• 10.06.2009

Bericht zur Integration von Migranten

Dumm, faul, kriminell?

Ein neuer Bericht zur Integration von Migranten in Deutschland zeigt nur wenig Erfreuliches. Die benutzten Indikatoren sind umstritten.von Sabine Am Orde

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von Nasowas:

    Passen Untersuchungsergebnisse nicht ins Bild, werden sogleich Indikatoren bemängelt. Einen kritischen Blick auf das Zustandekommen von Untersuchungsergebnissen zu werfen, kann nie schaden. Aber dann sollte die Taz es bitte immer tun, vor allem auch bei jenen, die ins Bild passen, aber deren Ergebnisse an den Haaren herbeigezogen sind.

    Trotzdem: die Kritik an o.g. Untersuchung der Studie des Berlin-Instituts kann ich nicht nachvollziehen. Übersehen werden zu gerne kulturelle Hintergründe und Ursachen, die zu gesellschaftlicher Segregation führen. V.a. türkischsprachige Autoren weisen auf diese und den daraus resultierenden Probleme hin. Ich habe nach wie vor keinen Zweifel an den Aussagen der Studie des Berlin-Instituts.
    Und die meisten, die mit unterschiedlichen Migrantenmillieus zu tun haben, können diese nachvollziehen.

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von schreiber:

    wann hört das denn endlich mal auf in den medien und in der politik ... dieses ständige thema ausländer hier studie da. meine ersten freunde waren murat und firat. für mich gab es noch nie ausländer ... nur welche die schlechter deutsch können als andere.
    solange das immer und immer wieder in studien o.ä. breitgeschlagen wird ändert sich auch nichts. im gegenteil.
    es gibt kriminelle und nichtkriminelle menschen. warum nach herkunft oder aussehen oder religion oder kopftuch unterscheiden?? in einer ach so globalisierten welt??? btw. gibts für mich auch keine grenzen. auch keine ossis und wessis. hat es bytheway für mich noch nie gegeben. alles schwachsinn.
    auch an alle so genannten ausländer geht das: schmeiß die fahne raus aus deinem hirn - sie blokiert.

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von b.b:

    Das ist ja unglaublich was hier für eine rechte scheiß platte Argumentation auf einer eigentlich linken Zeitung verbreitet wird.
    ein paar Sachen dagegen.
    Die islamischen Gebiete waren im Mittelster an "moderner Kultur der westlichen überlegen. Was soll das Gelaber von wegen die muslimische >Weltansicht wäre der Umwelt von ihren Anlagen abgeneigt.
    Zum anderen wenn Menschen mit Migrations Hintergrund durchschnittlich schlechter in Bildungsfragen abschneiden, dann liegt das nicht an ihren Genen sondern daran, dass der deutsche Staat vernachlässigt hat diese zu fördern, er auch kein Interesse daran hat, da es ihm volkswirtschaftlich zu teuer ist.
    in den Siebzigern hatte die SPD Bildungsreformen verwirklicht und plötzlich stieg die ABI Quote von 30 auf über 50 %. daher wenn der Statt es wollte könnte er es schon, aber für ihn rechnet es sich nicht. Er brauch Ungebildete welche einfache Arbeiten ausführen und welchen eine bildungs- Mündigkeit verwehrt wird. Daher wieso soll in einem Kapitalistischen System einem Maurer eine Abitursbildung gewehrt werden, wenn er diese für seine Funktion im System nicht benötigt, das wären nur Kosten welche für den Kapitalismus ungerechtfertigt sind, da es nicht dem Menschen dient sondern nur dem System

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von xyz:

    Der Hintergrund der Bildungsprobleme (und der damit verbundenen mangelnden beruflichen Erfolgsaussichten) vieler Migranten ist ganz einfach der, daß man eher nicht auswandert, wenn man zu einer etablierten Mittelschicht gehört. Man wandert hauptsächlich deshalb aus, wenn man internationale Karriere machen kann (das betrifft aber hauptsächlich Bildungseliten) oder aber, und das ist die große Mehrheit, wenn man im eigenen Land keine oder wenig Chancen sieht. Gründe hierfür können sein: mangelnde Qualifikation, geringe Bildung... Naturgemäß verbessern sich die Qualifikationen durch Auswanderung nicht, hinzu kommen aber fehlende Sprachkenntnisse im Gastland.
    Wer fit im Kopf ist und sprachmäßig lernwillig, wird es auch hier schaffen; die Zeiten der Stellen mit "einfacher manueller Tätigkeit" hierzulande sind längst passé, entsprechende Jobs sind inzwischen nach China migriert.

