Biograf über "Jahrhundertreporter"
"Er war ein Künstler"
Eine Biografie über den Journalisten Ryszard Kapuscinski schockt Polen: Der "Jahrhundertreporter" ging frei mit den Fakten um. Sein Biograf Domoslawski zerstört eine Legende - und verteidigt sie.von Gabriele Lesser
Leserkommentare
14.03.2010 08:47 Uhr
von Robert Friedl :
„Kapuscinski hat aber auch eine Legende über seinen Vater erfunden. Wozu?“
„Die Legenden folgen keinem einheitlichen Muster. Beim Vater, der angeblich im Zweiten Weltkrieg aus sowjetischer Gefangenschaft hatte fliehen können und so dem sicheren Tod in den Wäldern von Katyn entging, handelte es sich offensichtlich um ein Schutzschild (…)“
Das ist wohl die größte Schweinerei von Kapuscinski. Mit seinem Verhalten verhöhnte er die tatsächlichen Opfer von Katyn und deren Angehörige.
„Das Buch löste einen Schock aus: Unser großes Vorbild, der Jahrhundertreporter Kapuscinski, war in Wirklichkeit ein Schriftsteller.“
Polen braucht eindeutig mehr solche Schocks. Das Buch zeigt wie wichtig die Arbeit des IPN (entspricht etwa der Birthler-Behörde) ist.
Dieses Interview zeigt leider nicht das Ausmaß der Betrügereien von Kapuscinski.
Kapuscinski war vor allem ein Lügner, Betrüger, Agent der Auslandsspionage und Agent des Sicherheitsdienstes. Er täuschte seine Leser und mit jetzigen Enthüllungen trägt Kapuscinski noch nach seinem Tode dazu bei, die Unglaubwürdigkeit der Medien in der Gesellschaft zu verstärken.
http://pl.wikipedia.org/wiki/Ryszard_Kapu%C5%9Bci%C5%84ski