• 13.07.2009

Besuch beim Splash-Festival

Ironie ohne Identitätsverlust

Beim Splash-Festival in Bitterfeld präsentierten sich HipHop-Idole als austauschbare Witzfiguren und Nachwuchskünstler als stilsichere Originale.von Florian Bamberg

  • 18.08.2009 13:03 Uhr

    von stophiphop.com:

    Zurückgehende Besucherzahlen zeigen eindrucksvoll, wie überbewertet doch dieses "Jugend-Genre" Hip Hop ist. Kopierte Styles und Identitäten aus den Großstädten der USA ... klischebehaftetes-fundamentales-aggressives-Grundverhalten ... tja woher kommt wohl das Klischee ? (rhetorische Frage)

    Hip Hop ist tod. Wenn dem nicht so ist, dann wirds Zeit zu sterben.

  • 22.07.2009 14:25 Uhr

    von DaniloSchulle:

    @ Jones: Santogold muss sich nach einer verlorenen Auseinandersetzung vor Gericht mittlerweile Santigold nennen.

    Dass K.I.Z. noch auf den kommerziellen Durchbruch warten, ist mir allerdings auch neu. Fängt der erst bei Triple Platin an?

    Abgesehen davon ein guter Artikel, der mir fast noch zu milde über das katastrophale Festival urteilt, das ich gesehen habe. Ich denke, die Besucherzahlen werden weiter zurückgehen. Ich war jedenfalls das letzte Mal da und hätte mich ohne Mos Def und Q-Tip im Line-Up auch nie auf den Weg gemacht. Es hat sich nicht gelohnt!

    Einzige Lichtblicke: Atmosphere und Black Milk. Die meisten vertretenen "Künstler" aus Deutschen Landen waren leider auf erschreckendem Niveau was Texte und Live-Performance angeht. Schade, die feine Kulisse hätte mehr verdient gehabt...

  • 21.07.2009 14:26 Uhr

    von Jones:

    Peinlicher Artikel.
    Die Sängerin heißt nicht Santigold sondern Santogold. Umso schlimmer, da die taz bereits über sie berichtet hat.
    Dass KIZ noch auf den Durchbruch warten, wäre mir auch neu.
    Und wenn der Herr Autor frische Tendenzen vermisst, dann möge er sich doch bitte beim nächsten Festival, über das er sich auslassen darf, den Auftritt von Marteria aka. Marsimoto zu Gemüte führen, dann wird ihm eventuell etwas frisches auffallen.

  • 15.07.2009 19:13 Uhr

    von Samir:

    etwas einseitig das ganze. Da hat der Autor wohl nicht sonderlich viel gesehen...Sehr voll war es übrigens bei Heltah Skeltah, Casper und Olli Banjo vor der Aruba-Bühne, während Clueso vor 600 Menschen auf der Hauptbühne spielte. Interessant vielleicht auch, dass Taktlos im Zelt auftrat, das aus allen Nähten platzte. Und bei Dizzee Rascal und Curse war ebenfalls alles aus...

  • 14.07.2009 22:42 Uhr

    von mr. nym:

    das letzte Album von K.I.Z. stieg auf Platz Neun der Album Charts ein. wieviel mehr "kommerzieller Durchbruch" geht denn noch?

  • 14.07.2009 10:20 Uhr

    von Simon:

    Sehr geehrter Herr Bamberg,

    ich möchte Sie darafu hinweisen dass das Festival in/auf Ferropolis (Gräfenhainichen) stattfand. Falls in Bitterfeld ein ähnliches Festival im selben Zeitraum stattfand, bitte ich Sie meine Klugmisterei zu entschuldigen.

    Schöner Artikel

  • 13.07.2009 18:31 Uhr

    von David S.:

    ,,Es fehlt grundsätzlich an neuen Richtungen innerhalb des Genres."

    Vollkommen falsche Aussage, die Künstler welche Neues erarbeiten werden nur nicht vom Mainstream gehört, und deswegen kann man sie nur nicht so leicht wie einen Sido oder K.I.Z wahrnehmen.

    Ich kenne das abgefahrenste und interessanteste Zeug, Produzenten die den Crossover mit jeder Musikrichtung wagen, Texter die vor Literarizität nur so strotzen und Fans die einer intelektuellen Boheme ähneln.

    Hip Hop ist mal wieder nicht tot, sonder nur versteckt.

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