• 21.03.2009

Bildung einer kriminellen Vereinigung

Ermittlungen gegen Islam-Funktionäre

Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Generalsekretär von Milli Görüs, Oguz Ücüncü, und den Präsidenten der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat.von Sabine Am Orde

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Martin Malchow:

    Und wieder einmal droht die Gefahr, dass Kriminelle (bzw. Personen, die der Begehung von Straftaten verdächtig sind) dazu benutzt werden, ganze Bevölkerungsgruppen in Verruf zu bringen. Wenn sich die Vorwürfe erhärten, was hat das dann mit Islam, Moslems oder Migranten zu tun? Kriminelle sind Kriminelle und werden nach geltendem Strafrecht verfolgt und bestraft. Und es wäre ganz sicher nicht das erste mal, dass die Politik sich mit Kriminellen an einen Tisch gesetzt hat, ganz sicher nicht.......

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Dr. Levent Iyilik:

    Solange das Verfahren noch läuft, gilt nach unserem Rechtsverständnis die Unschuldsvermutung. Jedoch sollte grundsätzlich ein Augenmerk auf die finanziellen Verstrickungen und die Transfers der IGMG gelegt werden.
    Der Innenminister Dr. Schäuble täte gut daran, die im Juni bevorstehende Islamkonferenz so zu organisieren, dass nicht wie bei der letzten Islamkonferenz, ein offizelles Mitglied einen ungebetenen Gast einlädt (Ibrahim El Zayad Vorsitzender der IGD- Islamische Gemeinschaft in Deutschland), der seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird und als "mitgliedstärkste Organisation von Muslimbruderschafts-Anhängern" in Deutschland gilt. Das schadet lediglich dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit der Islamkonferenz, die ich im Grundsatz für den interreligiösen Dialog sehr befürworte.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von aso:

    @ hoko:

    was bringt es denn, erst den Dialog zu suchen, wenn die Staatsanwaltschaft bereit seit 2 Jahren ermittelt, und offensichtlich massiv Straftaten begangen wurden?

    Sollte man etwa rechtsfreie Räume für Muslime schaffen, nur um sich nicht dem Verdacht der Islamfeindlichkeit auszusetzen?

    Man muß sich höchstens über Schäuble wundern: der sollte doch über solche Ermittlungen informiert sein. Und Konsequenzen ziehen: für den Dialog mit dem Islamrat.

    @ Michael Klein:

    Opus Dei und andere christliche Fundamentalisten sind harmlos gegenüber dem von der Muslimbruderschaft initiiertem brotherhood-project.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von hoko:

    was bringt es denn, sofort mit der polizeikeule zu kommen? man sollte erst den dialog suchen. so wird nur die islamfeindlichkeit gefördert.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von hoko:

    Die Ermittlungen sollten sofort eingestellt werden, denn sie fördern die Islamophobie in Deutschland.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von Michael Klein:

    Würde die Staatanwaltschaft und der Verfassungsschutz genauso vehement gegen die Katholische Organisation Opus Dei ermitteln (gegenüber ihr ist die Muslimische Organisation Milli Görrus noch harmlos), wäre das ein Segen für unsere Demokratie! Aber wie man sieht, ist man auf dem Auge des Chrstlichen Fundamentalismus weiter blind!

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von peter:

    spitze des eisbergs... dürfte wohl stimmen bigkelle.

  • 04.04.2011 19:10 Uhr

    von BigKelle:

    die Spitze der Eisberges...oder liege ich falsch?

    guten tag

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von Martin Malchow:

    Und wieder einmal droht die Gefahr, dass Kriminelle (bzw. Personen, die der Begehung von Straftaten verdächtig sind) dazu benutzt werden, ganze Bevölkerungsgruppen in Verruf zu bringen. Wenn sich die Vorwürfe erhärten, was hat das dann mit Islam, Moslems oder Migranten zu tun? Kriminelle sind Kriminelle und werden nach geltendem Strafrecht verfolgt und bestraft. Und es wäre ganz sicher nicht das erste mal, dass die Politik sich mit Kriminellen an einen Tisch gesetzt hat, ganz sicher nicht.......

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von Dr. Levent Iyilik:

    Solange das Verfahren noch läuft, gilt nach unserem Rechtsverständnis die Unschuldsvermutung. Jedoch sollte grundsätzlich ein Augenmerk auf die finanziellen Verstrickungen und die Transfers der IGMG gelegt werden.
    Der Innenminister Dr. Schäuble täte gut daran, die im Juni bevorstehende Islamkonferenz so zu organisieren, dass nicht wie bei der letzten Islamkonferenz, ein offizelles Mitglied einen ungebetenen Gast einlädt (Ibrahim El Zayad Vorsitzender der IGD- Islamische Gemeinschaft in Deutschland), der seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird und als "mitgliedstärkste Organisation von Muslimbruderschafts-Anhängern" in Deutschland gilt. Das schadet lediglich dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit der Islamkonferenz, die ich im Grundsatz für den interreligiösen Dialog sehr befürworte.

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von aso:

    @ hoko:

    was bringt es denn, erst den Dialog zu suchen, wenn die Staatsanwaltschaft bereit seit 2 Jahren ermittelt, und offensichtlich massiv Straftaten begangen wurden?

    Sollte man etwa rechtsfreie Räume für Muslime schaffen, nur um sich nicht dem Verdacht der Islamfeindlichkeit auszusetzen?

