Die schmutzigen Tricks der Bahn. Ein Berliner "Thinktank" verbreitete mit angeblich unabhängigen Umfragen und Texten Bahn-Propaganda in Zeitungen und Online-Foren.von A. Jensen & T. Ahmia
Diese Praktiken waren vor der Wiedervereinigung im gesamten Staatswesen der DDR gang und gäbe. In der Regel gesteuert durch das MfS und seine offiziellen und inoffiziellen Mitarbeiter. Nach der Vereinigung haben sich die Westdeutschen Ausbeuter und Kapitalisten über die Treuhand nicht nur die Firmen und Betriebe nebst Immobilien, zum Teil für eine DM, unter den Nagel gerissen, sondern auch die STASI-Mitarbeiter. Zahlen tut es der Arbeitnehmer und der Angestellte via „Soli“. Wo ist der „Soli“ der Unternehmer? Nur so ist es zu erklären, dass in der „freien, sozialen Marktwirtschaft“ unabhängig jeglicher staatlicher Kontrolle eben genau diese unrechtsstaatlichen Praktiken Eingang gefunden haben. Der Ausverkauf der Demokratie nimmt schleichend seinen Lauf!
29.05.2009 16:57 Uhr
von Clara:
Diese Art von PR ist eine Mixtur aus Politikbeeinflussung und Manipulation der Öffentlichkeit: Und eine boomende Branche. Scheitert ein Pressesprecher im politischen Bereich findet man ihn heute als Unternehmer oder leitender Angestellter in Berlin wieder. Es gibt einen Boom im Lobby-Wesen und die meisten Lobbys arbeiten nicht mehr transparent. Die Bahn ist ein signifikantes Beispiel: Katastrophen, unklare Preise, schlechter Service, miese Lohnverhandlungen, ein Spitzengewerkschafter wurde eingekauft und und .... Dass so ein Unternehmen ganz offensiv unlauterer PR bzw. Lobby-Arbeit in eigener Sache betreibt, ist doch kein Wunder. Diese vermeidliche PR Agentur Berlinpolis ist ein eingetragener Verein - wie kommen die zu solchen Aufträgen? Weil sie offenbar gar nicht gemeinnützig sind, sondern eine Dauermanipulation. Die Gemeinnützigkeit steht wahrscheinlich nur auf dem Papier und Spenden sind in Wirklichkeit Honorare und auch sonst ist der Gewinn in den Gehältern versteckt. Ich glaube, die Staatsanwaltschaft sollte sich diesen Verein mal ansehen. Journalisten haben da momentan wohl keine Chance, weil sie ja schon in der Öffentlichkeit stehen. Aber die Manipulation der Öffentlichkeit über Leserbriefe und Foren ist weit fortgeschritten. Wenn es um Hartz-IV geht, gibt es Beiträge, die geradezu phantasielos wiederholen, was die LInie der Regierung, der SPD, der Arbeitgeberverbände ist ... Nur die Gewerkschaften scheinen zu denken, dass sie diese Tricks nicht brauchen. Es ist in meinen Augen ein großer Skandal, wenn ein ehemaliger Staatsbetrieb so eine Form von Manipulation und Betrug der Öffentlichkeit betreibt. Bei 1,3 Millionen müsste das schon eine ganze Weile angedauert haben.
Leserkommentare
30.05.2009 13:25 Uhr
von FREDERICO:
Diese Praktiken waren vor der Wiedervereinigung im gesamten Staatswesen der DDR gang und gäbe. In der Regel gesteuert durch das MfS und seine offiziellen und inoffiziellen Mitarbeiter. Nach der Vereinigung haben sich die Westdeutschen Ausbeuter und Kapitalisten über die Treuhand nicht nur die Firmen und Betriebe nebst Immobilien, zum Teil für eine DM, unter den Nagel gerissen, sondern auch die STASI-Mitarbeiter. Zahlen tut es der Arbeitnehmer und der Angestellte via „Soli“. Wo ist der „Soli“ der Unternehmer? Nur so ist es zu erklären, dass in der „freien, sozialen Marktwirtschaft“ unabhängig jeglicher staatlicher Kontrolle eben genau diese unrechtsstaatlichen Praktiken Eingang gefunden haben.
Der Ausverkauf der Demokratie nimmt schleichend seinen Lauf!
29.05.2009 16:57 Uhr
von Clara:
Diese Art von PR ist eine Mixtur aus Politikbeeinflussung und Manipulation der Öffentlichkeit: Und eine boomende Branche. Scheitert ein Pressesprecher im politischen Bereich findet man ihn heute als Unternehmer oder leitender Angestellter in Berlin wieder.
Es gibt einen Boom im Lobby-Wesen und die meisten Lobbys arbeiten nicht mehr transparent. Die Bahn ist ein signifikantes Beispiel: Katastrophen, unklare Preise, schlechter Service, miese Lohnverhandlungen, ein Spitzengewerkschafter wurde eingekauft und und .... Dass so ein Unternehmen ganz offensiv unlauterer PR bzw. Lobby-Arbeit in eigener Sache betreibt, ist doch kein Wunder.
Diese vermeidliche PR Agentur Berlinpolis ist ein eingetragener Verein - wie kommen die zu solchen Aufträgen? Weil sie offenbar gar nicht gemeinnützig sind, sondern eine Dauermanipulation. Die Gemeinnützigkeit steht wahrscheinlich nur auf dem Papier und Spenden sind in Wirklichkeit Honorare und auch sonst ist der Gewinn in den Gehältern versteckt.
Ich glaube, die Staatsanwaltschaft sollte sich diesen Verein mal ansehen. Journalisten haben da momentan wohl keine Chance, weil sie ja schon in der Öffentlichkeit stehen.
Aber die Manipulation der Öffentlichkeit über Leserbriefe und Foren ist weit fortgeschritten. Wenn es um Hartz-IV geht, gibt es Beiträge, die geradezu phantasielos wiederholen, was die LInie der Regierung, der SPD, der Arbeitgeberverbände ist ... Nur die Gewerkschaften scheinen zu denken, dass sie diese Tricks nicht brauchen.
Es ist in meinen Augen ein großer Skandal, wenn ein ehemaliger Staatsbetrieb so eine Form von Manipulation und Betrug der Öffentlichkeit betreibt. Bei 1,3 Millionen müsste das schon eine ganze Weile angedauert haben.