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von Unbequemer:

    Als Lösung der Bildungsmisere wird von den LinksGrünen deshalb auch "Gemeinsam länger lernen" und die Gesammtschule propagiert.

    Zum Ziel hat das nur eines: Gute Schüler lahmzulegen, damit die differenz zwischen den Leistungsbereiten und Leistungsunwilligen kleiner wird. Schlimmste staqtlich verordnete Gleichmache. Als Steigerung kommt das Abi und der Doktorgrad für alle. Dann können wir prahlen.

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von greg:

    1. Mein Vorschlag: vergleichen wir doch, wie sich die deutschen Touristen im Ausland verhalten, ob sie mehr als die Engländer saufen, ob sie lauter als die Russen sind und dann haben wir einen "wissenschaflichen" Bericht zum Thema "wie unsexy die Ausländer aus dem Land Deutschland sind". Diese ganze Integrationsdebatte mit der ganzen "Forschung", welche Nation wie ist, ist einfach nur eine rassistisches deutsches Gelaber.

    2. Das nächste Mal wenn wir Mallorca besuchen, sollten wir uns Gedanken machen, warum es da wohl Läden mit deutschem Brot gibt und Kneipen, wo es deutsches Bier gibt und alles unter einer deutschen Flagge. Wenn die Ausländder in DE ihre Präsenz zeigen, dann gefällt es vielen nicht, dann spricht man von Ghettos, umgekehrt aber...

    3. Vergleichen wir doch noch die Deutschen aus dem Dorf und die Deutschen aus deutschen Städten. Wer ist wohl dummer? Wer ist intelligenter? Dann werden wir unsere Ergebnisse in der taz veröffentlichen. Nehmen wir die PISA-Studie über Deutschland und dann schreiben wir einen Text über die Deutschen...

    4. Warum wird in Deutschland die Mehrsprachigkeit nicht gefordert? In wie fern sollten sich die Ausländer "anpassen"? Ist das die deutsche Gastfreundschaft? - "Wir sind freundlich und tolerant, wenn sich unsere Gäste an uns anpassen, am besten, wenn sie so sind (werden) wie wir, nur dann gibt es unsere Toleranz". Sehr viele denken doch so, oder?



  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von Boiteltoifel:

    "Auch gehen Migrantenkinder weiter deutlich seltener in den Kindergarten..." Also: Migrantenkinder werden deutlich seltener in den Kindergarten abgeschoben! Im Gegensatz zu ihren deutschen Altersgenossen kommen sie noch in den Genuß der familiären Erziehung, auf die deutsche Eltern keine Lust mehr haben... (wobei ich hier nicht meine, daß "Mutti" zu Hause bleiben muß! Auch Väter können Kinder großziehen!!!)

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von vic:

    "Unser Ziel haben wir jedoch noch lange nicht erreicht." sagt Böhmer.
    Das sehe ich auch so. Mein Ziel ist erreicht wenn Böhmer, Merkel samt ihren Parteien, die fünf Prozent Hürde nicht mehr überschreiten.

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von mehrdad:

    auch wenn die meinungsfreiheit hier wenig zählt und meine posting wegen politische unkorrektheit gelöscht wird:

    keiner hat probleme mit amis, chinesen, brasilianer usw..

    jeder weiss, wer in deutschland nicht integrierbar ist..die angehörigen der islamischen ideologie. und zwar in ganz europa.

  • 04.04.2011 19:21 Uhr

    von Arminius:

    Bildung ist in erste Linie eine kulturelle Errungenschaft. Vor dem Erwerb von Bildung muß daher der Erwerb von Kultur stehen. Dann ergibt sich der Rest von alleine.

