• 10.03.2010

Berliner Freidemokrat wechselt zur SPD

FDPler entdeckt inneren Sozi

Der FDP-Abgeordnete Rainer-Michael Lehmann geht zur SPD. Rot-Rot hätte damit auch ohne den umstrittenen SPD-Mann Hillenberg zwei Stimmen Mehrheit.von Stefan Alberti

  • 10.03.2010 07:21 Uhr

    von harun:

    Der Parteiwechsel des FDPlers Lehmann zur SPD aus sozialethischen Gründen zeigt, dass das von neoliberalen hardlinern erzeugte Bild einer total von Herrenmoral bestimmten FDP-Mannschaft falsch ist.

    Auch hier Widersprüche in den Individuen und Erscheinen des Unverfügbaren ethischer Individualität.

    Das läßt hoffen für die Politik in der Krise. Es zeigt sowohl die Unvorhersehbarkeit individueller Entscheidungen auch von Politikern und die Notwendigkeit der Erhaltung individueller Freiheit als Fundament guter Politik.

    Dazu bedarf es allerdings auch einer guten Sozialethik.Eine gute Sozialethik kann in meinen Augen nur eine universalistisch-materialistische sein, die sich an den elementaren Lebens-Bedürfnissen jedes Menschen auf der Erde orientiert.

    Weder neoliberale noch wertkritisch-marxistische Politik läßt sich ohne umfassende Sozial-Ethik-Reflexion und -Orientierung vor der Menschheiit rechtfertigen. Das scheint mir Herr Lehmann erkannt zu haben.

  • 10.03.2010 00:06 Uhr

    von Aletheia:

    Nunja, es ist ja fein, dass dieser neoliberalen FDP (gerade hier, in Berlin, aufgrund des "liberalen" Lindners) eine gehörige Klatsche widerfahren ist - doch allein, dass Lehmann bzgl. Sozialtransfers noch unlängst von "gesellschaftl. Stilllegungsprämien" schwadronierte, zeigt eben auch auf, dass sich dieser in der Buschkowsky-Sarrazin-EinheiZfront endlich wohlfühlen darf (u. wird können). - Für die "sozialdemokrat"isch-trashige SPD aber freilich ein Anlass, wieder mal die Korken knallen zu lassen, angeführt von ihrem Guru, der erst gestern (zur NRW-SPD-"Spizte"kandidatin H. Kraft) zu verstehen gab, dass die Willkür im H IV-Regime gar noch zu "beflügeln" sei.

Ihr Name:*

Email:*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder