Die Behindertenbeauftragte Karin Evers-Meyer geht am Dienstag mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit - auch die anderen Fraktionen haben unterzeichnet.von Bernhard Hübner & Gordon Repinski
Diskriminierung Trotz Diskriminierungsverbot der im Grundgesetz der Bundesrepublikanischen Verfassung verankert ist,werden Gehandicapte nach wie vor diskriminiert. Bildungschancen besonders für gehandicapte Kinder in Refelschulensind ein Fremdwort. Integration kann nur geschehen und praktiziert werden,wenn auch gehandicapte Kinder unter normativen Unterrichtsbedingungen unterrichtet werden.In Sachen Integration und Rehabilitation ist der Standort Deutschland im Vergleich zu den südländischen und skandinavischen Ländern nicht federführend. Das Amt der Beauftragten für Behinderte bei der Bundesregierung ist ein Amt ohne Biss. Eiene Art Alibifunktionsamt ohne Kompetenzen.Deutschland muss noch viel tun um Behindertenfreundlich zu werden.Wolfgang Banse
11.02.2011 17:57 Uhr
von uwe kuenemund:
frage an jonny, welche vereine meinst du?
11.02.2011 17:57 Uhr
von Johnny:
@uwe kuenemund: Wie sieht es aus mit Unterstützung von Vereinen, haben sie dort schonmal nachgefragt? Vereine sind eine gute Möglichkeit und sollte weiter ausgebaut werden, falls wie hier der Staat versagt.
11.02.2011 17:57 Uhr
von Axel Dörken:
Ein Grundsatz sollte jedem Menschen in Deutschland vorgehalten werden:
Wir sind alle behindert. Bei manchen ist es lediglich leichter zu bemerken.
Integrationsklassen werden zum Standard von Bildungseinrichtungen der Zukunft sein, denke ich.
Dass sie damit in Schlungseinrichtungen von Heute eher selten etwas zu suchen haben, stößt mir auf.
Wer seine, mindestens im Bereich des Selbstbewusstseins und des Egos vorhandene, eigene Behinderung nicht anzuerkennen und damit umzugehen weiß, wird immer die Angst, oft in Form von Nervosiät und anderen Gefühlen des Unwohlsein, in sich fühlen, wenn er denn offen mit dem Thema konfrontiert wird.
Liebe Grüße Axel Dörken
11.02.2011 17:57 Uhr
von Katze mit Hut:
Hier in England wird sich gerade von Organisationen wie der NDCS (National Deaf Children's Society) dafür eingesetzt, dass die gehörlosen Kinder NICHT an Regelschulen lernen müssen...
11.02.2011 17:57 Uhr
von Uwe Künemund:
Schön das in dieser Hinsicht etwas geschied.
Wir haben auch einen Kind mit Down Syndrom ,ein Mädchen. Auch Sie ging bis zur fünften Klasse in eine ganz normale Sonderschule, leider war Sie das einzige Kind mit Behinderung, und musste diese schule nach der fünften klasse verlassen. Sie konnte gut lesen schreiben und rechnen + - bis 100. Also suchten wir eine Behindertenschule in der es so auch weiter ging, leider ohne Erfolg, nirgends wurden diese Fächer unterrichtet und wenn ja war diese Schule nicht in unserem Landkreis. Bei Schülermangel so hieß, es würde sie einen Platz bekommen, aber in dieser Schule gab es keinen Schülermangel. Mit etwas Glück fanden wir dann eine sehr gute Schule in unserem Landkreis, in der unsere Tochter auch noch geht und gut unterrichtet wird. Dumm für uns ist das der LANDKREISS HILDESHEIM die Kosten für diese Schule nicht tragen will,(andere Landkreise tun dieses), und wir seit nun mehr drei Jahren nicht wissen wie es weiter geht. Einen Prozess gegen diese Endscheidung haben wir schon verloren, ist in angesichts der schlechten Haushaltslage nicht wirtschaftlich. Die zweite Klage läuft noch und wir wissen nicht wie es weiter geht.
Bleibt noch zu sagen, das diese Schule und ein Behindertenwohnheim, beide werden getrennt geleitet, auf ein Gelände sind. Würden wir unsere Tochter in dieses Heim geben, ginge sie ohne Probleme auf dieser Schule. Aber mit einen um vieles höheren Kostenaufwand. Und nicht in Ihrem und auch nicht in unseren Sinn.
