• 02.03.2009

Benachteiligung in Deutschland

UNO rügt Gleichstellungspolitik

Der UN-Frauenrechtsausschuss wirft der Bundesregierung unzureichendes Engagement in der Gleichstellungspolitik vor. Frauen verdienen im Schnitt noch immer 23 Prozent weniger.von M.Halser & H.Oestreich

  • 04.04.2011 19:07 Uhr

    von Birgit:

    @lothar: Und wenn es so ist, dass Frauen im gleichn Job nicht 23% weniger als Männer verdienen, bleibt die Bundesregierung doch verpflichtet daran zu arbeiten, dass die Lohndifferenz verringert wird. Warum arbeiten denn so viele Frauen und nicht die Männer Teilzeit? Warum werden denn Teilzeitjobs häufig schlechter bezahlt als Vollzeitjobs? Ist das etwa ein Naturgesetz? Warum sind denn weniger Frauen als Männer in Führungspositionen? Warum werden denn von Frauen gewählte Berufe schlechter bezahlt als von Männern gewählte? Alles kein Problem?

  • 04.04.2011 19:07 Uhr

    von Alex:

    Vielen Dank für diesen Artikel.
    Da sieht man mal wieder, wie mit zweierlei Maß gemessen wird. Man darf eben nicht nur mit Modewörtern wie Gender-Mainstreaming um sich werfen, sondern muss auch konkrete Politik machen und die Gesellschaft immer wieder auf ihre Unzulänglichkeiten hinsichtlich von geschlechtlichen Gleichberechtigungsfragen hinweisen (wie verkürzend diese Ideologie der "Gleichberechtigung" im Maßstab von Gender-Mainstreaming auch sein mag, denn diese Sichtweise verkennt ja offensichtlich, dass es auch zwischen Frauen immense Unterschiede gibt und "Frauen" wahrscheinlich keine homogene Gruppe sein können und sein werden). Trotzdem scheint Gender-Mainstreaming eine Art erster Schritt überhaupt auf strukturelle Defizite unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung hinzuweisen und diese tendenziell in Augenschein zu nehmen.

  • 04.04.2011 19:07 Uhr

    von Lothar:

    Gender-Daten-Report des BMFSFJ, 2005: "So liegt der Bruttojahresverdienst von Frauen, die weniger als 18 Stunden pro Woche arbeiten, 2002 bei 122 Prozent des Verdienstes von Männern in dieser Beschäftigungsform."

    Das Statistische Bundesamt, 2006: "Aus dem geschlechterspezifischen Verdienstabstand kann nicht geschlossen werden, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit anders bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen."

    EU-Kommissar Spidla, 2007: "Bei Lohngefälle geht es jedoch nicht um unterschiedliche Bezahlung für gleiche Arbeit", erläuterte der EU-Kommissar. Ein wichtiger Grund für das große Lohngefälle in Deutschland sei vielmehr, dass viele Frauen Teilzeit arbeiteten."

    Das BMFSFJ, 2008: "Die ... Aussage von Frau Ministerin von der Leyen, dass "Frauen noch immer nur 77 % des männlichen Einkommens verdienen, wohlbemerkt für gleiche Arbeit" ist daher in dieser Form nicht richtig und missverständlich, auch wenn sie sich in den Medien oft so oder ähnlich findet. Wir haben die Rede daher aus dem Netz genommen und danken Ihnen für diesen Hinweis."

    Was also soll das?

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von Birgit:

    @lothar: Und wenn es so ist, dass Frauen im gleichn Job nicht 23% weniger als Männer verdienen, bleibt die Bundesregierung doch verpflichtet daran zu arbeiten, dass die Lohndifferenz verringert wird. Warum arbeiten denn so viele Frauen und nicht die Männer Teilzeit? Warum werden denn Teilzeitjobs häufig schlechter bezahlt als Vollzeitjobs? Ist das etwa ein Naturgesetz? Warum sind denn weniger Frauen als Männer in Führungspositionen? Warum werden denn von Frauen gewählte Berufe schlechter bezahlt als von Männern gewählte? Alles kein Problem?

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von Alex:

    Vielen Dank für diesen Artikel.
    Da sieht man mal wieder, wie mit zweierlei Maß gemessen wird. Man darf eben nicht nur mit Modewörtern wie Gender-Mainstreaming um sich werfen, sondern muss auch konkrete Politik machen und die Gesellschaft immer wieder auf ihre Unzulänglichkeiten hinsichtlich von geschlechtlichen Gleichberechtigungsfragen hinweisen (wie verkürzend diese Ideologie der "Gleichberechtigung" im Maßstab von Gender-Mainstreaming auch sein mag, denn diese Sichtweise verkennt ja offensichtlich, dass es auch zwischen Frauen immense Unterschiede gibt und "Frauen" wahrscheinlich keine homogene Gruppe sein können und sein werden). Trotzdem scheint Gender-Mainstreaming eine Art erster Schritt überhaupt auf strukturelle Defizite unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung hinzuweisen und diese tendenziell in Augenschein zu nehmen.

