Solch einen schlecht recherchirten Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ein paar Bilder dazu und es wäre eine Announce für die Bildzeitung, wenn die überhaupt sowas abgedruckt hätte. Artikel wie die von Frau VON KATRIN STROHMAIER haben mich dazu veranlasst, die taz abzubestellen. Schade um die ehemals gute Zeitung.
28.08.2010 23:58 Uhr
von sach ebene:
Außerdem sind es ja meist Männer, die jammern. Von wegen "Jungs werden in der Schule benachteiligt".
annette. wir reden hier nicht über männer oder über jungs in der schule, sondern über frauen im internet. und dafür ist weder das jammern von männern noch die knarrende kellertreppe irgendwie von relevanz.
gehört übrigens auch dazu, wenn man ernst genommen werden will: beim thema bleiben.
27.08.2010 09:21 Uhr
von Annette:
"alles, was man hier immer wieder zum thema frauen liest, trötet aus der opferecke. alles mögliche "wird mit frauen gemacht": sie "werden" gerägt, sie "werden" nicht ermächtigt, sie "werden" benachteiligt. nehmt endlich wahr, das ihr aktiv werden und handeln müsst. niemand als ihr selbst wird eure "prägung" ändern und kein papa wird euch ermächtigen. das müsst ihr selbst machen."
Ich glaube da hat wieder mal jemand was total falsch verstanden. Hier wurde nicht gejammert, sondern ein Umstand erklärt. Das ist ein Unterschied. Eigentlich sollte man so etwas nicht erklären müssen.
Außerdem sind es ja meist Männer, die jammern. Von wegen "Jungs werden in der Schule benachteiligt". Da wird aus mangelndem Engagement, fehlender Sozialkompetenz und schwacher Intelligenz Benachteiligung gemacht. Mehr rumdrehen kann man die Fakten ja nicht mehr.
Und außerdem haben sich Frauen in den letzten 100 Jahren sehr verändert. Im Gegensatz zu Männern. Wie war das noch gleich "Mehr Bildung, weniger Meinung wäre mir lieber". Mir auch. Und etwas mehr Niveau.
25.08.2010 15:53 Uhr
von klitzekleinchen:
… was ist dann die aneignung des einstigen schimpfworts "schwul" durch männliche homosexuelle?
schwul ist kein "einstiges schimpfwort". es war einstig nämlich nichts weiter, als ein synonym für homosexuell. es verhält sich damit also genau umgekehrt, als von petronius behauptet. erst nachdem die schwulen sich als schwul bezeichneten, wurde es - auch - zum schimpfwort.
mädchen ist hingegen schon immer ein diminuitiv von magd und - rein sprachlich - sächlichen geschlechts. "mädchen" bezeichnet ein kind oder eine jugendliche. das männliche pendant dazu wäre "jungchen" oder "bürschchen", doch bereits das männliche kind wird nicht mit diesen verniedlichungen benannt. sprachlich ist bereits das männliche kind - DER junge - männlich und größer als DAS kleine, geschlechtsneutrale mädchen.
kein erwachsener mann würde sich wohl ernsthaft und freiwillig mit so lächerlichen bezeichnungen wie jungchen oder bürschchen identifizieren.
erwachsene frauen haben allerdings mit der lächerlichkeit von "mädchen" kein problem. DAS sollten sie mal bedenken. und ja, DAS halte ich für eine schwere form von selbstmarginalisierung.
24.08.2010 18:29 Uhr
von petronius:
wenn die selbstbezeichnung als "mädchen" ein ausdruck des masochismus ist, was ist dann die aneignung des einstigen schimpfworts "schwul" durch männliche homosexuelle?
alice, wir brauchen dich NICHT - humorverweigerer und -innen hats hier schon genug
24.08.2010 01:24 Uhr
von Weibsbild:
@angrycat es nützt nix, ich muss jetzt mal ne runde klugscheißen:
MÄDCHEN ist eine diminutiv-vokabel, da drin steckt eine nicht abwandelbare VERNIEDLICHUNG. sie ist also FESTGESCHRIEBEN. wenn ich mich als erwachsene frau noch so nenne, und das mit humor (ironie ist wohl gemeint) begründe, dann liegt darin eine UNTERWÜRFIGKEIT, eine ZURÜCKNAHME die auf reste weiblichen MASOCHISTISCHEN VERHALTENS schließen lässt. nach dem motto: jungens, so schlimm sind wir gar nicht. machen bloß spaß.
mit dieser SELBSTVERKLEINERUNG ist dauerhaft 100pro kein blumentopf zu gewinnen. noch nicht mal'n nachtpott.
"woman who think" - hey, da ist musik drin; hat stil, hat würde, gibt's nicht mehr? mist ...
p.s. ALICE! du wirst noch ganz dringend benötigt!!!
22.08.2010 15:52 Uhr
von James T. Kirk:
Der Artikel besteht weitgehend aus willkürlichen Behauptungen und Konstruktionen, die den Bedürfnissen der feministischen Ideologie Rechnung tragen.
Ich finde es sehr peinlich und verlogen, daß so etwas gedruckt wird.
20.08.2010 12:05 Uhr
von AngryCat:
@ HighTechWoman Vielleicht sollten wir (nicht nur) bei Mädchen-Blogs (och, nicht so humorlos, altes Mädchen - also gut, sagen wir: Blogs von Frauen) unterscheiden zwischen relevanten, professionellen Blogs und den Handarbeits- und Katzen-Content-Seiten, die sich ja niemand anschauen m u s s... genauso wenig wie die männlichen Deppen-, Verschwörungs-, Geek-Blogs. Und dann die Liste nochmal neu erstellen, nennen wir sie "Women Who Think" - so hieß einmal eine Kolumne auf Salon.com. Mit freundlichen Grüßen http://catinnovations.wordpress.com
19.08.2010 21:35 Uhr
von nicht jammern!:
"Frauen fühlen sich seltener ermächtigt, öffentlich zu sprechen" … "Das ist das Ergebnis jahrelanger kultureller Prägung."
bitte rauskommen aus der passivitäts-ecke!
alles, was man hier immer wieder zum thema frauen liest, trötet aus der opferecke. alles mögliche "wird mit frauen gemacht": sie "werden" gerägt, sie "werden" nicht ermächtigt, sie "werden" benachteiligt. nehmt endlich wahr, das ihr aktiv werden und handeln müsst. niemand als ihr selbst wird eure "prägung" ändern und kein papa wird euch ermächtigen. das müsst ihr selbst machen.
wer allerdings keinen bock auf technik oder politik hat, wer zu bequem zum mitreden ist, der sollte sich nicht beklagen, dass niemand ihn zum jagen trägt.
19.08.2010 19:22 Uhr
von Martin:
Einen so schlecht recherchierten Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es fehlen eigentlich nur noch die Bilder und es wäre ein schlechter Artikel der Bildzeitung (wenn die diesen Artikel überhaupt gedruckt hätten). Wegen solchen Artikeln wie die von Frau KATRIN STROHMAIER habe ich die taz abbestellt.
19.08.2010 18:01 Uhr
von Rosa:
Ich bin zufällig als Frau auf die Welt gekommen. Ich blogge seit Jahren über eine bestimmte Branche - weder übers Stricken noch über Herzschmerz noch andere "Frauenthemen", aber auch nicht nur über Technik oder nur über Politik. Ich rede als Mensch zu Menschen und erlaube mir deshalb Kritik und genaues Hinsehen, egal wo.
Probleme mit Trollen und dummer Anmache hatte ich noch nie, nur einmal bekam ich Spam, der allerdings nur Männern nützte. Ich lasse mir mein Blog aber auch die Mühe kosten, erstens ansprechbar und präsent zu sein - und zweitens ein respektvolles, sachliches Kommunikationsmilieu zu wahren. Das geht so weit, dass sich interessante Diskussionen fast wie in einem Forum entwickeln, sogar Echtlebenkontakte.
