• 02.06.2009

Berliner Polizei geht gegen politische Karnevalisten vor

Polizei erfindet Karneval neu

Exotisch, bunt und unpolitisch stellt sich die Polizei den Karneval der Kulturen vor - und stoppt den Zug wegen einer Gruppe mit zu politischer Botschaft.von A. Wierth P. Stachelsky

  • 03.06.2009 10:29 Uhr

    von Luki:

    Kultur ohne Politik - geht das?

    Wenn die Staatsgewalt einen Karneval der KULTUREN ohne politische Meinungsäußerung anstrebt, ist das bedauernswert.

    Sehr interessanter Artikel!!!!

  • 02.06.2009 17:04 Uhr

    von Sensenmann:

    Paßt schon:
    Auf einem Karnevalsumzug ist Mummenschanz erlaubt.
    Auf einer Demonstration allerdings nicht (Vermummungsverbot).
    Werden jetzt harte politische Parolen formuliert, ist der Karneval kein Karneval mehr, sondern eine Demo.

  • 02.06.2009 15:09 Uhr

    von noname:

    die EU fordert Deutschland schon seit langem dazu auf endlich eine unabhänige Untersuchungskomission für Vergehen der Polizei einzurichten.
    Doch die BRD geht dieser wichtigen Forderung der EU aus dem Weg.
    Die Piratenpartei fordert zBs auch eine genauere Kontrolle der Exekutive.
    Ich finde die Piratenpartei ist sowieso die einzige Partei die man mit gutem Gewissen wählen kann, besonders wenn man jung ist und in die Zukunft dieser Erde guckt!
    Stimmzettel umgültig machen geht auch, is aber auch nicht optimal-

  • 02.06.2009 14:57 Uhr

    von Hartmut K:

    Die Berliner Polizei ist ja wirklich unschlagbar: Zu Karneval maskiert herumlaufen geht ja auch wirklich zu weit! Und dabei auch noch politisch rumräsonnieren - Lumpenpack, demokratisches, kann man da nur sagen.

    Wir werden ihr und ihren rot-roten Auftraggebern einen eigenen Wagen beim nächsten Karneval widmen - und übrigens gibt's Karneval bei uns im Rheinland nicht nur in der biederen Fernsehversion, sondern auch in vielen alternativen, linken, bunten Spielarten (Geisterzug, Stunksitzung und und und). Aber Vorsicht: Die Teilnehmer dieser Veranstaltungen sind in der Regel verkleidet, maskiert und schrecken nicht davor zurück, politisches von sich zu geben. Buuuuuuhhhhhhhuuuhhhuuuuhhh, Herr Körting, das ist für jeden aufrechten sozialdemokratischen Innensenator zum Gruseln, was da vor sich geht, halten Sie sich bloß davon fern! Und da helfen auch keine rot-roten Polizeiknüppel - die Leute lassen den Karneval einfach nicht verbieten.
    Aber gut zu wissen, was SPD und 'Linke' von der Meinungsfreiheit halten ...

  • 02.06.2009 12:13 Uhr

    von Andreas:

    Die sollten sich mal den Basler Morgenstreich angucken. Wer dort mitmacht hat 1. eine politische Botschaft und 2. eine Maske mit langer Nase auf.

  • 02.06.2009 11:57 Uhr

    von ole:

    Offenbar haben sie den "Schock" des 1.Mai immer noch nicht überwunden.
    Und nun hat Körting ein neues Problem identifiziert: Der bunte Block.
    Wirklich eine grandiose Leistung.

  • 02.06.2009 10:21 Uhr

    von Hubert:

    Erschreckend, wie hierzulande mittlerweile offensichtlich unbefangen eine Art Gesinnungswillkür praktiziert wird.

  • 02.06.2009 07:35 Uhr

    von vic:

    Es ist beängstigend, was nun schon unter rot/roter Landesregierung möglich ist.
    Oder stellt in Berlin schon das duo infernale Zypries und Schäuble die Regeln auf?
    Jedenfalls hat die uruguyanische Gruppe "Serenata Lubola" etwas zu erzählen aus einem freien Land.

  • 01.06.2009 23:34 Uhr

    von Horst Pachulke:

    Warum kann man eigentlich Polizisten nicht wegen Ignoranz, Dummheit (die wahrscheinlich für die "Verletzung" verantwortlich ist - Dummheit tut den Betroffenen manchmal halt doch weh) und Frechheit im Dienst anzeigen? Das wäre doch mal ein Programm für eine neu zu gründende Partei. Meine Stimme hätte sie.

  • 01.06.2009 19:18 Uhr

    von Anna Sengler:

    Jetzt reicht's! Auch die taz sollte Körtings Rücktritt fordern!

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