    Man muß sich höchstens über Schäuble wundern: der sollte doch über solche Ermittlungen informiert sein. Und Konsequenzen ziehen: für den Dialog mit dem Islamrat.

    @ Michael Klein:

    Opus Dei und andere christliche Fundamentalisten sind harmlos gegenüber dem von der Muslimbruderschaft initiiertem brotherhood-project.

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von peter:

    spitze des eisbergs... dürfte wohl stimmen bigkelle.

  • 11.02.2011 17:51 Uhr

    von BigKelle:

    die Spitze der Eisberges...oder liege ich falsch?

    guten tag

  • 26.03.2009 14:49 Uhr

    von Martin Malchow:

    Und wieder einmal droht die Gefahr, dass Kriminelle (bzw. Personen, die der Begehung von Straftaten verdächtig sind) dazu benutzt werden, ganze Bevölkerungsgruppen in Verruf zu bringen. Wenn sich die Vorwürfe erhärten, was hat das dann mit Islam, Moslems oder Migranten zu tun? Kriminelle sind Kriminelle und werden nach geltendem Strafrecht verfolgt und bestraft. Und es wäre ganz sicher nicht das erste mal, dass die Politik sich mit Kriminellen an einen Tisch gesetzt hat, ganz sicher nicht.......

  • 24.03.2009 22:08 Uhr

    von Dr. Levent Iyilik:

    Solange das Verfahren noch läuft, gilt nach unserem Rechtsverständnis die Unschuldsvermutung. Jedoch sollte grundsätzlich ein Augenmerk auf die finanziellen Verstrickungen und die Transfers der IGMG gelegt werden.
    Der Innenminister Dr. Schäuble täte gut daran, die im Juni bevorstehende Islamkonferenz so zu organisieren, dass nicht wie bei der letzten Islamkonferenz, ein offizelles Mitglied einen ungebetenen Gast einlädt (Ibrahim El Zayad Vorsitzender der IGD- Islamische Gemeinschaft in Deutschland), der seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird und als "mitgliedstärkste Organisation von Muslimbruderschafts-Anhängern" in Deutschland gilt. Das schadet lediglich dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit der Islamkonferenz, die ich im Grundsatz für den interreligiösen Dialog sehr befürworte.

  • 23.03.2009 17:49 Uhr

    von aso:

    @ hoko:

    was bringt es denn, erst den Dialog zu suchen, wenn die Staatsanwaltschaft bereit seit 2 Jahren ermittelt, und offensichtlich massiv Straftaten begangen wurden?

    Sollte man etwa rechtsfreie Räume für Muslime schaffen, nur um sich nicht dem Verdacht der Islamfeindlichkeit auszusetzen?

    Man muß sich höchstens über Schäuble wundern: der sollte doch über solche Ermittlungen informiert sein. Und Konsequenzen ziehen: für den Dialog mit dem Islamrat.

    @ Michael Klein:

    Opus Dei und andere christliche Fundamentalisten sind harmlos gegenüber dem von der Muslimbruderschaft initiiertem brotherhood-project.

  • 22.03.2009 16:52 Uhr

    von hoko:

    was bringt es denn, sofort mit der polizeikeule zu kommen? man sollte erst den dialog suchen. so wird nur die islamfeindlichkeit gefördert.

  • 22.03.2009 14:53 Uhr

    von @ Michael Klein:

    wahrscheinlich würde da anders vorgegangen... aber die christlichen Fundamentalisten in Dtl schaden idR nicht der Öffentlichkeit.

  • 22.03.2009 14:03 Uhr

    von ojee:

    """Die Ermittlungen sollten sofort eingestellt werden, denn sie fördern die Islamophobie in Deutschland. """

    hoho der war gut. das is sind die obersten 10 cm des eisberges , ganz richtig , die zukunft wird noch viel amüsanter, wenn euer ganzes weltbild in sich zusammenbricht.

  • 21.03.2009 18:03 Uhr

    von hoko:

    Die Ermittlungen sollten sofort eingestellt werden, denn sie fördern die Islamophobie in Deutschland.

  • 21.03.2009 12:14 Uhr

    von Michael Klein:

    Würde die Staatanwaltschaft und der Verfassungsschutz genauso vehement gegen die Katholische Organisation Opus Dei ermitteln (gegenüber ihr ist die Muslimische Organisation Milli Görrus noch harmlos), wäre das ein Segen für unsere Demokratie! Aber wie man sieht, ist man auf dem Auge des Chrstlichen Fundamentalismus weiter blind!

  • 21.03.2009 01:33 Uhr

    von Sabine Bautz:

    Tag zusammen. Zunächst mal Kompliment an die TAZ. In den anderen Zeitungen sind zu diesem Thema alle Kommentarfunktionen abgeschaltet. Nur zur Sache: Voreilige Pauschalverdächtigungen helfen nicht weiter. Gefährlich erscheint mir allerdings die Förderung radikaler Tendenzen auf Kosten der Steuerzahler. Das hat schon was und hinterlässt ein sehr mulmiges Gefühl. Es wäre dringend geboten, dass sich die Muslime in Deutschland klar von solchen Tendenzen distanzieren. Wo bleiben die selbstbewussten und kritisch-offenen Muslime?

  • 21.03.2009 01:24 Uhr

    von peter:

    spitze des eisbergs... dürfte wohl stimmen bigkelle.

  • 20.03.2009 18:06 Uhr

    von BigKelle:

    die Spitze der Eisberges...oder liege ich falsch?

    guten tag

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