Nach der Einigung auf längere Laufzeiten für AKWs sehen sich die kommunalen Versorger in ihrer Existenz bedroht. Sie wollen Ausgleichszahlungen von der Regierung.von Hanna Gersmann
"Dabei schreibt die Koalition im neuen Energiekonzept selbst: das "Strommarktdesign der Zukunft" müsse im "Kern marktwirtschaftlich ausgerichtet sein". Berücksichtigt hat sie das aber nicht, kritisiert auch der Chef des Bundeskartellamts, Andreas Mundt."
Mein Gott, sind das Dilettanten an der Regierung. Monatelang Zeit, um genau zu eruieren, wie alle gesellschaftlichen Gruppen hieb- und stichfest auszutricksen seinen, und das Ergebnis:
Von Tuten und Blasen keine Ahnung, und am wenigsten von Marktwirtschaft.
08.09.2010 10:08 Uhr
von emil:
schon abartig, wie unser steuergeld dem lobbyismus geopfert wird.
vielleicht arbeitet die wohlfeile regierung ja bereits an einer abwrack... eh umweltprämie für die kommunalen kraftwerke.
wenns einer branche nicht so gut geht, kann man ja helfen nicht wahr.
08.09.2010 07:27 Uhr
von Karl Kraus:
Wenn alle die, die gegen ein Laufzeitverlängerung sind, schon mal auf echten Ökostrom (Greenpeace, Naturstrom u. a.) umstellen würden, wäre das Problem vielleicht schneller gelöst als mit Hilfe der Lobbysklaven. Ökostrom ist übrigens entgegen hartnäckigen Gerüchten nicht nennenswert teurer als konventioneller. Wer nicht wechselt, darf auch nicht meckern.
08.09.2010 07:05 Uhr
von Karin Haertel:
Laut Umfrage sind mehr als 50% der Buerger fuer den Atomausstieg und werden somit ncht ihren Oekostromanbieter den Ruecken kehren. Ausgleichszahlungen sind also nicht noetig. Mir will doch nicht irgendein Stadtwerk ernsthaft erklaeren, dass sie sich mit 50% der Bewohner finanzieren. Oder soll das jetzt heissen, dass sie zwar fuer den Austieg sind, aber den preisewerteren Atomstrom trotz grossen Geschreies fuer sich selbst wollen?
07.09.2010 23:25 Uhr
von alcibiades:
Das heisst, reichlich Reklame für Stromanbieterwechsel machen. Und Neuwahlen fordern. Sie können versuchen, uns zu verarschen, sie können aber die Zeit nicht anhalten.
Leserkommentare
10.09.2010 21:15 Uhr
von Daniel:
"Dabei schreibt die Koalition im neuen Energiekonzept selbst: das "Strommarktdesign der Zukunft" müsse im "Kern marktwirtschaftlich ausgerichtet sein". Berücksichtigt hat sie das aber nicht, kritisiert auch der Chef des Bundeskartellamts, Andreas Mundt."
Mein Gott, sind das Dilettanten an der Regierung. Monatelang Zeit, um genau zu eruieren, wie alle gesellschaftlichen Gruppen hieb- und stichfest auszutricksen seinen, und das Ergebnis:
Von Tuten und Blasen keine Ahnung, und am wenigsten von Marktwirtschaft.
08.09.2010 10:08 Uhr
von emil:
schon abartig, wie unser steuergeld dem lobbyismus geopfert wird.
vielleicht arbeitet die wohlfeile regierung ja bereits an einer abwrack... eh umweltprämie für die kommunalen kraftwerke.
wenns einer branche nicht so gut geht, kann man ja helfen nicht wahr.
08.09.2010 07:27 Uhr
von Karl Kraus:
Wenn alle die, die gegen ein Laufzeitverlängerung sind, schon mal auf echten Ökostrom (Greenpeace, Naturstrom u. a.) umstellen würden, wäre das Problem vielleicht schneller gelöst als mit Hilfe der Lobbysklaven. Ökostrom ist übrigens entgegen hartnäckigen Gerüchten nicht nennenswert teurer als konventioneller. Wer nicht wechselt, darf auch nicht meckern.
08.09.2010 07:05 Uhr
von Karin Haertel:
Laut Umfrage sind mehr als 50% der Buerger fuer den Atomausstieg und werden somit ncht ihren Oekostromanbieter den Ruecken kehren. Ausgleichszahlungen sind also nicht noetig. Mir will doch nicht irgendein Stadtwerk ernsthaft erklaeren, dass sie sich mit 50% der Bewohner finanzieren. Oder soll das jetzt heissen, dass sie zwar fuer den Austieg sind, aber den preisewerteren Atomstrom trotz grossen Geschreies fuer sich selbst wollen?
07.09.2010 23:25 Uhr
von alcibiades:
Das heisst, reichlich Reklame für Stromanbieterwechsel machen. Und Neuwahlen fordern. Sie können versuchen, uns zu verarschen, sie können aber die Zeit nicht anhalten.