Ich bin mir wie eine Kommentatorin hier sicher, dass das nur gelingt, weil ich "lediglich" ca. 120 Leser pro Tag habe und nicht in den Top Ten vorkomme. Blogs, die von Massen gelesen werden, "verkommen" leider oft im Kommentarbereich - sieht man in den Kommentarspalten vieler Zeitungen ebenfalls. Dann greift Kommunikation allein nicht mehr - ob bei Männlein oder Weiblein. Ohne Hemmschwellen wird der Internetmensch allgemein zum Schweinlein.
Schade, dass auch hier in den Kommentaren das Entweder-Oder samt thematischer Klischees festgeschrieben wird. Schade, dass die vielen bloggenden Frauen, die in keins der Klischees passen, auch von der Presse kaum wahrgenommen werden.
19.08.2010 10:42 Uhr
von HighTechWoman:
Zitierter Kulturwissenschaftler: "Frauen fühlen sich seltener ermächtigt, öffentlich zu sprechen", sagt er. "Das ist das Ergebnis jahrelanger kultureller Prägung."
jahrelang? ich würde sagen jahrtausendelang!
"Würden Mädchen anders sozialisiert, würden sie sich auch für Technik interessieren und darüber reden. "Das war in der DDR so und ist heute noch in osteuropäischen Ländern der Fall - in Bulgarien sind 50 Prozent der Informatikstudenten Frauen."
gut sie würden darüber reden und dann? ein irrglaube, daraus eine emanzipatorische haltung/entwicklung abzuleiten. technikaffine frauen sind nicht per se an gleichberechtigung interessiert oder selbstbewusster im umgang mit männern.
ja, ein wichtiges thema, interssanter bericht, interessante ergebnisse, aber:
blogs mit namen wie:
"Girls Can Blog" "Mädchenmannschaft "Girls on Web Society"
sprechen mich leider ü b e r h a u p t n i c h t an. der begriff "mädchen" suggeriert doch eine kindliche haltung, ein doch everybody's darling sein wollen, ein harmlos sein, unreif sein, wie pippi langstrumpf frei sein, verrückt sein, rotzig frech und doch lieb sein usw usf - wie will frau da ernst genommen werden wollen?
ansonsten meine ich: die mischung macht's. das unterwandern männlich dominierter blogs durch frauen ist auch eine wirkungsvolle strategie, um bestehende machtverhältnisse zu verändern. und paroli bieten, wenn's mal hoch her geht, kann auch spaß machen. es muss einen doch nicht jederMann lieb haben!
18.08.2010 11:52 Uhr
von go on:
Vielen Dank erstmal an alle, die hier im Blog einfach mal die Menschen sehen im persönlichen. Eure Kommentare haben mich wieder versöhnt mit dieser Debatte hier. Dass es Differenzen gibt zwischen Menschen, ist unbestreitbar. Dass es gut ist, dass es Differenzen gibt ist unter anderem der Ansatz eines Forschungsansatzes, der in der feministischen Politik seit Jahren erfolgreich kursiert und auch aus den eigenen Erfahrungen resultiert: 'Diversity'. (Wie es letztlich in Behörden mittlerweile umgesetzt wird, lässt auch mir die Haare zu Berge stehen. Aber das geht vielen guten Ideen so.) Diskriminierend ist es dann, wenn es ab einem bestimmten Punkt bestimmend wird. Der Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, was 'Anders' ist, und warum, sollte nicht primär in der Satiskation liegen, endlich Schuld zuweisen zu können. (Kann natürlich manchmal so rüberkommen, wenn Frau einfach nur noch genervt ist von Kommentaren und Blockern (sic)). :) Ich habe den Artikel nicht so verstanden. Der Gap zwischen dem beruflichen Verdienst von Frauen und Männern in Deutschland ist im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern hoch, wir liegen in der Absteigergruppe. Ich folgere daraus: es ist überhaupt nichts schlimmes daran, unterschiedlich zu sein - aber sobald es unterschiedlich gewertet und anerkannt wird, hat es reale und sehr oft existenzielle Konsequenzen. Und dann mache ich meinen Mund auf, protestiere, schwenke Fahnen und werde LAUT! Hier liegt aber meine Kritik an dem Artikel. Manche gesellschaftlichen Werte werden m. E. unkommentiert übernommen. Wieso ist es erstrebenswert, die Kriterien zu erfüllen, um in den Blogg-Charts zu sein? Welche realen Auswirkungen hat es, außer dass sie öfter gelesen werden? Wo liegen hier tatsächliche Machtverhältnisse, die sich ebenso in der realen Welt widerspiegeln, wie es für das Geschlechterverhältnis dargestellt wird? Und ist es sinnvoll, die Wertigkeiten, die hier zugeschrieben werden (Technik, Karriere, Politik sind wichtig) zu Grunde zu legen? Das private ist politisch! In Zeiten von Charts, Rankings und horrenden Datenansammlungen finde ich das wichtiger denn je. Sie können zwar viel aussagen, aber nicht alles. Was ist daran falsch, dass Menschen sich in Bloggs über triviale Dinge Gedanken machen? Manchmal kann man sogar mit Blumen protestieren - vgl taz Artikel zum Bundeswehrchannel.
18.08.2010 09:59 Uhr
von Johannes:
Gerade bei politischen Themen und Kritiken äußern sich Frauen kaum öffentlich, auch nicht in Blogs, das ist anscheinend immer noch Sache mutiger Männer. Frauen sind hier zu angepasst, verantwortungslos und nicht genug problemlösungsorientiert. Das muss sich ändern, Frauen müssen sich auch mehr mutig an der Lösung echter politischer, gesellschaftlicher und sozialer Probleme beteiligen und nicht die schwierige Arbeit immer nahezu alleine den Männern überlassen, sondern mit Mut auch Geist beweisen, anstatt sich nur trivial hedonistisch und angepasst immer mit sich selbst zu befassen.
18.08.2010 01:35 Uhr
von Claudia Klinger:
Ich "blogge" seit 1999 (damals hieß es noch nicht so) in meinem Digital Diary und Trolle sind da eine Seltenheit. Vielleicht, weil ich auf einen sachlichen Ton und wertschätzenden Umgang Wert lege und das auch - freundlich - durchsetze.
Das kostet allerdings Zeit und klappt nicht mehr, wenn das Blog von Massen überrannt wird. Sprich: wenn die Kommentargespräche so lang werden, dass niemand mehr liest, was bisher gesagt wurde. Ab dann dominiert Selbstdarstellung, "Me-too" und Schlagabtausch, die Atmosphäre kehrt sich ins Negative. In dem Fall schließe ich schon mal die Kommentare (ist mir kürzlich im Webwriting-Magazin passiert).
Das bedeutet: ein ERFOLG im Sinne von sehr vielen Lesern ist gleichzeitig das Ende einer für mich "erfreulichen" Kommunikationsweise. Womit ich mich dann doch ein Stück weit als "weiblich empfindlich" erkenne. Finde das aber gut so, denn diese Pfauenradschlägereien mit gegenseitigem Ankoffern bringen ja in der Sache niemandem was. Es geht dabei nur um Erregungszustände - und da ziehe ich nun mal angenehmere vor! :-)
Mich mit Frauen vernetzen, bloß weil sie Frauen sind? Auf die Idee komme ich nicht, sondern verlinke dahin, wo gute, zum Thema passende Inhalte sind. Und schau' gar nicht erst hin, ob da ein Mann oder eine Frau schreibt.
17.08.2010 21:32 Uhr
von Seelensammler:
Die meistgelesenen Blogs beschäftigen sich mit politischen Themen. Wenn blogenden Frauen dazu nichts einfällt, aber viel zu Partnerschaft, Liebe, unerträglichen Herz-Schmerz-Gedichten, brauchen sie sich nicht zu beklagen, dass sie keine Leser finden. Was also will uns dieser typische Betroffenheits- und Opferartikel groß mitteilen, was sich nicht schon aus dieser Tatsache ableiten ließe?
17.08.2010 19:25 Uhr
von Schattenfels:
Beschneidungsrituale, Batteriesäureangriffe, Ehrenmorde... Die Liste der Unmenschlichkeiten gegenüber Frauen ist lang!
Eine ganz neue Dimension des Grauens offenbart jetzt allerdings der Vorstoß der couragierten Feministin Anke Domscheit-Berg vom "European Womens Management Development Network", einem Verein, der sich vor allem durch eine bemerkenswerte Frequenz von Cocktailveranstaltungen auszeichnet (http://www.ewmd.org/). Sie spricht die beklagenswerte Situation der Unterdrückten klipp und klar an. Ohne Angst, getrieben von ihrer Liebe zur Wahrheit und Gerechtigkeit - eine "starke Frau", die man nur bewundern kann!
Was sie berichtet klingt bedrückend, ja verstörend: In Deutschland zwängen die Männer die Frauen dazu, über Kaninchen und Beziehungsthemen zu bloggen anstatt über die Finanzierbarkeit einer Steuerreform oder Schumi´s Probleme mit der Aerodynamik. Sie bedienen sich dazu einer weltweit einzigartigen Taktik zur Frauenunterdrückung - der Suggestion:
"Wenn man Frauen suggeriert, dass sie in einem Fachgebiet schlechter sind, dann sind sie das in der Folge auch tatsächlich."
Wir sind entlarvt Männer! Kraft unserer überlegenen psychologischen Fähigkeiten und unserer hochentwickelten emotionalen Intelligenz konnten wir sie unterwerfen. Was haben wir uns nicht alles einfallen lassen: Wir haben GZSZ angeschaltet, wenn Bundestagsdebatten liefen, haben die Anglerzeitung auf dem Klo mit einer italienischen Vogue vertauscht und euch verboten, die Sommerreifen aufzuziehen, wenn der Frühling nahte.
All dies ist jetzt vorbei, aber wir lassen nicht locker: Die männliche Verschwörung gegen die Frau geht weiter!
17.08.2010 18:12 Uhr
von Thomas Träger:
Muss Frau... 1.) Femme fatale sein 2.) im Beruf Erfolg haben 3.) wenn möglich noch Mutter von 1,54 Kindern 4.) technologisch auf dem neusten Stand sein 5.) sowie nebenbei noch einen Angriff aus einem Paralleluniversum niederschlagen können?
Und das alles ohne bedrohlich auf Angsthasen zu wirken! Beruflich erfolgreiche Frauen haben oft die Feinde in den eigenen Reihen – Neid.
Intoleranz wird es immer geben, eine Frage der geistigen Entwicklung & des Selbstwertgefühls.
17.08.2010 16:48 Uhr
von rolle rückwärts:
"Im Netz hätte alles anders werden können: Mehr Gleichbehandlung, eine Loslösung von alten Geschlechterrollen."
Dazu müssten sich die Damen erst mal selbst von alten Geschlechterrollen befreien. Also Interesse zeigen für Politik und Technik, über den Tellerrand schauen, raus aus dem Mutti-Universum und den Mund nicht nur zum Schokoladeessen aufmachen.
Ich sehe das erste von einer Frau betriebene Blog in den Deutschen Blogcharts ("ausgabe 32/2010 vom 11.08.2010") auf Rang 14.
17.08.2010 15:05 Uhr
von Die Frage der Fragen:
Ist es eigentlich verboten darauf hinzuweisen, dass Frauen und Männer auch von Natur aus unterschiede im Äußerlichen und Innerlichen aufweisen?
DAS ist das wahre Tabu in unserer Gesellschaft, dass es Grenzen der Gestaltbarkeit gibt und einiges vorgefunden wird und auch nach unserer Zeit weiterbesteht.
Traurig, dass gerade das unsere von uns so abgelehnt wird.
17.08.2010 15:04 Uhr
von Die Frage:
Ist es eigentlich verboten darauf hinzuweisen, dass Frauen und Männer auch von Natur aus unterschiede im Äußerlichen und Innerlichen aufweisen?
DAS ist das wahre Tabu in unserer Gesellschaft, dass es Grenzen der Gestaltbarkeit gibt und einiges vorgefunden wird und auch nach unserer Zeit weiterbesteht.
Traurig, dass gerade das unsere von uns so abgelehnt wird.
17.08.2010 14:51 Uhr
von DedalusRoot:
Hier mal auf Wunsch einiger Leser der Link auf die deutschen Blogcharts:
Der erste Blog einer Frau befindet sich mit dem "Scrapbooking Online Magazin" übrigens auf Platz 14 und nicht auf Platz 46:
http://scrap-impulse.typepad.com/
17.08.2010 14:25 Uhr
von Tanja:
*sigh* >wie gerade Frauen unsachlich kritisiert, sexistisch >angemacht und beleidigt werden Und auf das Gebrabbel von (Spät)pubertierenden wird dann eingegangen? Betreffende eMails kommen in den Spam-Ordner, Kommentare werden, nachdem sie gelesen und belächelt wurden, je nach Schwere entweder freigeschaltet und selbst kommentiert, oder direkt gelöscht. Und wenn man nicht vollgetrollt werden will, dann deaktiviert man die Kommentarfunktion einfach. Ein bisschen Fell sollte man schon besitzen, sowohl im realen als auch im virtuellen Leben.
Die Opferrolle ist aber immer noch ein gutes Mittel, sonst würden sich viele Weibchen nicht so gern daran weiden.
Eines verstehe ich aber nicht: Auf der einen Seite wollen manche weibliche Mitwesen so starke Frauen sein, auf der anderen Seite reagieren sie ziemlich zickig wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht. (Von letzteren nehme ich mich nicht einmal aus. Wenn mir etwas gehörig gegen den Strich geht, dann kann ich auch schon einmal austicken, aber dazu braucht es einiges)
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meinem Mann zeigen, dass er zu unfähig ist, mich in Tekken zu schlagen.
Text Kategorie: Sommerloch
17.08.2010 14:06 Uhr
von Hjalmar:
Gott wie lächerlich. Wäre die Welt nicht langweilig, wenn alles genau ausgeglichen wäre? Genau 50/50, keine Kritik, nur dummes rumgeschleime? Wer seine Meinung sagt verletzt damit immer andere, ob er es nun will oder nicht, denn keine Meinung, kann jede andere abdecken. Und wenn im Internet nun ein Interessen Unterschied besteht ,WIESO AUCH IMMER, dann ist das halt so! Neue Zeiten werden Veränderung bringen und vielleicht werden auch mal Frauen die sog. Blog.Charts anführen. Sich über derartig kleine Unterschiede künstlich aufzuregen, von den vor solchen Artikeln wahrscheinlich eh nur 5 % Der Internet Nutzern wusste, sorgt für diskommunikation. Ganz abgesehen davon, dadurch dass es weniger Frauen z.B. in Chatrooms gibt, haben sie deutlich bessere Chancen einen Partner zu finden. ES GIBT IMMER 2 SEITEN!
17.08.2010 13:30 Uhr
von Mela:
---- EWMD-Vertreterin Domscheit-Berg bloggt selbst und hat oft erlebt, wie gerade Frauen unsachlich kritisiert, sexistisch angemacht und beleidigt werden: "Eine selbstbewusste Frau mit einer erfolgreichen Karriere wird dann als männerhassende, karrieregeile Egoistin dargestellt, mit Beleidigungen unter der Gürtellinie überschüttet und bloßgestellt."
----
Wo treibt ihr denn immer nur die ganzen Trolle auf? Ich blogge ja nun doch schon seit 2002/2003 und auch nicht selten zu kontroversen Themen und dennoch war das Feedback entweder positiv oder sachlich kritisch. Die paar wenigen Ausreisser dürften grade mal so mit Mühe und Not zweistellig sein. Demgegenüber steht eine Zahl von 3210 Kommntaren, alleine in meinem Hauptblog.
17.08.2010 13:27 Uhr
von jnoll:
Ich fasse mal zusammen: Meschen schreiben blogs ueber Themen, fuer die sich andere Menschen nicht interessieren (Kaninchen und Gewichtsprobleme). In der Folge werden diese Blogs nicht gelesen, nicht verlinkt und landen daher in irgendwelchen Rankings nicht ganz oben. Wo ist hier bitte das Geschlechterthema?
17.08.2010 12:55 Uhr
von pieps:
Ich kann nur sagen: Ja selbst schuld. Es ist für Frauen nicht verboten, über relevante Themen zu bloggen. Es gibt keine gläserne Decke und keine verschlossenen Türen.