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von m.b.:

    also: noch mal: wir haben hier in Deutschland Migranten mit verscheidenem Status: Asylbewerber, die gezwungenermaßen hier gelandet sind, deren Status und akzeptanz nur begrenzt ist und die massiev an der Teilhabe dieses Landes gehindert werden. Mit Duldungsstatus muss immer mit einer Abschiebung gerechnet werden, auch noch nach 8 Jahren. Wer bekommt da lust sich hier zu Integrieren? Die Migranten, die eingebürgert werden wollen, die tun eh schon was dafür, weil sie 1. wollen, 2. müssen.
    Wenn ein Deutscher nach Thailand zieht, mit seiner Familie, werden diese Kinder in den seltensten Fällen auf die thailändische Schule gehen, die Eltern werden Englisch sprechen, und sich in ihren Bekanntenkreisen aufhalten. In Südamerika und anderen Ländern gehen die Kinder auf deutsche/ amerikanische/ französische Schulen. In Deutschland müssen Kinder in die deutschen Schulen gehen, sie haben kaum oder keinen Muttersprachlichen Unterricht (was vorraussetzung dafür ist, dass man eine zweite Sprache erfolgreich lernen kann: man muss seine Muttersprache beherrschen, am besten auch schriftlich).
    Kultur hin oder her, Gesetzte müssen für alle eingehalten werden, dann sollten aber auch Rechte für alle gelten. (Bei Alsylbewerbern/ Illegalen Einwanderen eine Grenzsituation die nicht besonders Einladent ist).
    Kriminalität ist, wie schon mal erwähnt wurde, kein genetischer Defekt, sondern eine Sozialisations bedingter Effekt, der in Erscheinung tritt, wenn gesellschaftliche Misstände gegeben sind.
    Übrigens: ziehen sie sich ein Kopftuch an oder lassen ihre Frau einen Meter hinter sich laufen, nur wei sie in Tunesien sind? Würden sie sich einen Bart wachsen lassen und ihre Frau einsperren, wenn sie in den Iran ziehen, weil sie sich gut assimilieren wollen?

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von vic:

    Jeder ist Ausländer; fast überall.
    Der Bildungsgrad und damit die gefühlte "Integration" von Bürgern mit Migationshintergrund, hängt vom Bildungsstand und der gesellschaftlichen Position der Eltern ab. Das ist bei akzeptierten Deutschen nicht anders.

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von schreiber:

    wann hört das denn endlich mal auf in den medien und in der politik ... dieses ständige thema ausländer hier studie da. meine ersten freunde waren murat und firat. für mich gab es noch nie ausländer ... nur welche die schlechter deutsch können als andere.
    solange das immer und immer wieder in studien o.ä. breitgeschlagen wird ändert sich auch nichts. im gegenteil.
    es gibt kriminelle und nichtkriminelle menschen. warum nach herkunft oder aussehen oder religion oder kopftuch unterscheiden?? in einer ach so globalisierten welt??? btw. gibts für mich auch keine grenzen. auch keine ossis und wessis. hat es bytheway für mich noch nie gegeben. alles schwachsinn.
    auch an alle so genannten ausländer geht das: schmeiß die fahne raus aus deinem hirn - sie blokiert.

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Boiteltoifel:

    "Auch gehen Migrantenkinder weiter deutlich seltener in den Kindergarten..." Also: Migrantenkinder werden deutlich seltener in den Kindergarten abgeschoben! Im Gegensatz zu ihren deutschen Altersgenossen kommen sie noch in den Genuß der familiären Erziehung, auf die deutsche Eltern keine Lust mehr haben... (wobei ich hier nicht meine, daß "Mutti" zu Hause bleiben muß! Auch Väter können Kinder großziehen!!!)

  • 11.02.2011 17:53 Uhr

    von Arminius:

    Bildung ist in erste Linie eine kulturelle Errungenschaft. Vor dem Erwerb von Bildung muß daher der Erwerb von Kultur stehen. Dann ergibt sich der Rest von alleine.

  • 12.06.2009 11:29 Uhr

    von aso:

    SABINE AM ORDE ist das Kunststück gelungen, „die Lebenssituation der MigrantInnen“
    zu beschreiben, ohne die Wörter Islam und Muslim zu benutzen.
    Auch Koopmanns setzt mit seinem: "Man sollte nicht alle Probleme ethnisieren"
    auf eine Verharmlosungsstrategie, statt die Probleme zu benennen.

