glitzerkram. Wenn man sie lässt, sind sie glücklich und entwickeln sich weiter.

    Wer das Markenbewusstsein der Kinder anprangert, sollte erst mal die eigenen Vorlieben bei Sportschuhen, Autos etc. überdenken.

  • 27.01.2009 11:38 Uhr

    von Stephan:

    lol - sehr treffend. ich hoffe, das ich nach der rechtzeitigen warnung das schlimmste verhindern kann ^^

  • 27.01.2009 11:10 Uhr

    von Dilbert:

    Sehr schöner Text, aber zu Rolf Zuckowski gibt es noche einen sehr erhellenden Kommentar!
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0206/berlinplanerpop/0047/index.html

  • 27.01.2009 10:51 Uhr

    von Ihr Name lalula:

    Fand den Artikel nicht so lustig.
    Niemand MUSS seine Kinder mit diesem Müll ersticken, oder?
    Intelligente Eltern sollten ihre Kinder auch wie intelligente Wesen behandeln, es gibt auch anderes Spielzeug und dass muss nicht unbedingt dieses langweilige Bio- Holz-Zeug sein. Aber wer Lilifee und Babyborn nicht mag, der lässt den Kram nicht ins Haus, oder nur in kleinen Dosen.
    Es ist keine Pflicht seine Kinder verblöden zu lassen.

  • 27.01.2009 10:42 Uhr

    von Nina:

    Sehr witzig geschrieben. Nur zu "Lillifee": Meine Barbie hatte früher wenigstens noch ein Büro neben ihrem Appartement, in das sie dann morgens gestöckelt ist....meine Mutter wollte nämlich gerne eine emanzipierte Tochter. Meine Schwester hat ihren Töchtern heute Lilifee erfolgreich enthalten, aber solange es noch genug Mütter gibt die ihre kleinen Mädchen als zartes Wesen in einer rosa Wolke sehen wird es auch an solcherlei Produnkten nicht mageln. Ich bezweifle, dass die Kinder sich diese Produkte selbst aussuchen, sondern spüren, dass sie sich diese Produkte aussuchen sollen (jeder der schonmal eine Gruppe Grundschulmädchen affektiert "Süüüüß" hat schreien hören wird wissen was ich meine). Womit wir wieder beim Konstrukt "Gender" angekommen wären. So haltlos ist die These nicht. ;-)

  • 27.01.2009 09:14 Uhr

    von Manuel:

    Made my day =)

    Wirklich erheiternd, vor allem weil ich mir gerade im Bezug auf Baby Born und Vergleichbares schon öfter meine Gedanken gemacht hatte.
    (Okay, eine CD des Bösen hatte ich auch als Kind, aber wirklich nur eine *g)

  • 27.01.2009 01:14 Uhr

    von gromit:

    ...könnte mich nur amüsieren wenn es nicht so entsetzlich wäre.

    dabei gibt es aber auch eine "heimliche" SuperMarke. Super, weil sie fast alle Kinder kennen - aus dem Sandmann- und heimlich, weil es so gut wie keine Merchandising Artikel gibt. Dafür jede Menge Bücher und Hörspiele (übrigens millionenfach verkauft). "Der kleine König von Hedwig Munck" ist ein König aus Kreuzberg. Auf seiner Website finden sich tausende freundliche Gästebucheinträge von Sehnsuchtsvollen Kindern, die nicht warten können bis er wieder im Fenseh läuft.
    Kinder, die sich wie der kleine König fühlen, (witziger weise genau so viel Mädchen wie Jungen) fühlen sich ernst genommen, verstanden und wertvoll, weil sie sind wie sie sind.

    Schade dass er auch Euch von der Taz noch nicht aufgefallen ist, der kleine Anarch und Lebenskünstler.

    Gruss Grommit

  • 26.01.2009 22:28 Uhr

    von Ulrich Opfermann:

    Wunderbar! Selbst wenn man keine Kind(er) hat, dieser Artikel ist zum Schreien komisch und treffend zugleich.
    Aufgrund düsterer Vorahnungen und der jährlich anstehenden Eigentümerversammlung habe ich mich bis dato erfolgreich gegen ein Bobbycar in unserer Wohnung mit dem Verweis gewehrt, die Tagesmutti habe ja eines. Damit Ecken auch Ecken bleiben und das kein Tagesordnungspunkt wird...

  • 26.01.2009 22:25 Uhr

    von Aranxo:

    Ich habe mich baff gewundert, dass keiner meiner Horror-Favoriten dabei war. Ok, ich habe keine Kinder, deswegen bin ich vielleicht nicht so auf dem Laufenden. Aber sind Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg, die Diddl-Maus und allen voran Barbie inzwischen out?

  • 26.01.2009 20:29 Uhr

    von enzo:

    danke taz für die immer so freundlichen worte über unsere lieben kleinen... :-)

    das mit den peterlicht liedern habe ich mit meinem sohn vor ein paar jahren so gemacht weil ich mir solche kinderliederplatten ersparen wollte ... umso besser wenn mein sohn dann anfängt zu singen :

    wir werden siegen ... wir werden siegen ...

    :-)

  • 26.01.2009 20:21 Uhr

    von Der Leser:

    He he, sehr schön geschrieben. Drei der vier Beispiele kenne ich selbst, selbstverursacht oder durch meine Schwester. Das erste Beispiel wird mir wohl bald nach der geburt meiner Tochter begegnen.

  • 26.01.2009 19:27 Uhr

    von huntress:

    Liebe Frau Tenberg, lieber Herr Frank,

    danke für diese genialen Artikel! Habe sehr gelacht.
    Trotz der Warnung: Ich bin ein Zuckowsky-Fan schon seit Kindergartentagen und stehe dazu. Seine Lieder sind wie ein Virus. Meine Kinder kommen bestimmt nicht dran vorbei. Obs schlimm ist sei mal dahingestellt. Besser als Prinzessin Lillifee-Kuchen ist es auf jeden Fall. ;)

    Herzliche Grüße aus Hamburg,

    huntress

  • 26.01.2009 18:56 Uhr

    von Mr.Jingo:

    Rolf Zuckowski ist vielleicht übel, aber Tocotronic ist reines Nervengift. Mir käme beides nicht ins Kinderzimmer...

  • 26.01.2009 17:10 Uhr

    von sk1ny:

    LOL

    danke Herr Frank für diesen absolut erheiternden Artikel über das Grauen im Kinderzimmer habe mich köstlich amüsiert!

    Ein guter Test für werdene Eltern ob sie sich diesem Schrecken tatsächlich aussetzen wollen ;)

    Kinderarmut FTW! ^^

    greetz
    sk1ny

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