18.09.2009 18:58 Uhr
von Wolfgang Banse:
Diskriminierung Trotz Diskriminierungsverbot der im Grundgesetz der Bundesrepublikanischen Verfassung verankert ist,werden Gehandicapte nach wie vor diskriminiert. Bildungschancen besonders für gehandicapte Kinder in Refelschulensind ein Fremdwort. Integration kann nur geschehen und praktiziert werden,wenn auch gehandicapte Kinder unter normativen Unterrichtsbedingungen unterrichtet werden.In Sachen Integration und Rehabilitation ist der Standort Deutschland im Vergleich zu den südländischen und skandinavischen Ländern nicht federführend. Das Amt der Beauftragten für Behinderte bei der Bundesregierung ist ein Amt ohne Biss. Eiene Art Alibifunktionsamt ohne Kompetenzen.Deutschland muss noch viel tun um Behindertenfreundlich zu werden.Wolfgang Banse
15.09.2009 10:50 Uhr
von uwe kuenemund:
frage an jonny, welche vereine meinst du?
08.09.2009 22:18 Uhr
von Ursula Walther:
In Bayern gibt es sehr wohl eine Lobby für behinderte Kinder und ihre Eltern: den Bayerischen Elternverband, der eine sehr aktive Förderschulabteilung hat.
08.09.2009 22:15 Uhr
von Johnny:
@uwe kuenemund: Wie sieht es aus mit Unterstützung von Vereinen, haben sie dort schonmal nachgefragt? Vereine sind eine gute Möglichkeit und sollte weiter ausgebaut werden, falls wie hier der Staat versagt.
08.09.2009 13:26 Uhr
von Axel Dörken:
Ein Grundsatz sollte jedem Menschen in Deutschland vorgehalten werden:
Wir sind alle behindert. Bei manchen ist es lediglich leichter zu bemerken.
Integrationsklassen werden zum Standard von Bildungseinrichtungen der Zukunft sein, denke ich.
Dass sie damit in Schlungseinrichtungen von Heute eher selten etwas zu suchen haben, stößt mir auf.
Wer seine, mindestens im Bereich des Selbstbewusstseins und des Egos vorhandene, eigene Behinderung nicht anzuerkennen und damit umzugehen weiß, wird immer die Angst, oft in Form von Nervosiät und anderen Gefühlen des Unwohlsein, in sich fühlen, wenn er denn offen mit dem Thema konfrontiert wird.
Liebe Grüße Axel Dörken
08.09.2009 11:23 Uhr
von Katze mit Hut:
Hier in England wird sich gerade von Organisationen wie der NDCS (National Deaf Children's Society) dafür eingesetzt, dass die gehörlosen Kinder NICHT an Regelschulen lernen müssen...
07.09.2009 22:19 Uhr
von uwe kuenemund:
Schön das in dieser Hinsicht etwas geschied.
Wir haben auch einen Kind mit Down Syndrom ,ein Mädchen. Auch Sie ging bis zur fünften Klasse in eine ganz normale Sonderschule, leider war Sie das einzige Kind mit Behinderung, und musste diese schule nach der fünften klasse verlassen. Sie konnte gut lesen schreiben und rechnen + - bis 100. Also suchten wir eine Behindertenschule in der es so auch weiter ging, leider ohne Erfolg, nirgends wurden diese Fächer unterrichtet und wenn ja war diese Schule nicht in unserem Landkreis. Bei Schülermangel so hieß, es würde sie einen Platz bekommen, aber in dieser Schule gab es keinen Schülermangel. Mit etwas Glück fanden wir dann eine sehr gute Schule in unserem Landkreis, in der unsere Tochter auch noch geht und gut unterrichtet wird. Dumm für uns ist das der LANDKREISS HILDESHEIM die Kosten für diese Schule nicht tragen will,(andere Landkreise tun dieses), und wir seit nun mehr drei Jahren nicht wissen wie es weiter geht. Einen Prozess gegen diese Endscheidung haben wir schon verloren, ist in angesichts der schlechten Haushaltslage nicht wirtschaftlich. Die zweite Klage läuft noch und wir wissen nicht wie es weiter geht.
Bleibt noch zu sagen, das diese Schule und ein Behindertenwohnheim, beide werden getrennt geleitet, auf ein Gelände sind. Würden wir unsere Tochter in dieses Heim geben, ginge sie ohne Probleme auf dieser Schule. Aber mit einen um vieles höheren Kostenaufwand. Und nicht in Ihrem und auch nicht in unseren Sinn.
07.09.2009 21:57 Uhr
von Uwe Künemund:
Schön das in dieser Hinsicht etwas geschied.
Wir haben auch einen Kind mit Down Syndrom ,ein Mädchen. Auch Sie ging bis zur fünften Klasse in eine ganz normale Sonderschule, leider war Sie das einzige Kind mit Behinderung, und musste diese schule nach der fünften klasse verlassen. Sie konnte gut lesen schreiben und rechnen + - bis 100. Also suchten wir eine Behindertenschule in der es so auch weiter ging, leider ohne Erfolg, nirgends wurden diese Fächer unterrichtet und wenn ja war diese Schule nicht in unserem Landkreis. Bei Schülermangel so hieß, es würde sie einen Platz bekommen, aber in dieser Schule gab es keinen Schülermangel. Mit etwas Glück fanden wir dann eine sehr gute Schule in unserem Landkreis, in der unsere Tochter auch noch geht und gut unterrichtet wird. Dumm für uns ist das der LANDKREISS HILDESHEIM die Kosten für diese Schule nicht tragen will,(andere Landkreise tun dieses), und wir seit nun mehr drei Jahren nicht wissen wie es weiter geht. Einen Prozess gegen diese Endscheidung haben wir schon verloren, ist in angesichts der schlechten Haushaltslage nicht wirtschaftlich. Die zweite Klage läuft noch und wir wissen nicht wie es weiter geht.
Bleibt noch zu sagen, das diese Schule und ein Behindertenwohnheim, beide werden getrennt geleitet, auf ein Gelände sind. Würden wir unsere Tochter in dieses Heim geben, ginge sie ohne Probleme auf dieser Schule. Aber mit einen um vieles höheren Kostenaufwand. Und nicht in Ihrem und auch nicht in unseren Sinn.
Leserkommentare
11.02.2011 17:58 Uhr
von Wolfgang Banse:
Diskriminierung
Trotz Diskriminierungsverbot der im Grundgesetz der Bundesrepublikanischen Verfassung verankert ist,werden Gehandicapte nach wie vor diskriminiert. Bildungschancen besonders für gehandicapte Kinder in Refelschulensind ein Fremdwort. Integration kann nur geschehen und praktiziert werden,wenn auch gehandicapte Kinder unter normativen Unterrichtsbedingungen unterrichtet werden.In Sachen Integration und Rehabilitation ist der Standort Deutschland im Vergleich zu den südländischen und skandinavischen Ländern nicht federführend. Das Amt der Beauftragten für Behinderte bei der Bundesregierung ist ein Amt ohne Biss. Eiene Art Alibifunktionsamt ohne Kompetenzen.Deutschland muss noch viel tun um Behindertenfreundlich zu werden.Wolfgang Banse
11.02.2011 17:57 Uhr
von uwe kuenemund:
frage an jonny,
welche vereine meinst du?
11.02.2011 17:57 Uhr
von Johnny:
@uwe kuenemund: Wie sieht es aus mit Unterstützung von Vereinen, haben sie dort schonmal nachgefragt? Vereine sind eine gute Möglichkeit und sollte weiter ausgebaut werden, falls wie hier der Staat versagt.
11.02.2011 17:57 Uhr
von Axel Dörken:
Ein Grundsatz sollte jedem Menschen in Deutschland vorgehalten werden:
Wir sind alle behindert. Bei manchen ist es lediglich leichter zu bemerken.
Integrationsklassen werden zum Standard von Bildungseinrichtungen der Zukunft sein, denke ich.
Dass sie damit in Schlungseinrichtungen von Heute eher selten etwas zu suchen haben, stößt mir auf.
Wer seine, mindestens im Bereich des Selbstbewusstseins und des Egos vorhandene, eigene Behinderung nicht anzuerkennen und damit umzugehen weiß, wird immer die Angst, oft in Form von Nervosiät und anderen Gefühlen des Unwohlsein, in sich fühlen, wenn er denn offen mit dem Thema konfrontiert wird.
