Dies könnte problematisch werden, da ja Provider/Internetdiensteanbieter keine IP-Adressen mehr speichern dürfen. Diese sind jedoch in e-Mail-Daten vermerkt (Header). BTW: Was ist eigentlich wenn der Nutzer xy nun seinen eigenen E-Mail-Server betreibt? Kommt der Staatsanwalt dann zu ihm nach Hause? So mal eben zur Stippvisite *g*? Und im übrigen gibt es ja nicht nur e-Mail zur Kommunikation. Ein FTP-Server z.B. eignet sich sicher auch wunderbar dafür. Dies sei nur mal als Beispiel genannt. Immer dieser ganze Überwachungskäse. Als ob der Staat was davon hätte wenn er Tante Emmas Lieblingsstrumpfhosenfarbe kennt. Und für was anderes ist diese Überwachung ohnehin nicht gut. Jemand der kriminell ist, wird doch sicher eh alles verschlüsseln, sonst wäre er ja blöd. Also wo ist dann der Nutzen?
14.05.2009 11:12 Uhr
von Dgunder:
Ein email Anbieter, der verschlüsselt und sehr auf den Datenschutz seiner Nutzer achtet ist hushmail.com kann ich wirklich nur empfehlen.
Gruß David
14.05.2009 10:30 Uhr
von Egon Olsen:
Das relevante e-Mailkonto NIE bei einem deutschen Provider! Am besten geeignet sind Provider in Ländern die mit der deutschen Polizei nicht so toll zusammenarbeiten. z.B. Russland, Ukraine, Asserbaidshan, China ist besonders gut aber sprachlich manchmal etwas kompliziert. Achtung! Mails verschlüsseln ist gut aber was für die Polizei und die Stasi-Nachfolgeorganisationen besonders wichtig ist: wer, mit wem, wann!
14.05.2009 10:16 Uhr
von Techniknoob:
Bezieht sich die Kopie auf dem Server wirklich auf den POP3 Abholdienst, oder wird hier von der Pflicht der Inet Provider auf Datenhortung für einen gewissen Zeitraum gesprochen?
Bin verwirrt!
14.05.2009 10:02 Uhr
von Frank:
@shenanigans1983
Die mails auf dem Server werden auch bei der Verwendung von POP3 nicht zwingend gelöscht, sondern nur, wenn das e-mail Programm entsprechend eingestellt ist.
14.05.2009 05:50 Uhr
von onkelklaus:
Ausländische Provider sind insofern sicherer, als, dass sie nicht so leicht von der deutschen Polizei angefragt werden können, aber innerhalb der EU wird das kein großes Hindernis sein. Andere Länder haben noch lockerere Bestimmungen. Schützen kann man sich durch Verschicken von verschlüsselten txt-Dateien, natürlich muss die Gegenstelle das Passwort kennen- Dafür muss man die Datei einfach mit 7zip packen und ein Passwort möglichst lang und umständlich für diese Datei vergeben. Wer nicht ganz so "paranoid" ist, kann auch einfach seinen Postkorb regelmäßig leeren und nur die Viagra-Werbung drin lassen. Allerdings sollte man die Mails dann auch nicht zuhause speichern, weil die werden vom Provider anhand der Logfiles mitgeteilt bekommen, dass ihr regelmäßig löscht, bzw. mit Thunderbird leer räumt. Also kommen sie zu euch nach Hause...
14.05.2009 01:03 Uhr
von Gregor:
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen und denke ich werde die Printausgabe der TAZ abonnieren. Beide Daumen hoch, dass ihr das Thema Internetzensur, bzw. "welchen Fangarm streckt die Krake als nächstes aus?" nicht ausklammert, nur weil es das Gros der Zeitungskäufer (40-70 Jahre) nicht so sonderlich interessiert.