    Wirft man alle Migranten in eine Topf, kann man nicht die Problemgruppe finden.
    Dabei hat selbst die taz schon in 02 in einem Artikel über den Historiker Hans-Ulrich Wehler beschrieben:

    „...Die Bundesrepublik hat kein Ausländerproblem, sie hat ein Türkenproblem. Diese muslimische Diaspora ist im Prinzip nicht integrierbar...“ :
    http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2002/09/23/a0294
    Auch im taz-Interview vom 10. 9. 2002 : "Muslime sind nicht integrierbar":
    http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2002/09/10/a0132
    wird die Problematik bereits thematisiert. Elf Professoren warnen schon 1981 im „Heidelberger Manifest“.
    Vergleicht man ethnisch im Bildungsbereich wird sofort deutlich, daß schlechte Ausgangslage / Deutschkenntnisse nicht zwangsläufig zu dem schlechtem türkischem Abschneiden von 30 % ohne Schulabschluß führt.
    Die spitzenmäßigen Werte, die Vietnamesen erzielten, die sogar besser als Deutsche abschnitten entlarven ein Gejammer über schlechte Chancen schnell, und zeigen die Problemgruppe.

    „...Eingebürgerte - und damit häufig die erfolgreicheren - Migranten werden mit dem Erhalt des deutschen Passes unter die Deutschen subsummiert. Das begrenzt die Aussagekraft der Statistiken...“ :
    Auch in Richtung Kriminalität? Wären es dann noch mehr, als bisher 80% Muslimanteil an Intensivstraftätern? Die Medienbranche traut sich kaum noch über den ethnischen Hintergrungd zu berichten: oft ist von ominösen „Südländern“ als Straftätern die Rede.
    Auch Eigenheiten wie Zwangsheirat, Ehrenmord, Frauenunterdrückung, Scharia im Hinterhof, tierqälerisches Schächten, Parallelgesellschaften etc. dürften in andern ethnischen Gruppen kaum in dieser Qualität vorzufinden sein.
    Deshalb: Bitte differenzieren, und gerade die Unterschiede der Ausländer aufzeigen...
    Auch ein Blick über die Grenze auf die Arbeit eines dänischen Psychologen wäre enorm hilfreich:
    http://europenews.dk/de/node/21875

  • 12.06.2009 10:40 Uhr

    von m.b.:

    also: noch mal: wir haben hier in Deutschland Migranten mit verscheidenem Status: Asylbewerber, die gezwungenermaßen hier gelandet sind, deren Status und akzeptanz nur begrenzt ist und die massiev an der Teilhabe dieses Landes gehindert werden. Mit Duldungsstatus muss immer mit einer Abschiebung gerechnet werden, auch noch nach 8 Jahren. Wer bekommt da lust sich hier zu Integrieren? Die Migranten, die eingebürgert werden wollen, die tun eh schon was dafür, weil sie 1. wollen, 2. müssen.
    Wenn ein Deutscher nach Thailand zieht, mit seiner Familie, werden diese Kinder in den seltensten Fällen auf die thailändische Schule gehen, die Eltern werden Englisch sprechen, und sich in ihren Bekanntenkreisen aufhalten. In Südamerika und anderen Ländern gehen die Kinder auf deutsche/ amerikanische/ französische Schulen. In Deutschland müssen Kinder in die deutschen Schulen gehen, sie haben kaum oder keinen Muttersprachlichen Unterricht (was vorraussetzung dafür ist, dass man eine zweite Sprache erfolgreich lernen kann: man muss seine Muttersprache beherrschen, am besten auch schriftlich).
    Kultur hin oder her, Gesetzte müssen für alle eingehalten werden, dann sollten aber auch Rechte für alle gelten. (Bei Alsylbewerbern/ Illegalen Einwanderen eine Grenzsituation die nicht besonders Einladent ist).
    Kriminalität ist, wie schon mal erwähnt wurde, kein genetischer Defekt, sondern eine Sozialisations bedingter Effekt, der in Erscheinung tritt, wenn gesellschaftliche Misstände gegeben sind.
    Übrigens: ziehen sie sich ein Kopftuch an oder lassen ihre Frau einen Meter hinter sich laufen, nur wei sie in Tunesien sind? Würden sie sich einen Bart wachsen lassen und ihre Frau einsperren, wenn sie in den Iran ziehen, weil sie sich gut assimilieren wollen?

  • 12.06.2009 07:00 Uhr

    von vic:

    Jeder ist Ausländer; fast überall.
    Der Bildungsgrad und damit die gefühlte "Integration" von Bürgern mit Migationshintergrund, hängt vom Bildungsstand und der gesellschaftlichen Position der Eltern ab. Das ist bei akzeptierten Deutschen nicht anders.

  • 11.06.2009 19:40 Uhr

    von Polemik hoch 3:

    Hier ist ja mindestens genau so viel Polemik wie im Spiegel Online Forum.

    Veröffentlichung statistischer Ergebnisse wird als Rassismus "entlarvt". ... LOL

    Flagge rausschmeißen ... LOL

    Nur soviel:
    Integration ist ein Prozess, der von beiden Seiten stattzufinden hat. Es ist falsch (und einfach) immer mit dem Finger auf jemandem zu zeigen im Glauben DEN Schuldigen zu finden. Es GIBT Deutsche die keine Ausländer wollen und es GIBT Ausländer die sich schlichtweg NICHT integrieren wollen. Da braucht man auch nicht groß darüber zu diskutieren.

    - DEN Ausländern, die gerne an DIESER Gesellschaft teilnehmen wollen, denen sollte man keine Steine in den Weg legen. Man sollte sie freundlich empfangen.
    - DIE Ausländer, die die Ethik und Gesetzgebung ihres ZIELLANDES (egal welches) NICHT annehmen wollen, gehören schlichtweg NICHT in dieses Zielland. Das ist nicht rassistisch, sondern eine völlig berechtigte Aussage und Forderung.

    Darüberhinaus ist es etwas verfehlt von "Ausländerproblemen" zu reden, denn viele Ausländer werden als solche gar nicht erkannt, da sie aus anderen westlichen Nationen gehören, aber statistisch ebenfalls Ausländer sind. Es es wurde bereits gesagt, dass sich das Problem nicht gleichermaßen auf ALLE Ausländer erstreckt.

    Ich würde eher von "Fremdenproblemen" sprechen, Problemen die aus zu großen kulturellen Unterschieden resulieren. Diese kann man nicht mit ein bissel "Love%Peace" mal eben überwinden.

  • 11.06.2009 18:57 Uhr

    von Nasowas:

    Passen Untersuchungsergebnisse nicht ins Bild, werden sogleich Indikatoren bemängelt. Einen kritischen Blick auf das Zustandekommen von Untersuchungsergebnissen zu werfen, kann nie schaden. Aber dann sollte die Taz es bitte immer tun, vor allem auch bei jenen, die ins Bild passen, aber deren Ergebnisse an den Haaren herbeigezogen sind.

    Trotzdem: die Kritik an o.g. Untersuchung der Studie des Berlin-Instituts kann ich nicht nachvollziehen. Übersehen werden zu gerne kulturelle Hintergründe und Ursachen, die zu gesellschaftlicher Segregation führen. V.a. türkischsprachige Autoren weisen auf diese und den daraus resultierenden Probleme hin. Ich habe nach wie vor keinen Zweifel an den Aussagen der Studie des Berlin-Instituts.
    Und die meisten, die mit unterschiedlichen Migrantenmillieus zu tun haben, können diese nachvollziehen.

  • 11.06.2009 14:27 Uhr

    von schreiber:

    wann hört das denn endlich mal auf in den medien und in der politik ... dieses ständige thema ausländer hier studie da. meine ersten freunde waren murat und firat. für mich gab es noch nie ausländer ... nur welche die schlechter deutsch können als andere.
    solange das immer und immer wieder in studien o.ä. breitgeschlagen wird ändert sich auch nichts. im gegenteil.
    es gibt kriminelle und nichtkriminelle menschen. warum nach herkunft oder aussehen oder religion oder kopftuch unterscheiden?? in einer ach so globalisierten welt??? btw. gibts für mich auch keine grenzen. auch keine ossis und wessis. hat es bytheway für mich noch nie gegeben. alles schwachsinn.
    auch an alle so genannten ausländer geht das: schmeiß die fahne raus aus deinem hirn - sie blokiert.

  • 11.06.2009 13:06 Uhr

    von Udo Radert:

    Was ich in meinem vorhergehenden Posting noch vergessen habe und was nicht nur Meinung zu bestehenden Tatsachen, sondern ein (ernstgemeinter) Vorschlag zur Beseitigung der objektiv nun einmal vorhandenen Mißstände sein soll:

    Ein (kleiner) Schritt nach vorne wäre es, wenn unser "Qualitätsfernsehen" (Eigenbezeichnung), also die Öffentlich-Rechtlichen, sich zur Abwechslung mal wieder ihrem eigentlichen Auftrag widmen und anstatt Seifenopern echtes Bildungsfernsehen machen würden, was ja schließlich u.a. auch zu ihrem "Grundversorgungsauftrag" gehört.

