Nicht alles, was auf Kongressen berichtet wird, ist für die Öffentlichkeit bestimmt. Ein Münsteraner Stammzellforscher fordert begrenzten Zugang für Journalisten.von Wolfgang Löhr
Nachvollziehbar ist der Wunsch schon. Allzu oft wird in deutschen Medien sehr unscharf oder gar inhaltlich falsch über wissenschaftliche Sachverhalte berichtet. Und sehr oft ist der Berichtende fachlich nicht qualifiziert Fehler zu erkennen oder es ist einfach egal weil eine bestimmte Propagandawirkung erzielt werden soll. Auch der Hang zur "Sensation" ist dem Ansatz zur sachbezogenen Darstellung abträglich. Nur solange der geneigte Leser selbst nicht zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden kann oder gar den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation kennt ist i. d. R auch eine Zugangsbeschränkung für Berichterstatter unnötig. Bei internen Diskussionen haben Journalisten ohnehin nichts verloren.
Leserkommentare
19.07.2008 10:00 Uhr
von Karl:
Nachvollziehbar ist der Wunsch schon. Allzu oft wird in deutschen Medien sehr unscharf oder gar inhaltlich falsch über wissenschaftliche Sachverhalte berichtet. Und sehr oft ist der Berichtende fachlich nicht qualifiziert Fehler zu erkennen oder es ist einfach egal weil eine bestimmte Propagandawirkung erzielt werden soll.
Auch der Hang zur "Sensation" ist dem Ansatz zur sachbezogenen Darstellung abträglich.
Nur solange der geneigte Leser selbst nicht zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden kann oder gar den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation kennt ist i. d. R auch eine Zugangsbeschränkung für Berichterstatter unnötig. Bei internen Diskussionen haben Journalisten ohnehin nichts verloren.
Gruß Karl