• 04.01.2011

Biozulieferer zum Dioxin-Skandal

"Beim Fett wird viel geschummelt"

Problem Intransparenz: Hätten die Futterhersteller gewusst, dass die Dioxin-Ware aus einer Biodiesel-Fabrik stammt, hätten "die Alarmglocken geschrillt", sagt Rudolf Joost-Meyer zu Bakum.von Benno Schirrmeister

  • 19.01.2011 18:14 Uhr

    von Karl-Wilhelm Schmidt Newskarlwilismus:

    Alles ist vergiftet?

    Deutsche Lebensmittel beliebter denn je, voran die Milch, aber was ist mit den Eiern, die mit Dioxine belastet sind? Und was ist mit den Getränken, wie zum Beispiel, Weine und manche Biere und so weiter, die durch Europa nicht mehr den Reinheitsgeboten unterliegen, wie früher in Deutschland? „Wer sich für 20,-€ im Supermarkt den Einkaufswagen voll lädt, und glaubt, das sei kein Risiko, hat definitiv einen Knall.“ Dioxin in Hühnerfutter, Eier und Geflügel. Jetzt auch noch die Schweine! Doch reicht es für alle, wenn wir aus der Massenproduktion aussteigen? Die seriösen Zeitungen werden an Bedeutung verlieren, wenn sie diese Verbrechen nicht aufdecken. Die Internetzeitung ist die Zukunft. Durch Benzin und Brötchen werden die Bundesbürger immer mehr geschröpft. Der Aufschwung kommt bei über 80% der deutschen Bevölkerung nicht an. Die Energiepreise sind von heute auf morgen gestiegen. Das Rentensystem ist eine Bankrotterklärung, in anderen Ländern wie Holland, Dänemark, gibt es eine Staatliche Grundrente für jeden Bürger, warum nicht in Deutschland?


    Mit freundlichen grüßen
    Karl-Wilhelm Schmidt
    Newskarlwilismus


  • 14.01.2011 17:02 Uhr

    von Karl W. Kliem:

    Bio-Hühner müssen im Freiland gehalten werden, dadurch nehmen die Hennen grundsätzlich mehr Schadstoffe aus der Umwelt auf. Die Dioxin-Belastung in Bio-Eiern ist grundsätzlich höher als bei solchen aus Stallhaltung. Des Weiteren waren im Mai 2010 ausschließlich Bio-Eier vom letzten Dioxin-Skandal betroffen. Dies wurde aber schnell unter den Teppich gekehrt, passt eben nicht in die politisch-korrekte Bio-Ideologie. Welche hochgefährlichen Substanzen im Bioanbau auch noch eingestetzt werden hat Anja Reschke jüngst recherchiert und war sehr ernüchtert ( Kupfer, Schwefel etc.). Außerdem sind die Risiken der Bildung von hochtoxischen Mycotoxinen ( tausendmal toxischer als Dioxin) in Bio-Produkten exorbitant höher, da Pilzkrankheiten nicht richtig bekämpft werden. Bio-Ideologen- träumt weiter und bezahlt fleisig teures Geld für riskante Produkte.

  • 12.01.2011 13:35 Uhr

    von Norbert:

    Schon interessant, wie man aus diesem Interview herauslesen will, dass Bioeier gesünder sind. Dort steht, dass gerade das Mistkratzerei von Omi aus dem Kleingarten schon per se über dem Grenzwert liegt. Und das generell Freiland mehr Dioxin enthält als Stallhaltung. Zitat: >>Bei nordrhein-westfälischen Rindern hat das Umweltministerium die giftigen Chemikalien PCB und Dioxin nachgewiesen. Bei jedem vierten untersuchten Freilandrind wurden die zulässigen Grenzwerte überschritten. Einige Höfe dürfen bereits ihr Rindfleisch nicht mehr für den Verzehr verkaufen<< Warum wird hierin kein Skandal gesehen? Auch bei EHEC Bakterien und Salmonellen schneidet Bio leider schlechter ab als die Massentierhaltung.