  • 11.02.2011 17:50 Uhr

    von Lothar:

    Gender-Daten-Report des BMFSFJ, 2005: "So liegt der Bruttojahresverdienst von Frauen, die weniger als 18 Stunden pro Woche arbeiten, 2002 bei 122 Prozent des Verdienstes von Männern in dieser Beschäftigungsform."

    Das Statistische Bundesamt, 2006: "Aus dem geschlechterspezifischen Verdienstabstand kann nicht geschlossen werden, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit anders bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen."

    EU-Kommissar Spidla, 2007: "Bei Lohngefälle geht es jedoch nicht um unterschiedliche Bezahlung für gleiche Arbeit", erläuterte der EU-Kommissar. Ein wichtiger Grund für das große Lohngefälle in Deutschland sei vielmehr, dass viele Frauen Teilzeit arbeiteten."

    Das BMFSFJ, 2008: "Die ... Aussage von Frau Ministerin von der Leyen, dass "Frauen noch immer nur 77 % des männlichen Einkommens verdienen, wohlbemerkt für gleiche Arbeit" ist daher in dieser Form nicht richtig und missverständlich, auch wenn sie sich in den Medien oft so oder ähnlich findet. Wir haben die Rede daher aus dem Netz genommen und danken Ihnen für diesen Hinweis."

    Was also soll das?

  • 02.03.2009 16:01 Uhr

    von Birgit:

    @lothar: Und wenn es so ist, dass Frauen im gleichn Job nicht 23% weniger als Männer verdienen, bleibt die Bundesregierung doch verpflichtet daran zu arbeiten, dass die Lohndifferenz verringert wird. Warum arbeiten denn so viele Frauen und nicht die Männer Teilzeit? Warum werden denn Teilzeitjobs häufig schlechter bezahlt als Vollzeitjobs? Ist das etwa ein Naturgesetz? Warum sind denn weniger Frauen als Männer in Führungspositionen? Warum werden denn von Frauen gewählte Berufe schlechter bezahlt als von Männern gewählte? Alles kein Problem?

  • 02.03.2009 00:22 Uhr

    von Alex:

    Vielen Dank für diesen Artikel.
    Da sieht man mal wieder, wie mit zweierlei Maß gemessen wird. Man darf eben nicht nur mit Modewörtern wie Gender-Mainstreaming um sich werfen, sondern muss auch konkrete Politik machen und die Gesellschaft immer wieder auf ihre Unzulänglichkeiten hinsichtlich von geschlechtlichen Gleichberechtigungsfragen hinweisen (wie verkürzend diese Ideologie der "Gleichberechtigung" im Maßstab von Gender-Mainstreaming auch sein mag, denn diese Sichtweise verkennt ja offensichtlich, dass es auch zwischen Frauen immense Unterschiede gibt und "Frauen" wahrscheinlich keine homogene Gruppe sein können und sein werden). Trotzdem scheint Gender-Mainstreaming eine Art erster Schritt überhaupt auf strukturelle Defizite unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung hinzuweisen und diese tendenziell in Augenschein zu nehmen.

  • 01.03.2009 21:18 Uhr

    von Lothar:

    Gender-Daten-Report des BMFSFJ, 2005: "So liegt der Bruttojahresverdienst von Frauen, die weniger als 18 Stunden pro Woche arbeiten, 2002 bei 122 Prozent des Verdienstes von Männern in dieser Beschäftigungsform."

    Das Statistische Bundesamt, 2006: "Aus dem geschlechterspezifischen Verdienstabstand kann nicht geschlossen werden, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit anders bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen."

    EU-Kommissar Spidla, 2007: "Bei Lohngefälle geht es jedoch nicht um unterschiedliche Bezahlung für gleiche Arbeit", erläuterte der EU-Kommissar. Ein wichtiger Grund für das große Lohngefälle in Deutschland sei vielmehr, dass viele Frauen Teilzeit arbeiteten."

    Das BMFSFJ, 2008: "Die ... Aussage von Frau Ministerin von der Leyen, dass "Frauen noch immer nur 77 % des männlichen Einkommens verdienen, wohlbemerkt für gleiche Arbeit" ist daher in dieser Form nicht richtig und missverständlich, auch wenn sie sich in den Medien oft so oder ähnlich findet. Wir haben die Rede daher aus dem Netz genommen und danken Ihnen für diesen Hinweis."

    Was also soll das?

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