    Naturwissenschaftliche Sendungen, *Sprachkurse* und Sendungen "Für die Schule" usw., das war doch mal genau das, was die ÖR als wirkliches "Qualitätsfernsehen" ausmachte, aber:

    Lang, lang ists her... :-(

    Für unser hart erarbeitetes Geld, welches den ÖR in Form der GEZ-Zwangsgebühren zufließt, sollten in den Rundfunkräten nicht nur Interessenvertreter der Politik, sondern vor allem auch der Zuschauer mal einen Sitz (mit Vetorecht) bekommen.

    Denn wir müssen diesen ganzen Kladderadatsch am Ende ja schließlich bezahlen, ob wir nun wollen oder nicht.

  • 11.06.2009 12:52 Uhr

    von b.b:

    Das ist ja unglaublich was hier für eine rechte scheiß platte Argumentation auf einer eigentlich linken Zeitung verbreitet wird.
    ein paar Sachen dagegen.
    Die islamischen Gebiete waren im Mittelster an "moderner Kultur der westlichen überlegen. Was soll das Gelaber von wegen die muslimische >Weltansicht wäre der Umwelt von ihren Anlagen abgeneigt.
    Zum anderen wenn Menschen mit Migrations Hintergrund durchschnittlich schlechter in Bildungsfragen abschneiden, dann liegt das nicht an ihren Genen sondern daran, dass der deutsche Staat vernachlässigt hat diese zu fördern, er auch kein Interesse daran hat, da es ihm volkswirtschaftlich zu teuer ist.
    in den Siebzigern hatte die SPD Bildungsreformen verwirklicht und plötzlich stieg die ABI Quote von 30 auf über 50 %. daher wenn der Statt es wollte könnte er es schon, aber für ihn rechnet es sich nicht. Er brauch Ungebildete welche einfache Arbeiten ausführen und welchen eine bildungs- Mündigkeit verwehrt wird. Daher wieso soll in einem Kapitalistischen System einem Maurer eine Abitursbildung gewehrt werden, wenn er diese für seine Funktion im System nicht benötigt, das wären nur Kosten welche für den Kapitalismus ungerechtfertigt sind, da es nicht dem Menschen dient sondern nur dem System

  • 11.06.2009 11:26 Uhr

    von m.b.:

    Man oh man! Das sind ja wieder Kommentare ohnesgleichen. Am besten der zur Gesamtschule. Wenn man keine Ahnung von einem Gesamtschulkonzept hat, dann soll man hier nicht so einen Blödsinn erzählen. Auch in einer Gesamtschule werden gute Schüler gefördert, genauso wie schwache, wenn man sie so einrichtet, wie es sein soll: mit pädagogischer Klassenhilfe, max. 15 Schülern pro Klasse, Fördermaterial bzw Unterricht am Nachmittag.(der Erfolg zeigt sich in anderen Ländern schon längst) Aber das nur so grob.
    Zu den unqualifizierten Komentaren über usere Migranten, die in der deutschen Gesellschaft negativ auffallen, kann ich nur sagen, das mal wieder nicht nachgedacht, sodern nur nachgeplappert wurde, was der allgemeine Bürger so denkt (Bildzeitungsniveau). Wer sich mal intensiev und objektiv mit dem Thema befasst, kommt auf wesentlich koplexere Schlüsse, die nicht in platte Vorurteile gepresst werden können. Vielleicht sollte der eine oder andere hier mal selbst über sein Bild gegenüber "Ausländern" (im Fach ja eigentlich Migranten)reflektieren.
    mlg
    (Studium LA FÖR)

  • 11.06.2009 11:24 Uhr

    von Udo Radert:

    Was ich nicht verstehe und was mir bisher auch niemand auch nur halbwegs befriedigend erklären konnte:

    Einerseits ist es seit vielen, vielen Jahren die knallharte Linie der Grünen und auch der taz, dass Eingebürgerte, die "einen deutschen Pass haben" (nicht mal diese Formulierung findet übrigens vor dem Fanatismus der politisch Über-Korrekten Gnade), Deutsche, Deutsche, Deutsche seien und NICHTS anderes.

