Immer mehr Firmen bekommen kein neues Geld, weil die Banken knausern. Die Kreditvergabe der Banken wächst so langsam wie nie zuvor. Jetzt will die Politik ran. Aber wie?von Beate Willms
"Die Banken nutzen das billige Geld offenbar lieber, um sich selbst zu konsolidieren, als um Unternehmen aus der Patsche zu helfen, denen in der Krise andere Finanzierungsmöglichkeiten weggebrochen sind."
Na sowas? Wer hätte das gedacht. Komisch. Private Bankinstitute, mit dem Vorsatz des maximierten Profits, die lieber in die eigene Tasche wirtschaften (bisschn Zasta fürnne neue Runde am Roulettetisch), anstatt altruistisch dem Allgemeinwohl zu dienen? Huch! Wie konnte das bloß passieren?
Ja, wie wohl. Ihr wolltet eure bad banks behalten, da habt ihr sie. Good banks waren ja Pfui. Und jetzt ist die Kohle flöten. Ein klassischer Fall von selfpwned. Blöd nur, dass ich in diesem absaufenden Kahn mit festsitze.
06.07.2009 07:02 Uhr
von Jürgen Orlok:
Warum wundert sich das Publikum ? Die Banken folgen doch ganz systemtreu der Gewinnmaximierung und in diesem Falle sogar noch der systemischen Stabilisierung! Sonst behaupten doch alle ihren extremen ökonomischen Sachverstand, und hier auf dem niedrigsten Niveau haben sie die einfachsten Regeln nicht verstanden .... Menschheit erwache aus diesem Alptraum ! Doch wo sind die Wittenberger Kirchentüren ????
06.07.2009 06:21 Uhr
von "OPFER":
Unser SUPER-HORST "Ich bitte die Banken, sich zu prüfen, ob sie nicht etwas entschlossener sein könnten" und dann noch der PENUNZEN-PEER, andernfalls werde er sich "mit der Bundesbank zusammensetzen" und "über Maßnahmen nachdenken, die es noch nicht gegeben hat". Der eine bittet, der andere will nachdenken. Wow, welch ein Mut und eine Entschlossenheit denen gegenüber die ohne den Steuerzahler größtenteils nicht mehr existieren würden. Diese Warmduscher und Weicheier von Politpappnasen jeglicher Couleur sind ja nicht bloß Versager sondern auch noch obendrein feige. Oder eben doch gekauft. Es ist schon Betrug genug das die Leitzinsen nicht mindestens zu achtzig Prozent weiter gegeben werden, wenn dieselben sinken versteht sich. Fazit der Handel mit toxischen Papieren ist nach wie vor möglich und die Banken machen im Grunde noch schlimmer weiter als zuvor, lediglich mit Staatsknete. Da freut man sich doch schon auf SCHWARZ/GELB nach den Wahlen, die anfangs die Weichen für den neoliberalen Kurs der letztlich mit zur Krise führte eingeleitet haben, denn dann wird der nächste Crash so richtig knallen.
Leserkommentare
06.07.2009 09:18 Uhr
von dietah:
"Die Banken nutzen das billige Geld offenbar lieber, um sich selbst zu konsolidieren, als um Unternehmen aus der Patsche zu helfen, denen in der Krise andere Finanzierungsmöglichkeiten weggebrochen sind."
Na sowas? Wer hätte das gedacht. Komisch. Private Bankinstitute, mit dem Vorsatz des maximierten Profits, die lieber in die eigene Tasche wirtschaften (bisschn Zasta fürnne neue Runde am Roulettetisch), anstatt altruistisch dem Allgemeinwohl zu dienen? Huch! Wie konnte das bloß passieren?
Ja, wie wohl.
Ihr wolltet eure bad banks behalten, da habt ihr sie. Good banks waren ja Pfui. Und jetzt ist die Kohle flöten.
Ein klassischer Fall von selfpwned.
Blöd nur, dass ich in diesem absaufenden Kahn mit festsitze.
06.07.2009 07:02 Uhr
von Jürgen Orlok:
Warum wundert sich das Publikum ?
Die Banken folgen doch ganz systemtreu der Gewinnmaximierung und in diesem Falle sogar noch der systemischen Stabilisierung!
Sonst behaupten doch alle ihren extremen ökonomischen Sachverstand, und hier auf dem niedrigsten Niveau haben sie die einfachsten Regeln nicht verstanden ....
Menschheit erwache aus diesem Alptraum !
Doch wo sind die Wittenberger Kirchentüren ????
06.07.2009 06:21 Uhr
von "OPFER":
Unser SUPER-HORST "Ich bitte die Banken, sich zu prüfen, ob sie nicht etwas entschlossener sein könnten" und dann noch der PENUNZEN-PEER, andernfalls werde er sich "mit der Bundesbank zusammensetzen" und "über Maßnahmen nachdenken, die es noch nicht gegeben hat".
Der eine bittet, der andere will nachdenken.
Wow, welch ein Mut und eine Entschlossenheit denen gegenüber die ohne den Steuerzahler größtenteils nicht mehr existieren würden. Diese Warmduscher und Weicheier von Politpappnasen jeglicher Couleur sind ja nicht bloß Versager sondern auch noch obendrein feige. Oder eben doch gekauft. Es ist schon Betrug genug das die Leitzinsen nicht mindestens zu achtzig Prozent weiter gegeben werden, wenn dieselben sinken versteht sich.
Fazit der Handel mit toxischen Papieren ist nach wie vor möglich und die Banken machen im Grunde noch schlimmer weiter als zuvor, lediglich mit Staatsknete.
Da freut man sich doch schon auf SCHWARZ/GELB nach den Wahlen, die anfangs die Weichen für den neoliberalen Kurs der letztlich mit zur Krise führte eingeleitet haben, denn dann wird der nächste Crash so richtig knallen.