  • 05.01.2011 14:44 Uhr

    von Frank:

    Die Verbrennung von Lebensmitteln ist ja schon ein toller Einfall. Das Etikett "Bio" ist dessen konsequent, geniale Umsetzung und das Mittel zur Steuerung der oeffentlichen Meinung in die gewuenschte Richtung. Da sind Profis am Werk, die unser aller Bestes wollen. Prima Klima fuer Verbrennungsmotoren.

    Aber, zurueck zum Abfallprodukt Dioxin.
    Unter welchen Bedingungen (Chlor muss vorhanden sein, bestimmte Temperaturen sind erforderlich) dieses Gift entsteht, produziert wird ist bekannt. Wo also befindet sich die Produktionsstaette, der Geburtsort dieser Substanz?

    Wieso ist es ueberhaupt erlaubt Dioxin zu produzieren?
    Ist es nicht erstaunlich, dass die Erzeugung von Giften erlaubt ist und deren Freisetzung, das ist die Ausbringung in den Lebensraum Umwelt, dann durch Grenzwerte legalisiert wird?

    Am Rande: Dioxin ist nicht nur vom menschlichen Koerper
    nicht abbaubar.
    Einmal aufgenommen verbleibt es im Koerper. Jede weitere Aufnahme akkumuliert sich.
    Interessant diese Grenzwerte. Die Gesundheit der Menschen scheint da -nicht- das zu sein, was da unter dem Schutz des Gesetzes steht. Im Gegenteil; Auf diese Weise wird die Produktion des giftigen Stoffes "legalisiert" und auf potentielle Beschwerden der Geschaedigten -praeventiv- (man weiss dass es giftig ist!!) reagiert.
    1 + 1 sind nicht 2 Portionen Gift sondern jeweils eine erlaubte und eine eine weitere erlaubte Portion legaler Vergiftung von Mensch und Umwelt.

  • 05.01.2011 13:49 Uhr

    von Doris Joost-Meyer zu Bakum:

    Da ist wohl eine Verwechselung des Fotos passiert. Das auf dem Bild ist nicht mein Bruder, das Interview sicherlich schon von ihm.

    ***Anmerkung der Redaktion: Das Foto wurde leider versehentlich verwechselt. Danke für den Hinweis.

  • 05.01.2011 09:07 Uhr

    von AndreasJ:

    Warum findet man diese erhellenden Infos nicht in anderen Medien? Weil man sich dort um den Verlust von Anzeigenkunden sorgt? Oder seine redaktionellen "Leitlinien" verfolgt?
    Sehr gerecht eigentlich, wer die grauenhafte Käfighaltung unterstützt, bekommt die Strafe dafür in Form von etwas Dioxon gleich mitgeliefert.

  • 05.01.2011 08:33 Uhr

    von Rod:

    Da bin ich aber froh, dass ich mich vegan ernähre. Ich kann nur alle Menschen auffordern, sich auch vegan zu ernähren. Erstens macht das ständig übersäuerte Millieu durch Ernährung mit tierischen Eiweisen krank oder fördert Krankheiten. Zweitens ist es gesünder, drittens ist es wirtschaftlicher und zuletzt umweltfreundlicher. Die schlimmsten Umweltverschutzer sind Produzenten tierischer Nahrung.

  • 05.01.2011 07:45 Uhr

    von weber:

    Nur beim Fett? - Ha! Ha! Ha!

  • 04.01.2011 21:54 Uhr

    von Soja:

    Danke für das sehr gute Interview. Ich weiß schon, warum ich nur Bio Eier von ausgesuchten Erzeugern esse.
    Dieser Fall ist ja nicht der erste und wird nicht der letzte bleiben.

  • 04.01.2011 20:31 Uhr

    von Gockel:

    Klasse Interview. Mehr davon!

  • 04.01.2011 18:59 Uhr

    von Hendik D. :

    Endlich etwas Aufklärung. Aber ob Ökohersteller oder Konventionell, immer hätten die Alarmglocken Klingeln müssen. Mir geht das jetzt schon auf den Keks wenn Thilo Bode und Eckard Nieman wie wild auf die sogenannten Agrarfabriken schimpfen, dabei trifft dies jeden.

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