Interessen kann man entwickeln. Und die Vorliebe für "rosa" kann man ablegen. Wenn man will. Aber die Mäuschen-Weibchen-Tour funktioniert im Web halt nicht. Gehör muss man sich hier selbst verschaffen.
17.08.2010 12:49 Uhr
von Florian:
Man gewinnt heutzutage den Eindruck, dass zeitgeistige Frauen für alle ihre eigenen Unzulänglichkeiten sehr gerne öffentlich andere Schuldige suchen, das ist aber dann schlicht verantwortungslos und primitiv.
17.08.2010 12:39 Uhr
von starke Frau:
Ich hörte von einer frechen Bloggerin, die eines ihrer Werke als Gastartikel auf einem typischen Macho-Blog veröffentlichte. Nach wenigen Tagen zog sie ihren Beitrag wegen frauenfeindlichen Dauerfeuers zurück.
Vielleicht weiß da jemand mehr.
17.08.2010 12:26 Uhr
von petronius:
so, so...
das internet ist also eine männerdominierte sache. klingt irgendwie so, als seien schon wieder die männer daran schuld, wenn frauen sich im net halt hauptsächlich über ihre privatheiten auslassen als über angelegenheiten, die auch von öffentlichem interesse sind, und dann entsprechend selten angeklickt werden
17.08.2010 12:22 Uhr
von Michael:
Ich finde die "Blogosphäre" ohnehin völlig überbewertet, also wozu sich aufregen, wenn die Damen auch hier nicht in die Puschen kommen.
17.08.2010 12:22 Uhr
von Jens Schlegel:
@ Michi Hartmann. misogyn bedeutet etwa "Frauen hassend" Wo finden sie einen Kommentar der Hass gegen Frauen ausdrückt? Wird mein weiterer Kommentar das sein?
Denn beim Lesen stelle ich mal wieder fest, dass es ein Problem zu sein scheint, wenn Frauen nicht genau so bei etwas war genommen werden wie die Männer.
Aber die Lösung für das spezielle Thema steckt doch schon im Artikel. SCHREIBT ÜBER THEMEN DIE ANDERE INTERESSIEREN!
Es steht auch drin, dass Blogs von Männern, die reinen Tagebuchcharakter haben, kaum verlinkt oder gelesen werden. Es ist ein künstlich herbeigeführtes Problem mit dem sich dieser Artikel befasst. Es gibt hier kein Genderproblem. Man könnte sogar auf Grund der Zahlen anmerken, dass die meisten Blogs sich mit etwas befassen, dass keinen (oder die wenigsten) Interessiert. Würde dann für Mann und Frau gelten...
17.08.2010 11:45 Uhr
von manni:
65% der Frauen, 79% der Männer ist ein Geschlechterverhältnis von 45 : 55.
Merke: Je marginaler die Geschlechtsunterschiede, desto länger die Artikel darüber.
17.08.2010 11:40 Uhr
von Prinzessin Manfred:
"Ich versteh irgendwie nicht, warum eine "Schuld" der Männer suggeriert wird, dass es so wenig Frauen im Internet gibt. Es ist ja nicht so, dass Männer den Frauen verbieten würden, ins Internet zu gehen"
Wo in dem Artikel steht irgendwas von der "Schuld der Männer"??
17.08.2010 11:31 Uhr
von Christian:
@Michi Hartmann Gerade mal vier Minuten hat es gedauert!
17.08.2010 11:28 Uhr
von Tigerlily:
Vielleicht haben viele Frauen einfach keine Lust, so platt und mysogyn vollgetrollt zu werden, wie man in etlichen Kommentarthreads dann wieder lesen kann (und auch hier, liebeR gehtnachhause), aus denen dann hervorgeht, dass Frauen einfach selbst schuld sind, wahlweise auch angeblich versuchen, ihre eigene Schuld auf 'die Männer' abzuwälzen? Ach ja, 'unsachlich' sind Frauen ja offenbar per se, vor allem, dann, wenn sie sich öffentlich äußern. *seufz* Vorurteile haltensich halt ein bisschen länger... gut, dass es feministsiche Bloggerinnen gibt, wir brauchen sie dringend!
17.08.2010 11:27 Uhr
von Heinzelmann:
@frank roeschke: Das würde mich auch mal interessieren, meines bescheidenen Wissens nach gibts es viele solcher "Charts" die aber teilweise sehr unterschiedlich zählen/gewichten. @Widerspricht sich die Autorin nicht in der Argumentation, dass Frauen wegen der Mehrbelastung von Beruf&Familie keine Zeit bzw. durch eine rosa-geflutete Kindheit kein Interesse an diesem Ominösen Internet haben. Denn wie beschrieben schreiben doch mehr Frauen als Männer Blogs; nur die thematischen Unterschiede führen einer größeren Beachtung der männlichen Autoren.
17.08.2010 10:45 Uhr
von frank roeschke:
Gibt es zu diesen ominösen Charts denn auch eine Quelle, bzw. auf welche der zu hunderten existierenden Charts bezieht sich denn die Autorin?
17.08.2010 10:41 Uhr
von geht nach hause:
»"Wir wollen Frauen stark machen, an Diskussionen teilzunehmen, mitzureden und ihnen auch ein Stück weit ein dickeres Fell mit auf den Weg zu geben."«
bei blogs wie der "mädchenmannschaft" kann man sehr deutlich beobachten, wie bigott es dabei in den angeblich "fenimistischen" blogs zugeht. männliche teilnehmer oder teilnehmer, die sich nicht eindeutig als frau ausweisen, bekommen reflexhaft die "mansplaining"-keule übergezogen. die betreiberinnen verkennen, dass sie damit selbst nichts anderes als tumben sexismus betreiben. sie halten sich selbst am wenigsten an ihre eigene nettiquette. die sachebene scheint für bloggende "feministinnen" eine terra inkognita zu sein. ihr stil ist emotional, spekulativ, unsouverän aber selbstherrlich, zickig und autoritär. sprich: sie bedienen sämtliche negativklischees weiblicher diskussionsunkultur. als begründung führen sie an, online gemobbt zu werden. das bedeutet nicht mehr und weniger, als dass sie schlechtes benehmen mit ebensolchem legitimieren wollen und dem problem des online-mobbings nicht gewachsen sind. man kann solchen bloggerinnen im grunde nur raten: deaktiviert die kommentarfunktion oder macht eine mailingliste mit euren freundinnen auf, wenn ihr mit der öffentlichkeit nicht leben könnt.
17.08.2010 10:37 Uhr
von Michi Hartmann:
Na, da bin ich ja gespannt, wann die ersten misogynen Giftkommentare hier stehen, bei den anderen Gender-Themen geht es ja immer sehr schnell...
17.08.2010 10:08 Uhr
von Andrea:
Erneut ein kolossal vorhersehbarer Text in der taz rund um das Thema Geschlecht resp. Benachteiligung der Frauen. Wann hören intelligente Frauen endlich damit auf, sich klammheimlich mit dem prestigeträchtigen Status des Opfers zu identifizieren? Sie stehten sich damit nur selbst im Weg. Und es liest sich so larmoyant und langweilig.
17.08.2010 09:29 Uhr
von Anton:
Ich versteh irgendwie nicht, warum eine "Schuld" der Männer suggeriert wird, dass es so wenig Frauen im Internet gibt. Es ist ja nicht so, dass Männer den Frauen verbieten würden, ins Internet zu gehen >.>
Abgesehen davon wurde das Internet von den Männeren aufgebaut, die die meisten Frauen nicht mit der Kneifzange angefasst hätten. Die typischen Außenseiter und "Verlierer" in der Schule. Und jetzt wird sich künstlich gewundert, warum es so wenig Frauen im Internet gibt?
PROTIP: Es liegt wohl daran, weil sie sich weniger dafür interessieren. Schockschwerenot! Oder warum gibt es so wenige Frauen, die sich mit Modelleisenbahn oder mit Autos beschäftigen? Ich rieche hier eine patriarchalische Verschwörung! Da müssen die FeministInnen doch ansetzen!
