• 29.01.2010

Bilder des Grauens aus Haiti

Unter Überlebenden

Eindrücke aus einem zerstörten Land: taz-Reporter Hans-Ulrich Dillmann, der gut zehn Tage für die taz im Katastrophengebiet war, schildert seine Erlebnisse.von Bernd Pickert

  • 29.01.2010 17:02 Uhr

    von denninger:

    Pardon, es sollte sich natürlich "Hans-Ulrich" und nicht "Bernd" angesprochen fühlen.
    Excusez

  • 29.01.2010 17:00 Uhr

    von denninger:

    Ach er arme "Bernd" muss so viel Leid ertragen und kann sich dabei nur hilflos fragen "Womit soll ich helfen?"
    Also ,lieber Bernd, Du hättest Dich ja nützlich machen können.
    Da wäre zum Beispiel:
    Blut spenden
    Deinen klimatisierten Wagen als Transportmittel zur Verfügung stellen
    Eine Schaufel in die Hand nehmen und graben
    Bei der Essensverteilung helfen
    Oder eben einfach dem Mann die Hand halten
    Oder ist das schon zu viel von Dir verlangt?

  • 29.01.2010 14:53 Uhr

    von Tom Berger:

    Die Grausamkeit dieser Katastrophe ist nicht mit Worten zu beschreiben, der Beitrag gibt gut - aber eben nur ansatzweise - einen sehr kleinen Eindruck der Realität wieder.

    Wie zynisch muss es für diese Menschen sein, wenn wir uns als Weltgemeinschaft nur halbherzig mit ein paar Spendenangeboten und Schlagzeilen dem Unglück widmen und gleichzeitig über zusätzliche Afghanistan-Soldaten oder Steuererleichterungen streiten, während dort die Menschen mit zerquetschten Körpern auf ihr Todesurteil warten.

    Als Kind bin ich auf der Straße vom Fahrrad gestürzt und blieb verletzt liegen, die Autos fuhren vorsichtig aber unbeirrt um mich herum. Ich kenne also das Gefühl, als Betroffener nicht ausreichend Beachtung zu erhalten.

    Tun wir wirklich alles in unserer Macht stehende, um diesen Menschen zu helfen?

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