Liebe Grüße
Axel Dörken
11.02.2011 17:57 Uhr
von Katze mit Hut:
Hier in England wird sich gerade von Organisationen wie der NDCS (National Deaf Children's Society) dafür eingesetzt, dass die gehörlosen Kinder NICHT an Regelschulen lernen müssen...
11.02.2011 17:57 Uhr
von Uwe Künemund:
Schön das in dieser Hinsicht etwas geschied.
Wir haben auch einen Kind mit Down Syndrom ,ein Mädchen. Auch Sie ging bis zur fünften Klasse in eine ganz normale Sonderschule, leider war Sie das einzige Kind mit Behinderung, und musste diese schule nach der fünften klasse verlassen. Sie konnte gut lesen schreiben und rechnen + - bis 100.
Also suchten wir eine Behindertenschule in der es so auch weiter ging, leider ohne Erfolg, nirgends wurden diese Fächer unterrichtet und wenn ja war diese Schule nicht in unserem Landkreis. Bei Schülermangel so hieß, es würde sie einen Platz bekommen, aber in dieser Schule gab es keinen Schülermangel.
Mit etwas Glück fanden wir dann eine sehr gute Schule in unserem Landkreis, in der unsere Tochter auch noch geht und gut unterrichtet wird.
Dumm für uns ist das der LANDKREISS HILDESHEIM die Kosten für diese Schule nicht tragen will,(andere Landkreise tun dieses),
und wir seit nun mehr drei Jahren nicht wissen wie es weiter geht. Einen Prozess gegen diese Endscheidung haben wir schon verloren, ist in angesichts der schlechten Haushaltslage nicht wirtschaftlich. Die zweite Klage läuft noch und wir wissen nicht wie es weiter geht.
Bleibt noch zu sagen, das diese Schule und ein
Behindertenwohnheim, beide werden getrennt geleitet, auf ein Gelände sind. Würden wir unsere Tochter in dieses Heim geben, ginge sie ohne Probleme auf dieser Schule. Aber mit einen um vieles höheren Kostenaufwand. Und nicht in Ihrem und auch nicht in unseren Sinn.
18.09.2009 18:58 Uhr
von Wolfgang Banse:
Diskriminierung
Trotz Diskriminierungsverbot der im Grundgesetz der Bundesrepublikanischen Verfassung verankert ist,werden Gehandicapte nach wie vor diskriminiert. Bildungschancen besonders für gehandicapte Kinder in Refelschulensind ein Fremdwort. Integration kann nur geschehen und praktiziert werden,wenn auch gehandicapte Kinder unter normativen Unterrichtsbedingungen unterrichtet werden.In Sachen Integration und Rehabilitation ist der Standort Deutschland im Vergleich zu den südländischen und skandinavischen Ländern nicht federführend. Das Amt der Beauftragten für Behinderte bei der Bundesregierung ist ein Amt ohne Biss. Eiene Art Alibifunktionsamt ohne Kompetenzen.Deutschland muss noch viel tun um Behindertenfreundlich zu werden.Wolfgang Banse
15.09.2009 10:50 Uhr
von uwe kuenemund:
frage an jonny,
welche vereine meinst du?
08.09.2009 22:18 Uhr
von Ursula Walther:
In Bayern gibt es sehr wohl eine Lobby für behinderte Kinder und ihre Eltern: den Bayerischen Elternverband, der eine sehr aktive Förderschulabteilung hat.
08.09.2009 22:15 Uhr
von Johnny:
@uwe kuenemund: Wie sieht es aus mit Unterstützung von Vereinen, haben sie dort schonmal nachgefragt? Vereine sind eine gute Möglichkeit und sollte weiter ausgebaut werden, falls wie hier der Staat versagt.
08.09.2009 13:26 Uhr
von Axel Dörken:
Ein Grundsatz sollte jedem Menschen in Deutschland vorgehalten werden:
Wir sind alle behindert. Bei manchen ist es lediglich leichter zu bemerken.
Integrationsklassen werden zum Standard von Bildungseinrichtungen der Zukunft sein, denke ich.
Dass sie damit in Schlungseinrichtungen von Heute eher selten etwas zu suchen haben, stößt mir auf.