Leserkommentare
29.08.2010 19:40 Uhr
von Marc:
Solch einen schlecht recherchirten Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ein paar Bilder dazu und es wäre eine Announce für die Bildzeitung, wenn die überhaupt sowas abgedruckt hätte. Artikel wie die von Frau VON KATRIN STROHMAIER haben mich dazu veranlasst, die taz abzubestellen.
Schade um die ehemals gute Zeitung.
28.08.2010 23:58 Uhr
von sach ebene:
annette. wir reden hier nicht über männer oder über jungs in der schule, sondern über frauen im internet. und dafür ist weder das jammern von männern noch die knarrende kellertreppe irgendwie von relevanz.
gehört übrigens auch dazu, wenn man ernst genommen werden will: beim thema bleiben.
27.08.2010 09:21 Uhr
von Annette:
"alles, was man hier immer wieder zum thema frauen liest, trötet aus der opferecke. alles mögliche "wird mit frauen gemacht": sie "werden" gerägt, sie "werden" nicht ermächtigt, sie "werden" benachteiligt. nehmt endlich wahr, das ihr aktiv werden und handeln müsst. niemand als ihr selbst wird eure "prägung" ändern und kein papa wird euch ermächtigen. das müsst ihr selbst machen."
Ich glaube da hat wieder mal jemand was total falsch verstanden. Hier wurde nicht gejammert, sondern ein Umstand erklärt. Das ist ein Unterschied. Eigentlich sollte man so etwas nicht erklären müssen.
Außerdem sind es ja meist Männer, die jammern. Von wegen "Jungs werden in der Schule benachteiligt". Da wird aus mangelndem Engagement, fehlender Sozialkompetenz und schwacher Intelligenz Benachteiligung gemacht. Mehr rumdrehen kann man die Fakten ja nicht mehr.
Und außerdem haben sich Frauen in den letzten 100 Jahren sehr verändert. Im Gegensatz zu Männern. Wie war das noch gleich "Mehr Bildung, weniger Meinung wäre mir lieber". Mir auch. Und etwas mehr Niveau.
25.08.2010 15:53 Uhr
von klitzekleinchen:
schwul ist kein "einstiges schimpfwort". es war einstig nämlich nichts weiter, als ein synonym für homosexuell. es verhält sich damit also genau umgekehrt, als von petronius behauptet. erst nachdem die schwulen sich als schwul bezeichneten, wurde es - auch - zum schimpfwort.
mädchen ist hingegen schon immer ein diminuitiv von magd und - rein sprachlich - sächlichen geschlechts. "mädchen" bezeichnet ein kind oder eine jugendliche. das männliche pendant dazu wäre "jungchen" oder "bürschchen", doch bereits das männliche kind wird nicht mit diesen verniedlichungen benannt. sprachlich ist bereits das männliche kind - DER junge - männlich und größer als DAS kleine, geschlechtsneutrale mädchen.
kein erwachsener mann würde sich wohl ernsthaft und freiwillig mit so lächerlichen bezeichnungen wie jungchen oder bürschchen identifizieren.
erwachsene frauen haben allerdings mit der lächerlichkeit von "mädchen" kein problem. DAS sollten sie mal bedenken. und ja, DAS halte ich für eine schwere form von selbstmarginalisierung.
24.08.2010 18:29 Uhr
von petronius:
wenn die selbstbezeichnung als "mädchen" ein ausdruck des masochismus ist, was ist dann die aneignung des einstigen schimpfworts "schwul" durch männliche homosexuelle?
alice, wir brauchen dich NICHT - humorverweigerer und -innen hats hier schon genug
24.08.2010 01:24 Uhr
von Weibsbild:
@angrycat
es nützt nix, ich muss jetzt mal ne runde klugscheißen:
MÄDCHEN ist eine diminutiv-vokabel, da drin steckt eine nicht abwandelbare VERNIEDLICHUNG. sie ist also FESTGESCHRIEBEN. wenn ich mich als erwachsene frau noch so nenne, und das mit humor (ironie ist wohl gemeint) begründe, dann liegt darin eine UNTERWÜRFIGKEIT, eine ZURÜCKNAHME die auf reste weiblichen MASOCHISTISCHEN VERHALTENS schließen lässt. nach dem motto: jungens, so schlimm sind wir gar nicht. machen bloß spaß.
mit dieser SELBSTVERKLEINERUNG ist dauerhaft 100pro kein blumentopf zu gewinnen. noch nicht mal'n nachtpott.
"woman who think" - hey, da ist musik drin; hat stil, hat würde, gibt's nicht mehr? mist ...
p.s. ALICE! du wirst noch ganz dringend benötigt!!!
22.08.2010 15:52 Uhr
von James T. Kirk:
Der Artikel besteht weitgehend aus willkürlichen Behauptungen und Konstruktionen, die den Bedürfnissen der feministischen Ideologie Rechnung tragen.
Ich finde es sehr peinlich und verlogen, daß so etwas gedruckt wird.
20.08.2010 12:05 Uhr
von AngryCat:
@ HighTechWoman Vielleicht sollten wir (nicht nur) bei Mädchen-Blogs (och, nicht so humorlos, altes Mädchen - also gut, sagen wir: Blogs von Frauen) unterscheiden zwischen relevanten, professionellen Blogs und den Handarbeits- und Katzen-Content-Seiten, die sich ja niemand anschauen m u s s... genauso wenig wie die männlichen Deppen-, Verschwörungs-, Geek-Blogs.
Und dann die Liste nochmal neu erstellen, nennen wir sie "Women Who Think" - so hieß einmal eine Kolumne auf Salon.com.
Mit freundlichen Grüßen
http://catinnovations.wordpress.com
19.08.2010 21:35 Uhr
von nicht jammern!:
"Frauen fühlen sich seltener ermächtigt, öffentlich zu sprechen" … "Das ist das Ergebnis jahrelanger kultureller Prägung."
bitte rauskommen aus der passivitäts-ecke!
alles, was man hier immer wieder zum thema frauen liest, trötet aus der opferecke. alles mögliche "wird mit frauen gemacht": sie "werden" gerägt, sie "werden" nicht ermächtigt, sie "werden" benachteiligt. nehmt endlich wahr, das ihr aktiv werden und handeln müsst. niemand als ihr selbst wird eure "prägung" ändern und kein papa wird euch ermächtigen. das müsst ihr selbst machen.
wer allerdings keinen bock auf technik oder politik hat, wer zu bequem zum mitreden ist, der sollte sich nicht beklagen, dass niemand ihn zum jagen trägt.
19.08.2010 19:22 Uhr
von Martin:
Einen so schlecht recherchierten Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es fehlen eigentlich nur noch die Bilder und es wäre ein schlechter Artikel der Bildzeitung (wenn die diesen Artikel überhaupt gedruckt hätten).
Wegen solchen Artikeln wie die von Frau KATRIN STROHMAIER habe ich die taz abbestellt.
19.08.2010 18:01 Uhr
von Rosa:
Ich bin zufällig als Frau auf die Welt gekommen. Ich blogge seit Jahren über eine bestimmte Branche - weder übers Stricken noch über Herzschmerz noch andere "Frauenthemen", aber auch nicht nur über Technik oder nur über Politik. Ich rede als Mensch zu Menschen und erlaube mir deshalb Kritik und genaues Hinsehen, egal wo.
Probleme mit Trollen und dummer Anmache hatte ich noch nie, nur einmal bekam ich Spam, der allerdings nur Männern nützte.
Ich lasse mir mein Blog aber auch die Mühe kosten, erstens ansprechbar und präsent zu sein - und zweitens ein respektvolles, sachliches Kommunikationsmilieu zu wahren. Das geht so weit, dass sich interessante Diskussionen fast wie in einem Forum entwickeln, sogar Echtlebenkontakte.
Ich bin mir wie eine Kommentatorin hier sicher, dass das nur gelingt, weil ich "lediglich" ca. 120 Leser pro Tag habe und nicht in den Top Ten vorkomme. Blogs, die von Massen gelesen werden, "verkommen" leider oft im Kommentarbereich - sieht man in den Kommentarspalten vieler Zeitungen ebenfalls. Dann greift Kommunikation allein nicht mehr - ob bei Männlein oder Weiblein. Ohne Hemmschwellen wird der Internetmensch allgemein zum Schweinlein.