13.05.2009 22:28 Uhr
von Benjamin:
Und die Mails auf den Computer zu laden löscht sie nicht automatisch vom Server. Zumindest bei mir ist Thunderbird so eingestellt.
Das Sicherste wäre es doch wenn wir uns daran gewöhnen würden unsere E-Mails zu verschlüsseln.
13.05.2009 22:18 Uhr
von Netzmuffel:
Vielen ist nicht klar, dass normale Emails überall mitgelesen werden können, wo die Daten gerade vorbei flutschen.
Es gibt nur 2 Wege, sich abzusichern:
1) keine Emails schicken
2) Emails verschlüsselt übertragen, evtl. auch noch den Inhalt separat als verschlüsselte Datei anhängen und das Passwort auf anderem Wege vereinbaren, am besten persönlich.
13.05.2009 16:56 Uhr
von shenanigans1983:
...Ich bin verwirrt. Sprechen Sie über den Zugriff auf eMail Konten per POP3? Das ist nicht nur bei t-offline möglich, sondern ebenfalls bei GMX, und bei web.de müsse es auch gehen. Die meisten (kostenlosen) eMail Provider lassen dies durchaus zu. Bei POP3 wird das eMail Postfach regelmäßig von einem eMail Programm wie Mail oder Thunderbird geprüft, und evtl. Nachrichten heruntergeladen, und die im Webpostfach gelöscht. Natürlich kann es sein, das weiterhin Kopien dieser Mails auf den Servern liegen, aber im Web-eMail Postfach? Nein...
13.05.2009 16:40 Uhr
von Steuerzahler:
Liebe Taz,
grosses Lob, dass ihr solcherart auf den Datenschutz achtet. Nicht nur mit diesem Artikel. :)
Ich werde meinen Web.de eMail-Provider zu einem anderen wechseln. Wenn Sie Tips haben sich vor dem Staat zu schützen(z.b. ob ausländische Provider sicher sind) würde ich mich freuen davon zu lesen.
Leserkommentare
18.05.2009 04:34 Uhr
von SpeckMac:
Dies könnte problematisch werden, da ja Provider/Internetdiensteanbieter keine IP-Adressen mehr speichern dürfen. Diese sind jedoch in e-Mail-Daten vermerkt (Header). BTW: Was ist eigentlich wenn der Nutzer xy nun seinen eigenen E-Mail-Server betreibt? Kommt der Staatsanwalt dann zu ihm nach Hause? So mal eben zur Stippvisite *g*? Und im übrigen gibt es ja nicht nur e-Mail zur Kommunikation. Ein FTP-Server z.B. eignet sich sicher auch wunderbar dafür. Dies sei nur mal als Beispiel genannt. Immer dieser ganze Überwachungskäse. Als ob der Staat was davon hätte wenn er Tante Emmas Lieblingsstrumpfhosenfarbe kennt. Und für was anderes ist diese Überwachung ohnehin nicht gut. Jemand der kriminell ist, wird doch sicher eh alles verschlüsseln, sonst wäre er ja blöd. Also wo ist dann der Nutzen?
14.05.2009 11:12 Uhr
von Dgunder:
Ein email Anbieter, der verschlüsselt und sehr auf den Datenschutz seiner Nutzer achtet ist
hushmail.com
kann ich wirklich nur empfehlen.
Gruß David
14.05.2009 10:30 Uhr
von Egon Olsen:
Das relevante e-Mailkonto NIE bei einem deutschen Provider! Am besten geeignet sind Provider in Ländern die mit der deutschen Polizei nicht so toll zusammenarbeiten. z.B. Russland, Ukraine, Asserbaidshan, China ist besonders gut aber sprachlich manchmal etwas kompliziert.
Achtung! Mails verschlüsseln ist gut aber was für die Polizei und die Stasi-Nachfolgeorganisationen besonders wichtig ist: wer, mit wem, wann!