    Jetzt aber, wo es eben dieser *politischen* Gruppe plötzlich gut in den Kram passen würde, jetzt auf einmal, soll der Migrationshintergrund DOCH wieder zählen, Staatsbürgerschaft (und übrigens auch unser dummes Gerede von gestern) nun hin oder her.

    Die Deutschen sollen de facto also doch wieder irgendwie zu den Ausländern dazugezählt werden, damit der Bericht am Ende halt "besser" aussieht.

    (Was, das mal nebenbei gesagt, aber am Ende auch nur wieder reine und eben wieder nicht durch Fakten belegte VERMUTUNGEN sind. So drückt man sich dann also *schon wieder*, wie eh und je vor der unbequemen Wahrheit, in dem man genau diese eben zu verwässern, bzw. zu verfälschen sucht.)

    Leute - jetzt mal ganz ehrlich und wirklich auch "Hand aufs Herz":

    Wo ist da (auch nur ansatzweise) noch so etwas wie Glaubwürdigkeit in dieser "Argumentation" zu erkennen?

  • 11.06.2009 11:17 Uhr

    von xyz:

    Der Hintergrund der Bildungsprobleme (und der damit verbundenen mangelnden beruflichen Erfolgsaussichten) vieler Migranten ist ganz einfach der, daß man eher nicht auswandert, wenn man zu einer etablierten Mittelschicht gehört. Man wandert hauptsächlich deshalb aus, wenn man internationale Karriere machen kann (das betrifft aber hauptsächlich Bildungseliten) oder aber, und das ist die große Mehrheit, wenn man im eigenen Land keine oder wenig Chancen sieht. Gründe hierfür können sein: mangelnde Qualifikation, geringe Bildung... Naturgemäß verbessern sich die Qualifikationen durch Auswanderung nicht, hinzu kommen aber fehlende Sprachkenntnisse im Gastland.
    Wer fit im Kopf ist und sprachmäßig lernwillig, wird es auch hier schaffen; die Zeiten der Stellen mit "einfacher manueller Tätigkeit" hierzulande sind längst passé, entsprechende Jobs sind inzwischen nach China migriert.

  • 11.06.2009 10:43 Uhr

    von BÄÄÄÄÄRRK!!!:

    Das diese Böhmer von ersten Erfolgen redet ist mal wieder typisch Parteibuchkarriere, den eigenen Müll und wenn er noch so sehr zum Himmel stinkt schön reden.
    Im Übrigen hat der mangelnde Integrationswille schlicht und ergreifend religiösen Hintergrund, denn für Christen beispielsweise sind Muslime doch zumindest insgeheim alles fehlgeleitete Heiden, derweil für Muslime alle anderen Religionen als ungläubige disqualifiziert werden. Wie soll auf derart geistigem Nährboden jemals ehrliches und aufrechtes Zusammenleben möglich sein?
    Hier geht nicht nur ein Riss durch unsere Gesellschaft sondern über den gesamten Globus und was zu allen Zeiten religiöse Differenzen angerichtet haben dürfte hinlänglich bekannt sein. Nicht einmal untereinander sind Religionen ja konform. Es ist schon traurig, dass es bis ins 21. Jahrhundert nicht gelungen ist diese in allen Formen ausgelebte Massenpsychose wenigstens soweit mit Vernunft zu sedieren, dass nicht alle auf alle losgehen.

  • 11.06.2009 10:36 Uhr

    von Unbequemer:

    Als Lösung der Bildungsmisere wird von den LinksGrünen deshalb auch "Gemeinsam länger lernen" und die Gesammtschule propagiert.

    Zum Ziel hat das nur eines: Gute Schüler lahmzulegen, damit die differenz zwischen den Leistungsbereiten und Leistungsunwilligen kleiner wird. Schlimmste staqtlich verordnete Gleichmache. Als Steigerung kommt das Abi und der Doktorgrad für alle. Dann können wir prahlen.

  • 11.06.2009 10:20 Uhr

    von kinski:

    >>keiner hat probleme mit amis, chinesen, >>brasilianer usw..

    Das sehe ich auch so.
    Wie ist das zu erklären?
    Das ist nicht provokativ gemeint, sondern eine ernste Frage. Ich kann es mir nicht so recht erklären. Jedenfalls nicht ohne weiteres.

