"Barry aus Washington"

Obamas Telefonstreich

In der monatlichen Radio-Sprechstunde des scheidenden Gouverneurs von Virginia, Tim Kaine, können Anrufer ihr Herz ausschütten, meckern oder loben. Dies nutzte auch Barack Obama.

Telefoniert offenbar auch gerne inkognito: Barack Obama.  Bild:  dpa

WASHINGTON afp | Mit einem Anruf in einer Radio-Talkshow ist US-Präsident Barack Obama eine Überraschung gelungen. Als "Barry aus Washington DC" ließ sich Obama am Dienstag in der monatlichen Radio-Bürgersprechstunde des scheidenden Gouverneurs von Virginia, Tim Kaine, ankündigen. Als er in die Sendung geschaltet wurde, gab er die Tarnung auf: "Gouverneur Kaine, hier spricht der Präsident der Vereinigten Staaten." Kaine reagierte perplex: "Nein! Du liebe Zeit."

Obama begann zunächst, sich über den Dauerstau auf den Straßen Nord-Virginias zu beschweren, eher er zu seinem eigentlichen Anliegen kam: Er wollte seinem Parteifreund Kaine, der im Januar aus dem Amt scheidet, für dessen Dienst danken: "Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich auf Sie stolz bin", sagte Obama in der vom Sender WTOP übertragenen Sendung.

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