Schade, dass auch hier in den Kommentaren das Entweder-Oder samt thematischer Klischees festgeschrieben wird.
Schade, dass die vielen bloggenden Frauen, die in keins der Klischees passen, auch von der Presse kaum wahrgenommen werden.
19.08.2010 10:42 Uhr
von HighTechWoman:
Zitierter Kulturwissenschaftler:
"Frauen fühlen sich seltener ermächtigt, öffentlich zu sprechen", sagt er. "Das ist das Ergebnis jahrelanger kultureller Prägung."
jahrelang? ich würde sagen jahrtausendelang!
"Würden Mädchen anders sozialisiert, würden sie sich auch für Technik interessieren und darüber reden. "Das war in der DDR so und ist heute noch in osteuropäischen Ländern der Fall - in Bulgarien sind 50 Prozent der Informatikstudenten Frauen."
gut sie würden darüber reden und dann? ein irrglaube, daraus eine emanzipatorische haltung/entwicklung abzuleiten. technikaffine frauen sind nicht per se an gleichberechtigung interessiert oder selbstbewusster im umgang mit männern.
ja, ein wichtiges thema, interssanter bericht, interessante ergebnisse, aber:
blogs mit namen wie:
"Girls Can Blog"
"Mädchenmannschaft
"Girls on Web Society"
sprechen mich leider ü b e r h a u p t n i c h t an. der begriff "mädchen" suggeriert doch eine kindliche haltung, ein doch everybody's darling sein wollen, ein harmlos sein, unreif sein, wie pippi langstrumpf frei sein, verrückt sein, rotzig frech und doch lieb sein usw usf - wie will frau da ernst genommen werden wollen?
ansonsten meine ich: die mischung macht's. das unterwandern männlich dominierter blogs durch frauen ist auch eine wirkungsvolle strategie, um bestehende machtverhältnisse zu verändern. und paroli bieten, wenn's mal hoch her geht, kann auch spaß machen. es muss einen doch nicht jederMann lieb haben!
18.08.2010 11:52 Uhr
von go on:
Vielen Dank erstmal an alle, die hier im Blog einfach mal die Menschen sehen im persönlichen. Eure Kommentare haben mich wieder versöhnt mit dieser Debatte hier.
Dass es Differenzen gibt zwischen Menschen, ist unbestreitbar. Dass es gut ist, dass es Differenzen gibt ist unter anderem der Ansatz eines Forschungsansatzes, der in der feministischen Politik seit Jahren erfolgreich kursiert und auch aus den eigenen Erfahrungen resultiert: 'Diversity'. (Wie es letztlich in Behörden mittlerweile umgesetzt wird, lässt auch mir die Haare zu Berge stehen. Aber das geht vielen guten Ideen so.) Diskriminierend ist es dann, wenn es ab einem bestimmten Punkt bestimmend wird.
Der Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, was 'Anders' ist, und warum, sollte nicht primär in der Satiskation liegen, endlich Schuld zuweisen zu können. (Kann natürlich manchmal so rüberkommen, wenn Frau einfach nur noch genervt ist von Kommentaren und Blockern (sic)). :) Ich habe den Artikel nicht so verstanden.
Der Gap zwischen dem beruflichen Verdienst von Frauen und Männern in Deutschland ist im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern hoch, wir liegen in der Absteigergruppe. Ich folgere daraus: es ist überhaupt nichts schlimmes daran, unterschiedlich zu sein - aber sobald es unterschiedlich gewertet und anerkannt wird, hat es reale und sehr oft existenzielle Konsequenzen. Und dann mache ich meinen Mund auf, protestiere, schwenke Fahnen und werde LAUT!
Hier liegt aber meine Kritik an dem Artikel. Manche gesellschaftlichen Werte werden m. E. unkommentiert übernommen. Wieso ist es erstrebenswert, die Kriterien zu erfüllen, um in den Blogg-Charts zu sein? Welche realen Auswirkungen hat es, außer dass sie öfter gelesen werden? Wo liegen hier tatsächliche Machtverhältnisse, die sich ebenso in der realen Welt widerspiegeln, wie es für das Geschlechterverhältnis dargestellt wird? Und ist es sinnvoll, die Wertigkeiten, die hier zugeschrieben werden (Technik, Karriere, Politik sind wichtig) zu Grunde zu legen?
Das private ist politisch! In Zeiten von Charts, Rankings und horrenden Datenansammlungen finde ich das wichtiger denn je. Sie können zwar viel aussagen, aber nicht alles. Was ist daran falsch, dass Menschen sich in Bloggs über triviale Dinge Gedanken machen? Manchmal kann man sogar mit Blumen protestieren - vgl taz Artikel zum Bundeswehrchannel.
18.08.2010 09:59 Uhr
von Johannes:
Gerade bei politischen Themen und Kritiken äußern sich Frauen kaum öffentlich, auch nicht in Blogs, das ist anscheinend immer noch Sache mutiger Männer. Frauen sind hier zu angepasst, verantwortungslos und nicht genug problemlösungsorientiert. Das muss sich ändern, Frauen müssen sich auch mehr mutig an der Lösung echter politischer, gesellschaftlicher und sozialer Probleme beteiligen und nicht die schwierige Arbeit immer nahezu alleine den Männern überlassen, sondern mit Mut auch Geist beweisen, anstatt sich nur trivial hedonistisch und angepasst immer mit sich selbst zu befassen.
18.08.2010 01:35 Uhr
von Claudia Klinger:
Ich "blogge" seit 1999 (damals hieß es noch nicht so) in meinem Digital Diary und Trolle sind da eine Seltenheit. Vielleicht, weil ich auf einen sachlichen Ton und wertschätzenden Umgang Wert lege und das auch - freundlich - durchsetze.
Das kostet allerdings Zeit und klappt nicht mehr, wenn das Blog von Massen überrannt wird. Sprich: wenn die Kommentargespräche so lang werden, dass niemand mehr liest, was bisher gesagt wurde. Ab dann dominiert Selbstdarstellung, "Me-too" und Schlagabtausch, die Atmosphäre kehrt sich ins Negative. In dem Fall schließe ich schon mal die Kommentare (ist mir kürzlich im Webwriting-Magazin passiert).
Das bedeutet: ein ERFOLG im Sinne von sehr vielen Lesern ist gleichzeitig das Ende einer für mich "erfreulichen" Kommunikationsweise. Womit ich mich dann doch ein Stück weit als "weiblich empfindlich" erkenne. Finde das aber gut so, denn diese Pfauenradschlägereien mit gegenseitigem Ankoffern bringen ja in der Sache niemandem was. Es geht dabei nur um Erregungszustände - und da ziehe ich nun mal angenehmere vor! :-)
Mich mit Frauen vernetzen, bloß weil sie Frauen sind? Auf die Idee komme ich nicht, sondern verlinke dahin, wo gute, zum Thema passende Inhalte sind. Und schau' gar nicht erst hin, ob da ein Mann oder eine Frau schreibt.
17.08.2010 21:32 Uhr
von Seelensammler:
Die meistgelesenen Blogs beschäftigen sich mit politischen Themen. Wenn blogenden Frauen dazu nichts einfällt, aber viel zu Partnerschaft, Liebe, unerträglichen Herz-Schmerz-Gedichten, brauchen sie sich nicht zu beklagen, dass sie keine Leser finden. Was also will uns dieser typische Betroffenheits- und Opferartikel groß mitteilen, was sich nicht schon aus dieser Tatsache ableiten ließe?
17.08.2010 19:25 Uhr
von Schattenfels:
Beschneidungsrituale, Batteriesäureangriffe, Ehrenmorde... Die Liste der Unmenschlichkeiten gegenüber Frauen ist lang!
Eine ganz neue Dimension des Grauens offenbart jetzt allerdings der Vorstoß der couragierten Feministin Anke Domscheit-Berg vom "European Womens Management Development Network", einem Verein, der sich vor allem durch eine bemerkenswerte Frequenz von Cocktailveranstaltungen auszeichnet (http://www.ewmd.org/). Sie spricht die beklagenswerte Situation der Unterdrückten klipp und klar an. Ohne Angst, getrieben von ihrer Liebe zur Wahrheit und Gerechtigkeit - eine "starke Frau", die man nur bewundern kann!
