Biobäuerinnen in Polen protestieren gegen den illegalen Anbau von gentechnisch manipulierten Pflanzen. Dieser dehnt sich in Polen rasant aus und bedroht inzwischen den Ökolandbau.von GABRIELE LESSER
Das Argument, dass die Gen-Lebensmittel gekennzeichnet werden sollen, ist allerdings hinfällig. Ein europäisches Gesetz regelt bereits, dass alle Lebensmittel, die mehr als 0,9% GVO beinhalten, gekennzeichnet werden müssen. Oder gilt dieses Gesetz durch irgendwelche Üergangsregelungen noch nicht in Polen?
30.03.2009 07:27 Uhr
von Antonietta:
Die wirtschaftliche Nutzung der Gentechnologie ist an die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen oder Organismen gebunden und hier entsteht ein großes Gefahrenpotential. Es fehlen jegliche Vorstellung und Risikoanalyse darüber, was unter Freilandbedingungen eintreten kann. Der einmal freigesetzte gentechnisch veränderte Organismus kann nie wieder eingefangen werden und seine Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht des Biotops sind nicht einmal abschätzbar.
Die Flächen mit den drei wichtigsten gentechnisch modifizierten Sorten Soja, Mais und Raps sind deutlich gewachsen. Demgegenüber ist die insektenresistente Baumwolle in den Vereinigten Staaten rückläufig. Bei den genannten vier Pflanzenarten ist der Anteil der gentechnisch erzeugten Sorten am gesamten Saatgut auf knapp ein Viertel gestiegen. Fast schon ein Drittel der Sojabohnen werden weltweit mit biotechnologisch hergestelltem Ausgangsmaterial erzeugt.
29.03.2009 23:01 Uhr
von wanja:
Die Bio-Bäuerinnen und Bauern und die mit ihnen Sympathisierenden Polinnen und Polinnen, inklusive des Umweltministers Maciej Nowicki, verdienen unsere aktive Unterstützung!
Leserkommentare
20.09.2011 21:36 Uhr
von Elke:
Das Argument, dass die Gen-Lebensmittel gekennzeichnet werden sollen, ist allerdings hinfällig. Ein europäisches Gesetz regelt bereits, dass alle Lebensmittel, die mehr als 0,9% GVO beinhalten, gekennzeichnet werden müssen. Oder gilt dieses Gesetz durch irgendwelche Üergangsregelungen noch nicht in Polen?
30.03.2009 07:27 Uhr
von Antonietta:
Die wirtschaftliche Nutzung der Gentechnologie ist an die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen oder Organismen gebunden und hier entsteht ein großes Gefahrenpotential. Es fehlen jegliche Vorstellung und Risikoanalyse darüber, was unter Freilandbedingungen eintreten kann. Der einmal freigesetzte gentechnisch veränderte Organismus kann nie wieder eingefangen werden und seine Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht des Biotops sind nicht einmal abschätzbar.
Die Flächen mit den drei wichtigsten gentechnisch modifizierten Sorten Soja, Mais und Raps sind deutlich gewachsen. Demgegenüber ist die insektenresistente Baumwolle in den Vereinigten Staaten rückläufig. Bei den genannten vier Pflanzenarten ist der Anteil der gentechnisch erzeugten Sorten am gesamten Saatgut auf knapp ein Viertel gestiegen. Fast schon ein Drittel der Sojabohnen werden weltweit mit biotechnologisch hergestelltem Ausgangsmaterial erzeugt.
29.03.2009 23:01 Uhr
von wanja:
Die Bio-Bäuerinnen und Bauern und die mit ihnen Sympathisierenden Polinnen und Polinnen, inklusive des Umweltministers Maciej Nowicki, verdienen unsere aktive Unterstützung!