  • 11.06.2009 10:18 Uhr

    von greg:

    1. Mein Vorschlag: vergleichen wir doch, wie sich die deutschen Touristen im Ausland verhalten, ob sie mehr als die Engländer saufen, ob sie lauter als die Russen sind und dann haben wir einen "wissenschaflichen" Bericht zum Thema "wie unsexy die Ausländer aus dem Land Deutschland sind". Diese ganze Integrationsdebatte mit der ganzen "Forschung", welche Nation wie ist, ist einfach nur eine rassistisches deutsches Gelaber.

    2. Das nächste Mal wenn wir Mallorca besuchen, sollten wir uns Gedanken machen, warum es da wohl Läden mit deutschem Brot gibt und Kneipen, wo es deutsches Bier gibt und alles unter einer deutschen Flagge. Wenn die Ausländder in DE ihre Präsenz zeigen, dann gefällt es vielen nicht, dann spricht man von Ghettos, umgekehrt aber...

    3. Vergleichen wir doch noch die Deutschen aus dem Dorf und die Deutschen aus deutschen Städten. Wer ist wohl dummer? Wer ist intelligenter? Dann werden wir unsere Ergebnisse in der taz veröffentlichen. Nehmen wir die PISA-Studie über Deutschland und dann schreiben wir einen Text über die Deutschen...

    4. Warum wird in Deutschland die Mehrsprachigkeit nicht gefordert? In wie fern sollten sich die Ausländer "anpassen"? Ist das die deutsche Gastfreundschaft? - "Wir sind freundlich und tolerant, wenn sich unsere Gäste an uns anpassen, am besten, wenn sie so sind (werden) wie wir, nur dann gibt es unsere Toleranz". Sehr viele denken doch so, oder?



  • 11.06.2009 09:37 Uhr

    von MenschAua:

    Gell, Frau Am Orde, wenn einem das Ergebnis nicht paßt, sucht man nach möglichen Fehlern.

  • 11.06.2009 09:07 Uhr

    von Boiteltoifel:

    "Auch gehen Migrantenkinder weiter deutlich seltener in den Kindergarten..." Also: Migrantenkinder werden deutlich seltener in den Kindergarten abgeschoben! Im Gegensatz zu ihren deutschen Altersgenossen kommen sie noch in den Genuß der familiären Erziehung, auf die deutsche Eltern keine Lust mehr haben... (wobei ich hier nicht meine, daß "Mutti" zu Hause bleiben muß! Auch Väter können Kinder großziehen!!!)

  • 11.06.2009 06:35 Uhr

    von vic:

    "Unser Ziel haben wir jedoch noch lange nicht erreicht." sagt Böhmer.
    Das sehe ich auch so. Mein Ziel ist erreicht wenn Böhmer, Merkel samt ihren Parteien, die fünf Prozent Hürde nicht mehr überschreiten.

  • 10.06.2009 21:03 Uhr

    von dummeTuerken?:

    wenn tuerken aus anatolien einer region des mittelalters einwandern sind sie dümmer(ungebildeter). das ist doch realistisch und hat nichts verwerfliches? auch die linke sollte langsam mal den problemen mit den migranten offen ins auge sehen.

  • 10.06.2009 20:39 Uhr

    von mehrdad:

    auch wenn die meinungsfreiheit hier wenig zählt und meine posting wegen politische unkorrektheit gelöscht wird:

    keiner hat probleme mit amis, chinesen, brasilianer usw..

    jeder weiss, wer in deutschland nicht integrierbar ist..die angehörigen der islamischen ideologie. und zwar in ganz europa.

  • 10.06.2009 19:47 Uhr

    von abernein:

    "Dumm, faul, kriminell"

    aber nicht doch: "Überdurchschnittlich intelligent, leistungsfähig und -bereit, gesetzestreu"

    Alles andere ist Produkt der Umwelt. Die Anlagen sind prima.

  • 10.06.2009 19:26 Uhr

    von t.s.:

    >> Dumm, faul, kriminell?
    >> ... Migranten in Deutschland

    Die extreme Rechte ist offensichtlich nicht nur im Osten im Vormarsch, sondern auch unter den für die Schlagzeilen verantwortlichen Redakteuren der taz.

    taz - Trittbrettfahrer der Mächtigen.

  • 10.06.2009 18:19 Uhr

    von Arminius:

    Bildung ist in erste Linie eine kulturelle Errungenschaft. Vor dem Erwerb von Bildung muß daher der Erwerb von Kultur stehen. Dann ergibt sich der Rest von alleine.

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