Was sie berichtet klingt bedrückend, ja verstörend: In Deutschland zwängen die Männer die Frauen dazu, über Kaninchen und Beziehungsthemen zu bloggen anstatt über die Finanzierbarkeit einer Steuerreform oder Schumi´s Probleme mit der Aerodynamik. Sie bedienen sich dazu einer weltweit einzigartigen Taktik zur Frauenunterdrückung - der Suggestion:
"Wenn man Frauen suggeriert, dass sie in einem Fachgebiet schlechter sind, dann sind sie das in der Folge auch tatsächlich."
Wir sind entlarvt Männer! Kraft unserer überlegenen psychologischen Fähigkeiten und unserer hochentwickelten emotionalen Intelligenz konnten wir sie unterwerfen. Was haben wir uns nicht alles einfallen lassen: Wir haben GZSZ angeschaltet, wenn Bundestagsdebatten liefen, haben die Anglerzeitung auf dem Klo mit einer italienischen Vogue vertauscht und euch verboten, die Sommerreifen aufzuziehen, wenn der Frühling nahte.
All dies ist jetzt vorbei, aber wir lassen nicht locker: Die männliche Verschwörung gegen die Frau geht weiter!
17.08.2010 18:12 Uhr
von Thomas Träger:
Muss Frau...
1.) Femme fatale sein
2.) im Beruf Erfolg haben
3.) wenn möglich noch Mutter von 1,54 Kindern
4.) technologisch auf dem neusten Stand sein
5.) sowie nebenbei noch einen Angriff aus einem Paralleluniversum niederschlagen können?
Und das alles ohne bedrohlich auf Angsthasen zu wirken! Beruflich erfolgreiche Frauen haben oft die Feinde in den eigenen Reihen – Neid.
Intoleranz wird es immer geben, eine Frage der geistigen Entwicklung & des Selbstwertgefühls.
17.08.2010 16:48 Uhr
von rolle rückwärts:
"Im Netz hätte alles anders werden können: Mehr Gleichbehandlung, eine Loslösung von alten Geschlechterrollen."
Dazu müssten sich die Damen erst mal selbst von alten Geschlechterrollen befreien. Also Interesse zeigen für Politik und Technik, über den Tellerrand schauen, raus aus dem Mutti-Universum und den Mund nicht nur zum Schokoladeessen aufmachen.
Dann würde man sie auch ernst nehmen.
17.08.2010 16:00 Uhr
von Heinzelmann:
@starke Frau: Bittschön:
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3886/kasperletheater-in-drei-akten
17.08.2010 15:29 Uhr
von Dentaku:
Ich sehe das erste von einer Frau betriebene Blog in den Deutschen Blogcharts ("ausgabe 32/2010 vom 11.08.2010") auf Rang 14.
17.08.2010 15:05 Uhr
von Die Frage der Fragen:
Ist es eigentlich verboten darauf hinzuweisen, dass Frauen und Männer auch von Natur aus unterschiede im Äußerlichen und Innerlichen aufweisen?
DAS ist das wahre Tabu in unserer Gesellschaft, dass es Grenzen der Gestaltbarkeit gibt und einiges vorgefunden wird und auch nach unserer Zeit weiterbesteht.
Traurig, dass gerade das unsere von uns so abgelehnt wird.
17.08.2010 15:04 Uhr
von Die Frage:
Ist es eigentlich verboten darauf hinzuweisen, dass Frauen und Männer auch von Natur aus unterschiede im Äußerlichen und Innerlichen aufweisen?
DAS ist das wahre Tabu in unserer Gesellschaft, dass es Grenzen der Gestaltbarkeit gibt und einiges vorgefunden wird und auch nach unserer Zeit weiterbesteht.
Traurig, dass gerade das unsere von uns so abgelehnt wird.
17.08.2010 14:51 Uhr
von DedalusRoot:
Hier mal auf Wunsch einiger Leser der Link auf die deutschen Blogcharts:
http://www.deutscheblogcharts.de/archiv/2010-32.html
Der erste Blog einer Frau befindet sich mit dem "Scrapbooking Online Magazin" übrigens auf Platz 14 und nicht auf Platz 46:
http://scrap-impulse.typepad.com/
17.08.2010 14:25 Uhr
von Tanja:
*sigh*
>wie gerade Frauen unsachlich kritisiert, sexistisch >angemacht und beleidigt werden
Und auf das Gebrabbel von (Spät)pubertierenden wird dann eingegangen? Betreffende eMails kommen in den Spam-Ordner, Kommentare werden, nachdem sie gelesen und belächelt wurden, je nach Schwere entweder freigeschaltet und selbst kommentiert, oder direkt gelöscht. Und wenn man nicht vollgetrollt werden will, dann deaktiviert man die Kommentarfunktion einfach. Ein bisschen Fell sollte man schon besitzen, sowohl im realen als auch im virtuellen Leben.
Die Opferrolle ist aber immer noch ein gutes Mittel, sonst würden sich viele Weibchen nicht so gern daran weiden.
Eines verstehe ich aber nicht:
Auf der einen Seite wollen manche weibliche Mitwesen so starke Frauen sein, auf der anderen Seite reagieren sie ziemlich zickig wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht. (Von letzteren nehme ich mich nicht einmal aus. Wenn mir etwas gehörig gegen den Strich geht, dann kann ich auch schon einmal austicken, aber dazu braucht es einiges)
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meinem Mann zeigen, dass er zu unfähig ist, mich in Tekken zu schlagen.
Text Kategorie: Sommerloch
17.08.2010 14:06 Uhr
von Hjalmar:
Gott wie lächerlich.
Wäre die Welt nicht langweilig, wenn alles genau ausgeglichen wäre? Genau 50/50, keine Kritik, nur dummes rumgeschleime? Wer seine Meinung sagt verletzt damit immer andere, ob er es nun will oder nicht, denn keine Meinung, kann jede andere abdecken. Und wenn im Internet nun ein Interessen Unterschied besteht ,WIESO AUCH IMMER, dann ist das halt so!
Neue Zeiten werden Veränderung bringen und vielleicht werden auch mal Frauen die sog. Blog.Charts anführen.
Sich über derartig kleine Unterschiede künstlich aufzuregen, von den vor solchen Artikeln wahrscheinlich eh nur 5 % Der Internet Nutzern wusste, sorgt für diskommunikation. Ganz abgesehen davon, dadurch dass es weniger Frauen z.B. in Chatrooms gibt, haben sie deutlich bessere Chancen einen Partner zu finden.
ES GIBT IMMER 2 SEITEN!
17.08.2010 13:30 Uhr
von Mela:
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EWMD-Vertreterin Domscheit-Berg bloggt selbst und hat oft erlebt, wie gerade Frauen unsachlich kritisiert, sexistisch angemacht und beleidigt werden: "Eine selbstbewusste Frau mit einer erfolgreichen Karriere wird dann als männerhassende, karrieregeile Egoistin dargestellt, mit Beleidigungen unter der Gürtellinie überschüttet und bloßgestellt."
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Wo treibt ihr denn immer nur die ganzen Trolle auf? Ich blogge ja nun doch schon seit 2002/2003 und auch nicht selten zu kontroversen Themen und dennoch war das Feedback entweder positiv oder sachlich kritisch. Die paar wenigen Ausreisser dürften grade mal so mit Mühe und Not zweistellig sein. Demgegenüber steht eine Zahl von 3210 Kommntaren, alleine in meinem Hauptblog.
17.08.2010 13:27 Uhr
von jnoll:
Ich fasse mal zusammen:
Meschen schreiben blogs ueber Themen, fuer die sich andere Menschen nicht interessieren (Kaninchen und Gewichtsprobleme). In der Folge werden diese Blogs nicht gelesen, nicht verlinkt und landen daher in irgendwelchen Rankings nicht ganz oben.
Wo ist hier bitte das Geschlechterthema?
17.08.2010 12:55 Uhr
von pieps:
Ich kann nur sagen: Ja selbst schuld. Es ist für Frauen nicht verboten, über relevante Themen zu bloggen. Es gibt keine gläserne Decke und keine verschlossenen Türen.