14.05.2009 10:16 Uhr
von Techniknoob:
Bezieht sich die Kopie auf dem Server wirklich auf den POP3 Abholdienst, oder wird hier von der Pflicht der Inet Provider auf Datenhortung für einen gewissen Zeitraum gesprochen?
Bin verwirrt!
14.05.2009 10:02 Uhr
von Frank:
@shenanigans1983
Die mails auf dem Server werden auch bei der Verwendung von POP3 nicht zwingend gelöscht, sondern nur, wenn das e-mail Programm entsprechend eingestellt ist.
14.05.2009 05:50 Uhr
von onkelklaus:
Ausländische Provider sind insofern sicherer, als, dass sie nicht so leicht von der deutschen Polizei angefragt werden können, aber innerhalb der EU wird das kein großes Hindernis sein. Andere Länder haben noch lockerere Bestimmungen. Schützen kann man sich durch Verschicken von verschlüsselten txt-Dateien, natürlich muss die Gegenstelle das Passwort kennen- Dafür muss man die Datei einfach mit 7zip packen und ein Passwort möglichst lang und umständlich für diese Datei vergeben. Wer nicht ganz so "paranoid" ist, kann auch einfach seinen Postkorb regelmäßig leeren und nur die Viagra-Werbung drin lassen. Allerdings sollte man die Mails dann auch nicht zuhause speichern, weil die werden vom Provider anhand der Logfiles mitgeteilt bekommen, dass ihr regelmäßig löscht, bzw. mit Thunderbird leer räumt. Also kommen sie zu euch nach Hause...
14.05.2009 01:03 Uhr
von Gregor:
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen und denke ich werde die Printausgabe der TAZ abonnieren. Beide Daumen hoch, dass ihr das Thema Internetzensur, bzw. "welchen Fangarm streckt die Krake als nächstes aus?" nicht ausklammert, nur weil es das Gros der Zeitungskäufer (40-70 Jahre) nicht so sonderlich interessiert.
13.05.2009 22:28 Uhr
von Benjamin:
Und die Mails auf den Computer zu laden löscht sie nicht automatisch vom Server.
Zumindest bei mir ist Thunderbird so eingestellt.
Das Sicherste wäre es doch wenn wir uns daran gewöhnen würden unsere E-Mails zu verschlüsseln.
13.05.2009 22:18 Uhr
von Netzmuffel:
Vielen ist nicht klar, dass normale Emails überall mitgelesen werden können, wo die Daten gerade vorbei flutschen.
Es gibt nur 2 Wege, sich abzusichern:
1) keine Emails schicken
2) Emails verschlüsselt übertragen, evtl. auch noch den Inhalt separat als verschlüsselte Datei anhängen und das Passwort auf anderem Wege vereinbaren, am besten persönlich.
13.05.2009 16:56 Uhr
von shenanigans1983:
...Ich bin verwirrt. Sprechen Sie über den Zugriff auf eMail Konten per POP3? Das ist nicht nur bei t-offline möglich, sondern ebenfalls bei GMX, und bei web.de müsse es auch gehen. Die meisten (kostenlosen) eMail Provider lassen dies durchaus zu. Bei POP3 wird das eMail Postfach regelmäßig von einem eMail Programm wie Mail oder Thunderbird geprüft, und evtl. Nachrichten heruntergeladen, und die im Webpostfach gelöscht. Natürlich kann es sein, das weiterhin Kopien dieser Mails auf den Servern liegen, aber im Web-eMail Postfach? Nein...
13.05.2009 16:40 Uhr
von Steuerzahler:
Liebe Taz,
grosses Lob, dass ihr solcherart auf den Datenschutz achtet. Nicht nur mit diesem Artikel. :)
Ich werde meinen Web.de eMail-Provider zu einem anderen wechseln.
Wenn Sie Tips haben sich vor dem Staat zu schützen(z.b. ob ausländische Provider sicher sind) würde ich mich freuen davon zu lesen.
Bastian