Eine neue Barbie mit eingebauter Videokamera kommt in die Geschäfte. "Einmal die Welt mit Barbies Augen sehen!", verspricht der Hersteller - eine gruselige Vorstellung.von Anna Mielke
"Opposition in der DDR" spielen, dahinter steckt mal wieder die Annahme, daß es Zeiten in Deutschland gab, die ganz schlimm waren, und daß es nie mehr so schlimm werden wird. Als ob sich die Kinder der 2010er für die DDR interessieren.
Die Frage ist, ob man Kinder im hier und jetzt an allgegenwärtige Kameras gewöhnen will. Bei Barbie ist es dabei fast zu spät, denn besorgte Eltern plazieren schon an der Wiege die Kamera, um ganz sicher zu sein, daß das Neugeborene keinen Unfug anstellt.
Wer aber im Kinderzimmer schon unter Beobachtung steht, während er überhaupt erst lernt, die ersten klaren Gedanken zu fassen, wird Kameras an jeder Straßecke von Anfang an als Normalität empfinden. Das ist eine Tendenz, der entgegengewirkt werden muß, und bei der sich niemand scheuen sollte, auch mal anderen Eltern in die Erziehung hineinzuquatschen.
04.02.2010 16:30 Uhr
von Chris:
Wieso nicht wichtig?
Evtl. sogar rechtswidrig:
http://www.jurpc.de/aufsatz/20080179.htm
04.02.2010 15:14 Uhr
von anke:
Keine Panik, Leute. Weder Olle Shakespeare noch den Schöpfern von Avatar droht wirklich das Vergessen. So, wie es nur eine bestimmte, viel zu geringe Zahl an Affen gibt, gibt es auch nur eine bestimmte, viel zu geringe Zahl an Barbies. Die Unendlichkeit ist eine ziemlich abstrakte Sache, so rein produktions- und vor allem rein absatztechnisch gesehen. Viel zu abstrakt für James Cameron oder Mattel, so viel steht fest. Für eine neue Stasi braucht es hingegen nur eine endliche, eine zudem recht geringe Zahl an Affen. Das müsste zu schaffen sein, Herr Eckert.
Leserkommentare
08.02.2010 08:38 Uhr
von martin:
"Opposition in der DDR" spielen, dahinter steckt mal wieder die Annahme, daß es Zeiten in Deutschland gab, die ganz schlimm waren, und daß es nie mehr so schlimm werden wird. Als ob sich die Kinder der 2010er für die DDR interessieren.
Die Frage ist, ob man Kinder im hier und jetzt an allgegenwärtige Kameras gewöhnen will. Bei Barbie ist es dabei fast zu spät, denn besorgte Eltern plazieren schon an der Wiege die Kamera, um ganz sicher zu sein, daß das Neugeborene keinen Unfug anstellt.
Wer aber im Kinderzimmer schon unter Beobachtung steht, während er überhaupt erst lernt, die ersten klaren Gedanken zu fassen, wird Kameras an jeder Straßecke von Anfang an als Normalität empfinden. Das ist eine Tendenz, der entgegengewirkt werden muß, und bei der sich niemand scheuen sollte, auch mal anderen Eltern in die Erziehung hineinzuquatschen.
04.02.2010 16:30 Uhr
von Chris:
Wieso nicht wichtig?
Evtl. sogar rechtswidrig:
http://www.jurpc.de/aufsatz/20080179.htm
04.02.2010 15:14 Uhr
von anke:
Keine Panik, Leute. Weder Olle Shakespeare noch den Schöpfern von Avatar droht wirklich das Vergessen. So, wie es nur eine bestimmte, viel zu geringe Zahl an Affen gibt, gibt es auch nur eine bestimmte, viel zu geringe Zahl an Barbies. Die Unendlichkeit ist eine ziemlich abstrakte Sache, so rein produktions- und vor allem rein absatztechnisch gesehen. Viel zu abstrakt für James Cameron oder Mattel, so viel steht fest. Für eine neue Stasi braucht es hingegen nur eine endliche, eine zudem recht geringe Zahl an Affen. Das müsste zu schaffen sein, Herr Eckert.
04.02.2010 13:55 Uhr
von jonny:
habt ihr keine wichtigen themen mehr ?