Interessen kann man entwickeln. Und die Vorliebe für "rosa" kann man ablegen. Wenn man will. Aber die Mäuschen-Weibchen-Tour funktioniert im Web halt nicht. Gehör muss man sich hier selbst verschaffen.
17.08.2010 12:49 Uhr
von Florian:
Man gewinnt heutzutage den Eindruck, dass zeitgeistige Frauen für alle ihre eigenen Unzulänglichkeiten sehr gerne öffentlich andere Schuldige suchen, das ist aber dann schlicht verantwortungslos und primitiv.
17.08.2010 12:39 Uhr
von starke Frau:
Ich hörte von einer frechen Bloggerin, die eines ihrer Werke als Gastartikel auf einem typischen Macho-Blog veröffentlichte. Nach wenigen Tagen zog sie ihren Beitrag wegen frauenfeindlichen Dauerfeuers zurück.
Vielleicht weiß da jemand mehr.
17.08.2010 12:26 Uhr
von petronius:
so, so...
das internet ist also eine männerdominierte sache. klingt irgendwie so, als seien schon wieder die männer daran schuld, wenn frauen sich im net halt hauptsächlich über ihre privatheiten auslassen als über angelegenheiten, die auch von öffentlichem interesse sind, und dann entsprechend selten angeklickt werden
17.08.2010 12:22 Uhr
von Michael:
Ich finde die "Blogosphäre" ohnehin völlig überbewertet, also wozu sich aufregen, wenn die Damen auch hier nicht in die Puschen kommen.
17.08.2010 12:22 Uhr
von Jens Schlegel:
@ Michi Hartmann. misogyn bedeutet etwa "Frauen hassend" Wo finden sie einen Kommentar der Hass gegen Frauen ausdrückt? Wird mein weiterer Kommentar das sein?
Denn beim Lesen stelle ich mal wieder fest, dass es ein Problem zu sein scheint, wenn Frauen nicht genau so bei etwas war genommen werden wie die Männer.
Aber die Lösung für das spezielle Thema steckt doch schon im Artikel. SCHREIBT ÜBER THEMEN DIE ANDERE INTERESSIEREN!
Es steht auch drin, dass Blogs von Männern, die reinen Tagebuchcharakter haben, kaum verlinkt oder gelesen werden. Es ist ein künstlich herbeigeführtes Problem mit dem sich dieser Artikel befasst. Es gibt hier kein Genderproblem. Man könnte sogar auf Grund der Zahlen anmerken, dass die meisten Blogs sich mit etwas befassen, dass keinen (oder die wenigsten) Interessiert. Würde dann für Mann und Frau gelten...
17.08.2010 11:45 Uhr
von manni:
65% der Frauen, 79% der Männer ist ein Geschlechterverhältnis von 45 : 55.
Merke: Je marginaler die Geschlechtsunterschiede, desto länger die Artikel darüber.
17.08.2010 11:40 Uhr
von Prinzessin Manfred:
"Ich versteh irgendwie nicht, warum eine "Schuld" der Männer suggeriert wird, dass es so wenig Frauen im Internet gibt. Es ist ja nicht so, dass Männer den Frauen verbieten würden, ins Internet zu gehen"
Wo in dem Artikel steht irgendwas von der "Schuld der Männer"??
17.08.2010 11:31 Uhr
von Christian:
@Michi Hartmann
Gerade mal vier Minuten hat es gedauert!
17.08.2010 11:28 Uhr
von Tigerlily:
Vielleicht haben viele Frauen einfach keine Lust, so platt und mysogyn vollgetrollt zu werden, wie man in etlichen Kommentarthreads dann wieder lesen kann (und auch hier, liebeR gehtnachhause), aus denen dann hervorgeht, dass Frauen einfach selbst schuld sind, wahlweise auch angeblich versuchen, ihre eigene Schuld auf 'die Männer' abzuwälzen? Ach ja, 'unsachlich' sind Frauen ja offenbar per se, vor allem, dann, wenn sie sich öffentlich äußern. *seufz* Vorurteile haltensich halt ein bisschen länger... gut, dass es feministsiche Bloggerinnen gibt, wir brauchen sie dringend!
17.08.2010 11:27 Uhr
von Heinzelmann:
@frank roeschke: Das würde mich auch mal interessieren, meines bescheidenen Wissens nach gibts es viele solcher "Charts" die aber teilweise sehr unterschiedlich zählen/gewichten.
@Widerspricht sich die Autorin nicht in der Argumentation, dass Frauen wegen der Mehrbelastung von Beruf&Familie keine Zeit bzw. durch eine rosa-geflutete Kindheit kein Interesse an diesem Ominösen Internet haben. Denn wie beschrieben schreiben doch mehr Frauen als Männer Blogs; nur die thematischen Unterschiede führen einer größeren Beachtung der männlichen Autoren.
17.08.2010 10:45 Uhr
von frank roeschke:
Gibt es zu diesen ominösen Charts denn auch eine Quelle, bzw. auf welche der zu hunderten existierenden Charts bezieht sich denn die Autorin?
17.08.2010 10:41 Uhr
von geht nach hause:
»"Wir wollen Frauen stark machen, an Diskussionen teilzunehmen, mitzureden und ihnen auch ein Stück weit ein dickeres Fell mit auf den Weg zu geben."«
bei blogs wie der "mädchenmannschaft" kann man sehr deutlich beobachten, wie bigott es dabei in den angeblich "fenimistischen" blogs zugeht. männliche teilnehmer oder teilnehmer, die sich nicht eindeutig als frau ausweisen, bekommen reflexhaft die "mansplaining"-keule übergezogen. die betreiberinnen verkennen, dass sie damit selbst nichts anderes als tumben sexismus betreiben. sie halten sich selbst am wenigsten an ihre eigene nettiquette. die sachebene scheint für bloggende "feministinnen" eine terra inkognita zu sein. ihr stil ist emotional, spekulativ, unsouverän aber selbstherrlich, zickig und autoritär. sprich: sie bedienen sämtliche negativklischees weiblicher diskussionsunkultur. als begründung führen sie an, online gemobbt zu werden. das bedeutet nicht mehr und weniger, als dass sie schlechtes benehmen mit ebensolchem legitimieren wollen und dem problem des online-mobbings nicht gewachsen sind.
man kann solchen bloggerinnen im grunde nur raten: deaktiviert die kommentarfunktion oder macht eine mailingliste mit euren freundinnen auf, wenn ihr mit der öffentlichkeit nicht leben könnt.
17.08.2010 10:37 Uhr
von Michi Hartmann:
Na, da bin ich ja gespannt, wann die ersten misogynen Giftkommentare hier stehen, bei den anderen Gender-Themen geht es ja immer sehr schnell...
17.08.2010 10:08 Uhr
von Andrea:
Erneut ein kolossal vorhersehbarer Text in der taz rund um das Thema Geschlecht resp. Benachteiligung der Frauen. Wann hören intelligente Frauen endlich damit auf, sich klammheimlich mit dem prestigeträchtigen Status des Opfers zu identifizieren? Sie stehten sich damit nur selbst im Weg. Und es liest sich so larmoyant und langweilig.
17.08.2010 09:29 Uhr
von Anton:
Ich versteh irgendwie nicht, warum eine "Schuld" der Männer suggeriert wird, dass es so wenig Frauen im Internet gibt. Es ist ja nicht so, dass Männer den Frauen verbieten würden, ins Internet zu gehen >.>
Abgesehen davon wurde das Internet von den Männeren aufgebaut, die die meisten Frauen nicht mit der Kneifzange angefasst hätten. Die typischen Außenseiter und "Verlierer" in der Schule.
Und jetzt wird sich künstlich gewundert, warum es so wenig Frauen im Internet gibt?
PROTIP: Es liegt wohl daran, weil sie sich weniger dafür interessieren. Schockschwerenot!
Oder warum gibt es so wenige Frauen, die sich mit Modelleisenbahn oder mit Autos beschäftigen? Ich rieche hier eine patriarchalische Verschwörung! Da müssen die FeministInnen doch ansetzen!