Wer seine, mindestens im Bereich des Selbstbewusstseins und des Egos vorhandene, eigene Behinderung nicht anzuerkennen und damit umzugehen weiß, wird immer die Angst, oft in Form von Nervosiät und anderen Gefühlen des Unwohlsein, in sich fühlen, wenn er denn offen mit dem Thema konfrontiert wird.
Liebe Grüße
Axel Dörken
08.09.2009 11:23 Uhr
von Katze mit Hut:
Hier in England wird sich gerade von Organisationen wie der NDCS (National Deaf Children's Society) dafür eingesetzt, dass die gehörlosen Kinder NICHT an Regelschulen lernen müssen...
07.09.2009 22:19 Uhr
von uwe kuenemund:
Schön das in dieser Hinsicht etwas geschied.
Wir haben auch einen Kind mit Down Syndrom ,ein Mädchen. Auch Sie ging bis zur fünften Klasse in eine ganz normale Sonderschule, leider war Sie das einzige Kind mit Behinderung, und musste diese schule nach der fünften klasse verlassen. Sie konnte gut lesen schreiben und rechnen + - bis 100.
Also suchten wir eine Behindertenschule in der es so auch weiter ging, leider ohne Erfolg, nirgends wurden diese Fächer unterrichtet und wenn ja war diese Schule nicht in unserem Landkreis. Bei Schülermangel so hieß, es würde sie einen Platz bekommen, aber in dieser Schule gab es keinen Schülermangel.
Mit etwas Glück fanden wir dann eine sehr gute Schule in unserem Landkreis, in der unsere Tochter auch noch geht und gut unterrichtet wird.
Dumm für uns ist das der LANDKREISS HILDESHEIM die Kosten für diese Schule nicht tragen will,(andere Landkreise tun dieses),
und wir seit nun mehr drei Jahren nicht wissen wie es weiter geht. Einen Prozess gegen diese Endscheidung haben wir schon verloren, ist in angesichts der schlechten Haushaltslage nicht wirtschaftlich. Die zweite Klage läuft noch und wir wissen nicht wie es weiter geht.
Bleibt noch zu sagen, das diese Schule und ein
Behindertenwohnheim, beide werden getrennt geleitet, auf ein Gelände sind. Würden wir unsere Tochter in dieses Heim geben, ginge sie ohne Probleme auf dieser Schule. Aber mit einen um vieles höheren Kostenaufwand. Und nicht in Ihrem und auch nicht in unseren Sinn.
07.09.2009 21:57 Uhr
von Uwe Künemund:
Schön das in dieser Hinsicht etwas geschied.
Wir haben auch einen Kind mit Down Syndrom ,ein Mädchen. Auch Sie ging bis zur fünften Klasse in eine ganz normale Sonderschule, leider war Sie das einzige Kind mit Behinderung, und musste diese schule nach der fünften klasse verlassen. Sie konnte gut lesen schreiben und rechnen + - bis 100.
Also suchten wir eine Behindertenschule in der es so auch weiter ging, leider ohne Erfolg, nirgends wurden diese Fächer unterrichtet und wenn ja war diese Schule nicht in unserem Landkreis. Bei Schülermangel so hieß, es würde sie einen Platz bekommen, aber in dieser Schule gab es keinen Schülermangel.
Mit etwas Glück fanden wir dann eine sehr gute Schule in unserem Landkreis, in der unsere Tochter auch noch geht und gut unterrichtet wird.
Dumm für uns ist das der LANDKREISS HILDESHEIM die Kosten für diese Schule nicht tragen will,(andere Landkreise tun dieses),
und wir seit nun mehr drei Jahren nicht wissen wie es weiter geht. Einen Prozess gegen diese Endscheidung haben wir schon verloren, ist in angesichts der schlechten Haushaltslage nicht wirtschaftlich. Die zweite Klage läuft noch und wir wissen nicht wie es weiter geht.
Bleibt noch zu sagen, das diese Schule und ein
Behindertenwohnheim, beide werden getrennt geleitet, auf ein Gelände sind. Würden wir unsere Tochter in dieses Heim geben, ginge sie ohne Probleme auf dieser Schule. Aber mit einen um vieles höheren Kostenaufwand. Und nicht in Ihrem und auch nicht in unseren Sinn.